Das Ende des Internets, wie wir es kennen

Enno Park, Journalist und Wirtschaftsinformatiker, befürchtet in den nächsten Jahren beträchtliche Einschränkungen der freien Meinungsäußerung im Internet. Große Konzerne und die Politik übernehmen mehr und mehr die Kontrolle. Parteien und vor allem EU-Politiker werden nicht müde, schärfere Regulierungen zu fordern.

Mit solchen Gesten vertreten sie natürlich nur die Interessen der Bürger. Das ist ja die Aufgabe der Politik (Ironie aus).

Der Trend ist eindeutig: Das Internet konzentriert sich immer weiter auf einige wenige Monopolisten, die ihrerseits zunehmend staatlich reguliert werden. Das Ausüben der Rede- und Meinungsfreiheit wird immer schwieriger, egal ob auf diesen Plattformen oder jenseits von ihnen.

Vielleicht muss man sich an den Gedanken gewöhnen, dass auch für das Internet die weitgehend unregulierte Anfangszeit vorbeigeht. Angesichts von Hate Speech und Propaganda werden viele nicht allzu traurig darüber sein. Aber es wäre das Ende des offenen Internet, wie wir es kennen. Immerhin hätte seine anarchistische Frühphase gut 50 Jahre gedauert.

Hier der DLF-Beitrag:

 

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