Warum sich alle Christen möglichst frei in der Heiligen Schrift umtun sollen

Philipp Melanchthon schreibt in den Loci Communes von 1521 (1997, S. 15): Denn im allgemeinen halte ich nicht viel von den Kommentaren, nicht einmal von denen der alten [Väter]. Ich bin weit davon entfernt, daß ich irgend jemand durch eine meiner längeren Schriften vom Studium der kanonischen Schrift abhalten will. Im Gegenteil wünschte ich nichts […]

„Wir haben die Sprache der Heiligen Schrift verlernt“

Horst Georg Pöhlmann in seinem Vorwort zur Ausgabe der Loci Communes (1521) von Philipp Melanchthon (1997, S. 9): Durch diese Dogmatik sollten die scholastischen Lehrbücher ersetzt werden, in denen die biblische Botschaft durch philosophische und kirchliche Traditionen überfremdet wäre. Dogmatik sollte wieder Theologie der Bibel werden, die sie in ihren Anfängen gewesen sei. Ihr Sinn […]

Vor 450 Jahren starb der Reformator Philipp Melanchthon

Vor 450 Jahren verstarb der Humanist und Reformator Philipp Melanchthon (1497–1560) in Wittenberg. Der Deutschlandfunk hat anlässlich dieses Jubiläums eine 5-teilige Reihe über den sprachbegabten Theologen produziert. Im ersten Teil wird ausführlich über seine Liebe zur Horoskopie berichtet. Melanchthon hat übrigens auch für Martin Luther ein Horoskop erstellt. Hier die Links zu den hörenswerten Podcasts: […]