Die vermeintliche Attraktivität des Marxismus

Kürzlich habe ich darüber berichtet, dass der Kommunismus unter jungen Intellektuellen wieder eine große Anziehungskraft entfaltet. Leider hat der Kommunismus noch nie halten können, was in seinem Namen den Menschen versprochen wurde.

Hier ein kurzes (altes) Video von Francis Schaeffer über das wahre Gesicht des Marxismus/Leninismus:

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Martin
9 Jahre zuvor

interessant kann es dabei sein, der Frage nachzugehen, wem ein kollektivistisches System eigentlich nützt? Die säkuläre Literatur geht unbefangener und erfrischender an diese Frage heran als die fromme Literatur, wohl weil wir nicht gerne schlecht über andere reden. Roland Baader ist dabei in „totgedacht – warum Intellektuelle unsere Welt zerstören“ auf kein gutes Ergebnis gekommen. Im letzten Grund darf aus Sicht der Intellektuellen nicht sein, was nicht sein kann, nämlich daß ein ungebildeter, selbstständiger Einzelhändler mehr hat und/oder verdient als ein hochgebildeter Staatsdiener. Felix Somary sagte in „Krise und Zukunft der Demokratie“ im Jahr 1952 voraus, daß unter Anwendung des… Weiterlesen »

Johannes Strehle
Johannes Strehle
9 Jahre zuvor

Der Marxismus, Kommunismus, Sozialismus wird als pseudointellektuelle Ideologie nicht aussterben, einerseits als extreme Reaktion auf einen extremen Kapitalismus, dem die Globalisierung neuen Schwung verliehen hat, andererseits weil er eine Ursehnsucht und ein Grundbedürfnis des Menschen bedient; im Positiven nach einer oberflächlichen Gerechtigkeit, die sich als Variation der Ungerechtigkeit entpuppt; im Negativen nach Verantwortungs-losigkeit, der Illusion, dass der Mensch gut ist: Alle Probleme der Menschheit wären gelöst und das irdische Paradies erreicht, wenn (durch brutale Revolution) Verteilungsgerechtigkeit hergestellt würde. Immer wieder taucht auch die Idee des „dritten Weges“ auf, eines Weges zwischen Kapitalismus und Kommunismus, eines „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“, z.B.… Weiterlesen »

Martin
9 Jahre zuvor

@Johannes Strehle: Vielen Dank besonders für die schöne Zusammenfassung am Anfang Deines Posts! Nur ein paar Anmerkungen zu den anderen Punkten. 1. Zwischen der Verpachtung auf 50 Jahre und einem Verkauf besteht ökonomisch kein wesentlicher Unterschied. Auch mit gepachtetem Grund oder anderem bloßen Besitz kann man vorzüglich spekulieren, das sieht man gerade in China. Die dortige Immobilienblase basiert ausschließlich auf Gebäuden, die auf gepachtetem Grund stehen. Es gibt in China gar kein Eigentum an Grund und Boden. Auf Wertsteigerungen mit Enteignungen bzw. „Abschöpfungen“ zu reagieren, führt zwangsweise in Verknappung von Wohn- und Gewerberäumen und zu steigenden Mieten und Preisen. Das… Weiterlesen »

Roderich
Roderich
9 Jahre zuvor

Hallo Martin, das Buch von Chilton kenne ich und finde es auch sehr gut. Hier noch ein paar Hinweise fuer weitere Buecher, in denen man die Biblische Sicht dazu findet: Ich empfehle das Buch „Prosperity and Poverty. The Compassionate Use of Resources in a World of Scarcity“ von E. Calvin Beisner. Vom selben Autor auch „Prospects for Growth. A Biblical View of Population, Resources and the Future“. Beide im Verlag Crossway Books. Manche gute Aspekte auch im Buch „Almighty & Sons. Doing Business God’s Way!“ von Dennis Peacocke. Viele Bibelstellen zum Thema Wirtschaft findest Du auch in den Buechern von… Weiterlesen »