Recovering the Lost Art of Reading

41Onf25nzOL SX322 BO1 204 203 200Waldemar Henschel hat sich das Buch Recovering the Lost Art of Reading: A Quest for the True, the Good, and the Beautiful genauer angeschaut. Sein Fazit:

Die Autoren erreichen mit diesem Buch ihr Ziel, neue Freude am Lesen von Literatur zu wecken. Sie tun dies biblisch begründet und aus einer christlichen Perspektive. Sie vermeiden dabei den Fehler, zwischen „christlicher“ und „säkularer“ Literatur zu trennen. Das Wahre, Gute und Schöne lässt sich nicht nur in Büchern finden, die wir als „christlich“ klassifizieren. Zudem sind viele der heute als „christlich“ bezeichneten Bücher in Sachen künstlerische Qualität (und zu häufig auch in ihrer Theologie) leider mangelhaft, urteilen die Autoren zurecht (vgl. S. 46–48).

Insgesamt liegt hier ein sehr gutes Buch vor, das ein unterschätztes Thema aufgreift. Da eine Übersetzung in die deutsche Sprache kaum erfolgen wird, da das Buch so stark auf die englische Literatur zugeschnitten ist, kann Pastoren und Jugendleitern nur ans Herz gelegt werden, das hier behandelte Problem z.B. in Vorträgen oder Workshops aufzugreifen und die Gemeinden zu unterweisen. Um zuletzt noch einen ganz praktischen Tipp für jeden zu geben: Geh mit der Frage „Hast du in letzter Zeit irgendein gutes Buch gelesen?“ (vgl. S. 15) in das nächste Treffen mit Freunden. Das wird ein guter Anfang sein, um das Gespräch auf gute Bücher zu bringen.

Mehr hier: www.evangelium21.net.

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Udo

Ja, absolut, „dass wir das gründliche Lesen verlernt und dadurch etwas verloren haben“, vor allem „Tiefgründigkeit und Weisheit“, ist aus meiner Sicht offensichtlich. Ob das „Versinken“ in Romanen und das Lesen von Fantasybüchern, aber auch klassischer Literatur, mit der man in der Schule genügend gequält wurde ;-), eine sinnvolle Beschäftigung ist, würde ich aber durchaus hinterfragen wollen. Ebenso die These, dass man mit dem Lesen der ersten Buchseite herausfinden kann, ob ein Buch für Kinder lesenswert ist. Da sollte man sich als Eltern schon mehr Mühe geben. Interessant finde ich auch, dass Waldemar Henschel nicht berichtet, welche Empfehlungen denn zu Harry Potter Büchern abgegeben werden. Meine Empfehlung wäre, ab in die Mülltonne. Wie dem auch sei, ich finde, es gibt in der Tat viel lesenswertes, und natürlich auch von Menschen geschrieben, die keine Christen sind, aber eben auch nur EIN wirklich existentiell wichtiges Buch.