Sklaverei in 5 Ländern besonders hoch

GlobalslaveryindexDas Acton Institute, das ich sehr schätze, verweist auf den zweiten „Globalen Sklaverei-Atlas 2014“, der von „Walk Free Foundation„ herausgegeben wird.

Einige Daten:

In absoluten Zahlen haben folgende Länder die meisten Sklaven:

  • Indien
  • China
  • Pakistan
  • Usbekistan
  • Russland
  • Nigeria
  • Demokratische Republik Kongo
  • Indonesien
  • Bangladesch
  • Thailand

Die aktuelle Prävalenz ist in folgenden Ländern besonders hoch:

  • Mauretanien
  • Usbekistan
  • Haiti
  • Katar
  • IndienP
  • Pakistan
  • Demokratische Republik Kongo
  • Sudan
  • Syrien
  • Zentralafrika

Hier die Einzelheiten: Global_Slavery_Index_2014_final_lowres.pdf.

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8 Comments
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Holger Lahayne
5 Jahre zuvor

Ist das wirklich eine Initiative des „Acton Institutes“ aus Grand Rapids? Joe Carter von Acton nennt hier (http://blog.acton.org/archives/74047-half-modern-slaves-five-countries.html) die Walk Free Foundation (http://www.walkfreefoundation.org/), die mit Acton wohl direkt nichts zu tun hat. Aber das nur nebenbei.

Roderich
Roderich
5 Jahre zuvor

Das Acton Institute (nicht „Action“) übersetzt übrigens auch zahlreiche Bücher von Abraham Kuyper ins Englische, siehe hier. Das Buch über „Gemeene Gratie“ (Allgemeine Gnade) ist wohl jetzt verfügbar auf Englisch. http://www.acton.org/research/kuyper-translation-project (Es geht darin ja um die verschiedenen „Sphären“ des gesellschaftlichen Zusammenlebens; das Acton-Institut hat insofern an dieser Sichtweise Interesse, als es dann eine klare Einteilung zwischen z.B. Kirche und Staat, aber auch und besonders (heute) zwischen Wirtschaft und Staat gibt. Prinzipiell mischt sich der Staat nämlich ständig zu viel in die Wirtschaft ein und respektiert nicht die verschiedenen „Sphären“.) Ein weites Feld.

Schandor
Schandor
5 Jahre zuvor

@Roderich
Oh, wie viele „weite Felder“ hab ich hier auf TB schon gesehen …

Übrigens steht hinter jedem Staat – wie jeder weiß – immer schon die Wirtschaft. Und die respektiert außer ihrem Gewinn gar nichts.

Roderich
Roderich
5 Jahre zuvor

@Schandor,
ja, das „weite Feld“ muss ich immer mal wieder anfügen, weil es mir irgendwie graust, den Eindruck erweckt zu haben, behauptet zu haben, dieses oder jenes Thema sei durch einen Blogbeitrag umfassend abgehandelt 😉

Aber zum Glück waltet Gottes allgemeine Gnade ja auch über mir – und über Dir. So auch bezüglich einer möglicherweise verkürzten Sicht von Dir… 🙂 Denn Wirtschaft und Staat sind getrennte Sphären. Je weniger die beiden „collusion“ machen, desto weniger Korruption von Politikern, und desto weniger Übergriffe (von beiden Seiten).

Schandor
Schandor
5 Jahre zuvor

These: Der Staat mischt sich nicht in die Wirtschaft ein. Dann erleben wir das Jahr 2020 jedenfalls mit letzter Sicherheit nicht mehr.

Roderich
Roderich
5 Jahre zuvor

@Schandor – Rahmenbedingungen werden ja durch die Gesetze abgesteckt. Vernünftige Rahmenbedingungen (z.B. im Sinne von Walter Euckens „Grundsätze der Wirtschaftspolitik“, bzw. allgemein solche, die „Rule of Law“ sicherstellen) sind ja notwendig und auch erwünscht.
Wenn Du das als „Eingriff“ ansiehst, hast Du sicher recht (Recht).

Wenn aber der Staat die Wirtschaft im wesentlichen „in Ruhe“ lässt, und sie sowohl die Verantwortung und Risiken als auch die Gewinne haben lässt, kann das nur gut sein – für alle.
(Was für ein Feld das ist, muss ich ja nicht erwähnen – jedenfalls ist es kein „enges“).