Misstraut den Tablets!

Das iPad soll die Schulbildung verbessern. Wenn es doch so einfach wäre! Denn ist es wirklich besser, wenn Kinder von Maschinen lernen, und nicht von Menschen?

Jan Grossarth hat für die FAZ eine überzeugende Gegenrede verfasst:

Weil sie Bilder und Töne übermitteln können und Interaktivität, sind sie für ältere Schüler eine faszinierende Ergänzung zum Schulbuch, zum Fernseher oder zur Tafel, aber man soll sich keinen Quantensprung in der „Qualität der Bildung“ davon versprechen. Der Autor Tomasz Kurianowicz schrieb kürzlich für die „Neue Zürcher Zeitung“, auf dem Spiel stehe letztlich die Empathie: „Natürlich, es kostet Zeit und Mühe, ein Kind zu beschäftigen, sich mit ihm auszutauschen und reale Konversation zu betreiben. Viel einfacher ist es da, ihm ein iPad in die Hand zu drücken und sich der Verantwortung zu entziehen.“ Den Verlust von Empathie und Urteilsvermögen versuchen die Bildungstechnokraten sogar in eine Kompetenz umzudeuten. Doch wenn sich die Lehrer wie Roboter benehmen, müssen sie sich nicht wundern, wenn sie eines Tages ganz von Robotern ersetzt werden.

Mehr: www.faz.net.

Ist Genderpolitik denn nötig?

Birgit Kelle schreibt für das  WaS-Forum:

Das Problem mit der Gender-Politik beginnt schon damit, dass sie auf einer falschen Annahme basiert. Und die lautet: Es gibt keinen Unterschied zwischen Mann und Frau. Alles sei nur Erziehungssache, wir seien alle nur Opfer unserer „gender-unsensiblen“ Erziehung, gefangen in unserer zwangskultivierten Heterosexualität, gefangen in „Rollenstereotypen“, die selbstredend immer zum Nachteil der Frau gereichen und aus denen wir natürlich endlich befreit werden sollen. Eine These, auf deren Beweis wir nun schon über 20 Jahre warten, seit Gender-Mainstreaming bei der UN-Weltfrauenkonferenz in Peking erstmals auf der Tagesordnung stand. Eine Behauptung, die trotz der mehr als 140 Gender-Lehrstühle in Deutschland – Tendenz steigend – nie bewiesen wurde.

Mehr: www.welt.de.

William Philip: Warum wir beten

William Philip, Pfarrer der St. George’s-Tron Gemeinde in Glasgow (Schottland) und Leiter von Cornhill in Schottland, hat ein bereits viel beachtetes Buch über das Gebet veröffentlicht:

  • William Philip: Why we Pray, Wheaton, Illinois: Crossway 2015, S. 110

9781433542862mDavid Jackman, früherer President des Proclamation Trust in London und Hauptredner der Spurgeon-Konferenz, schreibt über das Buch:

„Ein herrlich erfrischendes, biblisch realistisches und persönlich motivierendes Buch. Es macht Schluss mit Stereotypen und Schuldgefühlen im Blick auf das Gebet. Es stellt uns unsere erstaunlichen Privilegien als Kinder Gottes vor Augen. Es wird Ihrem Herzen Gutes tun!“

Hier die Einführung und das Vorwort von Alistair Begg: 9781433542862.pdf.

Vier Lügen über die Liebe

„Liebe“ wird heutzutage oft mit Verständnis oder Romantik verbunden. Zurecht? Tony Merida nimmt sich in einem Beitrag für Evangelium21 einiger Missverständnisse an:

Einige glauben, Liebe sei Toleranz. Natürlich hat Toleranz ihren berechtigten Platz in einer Kultur. Sie ist wichtig in vielerlei Hinsicht. In den Vereinigten Staaten darf deshalb jeder Gott so anbeten, wie er oder sie es möchte.

Allerdings sind einige davon überzeugt, Lieben bedeute, den Standpunkt eines anderen niemals in Frage stellen zu dürfen. Tut man es dennoch, wird man als engstirnig und kleinkariert bezeichnet.

Als Christen dürfen wir aber niemals Toleranz mit Wahrhaftigkeit verwechseln. Niemals hat jemand so geliebt wie Jesus, aber trotzdem war sehr mutig und direkt. Hat er andere respektiert? Auf jeden Fall. War er gnädig zu denen, die ihm nicht glaubte? Ja. Hat er im Namen der Toleranz aufgehört, die Wahrheit zu verkündigen? Nein.

Paulus formulierte es so: „Sprecht die Wahrheit in Liebe.“ Wir lieben die Welt nicht so wie Jesus, wenn wir andere nicht zur Buße aufrufen. Aber wir sollen genau das tun – in einem gebrochenen und bußfertigen Geist. Liebe ist nicht Toleranz.

Hier geht es weiter: www.evangelium21.net.

Butterfield: Buße und Erneuerung

Christen sind nicht aufgerufen, einmal Buße zu tun und dann selbstgefällig weiterzuleben. Vielmehr sind sie aufgefordert, ihr ganzes Leben lang in einer Haltung der Buße zu leben und Christus zu vertrauen. In diesem englischsprachigen Vortrag der „Ligioner Konferenz 2015“ beschreibt Dr. Rosaria Butterfield ihre Bekehrung und spricht über die hoffnungerfüllte Nachfolge Christi in einer dunklen Welt.

Langham Österreich – Was, wer und wie?

In Österreich hat sich erfreulicherweise eine Gruppe gebildet, die in Zusammenarbeit mit „Langham“ den bibelauslegenden Verkündigungsdienst fördert. Bei Wortzentriert.at ist zu lesen:

Langham Österreich ist Teil einer weltweiten Bewegung, deren Ursprung in England liegt. Diese Bewegung wurde als Reaktion auf den Hunger von Gemeinden nach relevanter Verkündigung von Gottes Wort ins Leben gerufen. Langham hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschen für die biblische und alltagsrelevante Verkündigung der Bibel auszurüsten, und vor Ort nachhaltig zu stärken. Der Name „Langham“ stammt von der All Souls Gemeinde am Langham Place in London, wo die Langham-Bewegung unter der Leitung von John Stott gegründet wurde.

“Gemeinden leben, wachsen und blühen auf unter Gottes Wort. Ohne es verkümmern und sterben sie. Da wo Gottes Wort treu gelehrt und angewendet wird wachsen Gemeinden sowohl in Größe als auch in Reife. … Wir können die Wichtigkeit von Verkündigern für die Gesundheit und Reife einer Gemeinde kaum genug unterstreichen.” John StottFlows 1024x246 1

Ein erstes öffentliches Treffen findet bereits im März statt. Hier gibt es weitere Informationen: www.wortzentriert.at.

Frankreich: Kinder bezahlen für Sex

Französische Schulen berichten über eine erschreckende Entwicklung: Immer öfter kommt es zu Sexualstraftaten unter Kindern. Die einen sprechen von Vergewaltigung, die anderen von Prostitution. Es ist so traurig! Wann gibt es endlich ein Umdenken?

Der Oralverkehr auf dem Schulklo kostet 25 Euro. „Das glaubt mir nie jemand“, sagt Armelle Le Bigot Macaux, „aber die Prostitution hat Einzug in unsere Schulen gehalten.“ Die Französin ist Präsidentin des Vereins „Agir contre la prostitution des enfants“ (Handeln gegen die Prostitution von Kindern). Seit Jahren beobachtet sie, dass in Frankreich immer mehr Jugendliche Sex als Ware betrachten. „Wir sprechen hier von Zwölf- bis 14-Jährigen.“

Frankreich wagt sich derzeit an ein Thema, das wohl nicht nur dort verbreitet ist: Sexualstraftaten unter Kindern. Jungs reichen ihre Freundinnen an Kumpels weiter – gegen Geld. „Das ist alles nicht so schlimm. Die echten Küsse bekommt eh nur mein Freund“, beteuerten die Mädchen, die ihrerseits unter dem Vorwand des Liebesbeweises zum Sex gezwungen werden. Der Verein von Armelle Le Bigot Macaux tritt derzeit in neun solchen Fällen als Nebenkläger auf.

Oft handelten die Schülerinnen auch auf eigene Rechnung. Dann werde das Dumping um den Preis für den Oralverkehr schon mal zum Problem zwischen Mädchencliquen, berichtet Le Bigot Macaux, die darüber nur den Kopf schütteln kann. Das große Erwachen kommt in der Regel, wenn die Handlungen über die sozialen Netzwerke öffentlich werden. „Dann entlädt sich die ganze Häme über die Jugendlichen, und sie erkennen, dass es weder richtig noch normal war, was sie getan haben“, sagt Le Bigot Macaux.

Mehr: www.welt.de.

Als Buchempfehlung zum Thema: B. Siggelkow: Deutschlands sexuelle Tragödie: Wenn Kinder nicht mehr lernen, was Liebe ist, 2009.

USA berufen Diplomaten für LGBT-Rechte

US-Präsident Barack Obama und sein Außenminister John Kerry haben mit  Randy Berry einen diplomatischen Sondergesandten für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transsexuellen (LGBT’s) in aller Welt berufen. Außenminister Kerry erklärte:

„Die Verteidigung und Förderung der Menschenrechte von LGBT-Personen gehört zum Kern unserer Verpflichtung, Menschenrechte weltweit voranzutreiben, sie gehört zum Herzen und Gewissen unserer Diplomatie.“

Das Weiße Haus hatte bereits früher in diesem Jahr den Schutz der Menschenrechte für LGBT-Menschen in seine nationale Sicherheitsstrategie aufgenommen. Kürzlich hatte Bischof Emmanuel Badejo in Nigeria seine Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht, dass die USA ihre Unterstützung bei der Bekämpfung der Terrororganisation Boko Haram an eine Übernahme der Sexualethik des Weißen Hauses geknüpft haben.

Inzwischen ist zudem bekannt geworden, dass Barak Obama mit einer Berufung auf seinen christlichen Glauben die Öffentlichkeit gezielt belogen hat, als er 2008 gegen die gleichgeschlechtliche Ehe Stellung bezog. Damals teilte er Rick Warren mit, dass für ihn als Christen die Ehe eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau sei. David Axelrod, der ehemalige Wahlkampfstratege Obamas, hat nun erklärt, dass Obama dieses Bekenntnis aus rein taktischen Gründen aussprach, um mittelfristig eine neue Leitkultur einzuführen.

Hier die Meldung zur Berufung des Sondergesandten: www.bostonglobe.com.

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