Bücher

Unendlicher Spaß: Infinite Jest

200907310753.jpg Vor einem Jahr nahm sich David Foster Wallace, einer der wichtigsten Vertreter der postmodernen Literatur, das Leben (vgl. hier). Sechs Jahre lang hat Ulrich Blumenbach an der Übersetzung von Wallaces »Opus magnum« mit 1646 Seiten gearbeitet. Es handelt sich um das bisher größte Übersetzungsprojekt des Kiepenheuer & Witsch Verlages.

1996 erschien Infinite Jest in den USA und machte David Foster Wallace über Nacht zum Superstar der Literaturszene. Nicht allein der schiere Umfang, sondern vor allem die sprachliche Kreativität, die ungeheure Themenvielfalt, die treffsichere Gesellschaftskritik, scharfe Analyse sowie der Humor machen den Roman zum Meilenstein der amerikanischen Literatur. Unendlicher Spaß: Infinite Jest ist nicht einfach zu lesen, aber Pflichtlektüre für Leute, die die Zeitgeistkultur (z.B. hybride Identitäten) besser verstehen wollen.

Das Buch, das ab dem 24. August ausgeliefert wird, kann schon jetzt bestellt werden.

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Gott erkennen

200907310741.jpgDas Buch Gott erkennen von J.I. Packer ist zurecht ein Klassiker. Es entfaltet systematisch die Grundaussagen der Bibel über Gott und weist seelsorgerlich die falschen Wege von heute auf und ermuntert, Gottes Wort als Leitfaden unseres Lebens anzuerkennen und dem, der zu uns in diesem Wort redet, zu vertrauen. Die fundierten biblischen Aussagen sind eine gute Hilfe für Interessierte und Nachdenkende, die sich mit der Gottesfrage beschäftigen wollen.

Ich empfehle das Buch herzlich!

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Was am Kreuz geschah

pastedGraphic.jpgR.C. Sproul, Pastor und Professor für systematische Theologie, hat schon viele Bücher verfasst. Durch das Engagement von Sebastian Heck und anderer ist nun ein weiteres Buch von Sproul auf Deutsch erschienen. Auf dem Cover des Buches Was am Kreuz geschah heißt es:

In Was am Kreuz geschah entfaltet Dr. R.C. Sproul, warum es so kommen musste, dass Gottes Sohn vor 2000 Jahren angenagelt an ein Kreuz auf Golgatha starb. Warum konnte Gott nicht einfach über unsere Sünden hinwegsehen und uns so annehmen, wie wir sind? Warum gab es für Gott nur diese eine Möglichkeit, uns zu retten: Seinen Sohn in diese Welt zu schicken, damit er sein Leben gebe als Lösegeld für viele? Wie R. C. Sproul in diesem Buch zeigt, ist der Kern des biblischen Evangeliums das stellvertretende Sühnopfer Christi am Kreuz. So sehr hat der heilige Gott die Welt geliebt, dass er persönlich sucht und rettet, was verloren ist.

In einer Zeit, in der die Kritik am Sühneopfer von Jesus Christus Alltag geworden ist, kann ich das Buch sehr empfehlen.

  • Robert C. Sproul: Was am Kreuz geschah, Wartburg: Verein z. Verbreitung christlicher Literatur, 2009, 192 S., 14,95 Euro

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Michael Horton: Die fünf besten Calvin-Bücher

Professor Michael Horton hat der Zeitschrift CT folgende fünf Bücher von bzw. über Johannes Calvin empfohlen:

  1. Johannes Calvin: Unterricht in der christlichen Religion – Institutio Christianae
  2. W. Robert Godfrey: John Calvin: Pilgrim and Pastor
  3. T.H.L. Parker: John Calvin: A Biography (dt. Johannes Calvin – Ein großer Reformator)
  4. Richard A. Muller: The Unaccommodated Calvin
  5. J. Todd Billings: Calvin, Participation, and the Gift

Hier kurze Erläuterungen: www.christianitytoday.com.

Wie finde ich gute Bibelkommentare?

Beale_Revelation.jpgMit Kommentaren zu biblischen Büchern ist das oft so eine Sache: Sie sind in der Regel sehr teuer und nicht alle halten, was sie versprechen. Es kommt also auf eine gute Auswahl an.

Keith Mathison hat in einer Liste die aus seiner Sicht jeweils fünf besten englischsprachigen Kommentare zu jedem Buch der Bibel zusammengestellt und dabei oft eine gute Wahl getroffen: www.ligonier.org.

Außerdem hier noch einmal der Hinweis auf BestCommentaries.com und einen Vergleich von deutschsprachigen Kommentaren unter Logos von Manuel Becker.

VD: JT

Gott und Vernunft

GottundVernunft.jpgDass der Glaube an den Gott des Christentums nicht im Widerspruch zur Vernunft steht, haben große Denker von der Antike bis zur Gegenwart immer wieder betont und gezeigt. Trotzdem erfreut sich der Irrationalismusvorwurf gegenwärtig großer Beliebtheit.

Eine neue Buchveröffentlichung des ProfessorenForums, die Aufsätze zum Thema »Gott und Vernunft« gesammelt hat, ist nun erhältlich:

Enthalten sind Beiträge z.B. von Horst W. Beck, Michael Behe, William A. Dembski, Richard Reichel oder Thomas Schirrmacher. Auch ein kleiner Beitrag von mir ist dabei.

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ESV Study Bible ist Buch des Jahres

41FmLd2EB3L._SL160_.jpgFür das WORLD Magazine ist die ESV Study Bible (ESVSB) das Buch des Jahres (vgl. auch hier). Unter den anderen 40 Top-Werken finden sich Bücher von Thomas Oden (How Africa Shaped the Christian Mind), Herman Selderhuis (Calvin Biographie John Calvin: A Pilgrim’s Life), David F. Wells (The Courage to Be a Protestant) oder Michael Horton (Christless Christianity: The Alternative Gospel of the American Church ).

Hier die vollständige Liste: www.worldmag.com.

Brian McLaren und seine Orthodoxie

51eWdgByKyL._SL160_.jpgDas Buch A Generous Orthodoxy (dt. etwa »Eine weitherzige Orthodoxie«) ist bisher das gehaltvollste Werk von Brian McLaren. Phyllis Tickle rückt es in ihrem Geleitwort in die Nähe der 95 Thesen von Martin Luther. So wie der deutsche Reformator dem Europa des 16. Jahrhunderts einen Spiegel vorgehalten habe, so übernehme McLaren diese Aufgabe im 21. Jahrhundert. Die Emerging Church könne das nordamerikanische Christentum ähnlich verändern, wie der Protestantismus das europäische Christentum reformiert habe.

Ich habe vor zwei Jahren das Buch gelesen und eine Rezension geschrieben, die nun hier herunter geladen werden kann: mbstexte126.pdf.

P.S.  Phyllis Tickle wurde übrigens kürzlich von Rob Bell eingeladen und hat in der Mars Hill Bible Church eine aufschlussreiche Predigt gehalten. Sie sagte unter anderem:

Ich möchte sicher sein, dass das, was ich sage, auch das ist, was ihr hört. In dieser Zeit mit solchen Sachen wie die zunehmende Globalisierung, den Medien und dem Informationsaustausch, hören wir mehr und mehr über die Tatsache, dass alle Religionen gleich sind, dass alle Religionen an denselben Ort führen. Wir hören, dass alle Religionen sich sehr ähnlich sind und dass sie wahrscheinlich alle zu dem gleichen Gott sprechen. Sie unterscheiden sich voneinander einfach nur durch ihre unterschiedlichen kulturellen Kontexte.

Warum Tim Keller in der Großstadt erfolgreich Gemeinde baut

imagesTim Stafford stellt für CT Pastor Tim Keller vor und erklärt uns, warum er gern und erfolgreich in Manhatten Gemeinde baut. Die Kellers haben eine geistliche Perspektive für Menschen in der Großstadt entdeckt und arbeiten beharrlich daran, dass die Menschen selbst eine neue Identität finden:

The Kellers became absolute enthusiasts for the city. Artist Makoto Fujimura had returned from years of study in Japan to join the New York art scene, but he lived with his wife and young children in a safe New Jersey suburb. »Tim was the first to say, ›Live in the city.‹ That was really compelling. I’d never heard that before. It was a crazy idea.«

Keller’s reading of Scripture fueled his enthusiasm. Conn had taught him a positive biblical view of cities. As he studied New York, he began to draw out that understanding. Surely God’s command to exiled Israelites applied to Christians in New York: »seek the peace and prosperity of the city to which I have carried you« (Jer. 29:7). Long before that, God had designated cities as places of refuge when Israel entered the Promised Land. They remain so today, Keller noted—which explains why poor people, immigrants, and vulnerable minorities such as homosexuals cluster in cities. They attract people who are open to change. Paul did most of his missionary work in cities, and early Christianity flourished within them. Revelation portrays the final descent of the kingdom of God to earth as a city, although a garden city, with fruit trees and a life-giving river at its center. Keller suggests that, had Adam and Eve lived sinlessly and obeyed God’s directions, they would have made Eden into just such a city.

rfg.jpgHier der vollständige Artikel: www.christianitytoday.com.

Empfehlen möchte ich hier auch das Buch:

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Jerram Barrs‘ neues Buch über die Frauen

51kcQDu9mPL._SL160_.jpgJerram Barrs, Dozent am Francis Schaeffer Institute, hat eine neues Buch geschrieben. In:

entwickelt er Antworten auf die Frage: Was denkt Gott über Frauen? In der Einleitung erklärt er die Motive für das Buch mit folgenden Worten:

I have been deeply troubled in our churches by the way much teaching on women begins with the restrictive passages in 1 Corinthians 11 and 14 and 1 Timothy 2 and often ends there. It is not that those passages are insignificant, but I have been eager to ask a more foundational question: How does the Lord see women? I felt the best way to answer this question was to look at particular women whose stories are told in the Scriptures and to reflect on what God has to say. What does God think about women, and how does he treat them? My passionate desire and prayer is that the book will be an encouragement to women and a challenge to men to treat women with the same honor that the Lord himself shows. I originally gave these studies to about two hundred women in the setting of a women’s ministry at a local church. They were greatly encouraged by the studies, and it was these women who urged me to write this book.

Die Einleitung und das erste Kapitel des Buches kann hier herunter geladen werden: crossway.org.

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