Eine Feministin findet zu Christus

In ihrem Buch Offene Türen öffnen Herzen: Radikal einfache Gastfreundschaft in einer nachchristlichen Welt berichtet die ehemalige Feministin, wie sie von Gott gefunden wurde. Wie hörte sie vom Evangelium? Gott benutzte eine Einladung zum Abendessen in einem einfachen Haus, von einem bescheidenen Ehepaar ausgesprochen. Auf dem Hintergrund ihrer eigenen Bekehrung lädt uns Rosaria Butterfield in ihr Haus ein, um uns zu zeigen, wie Gott dieselbe „radikal normale Gastfreundschaft“ gebrauchen kann, um unseren verlorenen Freunden und Nachbarn das Evangelium zu bringen Sie eröffnet einen neuen Blick: Unsere Häuser gehören nicht uns allein, sondern sind Gottes Werkzeuge zum Bau seines Reiches Einfach dadurch, dass wir solche, die anders denken und leben als wir, in unserem alltäglichen, manchmal chaotischen Leben willkommen heißen – und ihnen so zu sehen helfen, was wahrer christlicher Glaube ist.

Bei Evangelium21 ist ein Auszug aus dem Buch zu finden. Darin wird deutlich, dass sogar die „Hausmusik“ eine Rolle gespielt hat:

Im Haus der Smiths leitete Pastor Ken etwas, das sie als „Hausandacht“ bezeichneten. Dabei gingen sie den Jakobusbrief durch. Ich war fasziniert. Jakobus war ein schrecklich praktisches Buch, dachte ich. Und es war faszinierend in seiner Einfachheit.

Jakobus enthielt für mich außerdem ein paar geistreiche Spitzen. Tratsch, die Zunge als Brandstifter, Schimpfwörter.

Was sollte ich mit meinen Kollegen reden, wenn wir nicht über andere Kollegen tratschen konnten?

Wie konnte ich einen Satz ohne ein Schimpfwort beenden? Aber der beste Teil des Abends war der Gesang.

Musikalisch gebildete Menschen sind schwer zu finden. Ich freute mich wahnsinnig, dass ich welche gefunden hatte. In meiner Alltagswelt hatten wir einen schwulen Männerchor – und die Leute da waren sehr, sehr gut. Aber irgendwie interessierten sich die Lesben in meinem Kreis nicht dafür. Und so war ich in meiner LGBTQ-Gemeinschaft auf einen Platz im Publikum verwiesen. Die Psalmen in vierstimmiger Harmonie zu singen war auf eine neue Art sinnlich für mich.

Ich übte sogar zu Hause und wärmte meine Stimme für unser „Psalmensingen“ auf. Einmal, als ich gerade Tonleitern als stimmliche Aufwärmübung für den Psalmengesang sang, schaute meine Partnerin mich mit hochgezogener Augenbraue an:

„Was genau macht ihr da in dem Sektenhaus?“

So nannten wir Ken und Floys Haus: das „Sektenhaus“.

Ich verachtete sie. Ich verspottete sie. Ich machte mich über unser Bibellesen und unseren Psalmengesang lustig. Und sie liebten mich. Sie bezogen mich ein und beteten für mich.

Mehr: www.evangelium21.net.

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1 Kommentar
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Matze
Matze
8 Tage zuvor

Es gibt auch richtig klasse Videos von ihr im Netz, wo ein berichtet. Manche schon etwas älter, teilweise aber mit deutschen Untertiteln aber wirklich beeindruckend