Gott, eine Hirnfunktion?

Seit Jahrunderten versuchen Wissenschafter und Philosophen, das Wesen Gottes und der Religion zu erklären. Neue Ergebnisse der Gehirnforschung legen den Gedanken nahe, dass wir von Natur aus zum Glauben programmiert sind. Professor Georg Northoff: »Wir müssen glauben und können nicht anders.«

Lesen die den Artikel, den Georg Northoff in Kantscher Manier für Die Welt geschrieben hat, hier: www.welt.de.

Kommentare

  1. Johannes meint:

    Mir scheint das alles recht undifferenziert zu sein:

    1. „Religiöse Gefühle“ müssen nichts mit dem Glauben an Gott zu tun haben.
    2. „Ekstatische Erlebnisse“ müssen nichts mit dem Glauben an Gott zu tun haben.
    3. Folglich müssen „religiöse Erlebnisse“ nichts mit dem Glauben an Gott zu tun haben (im blick auf den biblischen Gott haben sie das wohl meist auch nicht).
    4. Dass der Glaube nicht die Funktion eines immateriellen Geistes ist, sondern die Antwort des Menschen in seiner Ganzheit auf das ihm zugesprochene Wort Gottes, lehrt schon die Bibel.
    5. Auch die Bibel lehrt, dass das Wissen um Gott tief im Menschen verankert ist (z.B. Pred 3,11 oder Rom 1).

    Also insgesamt nichts wirklich Neues unter der Sonne 😉

  2. Schandor meint:

    Andererseits kenne ich viele Menschen, denen der Glaube an Gott ein Unding ist. Arthur, zum Beispiel, der Schopenhauer! 🙂

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