Antisemitismus als „Dekolonisierungstool“

Politiker, Medien sowie gewöhnliche Bürger sind darüber überrascht, dass Linke sich in den letzten Tagen eindeutig auf die Seite der Palästinenser oder gar der Hamas gestellt haben. Wie ist es möglich, dass genau jene Gruppen, die seit Jahren nachdrücklich vor einem rechten Antisemitimus warnen, jetzt auf der Seite derer stehen, die Israel mit unvorstellbarer Brutalität überfallen haben? 

Das kommt nicht aus dem Nichts. Viele Linke hegen schon lange gewisse Sympathien mit dem palästinensischen Befreiungskampf. Der Siegeszug gegen „den Westen“ wird in den Zusammenhang einer größeren Revolution gestellt. Die Adorno-Preisträgerin Judith Butler, die übrigens selbst Jüdin und zudem Pazifistin ist, hat bekanntlich einmal gesagt, dass Hamas und Hisbollah als Teil der globalen linken Bewegung zu sehen seien.

Der Historiker Vojin Saša Vukadinović erklärt erfreulicherweise in einem Beitrag für die linke Wochenzeitung JUNGLE WORLD, dass für Teile der Linken dieser Kampf gegen Israel eine konsequente Umsetzung der sogenannten „Dekolonisierung“ ist. Er schreibt: 

Was der Imperativ „decolonize!“, der seit einigen Jahren nicht nur den identitätspolitischen Aktivismus befeuert, sondern in Windeseile von den hiesigen Geistes- und Sozialwissenschaften adaptiert worden ist, in Bezug auf Israel meint, hat die Hamas am 7. Oktober demonstriert. Die universitäre Anhängerschaft dieses Kampfbegriffs bemüht sich nun um Schadensbegrenzung. Zwar dürfte sie in den kommenden Monaten versuchen, sich aus der Affäre zu winden, doch daran, was dieser neumodische wie gesellschaftlich akzeptierte antisemitische Code meint, gibt es keinen Zweifel mehr. Wer ihn verwendet, bezieht Position.

Wenige sind dabei so ehrlich wie Najma Sharif, eine US-amerikanische Influencerin, die für die TeenVogue und In Style schreibt. Noch am Tag des Pogroms setzte sie einen Tweet ab, in dem es hieß: „Was dachtet Ihr alle denn, was Dekolonisierung bedeutet? Vibes? Seminararbeiten? Essays? Loser.“ Der Zuspruch für diese unverhohlene Bejahung des Massenmords lag in kürzester Zeit im sechsstelligen Bereich. Höhnend legte Sharif noch nach: „Wenn ‚nicht so‘, wie denn sonst. Zeigt’s uns lol.“

Statt darüber nachzudenken, in welchem Verhältnis ihr Weltbild und ihr Jargon zum Massaker stehen könnten, sind die Verfechterinnen und Verfechter des Dekolonisierungsgedankens nun bestrebt, diesen zu retten. So behauptete Vanessa Thompson, die vor einigen Jahren an der Goethe-Universität Frankfurt am Main lehrte, nun Professorin an der Queen’s University in Kanada ist und einen deutschsprachigen Reader zu Abolitionismus herausgegeben hat, auf Twitter, dass „das, was passiert“, das „unmittelbare Resultat von Besatzung und Landraub“ sei. Während diese Umschreibung des palästinensischen Überfalls zeigt, dass Thompson ein objektiver Begriff für den Terror nicht über die Tastatur geht, integriert sie ihn umgekehrt sehr flott: Es sei „abstoßend“, dass Menschen die israelischen Opfer betrauern, nicht aber den „Massenmord an den Palästinensern“. 

Auch Frédéric Schwilden hat für DIE WELT diesen Zusammenhang beobachtet, wenn er schreibt: 

Dass es diese Menschen gibt und gab, das wusste ich. Aber dass es so viele sind, macht mich ratlos. Und noch ratloser sollte uns machen, dass diese Menschen in ihrem Sein sogar systemisch unterstützt worden sind und noch werden. Die Bundesregierung fördert stolz jedes Projekt, dass irgendwas mit „Intersektionalität“ und „Postkolonialismus“ im Namen trägt. Und da sind nicht die jungen Männer, die auf der Straße rauchen, oder die Muttis am Gemüsestand. Das sind die akademischen Weißbrote. Aber sie sind der intellektuelle Nährboden, der diese Leute ermutigt, der denen, wie es dann so oft heißt, „eine Stimme“ gibt.

Höhepunkt dieser Haltung war eine Documenta, bei der ein indonesisches Kollektiv aus post-kolonialer Perspektive Karikaturen in Kassel auf- und erst nach großen Protesten wieder abhängte, auf der Juden unter anderem mit SS-Runen im Gesicht oder mit Schweinenasen gezeigt wurden. Die Hamburger Kunsthochschule fand das so überzeugend, dass sie zwei Männern des indonesischen Kuratoren-Kollektivs der Documenta eine Gastprofessur gab.

Die beiden Professoren wiederum likten nach dem Terror dieser Woche einen Beitrag auf Instagram, in dem Jugendliche in Neukölln die Hamas bejubeln.

Und weiter sagt er:

Der Philosoph und Historiker Konstantin Sakkas veröffentlichte vor einiger Zeit den Text mit dem allessagenden Titel: „Die Geburt des Postkolonialismus aus dem Geist des Faschismus“. Er beschreibt das alles sehr gut. Da ist ein Diversity-besoffenes Milieu, das außer ein bisschen Judith Butler wenig gelesen und oft gar nichts verstanden hat. Und dieses Milieu hält es seit einiger Zeit für besonders progressiv, alles zu dekolonialisieren. Besonders Israel natürlich. Es sind Harvard-Absolventinnen, Menschen, die feministische Außenpolitik gut finden, die Gender- oder Postcolonial Studies studieren und sich für queeres Leben und Black Lives Matter einsetzen.

VD: JL

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19 Kommentare
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Bettina Klix
6 Monate zuvor

Lieber Ron,
von Herzen Dank für diesen Beitrag!

Udo
6 Monate zuvor

Dazu kann man auch Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir zitieren, der sich in einem Gastbeitrag für das Magazin „Stern“ äußerte. Wenn Antisemitismus von links komme, hieße es oft, das sei kein Antisemitismus, sondern antikolonialer Befreiungskampf. Er wende sich gegen einen „selektiven Blick auf die Realität des Antisemitismus“.
Es ist verstörend, wie manche Linke gerade angesichts des Terrors der Hamas darin versagen, Menschlichkeit zu zeigen – oder überhaupt anzuerkennen, dass es sich um Terrorismus handelt. Es gibt keinen weniger schlimmen Antisemitismus.“
“Es ist unredlich und der Sicherheit von Juden nicht dienlich, den einen Antisemitismus gegen den anderen auszuspielen – das gilt für politische Akteure und Parteien links wie rechts der Mitte.“

Helge Beck
6 Monate zuvor

Der Artikel könnte als Versuch interpretiert werden, bestimmte politische oder ideologische Ansichten zu delegitimieren, indem er sie in einen Kontext der Radikalität oder des Antisemitismus stellt. Dabei werden jedoch wichtige Nuancen und die Komplexität des israelisch-palästinensischen Konflikts übersehen. Darüber hinaus scheint der Artikel nicht ausreichend zwischen legitimer Kritik an der israelischen Regierung und Antisemitismus zu unterscheiden, was eine ernsthafte Diskussion des Themas erschwert.

Udo
6 Monate zuvor

Es gibt übrigens keine Besatzung im Gazastreifen. Bereits 2005 wurde der Landstrich von Israel komplett geräumt für „Land gegen Frieden“. Die Bewohner des Gazastreifens erhielten die Möglichkeit, den Küstenstreifen in ein wohlhabendes Land zu verwandeln. Doch sie wählten Terror: Bei der Wahl 2006 erhielt eine Bewegung, die zum ersten Mal zur Wahl angetreten war, die Stimmenmehrheit (62 Prozent), nachdem sie die Oslo-Verträge ebenso vehement abgelehnt hatte wie die Idee, den Staat Israel anzuerkennen und mit ihm Frieden zu schließen. Die islamistische „Hamas“ gewann mit 74 Sitzen die absolute Mehrheit. Das Wahlversprechen der Hamas: die Vernichtung des jüdischen Staats. Die islamistische Terrororganisation investierte anschließend alle verfügbaren Gelder in die Terror-Infrastruktur und in die Taschen der Hamas-Führer

ErzgebirgsEngländer
6 Monate zuvor

Helge Beck schreibt: Der Artikel könnte als Versuch interpretiert werden, bestimmte politische oder ideologische Ansichten zu delegitimieren, indem er sie in einen Kontext der Radikalität oder des Antisemitismus stellt. Hier ist viel in einem Satz: die Formulierung ist, finde ich, sehr gut. Erstens, manche Ansichten, die falsch sind, werden delegitimiert und nicht widerlegt. Gewalt gegen die israelische Bevölkerung ist falsch und zu verurteilen. Warum verurteilen wir diese Gewalt? Weil Gewalt gegen Mensch immer zu verurteilen ist. Es ist nicht an sich antisemitisch, Gewalt gegen die israelische Bevölkerung nicht zu verurteilen. Vielleicht wird, wie denke ich hier in dem Beispiel, die Gewalt nicht verurteilt, weil die Opfer als Vertreter der Kolonialmacht angesehen werden. Da ist es nicht hilfreich, die Position als antisemitisch zu verurteilen. Das Judensein der Opfer spielt bei der Person eventuell keine Rolle. Hier könnte man der Person vorwerfen, Kriegsverbrechen zu relativieren, Gewalt zu verherrlichen, Opfer zu verhöhnen. Das ist alles mehr als schlimm genug, die Position zu verurteilen.… Weiterlesen »

Helge Beck
6 Monate zuvor

Akademische Diskurse erlauben eine Vielfalt von Meinungen und Interpretationen. Die Kritik an akademischen Themen und die Darstellung von Postkolonialismus und Intersektionalität als systemische Unterstützung für Antisemitismus scheint eine Missinterpretation der Ziele und der Natur des akademischen Diskurses zu sein.

Markus Jesgarz
6 Monate zuvor

Meinung ist:
Leider sind viele Linke, einschließlich radikaler Feministinnen und LGBTQ+-Aktivisten und ihre Verbündeten, gegen Israel eingestellt.
https://www.facebook.com/markus.jesgarz.3/posts/pfbid0rxovBiSmLtJJR1WR7fF7GK7TguVnWo7ZkNaytvmJfQtf7HTvgoaot7C4Cs5LZg7al

Matze
6 Monate zuvor

Dass der Nahostkonflikt von Kolonialismus mit befeuert wurde sollte ja eigentlich klar sein. Das Verhalten der Kolonialmacht Großbritanniens am Ende des osmanischen Reiches zeugt doch davon. Auch heute gibt es immer noch Staaten die koloniales Verhalten an den Tag legen. Nur: dem ist mit Gewalt nicht beizukommen und auch nicht im Gegengewalt sowie mit entsprechender Befeuerung durch Demos. Das Problem aber ist, dass das Verhalten gewisser Staaten wie Großbritannien, Frankreich und USA sich nicht dem gleichen Maßstab unterziehen müssen wie andere Staaten. Wie sonst ist es z.B. sonst zu erklären, dass die Tausenden, die durch von Ramstein gesteuerten amerikanischen Drohnen im Nahen Osten getötet wurden in der deutschen Öffentlichkeit so gut wie nicht im Bewusstsein sind? Es muss eben jedes Unrecht gleich bewertet werden egal von welcher Seite und nicht die eigene Seite geschont werden. Wenn man nicht so vorgeht ändert sich nichts.

Markus Jesgarz
6 Monate zuvor
ErzgebirgsEngländer
6 Monate zuvor

Das ist, Herr Jesgarz, nicht die Frage. Ich kann Ihnen Recht geben. Ob ich das tue oder nicht, ist der Welt uninteressant, denn ich bin kein Experte. Die Frage ist, ob diese Fragen erörtert werden dürfen, ohne den sofortigen Vorwurf des Antisemitismus. Manch eine Meinung, die ich nicht teilen kann, ist ohne Antisemitismus oder andere Vorurteile. Die Meinung ist ein Fehlurteil. Oder vielleicht goldrichtig, und ich liege falsch. Es geht hier, wie oft bei TheoBlog, um die Meinungsfreiheit. Die Meinungsfreiheit soll da aufhören, wo die Meinung krasses und volksverhetzendes Vorurteil und nicht begründetes Urteil ist. Und der Polizist soll der Sprecher/Schreiber selbst sein. Da diese meine Ansicht undurchsetzbar ist, versucht man einander zu helfen, zu sehen, wo die Grenzen sind und wo die Grenzsetzung falsch ist.

Markus Jesgarz
6 Monate zuvor
Helge Beck
6 Monate zuvor

Zum Punkt Apartheid „ein Begriff aus einem Kontext der europäischen Kolonialzeit auf Israel anzuwenden ist mindestens aus dem Zusammenhang gerissen, und wird polemisch statt sachlich verwendet.“

Apartheid ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das im Völkerrecht definiert ist. Das Römische Statut des Internationalen Strafgerichtshofs definiert Apartheid als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das aus drei Hauptelementen besteht: (1) der Absicht einer rassischen Gruppe, eine andere zu dominieren; (2) der systematischen Unterdrückung der dominanten Gruppe über die marginalisierte Gruppe; und (3) unmenschlichen Handlungen, die im Kontext der ersten beiden Elemente begangen werden

Markus Jesgarz
6 Monate zuvor

Meinung ist:
Leider ist die internationale Linke für viele Juden eine riesige Katastrophe.
https://www.facebook.com/markus.jesgarz.3/posts/pfbid02jfqaYo6aBCu5g7z8jck1hYgZu7S9M6NyQfdEJSMLNamN9LYTk82rDuL5uaFvuarql

Helge Beck
6 Monate zuvor

Wer spricht von israelischer Apartheid? Hier einige Stimmen, frei von Antisemitismus. 17 Israeli NGOs – In July 2023, a group of 17 leading Israeli NGOs published a report which argued: „So extreme is the situation that after 56 years of occupation, Israel’s actions in the West Bank today meet the criteria of apartheid, as defined in international law [… B’Tselem – In January 2021, Israel’s largest human rights organization B’Tselem published a position paper concluding that Israel is an „apartheid“ regime, or “a regime of Jewish supremacy from the Jordan River to the Mediterranean Sea.” Yesh Din – In June 2020, Israeli rights group Yesh Din published a legal opinion concluding that „the crime against humanity of apartheid is being committed in the West Bank. The perpetrators are Israelis, and the victims are Palestinians.“  American Jews – In a June-July 2021 national survey of Jewish voters in the United States, one quarter (25%) of Jewish voters, and 38% of Jewish voters under the age of 40, agreed that “Israel is an apartheid state.“  Tamir Pardo,… Weiterlesen »

Helge Beck
6 Monate zuvor

zensur oder technisches versagen?

FrankS
6 Monate zuvor

Aus meiner Sicht zeigt sich in Deutschland derzeit die Ohnmacht und die Orientierungslosigkeit der Menschen sehr deutlich. Alles christliche möglichst konsequent und teilweise sehr herabsetzend von sich weisend, taumelt man von einem Extrem ins nächste und ist gleichzeitig bemüht, jedes andere Extrem als solches zu brandmarken. Inzwischen ist Toleranz nicht mehr vorhanden, da eine solche ja eine gleichwertige und auszuhaltende Gegenposition voraussetzt. Der Toleranz ist Akzeptanz gewichen.

Wird Deutschland zu Israel stehen, trotz der massiven Abwehrreaktion Israels im aktuellen Versuch die Hamas entscheidend zu schwächen? Ich sehe das nicht als gesichert an. Denn die Hamas kommt nicht in Uniform. Diese Menschen sind vom Betrachter nicht von Zivilisten zu unterscheiden. Ein Krieg gegen Zivilisten, unter denen sich die Hamas bewegt, ist nicht zu führen, ohne selber Schaden zu erleiden.

Markus Jesgarz
6 Monate zuvor

Meinung ist:
1. 
Leider haben sich viele Linke nach dem 7. Oktober 2023 eindeutig auf die Seite der Palästinenser oder gar der Hamas gestellt.
https://www.facebook.com/markus.jesgarz.3/posts/pfbid04zzaY1CisyEVYvDE8WvjJuopJryJby3cWPZED6ut7SG6ubPBtmUVLpSbuANiYTzdl 
2.
Leider haben sich einige Christen nach dem 7. Oktober 2023 eher auf die Seite der Palästinenser oder gar der Hamas gestellt.

Markus Jesgarz
6 Monate zuvor

@Helge Beck Meine Meinung ist: B’Tselem ist keine seriöse Organisation. Im Beitrag: B’Tselem https://www.ngo-monitor.org/ngos/b_tselem/ am 20. Juli 2023 von „NGO Monitor“ steht unter „Apartheid Rhetoric“ (Apartheid-Rhetorik): B’Tselem ist Teil eines Netzwerks von NGOs, die künstliche und fabrizierte Definitionen von Apartheid fördern, um die laufenden Kampagnen zur Delegitimierung und Dämonisierung Israels auszuweiten. (Lesen Sie das Policy Paper von NGO Monitor „Falsches Wissen als Macht: Deconstructing Definitions of Apartheid that Delegitimise the Jewish State“) Im Juli 2022, während der Reise von Präsident Biden nach Israel, bezahlte B’Tselem eine Reihe von Plakaten mit der Aufschrift „Mr. President, this is apartheid“. Im Februar 2022 unterzeichnete B’Tselem eine Erklärung zur Verteidigung eines von Amnesty International veröffentlichten Berichts, in dem Israel der Apartheid beschuldigt wird. In der Erklärung heißt es: „Die Debatte über das Verbrechen der Apartheid, dessen Israel beschuldigt wird, und seine geografische Ausdehnung ist nicht nur legitim, sondern absolut notwendig. Wir weisen von ganzem Herzen die Vorstellung zurück, dass der Bericht von Amnesty International… Weiterlesen »

Markus Jesgarz
6 Monate zuvor

Meinung ist:
1.
Leider träumen viele Linke davon, dass Israel Land für Frieden verschenkt.
https://www.facebook.com/markus.jesgarz.3/posts/pfbid0UYmutZvD5377pxR6eugoei9ZKHrScA63grU4VeQezMJuSfXicWEUBLWGVsZVqdnLl 
2. 
Leider träumen einige Christen davon, dass Israel Land für Frieden verschenkt.

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