Margot Käßmann im Gespräch

Andreas Main hat für den DLF mit Margot Käßmann über den Theologen Heinz Zahrnt gesprochen. Das Interview ist in vielerlei Hinsicht interessant und ernüchternd, da man etwas über Zahrnt und viel über Margot Käßmann hinzulernt.

Hier die Antwort auf die Frage, was von Zahrnt über die Auferstehung Jesu zu erfahren ist:

Es ist egal, ob das Grab leer oder voll war. Sondern das Entscheidende ist, dass die ersten Jünger – ich würde auch sagen Jüngerinnen, Zahrnt hätte das nicht gesagt, diese Erfahrung gemacht haben, dass der Tod nicht das letzte Wort hatte in der Geschichte des Jesus von Nazareth. Ob er im Grab lag oder nicht, ist dafür überhaupt nicht entscheidend. Entscheidend ist die Erfahrung, dass der Tod nicht die Macht hat.

Ob da eine historische Leiche ist, ist nicht relevant. Genauso wenig ist es relevant, ob da ein Kind in einer Krippe lag, wie Lukas das erzählt und es wahrscheinlich gar nicht wahr ist. Ich meine, das ist doch auch eine Frage, die er da sehr klar stellt: Hängt denn der Glaube daran, ob eine Leiche im Grab war? Daran hängt doch nichts – an dieser Frage. Der Glaube hängt an etwas ganz anderem.

Das gesamte Gespräch gibt es hier:

Gott kann nicht sterben: Das Heinz-Zahrnt-Lesebuch von

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Kommentare

  1. Schandor meint:

    Aus einem Interview im 22. Jh., gefüht vom Wahrheitsministerium für ehemalige Religionsgeschichte:

    Es ist egal, ob es Margot Käßman gegeben hat. Sondern das Entscheidende ist, dass sie der EKD vorgestanden hat – ich würde sagen EKDInnen, das hätte Frau Käßmann nicht gesagt, dass sie uns angeführt [Doppelsinn!] und die Bibel nicht das letzte Wort hatte in der Geschichte der Margot Käßmann, sondern die humanistische Genderentwicklung und die liberale Theologie, die Freiheit. Ob Margot Käßman der EKD vorgestanden hat oder nicht, ist dafür überhaupt nicht entscheidend. Entscheidend ist die Erfahrung, dass die Bibel nicht die Macht hat über sie hatte.

    Ob es eine historische Frau Käßmann gegeben hat, ist nicht relevant. Genauso wenig ist es relevant, ob sie die EKD geleitet hat, wie die EKD-Chronik das erzählt und es wahrscheinlich gar nicht wahr ist. Ich meine, das ist doch euch eine Frage, die sie da sehr klar stellt: Hängt denn der Glaube daran, ob Frau Käßmann Superintendantin der EKD war? Daran hängt doch nichts – an dieser Frage. Frau Käßmann jedenfalls hängt an ganz anderem als an der biblischen Wahrheit.

  2. Daran hängt nichts??? Daran hängt alles!

  3. Die EKD ist keine Kirche. Wer Christ ist, MUSS aus der EKD bzw. der entsprechenden EKD-Gliedkirche austreten! Die EKD lehrt hochoffiziell Irrlehren. Wer das nicht erkennt, dem kann man nicht helfen. Es ist zu krass, um wahr zu sein: Die meisten Evangelikalen in Deutschland sind Landeskirchler! Das sagt alles. Wer in der EKD bleibt, der macht sich mitschuldig!

    Lieber Peter Hahne, lieber Olaf Latzel, lieber Ulrich Parzany und lieber Hartmut Steeb: Tretet endlich aus der Landes-„Kirche“ aus! Worauf wartet ihr noch? Seid doch endlich mal konsequent! Was müssen die Landeskirchen denn noch alles machen? Kinder opfern? Satan anbeten? Würdet ihr dann auch noch drinbleiben?

  4. Roderich meint:

    Das klingt nach einem von Wittgenstein inspirierten kontext-orientierten Wahrheitsverständnis. Nach der Sichtweise können wir sowieso nie wissen, was tatsächlich der Fall war – es kommt nur darauf an, dass man epistemisch gerechtfertigt ist. Und epistemisch gerechtfertigt ist derjenige, der das glaubt, was in seinem Kontext geglaubt wird. Für jemanden im religiösen „Kontext“ (also: Kirchenmitglieder) ist das halt das, was die Tradition sagt.
    Und ein Kannibale ist epistemisch gerechtfertigt, solange er sich in einem Kannibalen-Kontext befindet. Bei so einer Epistemologie fühlt man sich gleich ganz kannibalisch unwohl, wie minus dreihundert Wildsäue 😉

    Denn Christ sei man ja nicht dann, wenn man etwas „für wahr halte“, sondern wenn man auf eine Aussage mit seinem Leben entsprechend antwortet.

    Also bezogen auf die Auferstehung: es sei egal, ob sie passiert ist; es komme darauf an, dass ich mit meinem Leben (durch den praktischen Vollzug) darauf positiv „antworte“, indem ich Gott vertraue (wobei es dann letztlich genauso egal ist, ob es Gott gibt oder nicht – denn auf die Fakten kommt es ja nicht an).

    Dabei wird aber übersehen, dass man sich so selber belügen muss – man glaubt etwas nicht (im Sinne von „für wahr halten“), muss aber dennoch „glaubend darauf antworten“ durch sein Leben.

    Kein Wunder, dass so ein Christentum auf eine Jugend, die nach Wahrheit, nach dem Echten sucht, nicht besonders anziehend wirkt.

  5. Roderich meint:

    @Schandor,
    ja, das war eine gute reductio ad absurdum 🙂

  6. ..äääh, sorry, ich weiss nicht, ob ich es schaffe, mir das Gestammel wirklich anzuhören .. aber was will sie eigentlich ? Allein diese beiden Abschnitte … was soll das ?
    Hat sie zuviel studiert ? … Und an was hängt denn der Glaube ? An der Flasche .. also haben wir in Gott einen Flaschengeist, der gehorcht, wenn wir das wollen .. ??? .. und es ist alles egal eigentlich ??? ..sowieso .. oder was ????
    Und diese Frau tritt allen Ernstes als Botschafterin im Reformjahr 2017 auf.. die Moslems und andere lachen sich doch kaputt …

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