2017

Schwedische Protestanten machen Gott zum „Es“

Das 251-köpfige Entscheidungsgremium der evangelisch-lutherischen Kirche in Schweden hat am Donnerstag in Uppsala entschieden, dass Geistliche ab dem kommenden Jahr beim Gottesdienst nur noch geschlechtsneutrale Begriffe verwenden dürfen, wenn sie von Gott sprechen.

Die Entscheidung wurde unter Antje Jackélen getroffen. Die Erzbischöfin hatte im Oktober 2016 anlässlich des Reformationsjubiläums im schwedischen Lund zusammen mit Papst Franziskus einen Gottesdienst gefeiert.

Im Vaterunser darf weiter „Vater“ gesagt werden. Ansonsten sind die Geistlichen der evangelisch-lutherischen Kirche von Schweden angewiesen, im Gottesdienst nur noch geschlechtsneutrale Begriffe zu verwenden, wenn sie von Gott reden. Statt „Herr“ oder „Er“ sei die weniger eindeutige Bezeichnung „Gott“ angebracht.

Den Beschluss hat das 251-köpfige Entscheidungsgremium der evangelisch-lutherischen Kirche am Donnerstag am Ende eines achttägigen Treffens in Uppsala gefällt. Laut „Daily Mail“ ist die Anweisung Teil des groß angelegten Updates eines 31 Jahre alten Handbuchs für die Gestaltung von Gottesdiensten.

Mehr: www.welt.de.

VD: AG

Gründlich lesen (5): „Das Evangelium passt auf einen Bierdeckel“

Dem Schweizer Kommunikationsberater Markus Baumgartner liegt sehr viel daran, die „Kernbotschaft des Evangeliums“ kurz und knackig an die Menschen zu bringen. Die Frage, wie der „christliche Glaube wieder häufiger und vor allem positiv in die Öffentlichkeit strahlen“ kann, beschäftigt ihn nach eigenen Aussagen sehr. Als Experte für gelingende Kommunikation stellt er seine Kompetenz bei der Vermittlung der Botschaft gern zur Verfügung.

Wie wichtig es ist, zunächst einmal zu klären, was das Evangelium überhaupt ist, zeigt sich in einem Interview, das Baumgartner mit dem Magazin COMMUNICATIO geführt hat. Was genau bedeutet es demnach, die Botschaft auf eine knackige „Formel“ zu bringen? Baumgartner: „Nächstenliebe ist für mich die Hauptbotschaft der Bibel.“

Ich zitiere ausführlich:

Die christliche Kommunikationsbotschaft nennt sich Evangelium – wie würden Sie diese auf den Punkt bringen?
Da zitiere ich gerne die deutsche Werbefachfrau Eva Jung aus Hamburg. Für eine Kirche hat sie das Evangelium in drei Sätzen auf einen Bierdeckel gepackt: Liebe Gott. Liebe dich selbst. Liebe die anderen.

Das reicht?
Das ist die wichtigste Botschaft der Bibel verständlich ausgedrückt.

Können Sie sich vorstellen, dass Theologen damit Schwierigkeiten haben könnten?
Selbstverständlich. Wir kommen vom reformatorischen Erbe her, sind geprägt von „sola scriptura“ – allein die Schrift. Wir sind sehr wortgeprägt, differenzierte Inhalte sind uns wichtig. Aber um wahrgenommen zu werden in der Gesellschaft reicht das nicht, da muss man knackiger kommunizieren.

Ein Theologe, nein, jeder Christ, sollte an dieser Stelle wirklich aufhorchen. Warum? Es fällt auf, dass die Kernbotschaft ganz ohne Evangelium auskommt. „Liebe Gott. Liebe dich selbst. Liebe die anderen.“ Dafür braucht es weder Jesus Christus oder das Neue Testament. Verkündet wird ein Evangelium ohne Sünde, ohne Kreuz, ohne Vergebung. (Nebenbei: Der Auftrag zur Selbstliebe finde sich überhaupt nicht in der Bibel, wohl aber die Botschaft der Selbstverleugnung.)

Kurz: Das, was hier als Evangelium kommuniziert wird, ist Gesetz. Könnten wir Gott lieben, hätte die Liebe Gottes nicht in Jesus Christus zu uns kommen müssen. Das Gesetz zeigt uns nämlich: „Du kannst Gott nicht lieben“. Das Evangelium offenbart uns: „Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden“ (1Joh 4,10).

Schade. Gegen kernige Evangeliumssprüche ist, wenn sie tatsächlich das Evangelium enthalten, nichts einzuwenden. Wilhelm Busch verstand es etwa, die Botschaft der Bibel in deftige Sprüche zu packen. Er war es auch, der sagte: „Die schlimmsten Feinde der Bibel sind nicht diejenigen, die sie offen angreifen. Viel gefährlicher sind die, welche positiv von ihr reden wollen und doch ‚das Wort Gottes in den Wörtern‘ nie gehört haben“ (Plaudereien in meinem Studierzimmer, CLV, 2009, S. 139).

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Vom Vertrauen in die Schrift

Gottfried Hermann fragt in seinem ausgezeichneten Artikel zur Reformation („Mehr als ein Kinderspiel“, Theologische Handreichung und Information, Nr. 4, 11/2017, S. 3–16, hier S. 15), woher der Martin Luther sein Gottvertrauen nahm? Die Antwort:

Es beruhte auf seinem unerschütterlichen Vertrauen in die Heilige Schrift als unverbrüchliches Wort Gottes. In diesem Wort fand er Halt in allen Anfechtungen. Denn in der Bibel redet Gott klar und verständlich zu uns Menschen. Das war es, was Luther 1525 dem großen Humanisten Erasmus entgegenhielt, der behauptet hatte, die Hl. Schrift enthalte viele dunkle (unverständliche) Stellen. Luther demonstrierte ihm das Gegenteil. Und er zeigte Erasmus gleichzeitig, dass der menschliche Wille zu nichts fähig ist, wenn es darum geht, vor Gott Heil und Gnade zu erlangen. Weil es in seiner Schrift „De servo arbitrio“ (Von geknechteten Willen) um diese beiden grundlegenden Themen ging, hielt Luther diese Schrift (neben dem Katechismus) für sein wichtigstes theologisches Werk.

Von Gender-Mainstreaming zur Akzeptanz sexueller Vielfalt

51ygbRo6ufL SX329 BO1 204 203 200Christoph Raedel hat ein zweites Buch über Gender-Mainstreaming geschrieben. Ich konnte es bisher nur überfliegen. Ohne es ganz gelesen zu haben, empfehle es gern weiter und schließe mich der Rezension, die Moritz Breckner für das MEDIENMAGAZIN PRO geschrieben hat, an:

„Der blinde Fleck im Konzept von Gender-Mainstreaming ist die fehlende Frage nach den Bedürfnissen von Kindern“, schreibt Raedel. Kinder unter drei Jahren brauchen für die optimale Entwicklung eine feste Bezugsperson, im Normalfall die Mutter – dies sei wissenschaftlich unstrittig. Auch in der Sexualpädagogik und beim Adoptionsrecht sei Ideologie wichtiger als reale Gegebenheiten.

Raedels nicht immer ganz objektives, aber stets sachliches Buch ist eine Bereicherung für den Diskurs. „Gender“ kann ein Augenöffner sein für alle, die sich in die Thematik hineinarbeiten wollen, und ein Nachschlagewerk für Pastoren, Journalisten oder Pädagogen. Der Theologe liefert Argumente, nicht um jeden Streit zu gewinnen, aber um als Christ begründet Zweifel anzubringen am Menschen- und Geschlechterbild, das der Zeitgeist gerade vorgibt. Was es wirklich brauche, schlussfolgert Raedel, sei ein „Familien-Mainstreaming“, das die Frage stelle, „wie Familien darin unterstützt werden können, als Familien zu leben, anstatt lediglich als Projektionsfläche feministischer Gleichheitsfantasien oder als Modul marktwirtschaftlicher Rechenspiele betrachtet zu werden“.

Lebendiger Glaube

Martin Luther schreibt zu Röm 3,28:

So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.

in seinen „Thesen für fünf Disputationen über Römer 3,28 (1535–1537)“ (G. Wartenberg, W. Härle, & J. Schilling (Hrsg.), Christusglaube und Rechtfertigung: Deutsche Texte, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, Bd. 2, S. 403–405):

1. Glaube muss hier als wahrer Glaube und als Gabe des Heiligen Geistes verstanden werden. 2. Wenn Paulus so verstanden wird, dass er vom erworbenen oder historischen Glauben redet, dann müht er sich ganz vergeblich. 3. Denn sogar die Scholastiker, obwohl sie von diesen Dingen keine Ahnung haben, gestehen zu, dass ein solcher Glaube nicht rechtfertigt. 4. Sie lehren ja sogar, dass selbst der vom Heiligen Geist eingegossene Glaube nicht rechtfertigt, wenn er nicht durch die Liebe geformt ist. 5. Denn das bekräftigen sie öffentlich, dass der eingegossene Glaube zusammen mit einer Todsünde bestehen und dass er verdammt werden kann. 6. Hieraus folgt: Wenn man meint, Paulus rede von einem solchen Glauben, dann meint man, er verkündige einen untätigen und erträumten Christus. 7. Denn Christus hilft und nützt solchen Gläubigen nicht mehr als selbst den Dämonen und Verdammten. 8. Da aber Paulus wortreich dem Glauben die Rechtfertigung zuschreibt, ergibt sich zwingend, dass er nicht über solche Glaubensgestalten (um sie so zu nennen) redet, die man als erworbenen, eingegossenen, ungeformten, geformten, nicht entfalteten, entfalteten, allgemeinen oder besonderen Glauben bezeichnet. 9. Diesen erworbenen Glauben gestehen sie sogar den Dämonen und den allerbösesten Menschen zu. 10. [Paulus] muss also von einem anderen Glauben sprechen, der Christus in uns zur Wirkung bringt gegen Tod, Sünde und Gesetz, 11. und der uns nicht den Dämonen und den Menschen, die zur  Hölle fahren, gleichen lässt, sondern uns den heiligen Engeln und den Kindern Gottes, die zum Himmel auffahren, gleich macht. 12. Das aber ist (wie wir ihn nennen) der Glaube, der Christus ergreift, der für unsere Sünden stirbt und um unserer Gerechtigkeit willen aufersteht, 13. das heißt, der nicht nur hört, was die Juden und Pilatus bei der Kreuzigung Christi getan haben oder was von seiner Auferstehung erzählt wird, 14. sondern der erkennt, dass die Liebe Gottes, des Vaters, dich durch Christus, der für deine Sünden hingegeben ist, erlösen und retten will. 15. Paulus verkündigt diesen Glauben, den der Heilige Geist auf die Evangeliumspredigt hin in den Herzen der Glaubenden bewirkt und erhält.

Voodoo-Rituale und der Menschenhandel

Erst am 5. September habe ich darauf aufmerksam gemacht  dass sich Voodoo heute auch in Europa großer Beliebtheit erfreut und die Bedenken gegenüber dem Zauber auf Klischees und Vorurteile zurückgehen. Im Grunde verhielten sich nur noch die Evangelikalen gegenüber dem Kult „extrem intolerant“.

Zugleich wird merkwürdigerweise sichtbar, welch große Rolle der Voodoo-Kult im Menschenhandel spielt. „Grausige Rituale, skrupellose Verwandte und verängstige junge Frauen: Mit großen Versprechungen werden Mädchen aus Nigeria nach Europa gelockt, mit Hilfe der afrikanischen Voodoo-Religion gefügig gemacht und so jahrelang zur Prostitution gezwungen“, berichtet der FOCUS.

Journalisten des Magazins STERN haben beobachtet, wie Frauen in Ritualen seelisch gebunden werden:

„Ich musste meine Finger- und Fußnägel schneiden und dann den oberen Teil meines Schamhaars“, erzählt Faith. Sie nahm ein Bad zwischen Tierhäuten, schluckte heißes Gebräu, sie strichen ihr das Blut einer geschlachteten Ziege auf die Stirn. Nackt verneigte sie sich vor dem Priester, sprach ihm nach und leistete den Schwur: Sie würde nach Europa gehen, sie folge allen Anweisungen, sie zahle 35.000 Euro zurück, sie erzähle nichts der Polizei. Breche sie den Eid, würde Ayelala Vergeltung üben in ihrer Familie, bis hin zum Tod.

Die Zeitschrift DIE WELT berichtet

„Die Täter gehen oft mit großer Brutalität vor“, sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke in Berlin. Die Opfer würden durch körperliche Gewalt, Vergewaltigungen und Todesdrohungen zur Prostitution gezwungen. In schwarzafrikanischen Ländern würden zunehmend Voodoo-Rituale eingesetzt, um Frauen Angst einzujagen und ihnen vor der Schleusung nach Deutschland ein Schweigegelübde aufzuerlegen. Diese Opfer sind dann meist auch nicht bereit, mit der deutschen Polizei zusammenzuarbeiten. Ihre Aussagen aber sind notwendig, um überhaupt gegen die Täter ermitteln zu können.

Ist Voodoo also ganz harmlos? Der Kenianer Amkele Baming’a erklärte dem DLF, was heute kaum noch jemand glauben will: „Diese Witchdoctors benutzen satanische Kräfte. Denn Dämonen sind real. Das steht sogar in der Bibel: Mit satanischen Kräften kann man Wunder wirken.“

Die tödliche Versuchung

Markus Somm hat für die Basler Zeitung die lange Blutspur des Kommunismus nachgezeichnet. Das fatale Experiment hat wahrscheinlich 100 Millionen Menschen das Leben gekostet. Trotzdem hat der Kommunismus Intellektuelle angezogen und er tut es immer noch. Die Sowjetunion war der erste Staat, der Gott abschaffte und dessen Führung sich gleichzeitig für unfehlbar erklärte.

Lenins Putsch von 1917 bleibt eine der grössten Tragödien der Menschheitsgeschichte. Es war ein tollkühner, brutaler Coup, auf den das permanente Massaker folgte, das man als Kommunismus bezeichnete, und dank dem unzählige Linke, oft Söhne und Töchter aus bestem Hause wie Daniel Vischer, die alle Vorzüge des Kapitalismus kannten, sich eine gerechtere Welt erhofften. Doch selten haben Menschen anderen Menschen so viel Schlimmes, Grausames, Entsetzliches angetan, im Glauben, so das Los der Menschheit zu verbessern. Wie viele Menschen die Kommunisten in der Sowjetunion, in China, Vietnam, Kambodscha, Nordkorea, Kuba, Osteuropa oder Afrika umgebracht haben, ist Gegenstand der wissenschaftlichen Debatte nach wie vor. Unbestritten ist, dass es mindestens 65 Millionen waren, die starben, wahrscheinlich gingen gar 100 Millionen Menschen daran zugrunde. Die grössten Mörder hiessen Lenin, Stalin, Mao Zedong und Pol Pot, ihnen assistierten Abertausende kleiner Mörder.

Mehr: bazonline.ch.

Maggie Nelson will verkomplizieren

Miriam Zeh hat für den DLF-Büchermark ein Loblied auf Maggie Nelsons Die Argonauten gesungen. Die Literaturprofessorin Nelson ist von Roland Barthes beeinflusst und zieht gern Judith Butler oder Julia Kristeva heran. Sie erzählt in ihrem erfolgreichen Buch die Geschichte von der „Liebe der Zukunft“, die jenseits von Stereotypen und Konventionen fluide Geschlechtsidentitäten bejaht. Die These: Dort, wo – wie bei uns – die Begriffe „Mann“ und „Frau“ ihre Bedeutung mehr und mehr verlieren, entstehen neue Formen von Liebe, Freiheit und Familie.

Denn:

„Binäre Maschinen wie Frage – Antwort, männlich – weiblich, Mensch – Tier etc. haben hier ihren Sinn verloren. Das könnte eine Unterhaltung sein: Prozess und Verwirklichung eines Werdens.“

Maggie Nelson schreibt in „Die Argonauten“ einen äußerst kunstvollen, gleichermaßen intellektuellen wie poetischen Text. Und Jan Wilm trifft in seiner fantastischen Übersetzung einen Ton, der sowohl Nelsons analytischen wie auch ihrem lyrischen Nuancen gerecht wird. Dabei mag man Nelson vorwerfen, dass sie keine politische Agenda verfolgt, dass sie unschlüssig ist, sprunghaft und subjektiv.

All das stimmt und es ist großartig. Maggie Nelson will nichts einfacher oder eindeutiger machen, sie will verkomplizieren. Ihr gelingt eine Bekenntnisliteratur, die zu keinem Zeitpunkt beschämend ist, provozierend oder zornig. „Die Argonauten“ eröffnet allen Menschen jenseits von Konventionen und Stereotypen neue Räume von Liebe, Begehren und Freiheit. Maggie Nelson hat dafür eine wunderbare eigene, kluge und vielschichtige Form gefunden.

Hier das Loblied:

 

Orwell in China

China möchte bis 2020 ein System aufbauen, das das Verhalten seiner Bürger bewertet. Das chinesische „Sozialkreditsystem“ soll möglichst alles erfassen: Zahlungsmoral, Strafregister, Einkaufsgewohnheiten, Lebensstil und Lebenswandel. Dafür werden Daten über Daten gesammelt. In Städten, in denen Pilotprojekte laufen, machen viele Bürger begeistert mit. Wer gehorcht, wird belohnt.

Ich kann die Sendung aus der Reihe SWR2 Kontext sehr empfehlen:

 

Gründlich hören (1): Von der Wichtigkeit der Theologie

Vor längerer Zeit habe ich angefangen, einige Texte zum kritischen Lesen vorzuschlagen. Im Jahr 2015 startete die Reihe mit dem Beitrag: Braucht Gott dich?.

Heute wird allerdings gar nicht mehr so viel gelesen. Vor allem jüngere Leute hören, zum Beispiel beim Joggen oder im Stau. So erlaube ich mir, einen Vortrag für das gründliche Hören zu empfehlen:

Manuel Schmid, Dozent am Theologischen Seminar St. Chrischona und Theologiebeauftragter der ICF-Bewegung, hat kürzlich einen Vortrag zum Thema: „Warum diese Welt Theologen braucht“, gehalten. Pastor Schmid ist definitiv ein guter Kommunikator (Leute, die mit dem Schweizer Deutsch nicht so gut klar kommen, mögen das etwas anders sehen. Ich liebe es.). Seine evangelikale Selbstkritik bringt echte Nöte auf den Punkt und ich selbst bin offen für eine faire Kritik des Evangelikalismus. Dennoch geht der Vortrag in eine merkwürdige Richtung. Die Empfehlung einer „Jesus-Hermeneutik“ und das Finale mit der Rob Bell’schen Losung „Das letzte Wort hat die Liebe“ relativiert letztendlich die Kompliziertheit und zugleich die Einfachheit der Theologie empfindlich. Ich freue mich auf die Kommentare!

Hier:

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