2018

Kleider machen Leute

Bei Birgit Kelle ist im neuesten Newsletter zu lesen, dass gut erzogene und anständig gekleidete Kinder heute im Verdacht stehen, eine braune Gesinnung zu haben. Sie hat eine Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung studiert und dabei herausgefunden:

Denunzieren ist ab sofort leicht gemacht! Am besten man legt die Nummer vom örtlichen Jugendamt gleich schon mal raus. Ob die Kleinen verdächtige Nazi-Kinder sind, lässt sich nämlich ganz leicht feststellen: Diese Kinder sind nämlich in der Regel laut Broschüre gut erzogen, anständig gekleidet und halten Sie sich fest: Ganz oft sind das blonde Mädchen mit Zöpfen! Ich hab vor lauter Schreck heute morgen sofort meiner blauäugigen, blonden Tochter die gekämmten Haare nochmal verwuschelt und die Zöpfe wieder aufgemacht, nicht dass wir unter Verdacht geraten. In perfider Weise werden zudem Rechtsextremismus mit der Ablehnung von „Sexualpädagogik der Vielfalt“ in einem braunen Topf in der Spielecke zusammengerührt, damit am Ende argumentativ behauptet werden kann, Eltern, die Diversity Programme und Sexualkundeprojekte für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren ablehnen, seien eben rechtsextrem, rassistisch und nicht etwa vernünftig.

Da haben wir sie wieder, die besorgten Eltern, die nicht etwa ihr Erziehungsrecht wahrnehmen wollen, sondern sich, man lese und staune, scheinheilig auch noch gerne freiwillig in die Elternarbeit einbringen. Also ganz verdächtig sind nicht nur anständig erzogene Kinder mit blonden Zöpfen, sondern auch noch Eltern mit Engagement und auch jene, die die Unterweisung in Geschlechtergerechtigkeit für das falsche Thema im Kindergarten halten.

Ich habe mir die von der Bundesministerin für Familie herzlichst empfohlene Broschüre angeschaut und bin wirklich erschrocken. Zu lesen ist da etwa:

Das Erlernen einer demokratischen Haltung, z.B. vermittelt durch Methoden der Vielfaltspädagogik, ist zentral, um Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder sexuellen Orientierung zu verhindern und um inter- und transgeschlechtliche Kinder zu empowern. Zudem ist für viele Kinder das Aufwachsen in Regenbogenfamilien gelebte Realität und sollte damit auch gelebte Normalität in der Kita sein. Rechtspopulistische, neurechte oder religiös-fundamentalistische Gruppierungen hetzen gegen die Vermittlung von Vielfalt mit diffamierenden Wörtern wie »Genderismus«, »Genderwahn« oder eben »Frühsexualisierung«. Gemeint ist eine angebliche »Umerziehung unserer Kinder«, die dann nicht mehr »richtige« Mädchen oder Jungen sein dürften. Verbunden sind damit antifeministische, aber auch homo-, inter- und trans*feindliche Positionen. Und die sind hochgradig anschlussfähig an die gesellschaftliche Mitte: Gender-Themen sind eine wichtige Klammer im rechtspopulistischen Spektrum und eignen sich für emotionale Debatten – gerade mit Bezug auf Kinder. Diese Themen sind aktuell sehr relevant. Für die Praxis bedeutet das, eine geschlechterreflektierende Perspektive zu stärken, sich eine gemeinsame Haltung zu erarbeiten und auf entsprechende Vorwürfe, die nicht selten durch Elterninitiativen vorgebracht werden, fachlich professionell zu reagieren.

Das muss man sich mal vorstellen. Da wird jemandem, der die „Vielfaltspädagogik“ kritisiert, einfach eine undemokratische Haltung zugeschrieben. Das ist schon historisch völliger Unsinn, da es demokratische Haltungen schon gab, als noch niemand an den „Genderismus“ dachte. War Dietrich Bonhoeffer mit seiner Wertschätzung der traditionellen Familie und Abtreibungskritik ein Antidemokrat? Wird nicht vielmehr umgekehrt ein Schuh draus? Die Vielfaltspädagogen wollen sich gegen Kritik immunisieren, indem sie ihre Rezensenten in die braune Ecke stellen! Gehen der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ die sachlichen Argumente aus?

Verräterisch übrigens auch der Rekurs auf die sogenannten Kinderrechte:

Ein sinnvolles pädagogisches Angebot für Kinder generell, insbesondere aber für Kinder, die in autoritären, disziplinierenden Kontexten aufwachsen, können Angebote der Primärprävention sein – z.B. Ansätze der Vielfalt- und Demokratiepädagogik sowie Projekte zu Kinderrechten. Grundsätzlich hilfreich ist es, das pädagogische Konzept der Einrichtung zu überdenken und ggf. dahingehend zu ergänzen. So ist es wichtig, auf eine Vielfalt der Zugehörigkeiten zu achten – sowohl aufseiten der pädagogischen Fachkräfte als auch aufseiten der Kinder (siehe Interview mit Petra Wagner oder den Beitrag von Melike Çınar). Stereotype jeglicher Art können unterlaufen werden, wenn zum Beispiel Toberäume nicht nur für Jungen und Kuschelecken nicht nur für Mädchen gedacht werden, das Speiseangebot in der Einrichtung unterschiedlichen religiösen und kulturellen Ansprüchen gerecht wird und unterschiedliche ethnische Herkünfte sich auch im pädagogischen Material spiegeln.

Todesurteil gegen Asia Bibi in Pakistan aufgehoben

Neun Jahre lang saß Asia Bibi in einem pakistanischen Gefängnis, weil sie angeblich den Propheten Mohammed beleidigt hatte. Mehrmals wurde verbreitet, sie sei wieder auf freiem Fuß, auch hier im TheoBlog. Jetzt ist sie, falls die Agenturen korrekt berichten, tatsächlich frei.

Der SPIEGEL schreibt:

Das oberste Gericht in Pakistan hat das Todesurteil gegen eine Christin wegen Gotteslästerung aufgehoben. Die Richter sprachen Asia Bibi, deren Fall international für Aufsehen gesorgt hatte, frei. „Sie wurde von allen Vorwürfen freigesprochen“, sagte der Richter Saqib Nisar. Sie werde sofort aus der Haft entlassen.

Das Gericht befand, dass die Vorwürfe gegen die Frau juristisch schwach begründet seien und es keinen Grund gebe, sie zu bestrafen. Die Entscheidung löste Proteste von Islamisten in mehreren Städten des Landes aus. Die Behörden hatten schon vor dem Urteil die Sicherheitsmaßnahmen rund um das Gericht verstärkt.

Bibi war 2010 in der Provinz Punjab wegen Beleidigung des Propheten Mohammed zum Tode verurteilt worden – als erste Frau in Pakistan. Muslimische Frauen aus ihrem Dorf hatten der mehrfachen Mutter vorgeworfen, sich im Streit beleidigend über Mohammed geäußert zu haben.

Mehr: www.spiegel.de.

Allerdings ist das nur die eine Seite. IGFM informiert in einem Newsletter darüber, dass islamische Extremisten in Pakistan bereits Rache fordern:

Islamische Extremisten und Vertreter islamistischer Organisationen haben unterdessen die christliche Minderheit und die Regierung Pakistans mit Gewalt und Ausschreitungen bedroht. Die Behörden reagierten mit einem großen Aufgebot an Sicherheitskräften und Straßensperren. Nach Informationen der IGFM fürchten viele Christen und Angehörige anderer Minderheiten, dass in den kommenden Tagen Islamisten ihre Gewaltdrohungen in die Tat umsetzen. In der Erwartung von Übergriffen und Pogromen bereiten sich manche Christen darauf vor, vorübergehend unterzutauchen.

 

Kultur des Todes (7): Der „vernünftige Tod“

Das Thema Sterbehilfe erfährt in unseren westlichen Gesellschaften zunehmende Aufmerksamkeit. Immer mehr Menschen sehen es als ihr natürliches Recht an, selbstbestimmt zu sterben. 63 Prozent der 16 bis 29-jährigen in Deutschland bejahen gemäß aktueller Umfragen die aktive Sterbehilfe.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Friedrich Nietzsche 1878 den Selbstmord als vernünftigen Tod bezeichnete und ihm „höchste Anerkennung in der Moral der Zukunft zugesichert“ hat (Franz Oberbeck, Erinnerungen an Friedrich Nietzsche, 2011, S. 66). Grund für die kommende Wertschätzung des Selbstmordes und der Sterbehilfe ist für Nietzsche der Verlust des Gottesbezugs.

Er schreibt (KSA, Bd. 2, S. 632):

Was ist vernünftiger, die Maschine stillzustellen, wenn das Werk, das man von ihr verlangte, ausgeführt ist, — oder sie laufen zu lassen, bis sie von selber stille steht, das heisst bis sie verdorben ist? Ist Letzteres nicht eine Vergeudung der Unterhaltungskosten, ein Missbrauch mit der Kraft und Aufmerksamkeit der Bedienenden? Wird hier nicht weggeworfen, was anderswo sehr noth thäte? Wird nicht selbst eine Art Missachtung gegen die Maschinen überhaupt verbreitet, dadurch, dass viele von ihnen so nutzlos unterhalten und bedient werden? — Ich spreche vom unfreiwilligen (natürlichen) und vom freiwilligen (vernünftigen) Tode. Der natürliche Tod ist der von aller Vernunft unabhängige, der eigentlich unvernünftige Tod, bei dem die erbärmliche Substanz der Schale darüber bestimmt, wie lange der Kern bestehen soll oder nicht: bei dem also der verkümmernde, oft kranke und stumpfsinnige Gefängnisswärter der Herr ist, der den Punct bezeichnet, wo sein vornehmer Gefangener sterben soll. Der natürliche Tod ist der Selbstmord der Natur, das heisst die Vernichtung des vernünftigen Wesens durch das unvernünftige, welches an das erstere gebunden ist.

Nur unter der religiösen Beleuchtung kann es umgekehrt erscheinen: weil dann, wie billig, die höhere Vernunft (Gottes) ihren Befehl giebt, dem die niedere Vernunft sich zu fügen hat. Ausserhalb der religiösen Denkungsart ist der natürliche Tod keiner Verherrlichung werth. — Die weisheitsvolle Anordnung und Verfügung des Todes gehört in jene jetzt ganz unfassbar und unmoralisch klingende Moral der Zukunft, in deren Morgenröthe zu blicken ein unbeschreibliches Glück sein muss.

Feinberg: Für die Neo-Orthodoxen kann die Schrift nicht Gottes Wort sein

John Feinberg (Light in a Dark Place, 2018, S. 389):

Für Barth leitet sich die Autorität der Bibel allein aus ihrer Funktion ab. Diese Funktion besteht darin, auf Gott selbst hinzuweisen, auf jenen „Anderen“, mit dem Barth die Offenbarung meinte (für Barth ist Gott in der persönlichen Begegnung mit uns durch Jesus Christus Offenbarung), die die wahre Autorität ist. Die Schrift an sich hat keine Autorität. Es ist leicht, zu verstehen, warum Barth diese Ansicht vertreten hat. Wenn die Schrift Autorität an sich hat, muss es einen Grund dafür geben. Der Grund, auf den sich Evangelikale immer berufen haben, ist, dass sie Gottes Wort ist. Aber wenn die biblische und historische Kritik mit all den behaupteten Fehlern in der Schrift Recht hat, wie können dann die Worte der Schrift göttliche Offenbarung sein? Gott würde doch nicht lügen, noch könnte er sich in irgendeiner Sache irren. Für die Neo-Orthodoxen kann die Schrift also nicht Gottes Wort sein und daher kann sie nicht an sich autoritativ sein.

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Augustinus: Vom Wort Gottes und den eigenen Gedanken

Aurelius Augustinus (De doctrina Christiana, Buch 2,VII,8,17):

Daraufhin ist es nötig, in Frömmigkeit sanft zu werden und der Hl. Schrift nicht zu widersprechen, entweder weil wir verstanden haben, wenn sie irgendwelche Fehler von uns aufspießt, oder weil wir sie nicht verstanden haben, als ob wir besser denken und besser vorschreiben könnten, vielmehr ist eher zu bedenken und zu glauben, daß das, was dort geschrieben ist, auch wenn es verborgen sein sollte, besser und wahrhafter ist, als das, was wir durch uns selbst denken können.

Augustnius: Wie der Heilige Geist die Schrift geformt hat

Aurelius Augustinus (De doctrina Christiana, Buch 2,VII,8,15)::

Denn prächtig und heilsam hat der Hl. Geist die Hl. Schrift so umgeformt, daß er mit klareren Stellen dem Hunger begegnet, mit den dunkleren aber den Überdruß vertreibt. Fast nichts nämlich wird in jenen dunklen Stellen aufgestöbert, was nicht anderswo in klarster Weise ausgedrückt gefunden werden kann.

Barth, „der rote Pfarrer“

Karl Barth war bereits in seiner frühen Schaffensperiode, also noch vor der „dialektischen Wende“, vom Sozialismus sehr angetan.

Die Einflüsse auf dem Weg dahin sind vielfältig. Das Reich Gottes als ethische Aufgabe war das große Thema der Liberalen Theologie, die er in Berlin oder Marburg gehört hatte. Durch Eduard Thurneysen lernte Barth Hermann Kutter kennen, der als Pfarrer am Zürcher Neumünster predigte, die Verheißungen Gottes würden mit der Sozialdemokratie in Erfüllung gehen. Beachtlichen Einfluss entwickelten freilich auch die Erfahrungen in der Arbeiterstadt Safenwill, in der Karl Barth zwischen 1911–1921 ein Pfarramt übernahm. Er konnte dort mit eigenen Augen sehen, unter welch schwierigen Bedingungen geschuftet wurde (ähnliches erlebten ja auch Karl Marx und Friedrich Engels).

Wer glaubt, die „Himmel auf die Erde“-Theologie sei erst durch das neue Missionsparadigma erfunden oder bedeutsam geworden (z.B. N.T. Wright: „In der Bibel bedeutet Erlösung nicht: Gott errettet die Menschen aus der Welt heraus, sondern Erlösung ist die Errettung der Welt an sich.“), braucht nur auf Leute wie Walter Rauschenbusch oder eben Karl Barth zurückblicken. Christiane Tietz schreibt in ihrer Barth-Biographie in dem Kapitel „Der rote Pfarrer“ (Karl Barth, 2018, S. 82):

Die Nähe lag für Barth in dem, was die soziale Bewegung und die Sozialdemokratie wollen: Das, «was sie wollen,… das wollte Jesus auch». Deshalb könne man auch «als Atheist und Materialist und Darwinist ein echter Nachfolger und Jünger Jesu sein». Der Sozialismus als proletarische Bewegung sei eine Bewegung von unten. Ganz ähnlich war Jesus Arbeiter und wandte sich an die Armen und Unterdrückten. Wer behaupte, Jesu Botschaft habe sich nur auf Geist und Innerlichkeit gerichtet, verleugne diese Botschaft. Für Jesus habe es nicht zwei Welten von Geist und Materie, von Himmel und Erde gegeben, «sondern nur die eine Realität des Gottesreichs»; die Erlösung bestand für Jesus darin, «daß Gottes Reich zu uns komme in die Materie und auf die Erde». Pointiert gesagt: «Nicht wir sollen in den Himmel, sondern der Himmel soll zu uns kommen.»

Deshalb müsse die Kirche endlich den Mut haben auszusprechen: «die soziale Not soll nicht sein, um dann ihre ganze Kraft für dieses es soll nicht sein einzusetzen». Diesen Mut wandte Barth gleich an. Er fragte rhetorisch: «Gehn die beiden zusammen: Jesus und der Kapitalismus, das System des schrankenlos wachsenden Privateigentums?» Und er zog die Konsequenz: «Dieses Erwerbssystem muß … fallen vor allem seine Grundsäule: … das Privateigentum an Produktionsmitteln».

Obwohl die Wende hin zur „Wort Gottes“-Theologie diese Schwärmerei abmilderte, blieb Barth dem Sozialismus sein Leben lang verbunden. Er verteidigte nach dem Krieg sogar Stalin, weil er hoffte, diesem sei es im Kern um die „soziale Frage“ gegangen. Bis zu seinem Lebensabend blieb er ein Kirchenmann, der für die „soziale Bewegung“ warb.

Rudolf Bultmann, der ja eine Zeit lang an der Seite von Barth für die Wende kämpfte, durchschaute schon früh die Irrtümer des Sozialen Evangeliums. Über die „Reich Gottes“-Theologie der Ritschlianer sagte er (Glauben und Verstehen, Bd. 1, 1961, S. 15):

Wenn man meint, daß soziale Arbeit als solche, d.h. Arbeit, die sich — ob sozialistisch orientiert oder nicht — um die Schaffung menschenwürdiger sozialer Zustände müht, als solche Reichsgottesarbeit, christliches Tun sei, so kennt man das σκάνδαλον des Wortes Gottes nicht. Und das σκάνδαλον ist um so größer, um so deutlicher, als hier gegenüber solchem Tun, das an sich pflichtmäßig, ehrenwert, bitter notwendig ist, hart gesagt wird: es ist kein christliches Tun. Denn es gibt kein Tun, das sich direkt auf Gott und sein Reich beziehen könnte. Jede Form menschlichen Gemeinschaftslebens, die schlimmste wie die idealste, steht in gleicher Weise unter dem göttlichen Gericht.

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E21-Regionalkonferenz Schweiz 2019 – „Und er schuf sie als Mann und Frau“

Unter dem Thema „Und er schuf sie als Mann und Frau“ veranstaltet Evangelium21 vom 1. bis 2. Februar 2019 die Regionalkonferenz Schweiz in Riehen (bei Basel). Das Netzwerk möchte den Themenkomplex „Mann und Frau“, der heute höchstumkämpft ist, aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Zu Wort kommen anthropologische, medizinischen und selbstverständlich biblisch-exegetische sowie pastorale Aspekte.

Unter anderem werden Dr. Kai Soltau, Prof. Dr. Harald Seubert, Dr. Stefan Felber und Dr. Peter Prock untersuchen, wofür die Gemeinde angesichts einer heftigen Geschlechtsdebatte in Gesellschaft und Kirche einstehen soll. Abgerundet wird die Konferenz durch eine Podiumsdiskussion mit den Referenten sowie einem Resümee des Veranstalters.

Weiter Informationen können dem Flyer entnommen werden.

Die Konferenz wendet sich vor allem an Prediger, Älteste, Gemeindemitarbeiter sowie Männer und Frauen, die sich für das Thema interessieren. An dieses Stelle kann man sich ab sofort anmelden!

Reclaiming the West: Liberty in Equality or Constraint

Das Acton Institute wird am 29. November in München eine Konferenz zum Thema „Reclaiming the West: Liberty in Equality or Constraint“ abhalten. Zum Anliegen schreiben die Veranstalter:

On September 12, 1848, Alexis de Tocqueville delivered a speech in which he argued that “democracy and socialism are not interdependent concepts,” but “opposing philosophies.” In part he argued, “Democracy and socialism have but one thing in common—equality. But note well the difference. Democracy aims at equality in liberty. Socialism desires equality in constraint and in servitude.”

170 years later in the West there is still tension between those who understand liberty in these fundamentally different ways. In the face of mounting crises like rising debt, youth unemployment, terrorism, demographic decline, and an influx of refugees, the diagnoses of the causes and the prescription for the solutions come from different foundational perspectives that diverge substantially.

This one day event will explore the foundational commitments that have shaped the political, economic, and cultural landscape of the Western world and the prospects for Western society as we wrestle with these two conflicting concepts of liberty.

John D. Wilsey, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts und außerordentlicher Professor für Kirchengeschichte am The Southern Baptist Theological Seminary in Louisville (USA) gehört auch zu den Rednern der Konferenz. Dr. Wilsey schreibt für Public Discourse, das 9Marks Journal, The Gospel Coalition und andere Medien.

Mehr Informationen zur Konferenz hier: acton.org.

VD: RH

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