Grundgesetzänderung beantragt: Gefühltes Geschlecht soll geschützt werden

Der in Berlin regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) und der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) haben für den Senat der Hauptstadt einen Antrag auf den Weg gebracht, demgemäß das Grundgesetz geändert werden soll. In Zukunft soll sich die Verfassung in postmoderner Manier am gerade gefühlten Geschlecht orientieren.

Die BERLINER ZEITUNG meldet:

Zur Begründung schreiben sie, dass sowohl die sexuelle Identität geschützt werden müsse, „als auch das eigene geschlechtliche Selbstverständnis unabhängig davon, ob das empfundene Geschlecht mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt.“

Der erste Punkt ist sonnenklar: Niemand soll wegen seiner sexuellen Orientierung benachteiligt sein. Das versteht jeder. Der zweiter Punkt ist schwerer zu verstehen. Gemeint ist, dass jeder Menschen selbst entscheiden kann, welches Geschlecht er hat oder zu haben glaubt und dass diese Entscheidung dann für alle andern verbindlich ist.

Konkret sieht das so aus: Ein Mann kann angeben eine Frau zu sein, und eine Frau kann geltend machen, dass sie eigentlich ein Mann ist. Beide können aber auch entscheiden, weder Mann noch Frau zu sein sondern irgendetwas anderes. Sie können entscheiden, keinem der beiden Geschlechter anzugehören, sondern einem dritten, das noch nicht definiert ist.

Mehr: www.bz-berlin.de.

Kommentare

  1. …das gibt wieder viele neue Arbeitsplätze für arbeitslose Männer.
    1. Schritt: Mann geht zur Entmannungsstelle, also dem Einwohnermeldeamt, Bürgerbüro oder Personenstandsstelle, vielleicht Standesamt und erklärt, dass er eine Frau ist.
    2. Sie bewirbt sich auf irgendeine Stelle, die sie bekommt wegen der Frauenquote bei gleicher Eignung etc pp…
    3. Sie kann nun auch Gleichstellungsbeauftragte werden, was vorher nicht möglich war.
    4. Sollte sie als Soldat, nun Soldatin oder dann Polizistin etc arbeiten, greifen andere Kleidungsvorschriften vor allem könnte sie auch körperlich nochmal deutlich kleiner sein und am Polizeidienst teilnehmen.
    5. Linke überlegen sich ja, Frauen vielleicht gar nicht mehr in den Knast zu sperren, weil die Gewalt sowieso hauptsächlich von Männern ausgeht, auch hier wäre für Straftäter (evtl auch präventiv) Land in Sicht.
    6. Sie ist nun eine Frau und marschiert in die Damentoilette. Äh…
    7. Sie* heiratet einen Mann, der aber vor kurzem noch eine Frau war, also ein heterosexuelles Paar? Darf man die/ das / den / der so bezeichnen?
    8. Sie sieht optisch weiterhin wie ein Mann aus, wird dich aber verklagen (können), wenn du dich weigerst, sie als Frau anzusprechen. (Gab schon so was irgendwo im „Westen“).
    9. Sie geht mit ihm zum Kreißsaal, er bekommt das Kind 🙂
    10. Sie wird Pastor einer evangelikalen Gemeinde, die kein Problem damit hat, weil sie ja eigentlich ein Mann ist / war?

  2. Schandor meint:

    @Rolf O.

    Prädikat: Gut gebrüllt, Löwe!

  3. Rolf O meint:
  4. Schandor meint:

    Nachgelesen und erschrocken über die Überschrift:

    Alberta man legally changes sex for cheaper car insurance: ‚I didn’t feel like getting screwed over any more‘

    Da ich nicht gut genug englisch kann, habe ich deepl.com rangelassen, jene Übersetzungsmaschine, die manche Texte mit geradezu unheimlicher Richtigkeit übersetzt. Heraus kommt das:

    Alberta Mann ändert erlaubterweise Geschlecht für preiswertere Autoversicherung:’Ich fühlte mich nicht wie das Erhalten geschraubt über mehr‘.

    Dabei habe ich mich auch nicht wie das Erhalten über mehr geschraubt gefühlt als das. Alles klar?

  5. @Schandor
    translate.google.de übersetzt
    „Alberta Mann ändert legal Sex für billigere Autoversicherung:, Ich hatte keine Lust, sich noch mehr verarschen zu lassen “
    – außer „sich“ statt „mich“ nah dran am Urtext….:)

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