Die Wiederentdeckung Gottes

617deM6mHlL SY522Daniel Singer hat das Buch Die Wiederentdeckung Gottes: Wie Kosmologie, Physik und Biologie einen Schöpfer erkennen von Stephen Meyer (Holzgerlingen, 2023, 784 S.) gelesen. Fazit:

Die Wiederentdeckung Gottes ist ein faszinierendes Buch. Es ist herausfordernd, was wohl in der Natur der Sache liegt, aber nicht überfordernd. Es tappt nicht in die Falle der allzu einfachen Antworten, sondern kann auf höchstem wissenschaftlichen Niveau gute Argumente für intelligentes Design und eine theistische Weltsicht vorlegen. Argumente, mit denen sich nicht nur der Normalverbraucher, sondern auch international anerkannte Forscher und Gelehrte auseinandersetzen müssen.

Die Fragen, auf die wir eine Antwort finden sollten, haben nicht nur akademische, sondern metaphysische, philosophische und letztendlich religiöse Konsequenzen. Stephen Meyer ist sich dieser Verantwortung bewusst und beschreibt eindrucksvoll und persönlich, wie sein Glaube an den Gott der Bibel nicht nur seinen Hunger nach Wissenschaft vergrößert, sondern auch seinen Hunger nach Lebenssinn und Geborgenheit gestillt hat.

Mehr: www.evangelium21.net.

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Alex aus Cloppenburg
6 Monate zuvor

Das „höchste wissenschaftliche Niveau“ haben Herrn Meyer die meisten seiner Kollegen in der Vergangenheit abgesprochen. Aber das Buch wird wohl eine andere Zielgruppe haben als die Fachkollegen. Allerdings sind 800 Seiten schon ein Brett – egal ob Wissenschaft oder Pseudowissenschaft.

ErzgebirgsEngländer
6 Monate zuvor

Ist es nicht zwingend notwendig, dass die Kollegen Herrn Meyer Pseudowissenschaft vorwerfen, um ihren naturalistischen Ansatz aufrechtzuerhalten?
Was kam zuerst, das Huhn der naturalistischen Naturwissenschaft oder das Ei ihrer Voraussetzungen – oder ganz was anderes (Wagner und Briggs, Penultimate Curiosity)?
Ich bin daran gewohnt, sowohl naturalistische wie christliche Naturwissenschaftsbücher etwas enttäuschend zu finden, aber ich bin kein Naturwissenschaftler, nur einer, der manche riesigen Annahmen (Blind Watchmaker und das Modell der Evolution darin!) so schnell erkennt, dass es eigentlich in einem Grundkurs Philosophie gelehrt werden sollte, wie man so etwas vermeidet. Heute ist es leider wichtiger zu erkennen, in wessen Interesse eine Sache sei, und daher wird der Konflikt zwischen Wissenschaft und Pseudowissenschaft nie mehr sachlich ausdiskutiert, sondern nur auf der unpassenden Ebene des politischen Interesses ausgeschimpft.

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