Jürgen Habermas: Auch eine Geschichte der Theologie

RK JH
Bild: Privat.

Am Dienstag hat Jürgen Habermas in München seine Philosophiegeschichte präsentiert. Dank Peter B. vom Bibelkreis München konnte ich dabei sein und ein paar Worte mit dem „Kritischen Theoretiker“ wechseln. Sein signiertes Werk Auch eine Geschichte der Philosophie liegt nun auf meinem Schreibtisch und ich hoffe, irgendwann einmal eine Besprechung liefern zu können. Immerhin geht es ja dem Autor darum, im nach-metaphysischen Zeitalter das Gespräch zwischen Glauben und Wissen fortzuführen.

Ein Theologe liest natürlich zuerst das Vorwort und wirft dann einen Blick ins Namenregister. Im Vorwort wird deutlich, dass Habermas von der Philosophie nicht mehr viel erwartet; sie erscheint ihm erschöpft (Bd. 1, S. 11–12):

Bisher konnte man davon ausgehen, dass es auch weiterhin ernstzunehmende Versuche geben wird, Kants Grundfragen zu beantworten: »Was kann ich wissen?«, »Was soll ich tun?«, »Was darf ich hoffen?« und: »Was ist der Mensch?«. Aber ich bin unsicher geworden, ob die Philosophie, wie wir sie kennen, noch eine Zukunft hat – ob sich nicht das Format jener Fragestellungen überlebt hat, sodass die Philosophie als Fach nur noch mit ihren begriffsanalytischen Fertigkeiten und als die Verwalterin ihrer eigenen Geschichte überlebt.

Beim Namenregister sticht hervor, dass Habermas sich mit einigen Theologen ausführlich auseinandersetzt. Besonders Augustinus, Aquin, Luther und Schleiermacher bekommen viel Raum. Wenn auch nicht so viel wie Kant, Hegel oder Marx. Das sollte man von einem Philosophen und Aufklärer auch nicht erwarten.

Im Blick auf Jesus übernimmt Habermas freilich die Unterscheidung zwischen dem verkündigenden und dem verkündigten Jesus. Der verkündigende Jesus von Nazareth war ein Wanderprediger, Exorzist und Wunderheiler. Mit Bultmann teilt er die Auffassung, dass der Nazarener eigentlich gar keine Religion oder Kirche gründen wollte. Der sich selbst aufopfernde Gottessohn ist eine Konstruktion aus dem zweiten Jahrhundert. Vor allem Paulus ist dafür verantwortlich, dass aus dem historischen Jesus ein heilbringender Christus geworden ist. „Paulus nimmt an der mythischen Herkunft der Vorstellung des ‚Opfertodes‘ so wenig Anstoß wie am Gedanken der Dreieinigkeit“ (Bd. 1, S. 505). Der Apostel – so Habermas – habe ein posthum eingetretenes Heilsereignis, das Jesus eigenen Worten noch nicht zu entnehmen war, reflexiv eingeordnet und rationalisierend verarbeitet (vgl. Bd. 1, S. 506).

Als Habermas dann die Botschaft des Paulus zusammenfasst, beschreibt er das Evangelium allerdings dermaßen schön, dass ich den Abschnitt zitieren möchte:

Im Mittelpunkt steht der bahnbrechende Gedanke, dass Gott mit dem stellvertretenden Opfer seines Sohnes der tätigen, aber aus eigener Kraft ohnmächtigen Reue der sündigen Menschheit zuvorkommt: »Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.« (Röm 5,8) Die Notwendigkeit für dieses unverdiente »Zuvorkommen« Gottes ergibt sich aus dem Umstand, dass die Menschen zu tief in Sünde verstrickt waren – viel zu tief, um auf Vergebung hoffen zu können, wenn Gott nur eine gerechte Abwägung ihrer eigenen Leistungen vornehmen würde. Es ist der in der Bibel selbst beschriebene heillose Verlauf der Geschichte des jüdischen Volkes, die den Juden Paulus in die prophetischen Worte einstimmen lässt: »Es gibt keinen, der gerecht ist, auch nicht einen; es gibt keinen Verständigen, keinen, der Gott sucht. Alle sind abtrünnig geworden, alle miteinander taugen nichts. Es gibt keinen, der Gutes tut, auch nicht einen Einzigen.« (Röm 3,10–12) Die von der adamitischen Erbsünde gezeichnete, in Sünde verstrickte Menschheit ist auch dort, wo sie unter dem Gesetz lebt, so schwach, dass sie der Vergebung aus Gnade bedarf. Während das Alte Testament Gehorsam gegenüber den mosaischen Gesetzen verlangt, überfordern die weiterreichenden Grundsätze der christlichen Liebesethik, das heißt Feindesliebe und unbedingte Vergebungsbereitschaft, die menschlichen Kräfte erst recht. Selbst der religiöse Virtuose versagt vor ihnen und ist auf die Gnade Gottes angewiesen. Daher konnte die Menschheit nur durch die Selbsthingabe Gottes gerettet werden, und darin besteht die Verheißung des Kreuzestodes: »Umsonst werden sie gerecht, dank seiner Gnade, durch die Erlösung in Christus Jesus.« (Röm 3,24) Wenn aber die gnadenbedürftigen Menschen derart »unter der Herrschaft der Sünde stehen« (Röm 3,9), muss sich auch das Verhältnis von Gesetzesgehorsam und Glaubenstreue verändern. »Glaubensgerechtigkeit«, und das ist die allein durch den Glauben an den gnädigen Gott zu erhoffende Rechtfertigung, erhält absoluten Vorrang vor der Werkgerechtigkeit. Und damit verändert sich auch der Heilsweg selbst: »Dass aber durch das Gesetz niemand vor Gott gerecht gemacht wird, ist offenkundig; denn: Der aus Glauben Gerechte wird leben.« (Gal 3,11)

Wenn doch mehr Menschen glaubten, dass diese Gute Nachricht vom Gottessohn und der Glaubensgerechtigkeit keine menschliche Projektion oder Konstruktion, sondern Wirklichkeit ist! Dann würde unsere Welt anders aussehen. Sie wäre stärker bestimmt von einer festen Hoffnung, die über das verbissene, autonome Verweilen im Hier und Jetzt hinausreicht. Der „Konsens der Experten“ (vgl. Konsenstheorie) kann die Wirklichkeit leider eben auch verbauen, sodass man auf die authentischen Zeugen der göttlichen Selbstmitteilung nicht mehr hört. Den Weltweisen bleibt oft verborgen, was Gott in seiner Gnade den einfachen Menschen schenkt. „Denn es steht geschrieben (Jesaja 29,14): ‚Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen‘“ (1Kor 1,19). Wie sagte schon Jesus: „Ja! Habt ihr nie gelesen (Psalm 8,3): ‚Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet‘“?

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Markus Jesgarz
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Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im vorletzten Absatz am Ende: »Glaubensgerechtigkeit«, und das ist die allein durch den Glauben an den gnädigen Gott zu erhoffende Rechtfertigung, erhält absoluten Vorrang vor der Werkgerechtigkeit. Und damit verändert sich auch der Heilsweg selbst: »Dass aber durch das Gesetz niemand vor Gott gerecht gemacht wird, ist offenkundig; denn: Der aus Glauben Gerechte wird leben.« (Gal 3,11) Meine Meinung ist: 1. Zu allen Zeiten nach dem Sündenfall ist für die Errettung der Glaube essenziell. 1. In dem Beitrag von Dr. Norman Geisler: The Essentials of the Faith https://www.youtube.com/watch?v=pjdy-VWXrik&list=RDpjdy-VWXrik&t=1406&fbclid=IwAR0aRYOU354Krqxep26ptR-qmVhjPQIpeearx-Tay1a3yY5P86rWUjh9xZQ steht zum Zeitpunkt 23:26 /… Weiterlesen »

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Dies ist ein Kommentar zu der Aussage im 4. Absatz: Beim Namenregister sticht hervor, dass Habermas sich mit einigen Theologen ausführlich auseinandersetzt. Besonders Augustinus, Aquin, Luther und Schleiermacher bekommen viel Raum. Wenn auch nicht so viel wie Kant, Hegel oder Marx. Das sollte man von einem Philosophen und Aufklärer auch nicht erwarten. Meine Meinung ist: 1. Herr Jürgen Habermas vertritt die Weltanschauung des Materialismus. Im Beitrag von Lothar Gassmann zu: 1. Neomarxismus http://www.bible-only.org/german/handbuch/Neomarxismus.html steht im 3. Absatz ab dem 2. Satz: Nach Habermas ist Marx‘ materialistische Geschichtsphilosophie wegen ihrer ontologischen und metaphysischen Voraussetzungen noch zu stark von der Hegelschen Philosophie… Weiterlesen »

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Dies ist ein Kommentar zu der Aussage: https://theoblog.de/juergen-habermas-auch-eine-geschichte-der-theologie/34240/comment-page-1/#comment-86077 Habermas fordert eine rein empirisch-materialistische Geschichtstheorie mit der Übersetzung der ontologischen Voraussetzungen in Gesellschaftskritik. Meine Meinung ist: 1. Herr Jürgen Habermas ist ein marxistischer Humanist. Im Beitrag: Eine Bewertung des marxistischen Humanismus (Teil 2 von 2) https://normangeisler.com/marxism-2/ im Jahr 2017 von Norman L. Geisler und Christopher T. Haun steht http://normangeisler.com/wp-content/uploads/2016/09/The-Eight-Spectres-of-Karl-Marx-in-the-21st-Century-CTHaun.pdf 1. unter „The Cultural Marxism of the Frankfurt School“ („Der Kulturmarxismus der Frankfurter Schule“): [Mit der Suchfunktion „Auf Seite suchen“ lässt sich die Textstelle finden.] In den 1930er Jahren entwickelte eine Gruppe von Professoren am Institut für Sozialforschung der Universität Frankfurt in… Weiterlesen »

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Dies ist ein Kommentar zu der Aussage: https://theoblog.de/juergen-habermas-auch-eine-geschichte-der-theologie/34240/comment-page-1/#comment-86078 Herr Jürgen Habermas ist ein marxistischer Humanist. Meine Meinung ist: 1. Leider unterstützte Herr Jürgen Habermas die Beschwichtigungspolitik gegenüber den Mullahs im Iran. 1. Im Beitrag: Die Revolution der Revolutionskinder https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/iran-die-revolution-der-revolutionskinder-1817919.html Der Juni 2009 markiert einen Bruch in der Geschichte Irans: Offene Diktatur oder weitreichende Reformen – darum geht es in diesem Kampf. Die Aufständischen verlangen die Revolution ihrer Eltern zurück von den Islamisten, die sie ihnen gestohlen haben. am 22.06.2009 von Christiane Hoffmann steht am Anfang: „Es wird keine Revolution in der Revolution geben“, hatte Jürgen Habermas bei einem Besuch in… Weiterlesen »

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Dies ist ein Kommentar zu der Aussage: https://theoblog.de/juergen-habermas-auch-eine-geschichte-der-theologie/34240/comment-page-1/#comment-86083 „Es wird keine Revolution in der Revolution geben“, hatte Jürgen Habermas bei einem Besuch in Teheran im Jahr 2002 vorhergesagt. Meine Meinung ist: 1. Die Vorhersage von Herr Jürgen Habermas ist kontrafaktisch: „Es wird keine Revolution in der Revolution im Iran geben“. Im Beitrag: Warum die Mullahs von der Revolte überrascht wurden https://www.bild.de/politik/ausland/headlines/iran-neue-proteste-erklaert-54351114.bild.html Seit Tagen erschüttern landesweite Proteste das iranische Mullah-Regime. In mehr als 70 iranischen Städten gehen Zehntausende auf die Straßen. Zunächst, um gegen Armut und Arbeitslosigkeit zu demonstrieren – dann gegen das Regime! am 02.01.2018 von Filipp Piatov steht 1.… Weiterlesen »

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Dies ist ein Kommentar zu der Aussage: https://theoblog.de/juergen-habermas-auch-eine-geschichte-der-theologie/34240/#comment-86086 Mehr als 1,4 Millionen Sicherheitskräfte stehen den Mullahs im Iran zum Ersticken von Protesten zur Verfügung. Meine Meinung ist: 1. Deutschland muss harte wirtschaftliche Sanktionen gegen die Mullahs im Iran erlassen. 1. Im Beitrag: Was die Proteste im Iran so außergewöhnlich macht https://www.tagesspiegel.de/politik/schwerste-unruhen-seit-40-jahren-was-die-proteste-im-iran-so-aussergewoehnlich-macht/25290570.html am 02.12.2019 von Ali Fathollah-Nejad steht: 1. unter „Regierung greift hart durch“ am Ende: Entscheidend ist dabei, dass die Iraner weiterhin zuerst ihre eigenen Herrscher für ihr wirtschaftliches Elend verantwortlich machen – und nicht Kräfte von außen. Die US-Sanktionen haben zwar den iranischen Haushalt hart getroffen, die wirtschaftliche Situation… Weiterlesen »

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Dies ist ein Kommentar zu der Aussage: https://theoblog.de/juergen-habermas-auch-eine-geschichte-der-theologie/34240/#comment-86078 Herr Jürgen Habermas ist ein marxistischer Humanist. Meine Meinung ist: 1. Der Humanist Herr Jürgen Habermas ist fast völlig blind gegenüber dem Unrecht der „Koalition gegen den Westen“. Im Beitrag: Tribut an Tote der Iran-Proteste steigt, da Familien sich äußern nach der Nachrichtensperre https://en.radiofarda.com/a/death-toll-of-iran-protests-rises-as-families-speak-out-after-news-blackout-/30299124.html am 29.11.2019 steht am Ende: Aber es gibt wenig Vertrauen zu Beamte. Social-Media-Posts sind voll von Schuldzuweisungen und Verurteilungen gegenüber der Regierung. Es besteht allgemeiner Konsens darüber, dass die in dieser Runde von Protesten von den Sicherheitskräften angewandte Gewalt alles übertraf, was zuvor geschehen war, auch in den… Weiterlesen »

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Dies ist ein Kommentar zu der Aussage: https://theoblog.de/juergen-habermas-auch-eine-geschichte-der-theologie/34240/comment-page-1/#comment-86083 Jürgen Habermas hat es sinngemäß so formuliert: Wir müssen darüber nachdenken, was wir versäumt haben. Ob wir versagt haben mit unserer westlichen Aufklärung. Meine Meinung ist: 1. Herr Wilhelm Busch hat recht: Die westliche Aufklärung nach Immanuel Kant ist eine >>metaphysische Verdummung<>Der veruntreute Himmel<>Das Kennzeichen der modernen Zeit ist die metaphysische Verdummung des Menschen>>. Mit >>metaphysisch<>metaphysische Verdummung<<: dass der Mensch so lange verdummt worden ist durch, Radio, Fernsehen, Geschwätz, Propaganda, Ideologien, Politik, Nachbarn, Terror in Fabriken, bis er gar nicht mehr die Fähigkeit hat, damit zu rechnen, dass Gott da ist und… Weiterlesen »

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Dies ist eine Verbesserung zu dem Kommentar: https://theoblog.de/juergen-habermas-auch-eine-geschichte-der-theologie/34240/#comment-86151 Meine Meinung ist: 1. Herr Wilhelm Busch hat recht: Die westliche Aufklärung nach Immanuel Kant ist eine >>metaphysische Verdummung<>Der veruntreute Himmel<>Das Kennzeichen der modernen Zeit ist die metaphysische Verdummung des Menschen>>. Mit >>metaphysisch<>metaphysische Verdummung<<: dass der Mensch so lange verdummt worden ist durch, Radio, Fernsehen, Geschwätz, Propaganda, Ideologien, Politik, Nachbarn, Terror in Fabriken, bis er gar nicht mehr die Fähigkeit hat, damit zu rechnen, dass Gott da ist und das man mit ihm reden kann. Kann man mit Gott reden? Man könnte, wenn man nicht verdummt worden wäre durch hundert Jahre Geistesgeschichte!… Weiterlesen »

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Dies ist ein Kommentar zu der Aussage:
https://theoblog.de/juergen-habermas-auch-eine-geschichte-der-theologie/34240/comment-page-1/#comment-86083
Jürgen Habermas hat es sinngemäß so formuliert: Wir müssen darüber nachdenken, was wir versäumt haben. Ob wir versagt haben mit unserer westlichen Aufklärung.
Meine Meinung ist:
1.
Herr Wilhelm Busch hat recht: Die westliche Aufklärung nach Immanuel Kant ist eine „metaphysische Verdummung“.
1.
https://www.facebook.com/ideade/posts/2974781332550181?comment_id=2976461035715544&reply_comment_id=2980288665332781
2.
https://www.facebook.com/ideade/posts/2974781332550181?comment_id=2976461035715544&reply_comment_id=2980565528638428
2.
Die westliche Aufklärung nach Immanuel Kant hat versagt.

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Dies ist ein Kommentar zu der Aussage: https://theoblog.de/juergen-habermas-auch-eine-geschichte-der-theologie/34240/comment-page-1/#comment-86083 „Es wird keine Revolution in der Revolution geben“, hatte Jürgen Habermas bei einem Besuch in Teheran im Jahr 2002 vorhergesagt. Die Revolutionäre von 1979 würden, selbst wenn sie Reformer geworden seien und eine ganz andere islamische Republik wollten, nicht gegen das islamische System aufbegehren. Meine Meinung ist: Leider unterstützte Herr Jürgen Habermas die katastrophale Beschwichtigungspolitik gegenüber den Mullahs im Iran. Im Beitrag:  Der Iran könnte in den letzten Wochen über 1.000 Demonstranten getötet haben: Außenministerium https://www.christianpost.com/news/iran-may-have-killed-over-1000-protesters-in-last-few-weeks-state-dept.html am 11. Dezember 2019 von Samuel Smith steht am Anfang:  Videos und andere Beweise deuten darauf… Weiterlesen »

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Dies ist ein Kommentar zu der Aussage: https://theoblog.de/juergen-habermas-auch-eine-geschichte-der-theologie/34240/comment-page-1/#comment-86180 Leider unterstützte Herr Jürgen Habermas die katastrophale Beschwichtigungspolitik gegenüber den Mullahs im Iran. Meine Meinung ist: 1. Leider setzte sich Herr Jürgen Habermas für eine Beschwichtigungspolitik gegenüber Dschihadisten ein. 1. Im Beitrag: „Asylrechte sind Menschenrechte“ https://de.qantara.de/node/21422 am 05.10.2015 von Stefan Reccius steht am Ende: Peter Scholl-Latour prognostizierte nach den Anschlägen des 11. Septembers 2001, die großen Konflikte der Zukunft würden religiöser Natur sein. Die Geschichte scheint ihm Recht zu geben, allein wenn man an extremistische Strömungen des Islam denkt. Wie muss man dem begegnen? Habermas: Dies sind im Wesentlichen keine Religionskonflikte, sondern… Weiterlesen »

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Dies ist eine Bestätigung zu der Aussage: https://theoblog.de/juergen-habermas-auch-eine-geschichte-der-theologie/34240/comment-page-1/#comment-86137 Deutschland muss harte wirtschaftliche Sanktionen gegen die Mullahs im Iran erlassen. Im Beitrag: Dank Trump gehen die Mullahs bankrott https://de.gatestoneinstitute.org/15204/trump-iran-bankrott am 24. November 2019 von Majid Rafizadeh steht ab dem 3. Absatz: Der Iran verfügt über die zweitgrößten Erdgasreserven und die viertgrößten nachgewiesenen Erdölreserven der Welt, und der Verkauf dieser Ressourcen macht https://tradingeconomics.com/iran/exports mehr als 80 Prozent seiner Exporterlöse aus. Die Islamische Republik ist daher historisch stark von den Öleinnahmen abhängig, um ihren militärischen Abenteurergeist in der Region zu finanzieren und Milizen und Terrorgruppen zu unterstützen. Der vorgelegte Haushalt https://www.presstv.com/Detail/2018/12/26/583999/Iran-oil-revenues-budget-sanctions-US-India des Iran… Weiterlesen »

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Dies ist ein Kommentar zu der Aussage: https://theoblog.de/juergen-habermas-auch-eine-geschichte-der-theologie/34240/comment-page-1/#comment-86083 „Es wird keine Revolution in der Revolution geben“, hatte Jürgen Habermas bei einem Besuch in Teheran im Jahr 2002 vorhergesagt. Die Revolutionäre von 1979 würden, selbst wenn sie Reformer geworden seien und eine ganz andere islamische Republik wollten, nicht gegen das islamische System aufbegehren. Meine Meinung ist: 1. Durch die Verharmlosung des politischen Islam werden die Opfer ignoriert. Im Beitrag: Das gefährliche Schweigen der Linken über den politischen Islam https://www.mena-watch.com/das-gefaehrliche-schweigen-der-linken-ueber-den-politischen-islam/ am 20. Dezember 2019 steht am Ende: Das bedeutet für uns in Deutschland: Die Schweige- und Verharmlosungsreflexe der Linken sind gefährlich, denn… Weiterlesen »

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Dies ist ein Kommentar zu der Aussage von Herr Arno Widmann: https://theoblog.de/juergen-habermas-auch-eine-geschichte-der-theologie/34240/comment-page-1/#comment-86083 Selbst die westdeutsche Linke hat damals mit Khomeini geliebäugelt. Meine Meinung ist: Leider liebäugelt die deutsche Linke immer noch mit Khomeini. Im Beitrag: Iran: Ein Imperialismus, über den Antiimperialisten schweigen https://www.mena-watch.com/iran-imperialismus-ueber-den-antiimperialisten-schweigen/ am 30.12.2019 steht im 3. Absatz: Jedes Jahr erscheinen Bücher über den (realen oder imaginären) Aufbau britischer und amerikanischer Imperien im Iran und im weiteren Nahen Osten. Das Thema hat viele berufliche Karrieren ermöglicht, die bereit sind, vor dem Altar von Edward Said zu knien, indem sie angebliche Übel des europäischen und amerikanischen „Orientalismus“ aufdecken. Doch kaum… Weiterlesen »

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Dies ist ein Kommentar zu der Aussage: https://theoblog.de/juergen-habermas-auch-eine-geschichte-der-theologie/34240/comment-page-1/#comment-86241 Durch die Verharmlosung des politischen Islam werden die Opfer ignoriert. Meine Meinung ist: Leider ignorieren viele Akademiker die Opfer des iranischen Kolonialismus. Im Kommentar von Markus Jesgarz steht: 1. https://www.facebook.com/ideade/posts/3081531328541847?comment_id=3085196331508680&reply_comment_id=3086310988063881 Im Beitrag: Warum ignorieren die Akademiker den iranischen Kolonialismus? https://www.nationalreview.com/2019/12/academics-ignore-iranian-colonialism/ am 27.12.2019 von A. J. Caschetta steht ab dem 6. Absatz: Khomeinis Islamische Revolution war von Anfang an ein imperialistisches Projekt, denn einer seiner ersten Schritte nach der Machtübernahme (noch vor dem Zusammenbruch der provisorischen Regierung nach dem Schah im November 1979) war die Gründung des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) zur… Weiterlesen »