Thy Word Is Still Truth
Ich habe das Buch Thy Word Is Still Truth: Essential Writings on the Doctrine of Scripture from the Reformation to Today bereits im Oktober 2013 vorgestellt Ich möchte es hier nochmals als wichtige Quelle für die Lehre von der Schrift erwähnen. Thomas Schirrmacher schreibt in seiner Buchempfehlung:
“Even though the Reformation started with Luther’s return to the Bible as the highest authority in the Church, and even though the doctrine of the infallibility of Scripture has been taught in all evangelical confessions and denominations and its development has been influenced by people from many confessions, it was the Reformed doctrine of Scripture, spreading from Switzerland, that became central to the evangelical positions through the centuries, both by means of terminology and manner of defense. For example Calvin’s application of the inner witness of the Holy Spirit to the doctrine of Scripture, declaring that the final evidence for Scripture as the Word of God comes from the author, the Holy Spirit, directly to the believers heart, has been central in the Evangelical movement and balanced any impersonal approach to hermeneutics. No wonder then, that Reformed seminaries have been at the forefront of formulating, developing, and defending the doctrine of Scripture. I am glad that Westminster Theological Seminary – Philadelphia takes the lead again by gathering 500 hundred years of good tradition, proving how the old truth has been applied to ever new ages again and again.”
Im Jahr 2014 wird wieder eine reformationshistorische Tagung an der STH Basel stattfinden. Nach der Calvin-Tagung (2009) und der Tagung „Basel als Zentrum des geistigen Austausches in der frühen Reformationszeit“ (2012) wird es diesmal um das Thema „Bibelauslegung und -hermeneutik in der Reformationszeit“ gehen. Vorbereitet wird das Ereignis von Johann Anselm Steiger (Hamburg), Christine Christ-von Wedel (Basel) und Sven Grosse, mit Beratung durch Berndt Hamm (Erlangen/Ulm).

Das Blog des lesenswerten Timotheus Magazins hat das Buch
Als Schlüsselbegriff Schaeffers nennt Edgar die „Wirklichkeit“ (reality). Es besteht eine objektive Wahrheit der Welt und ihres Schöpfers. Ebenso ist die Existenz des Bösen Wirklichkeit. Immer wieder greift Schaeffer auf den Vergleich mit den beiden Stühlen zurück. Für den Nichtchristen gibt es nur die sichtbare Wirklichkeit (der eine Stuhl), für den Christen ist jedoch die unsichtbare Wirklichkeit (der zweite Stuhl) ebenso real. Leider verhalten sich manche Christen so, als ob es nur einen Stuhl gäbe. Die Freiheit des Christen ist Ausdruck der Realität, die sich zuerst in seinem Innern abbildet. Sie lässt sich, wie Schaeffer am Anfang von „True Spirituality“ aufzeigt, auf zweifache Art überprüfen: Ob wir eine tiefe Befriedigung in Gott finden und ob wir unsere Nachbarn lieben. Der Tod und die Auferstehung Christi bilden die Basis der Wirklichkeit des christlichen Lebens. Im zweiten Teil des Buches „True Spirituality“ wendet Schaeffer diese Realität auf die durch die Sünde entstellten Beziehung des Menschen zu sich selbst und anderen (Ehe, Kirche) an. Die Realität von Christi Wirken triumphiert über die Sünde. Dies zeigt sich etwa bei körperlichen oder psychischen Problemen nicht in einer vollständigen, sondern einer substanziellen Heilung.
Der Glaube kommt aus der Verkündigung, die Verkündigung aus dem Wort (vgl. Röm 10,17). Die Spurgeon Konferenz, benannt nach Charles Haddon Spurgeon, „the Prince of Praechers“, möchte Predigern aufzeigen, wie sie Gottes Wort verstehen, auslegen und verkündigen können.