Augustinus: Vom Umgang mit der Schrift

Augustinus, Epistula 82,3 (an Hieronymus, CSEL 34/2, 354/FC 41/2, 266):

Ich habe gelernt, nur den Büchern der Schriften, die jetzt als kanonisch bezeichnet werden, solche Ehrfurcht und Achtung entgegenzubringen, dass ich felsenfest glaube, dass keinem ihrer Autoren beim Schreiben ein Irrtum unterlaufen ist. Und wenn ich in diesen Texten auf eine Stelle stoße, die der Wahrheit zu widersprechen scheint, dann habe ich keinerlei Zweifel, dass entweder die Abschrift fehlerhaft ist oder dass der Übersetzer die Aussage nicht richtig getroffen hat oder dass ich sie unzulänglich verstanden habe.

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Markus Jesgarz
Markus Jesgarz
2 Jahre zuvor

Dies ist ein Kommentar zu der Aussage: Ich habe gelernt, nur den Büchern der Schriften, die jetzt als kanonisch bezeichnet werden, solche Ehrfurcht und Achtung entgegenzubringen, dass ich felsenfest glaube, dass keinem ihrer Autoren beim Schreiben ein Irrtum unterlaufen ist. Meine Meinung ist: Aurelius Augustinus hatte ein ähnliches Verständnis wie Herr Sproul bezüglich der Irrtumslosigkeit der Bibel. In dem Beitrag in „The Journal of the International Society of Christian Apologetics“: Defending Inerrancy: A Response to Methodological Unorthodoxy https://theologicalstudies.org.uk/pdf/jisca/05-1_061.pdf am 1.4.2012 von Norman L. Geisler und William C. Roach steht unter „Inerrancy is Actually Inseparable from Interpretation“ auf der Seite 86 und der Seite 26 von 27 in der Anzeige: Thus, inerrancy is not claiming that ―If the Bible is making a truth claim, then that truth claim must be true. Rather, inerrancy claims that that ―The Bible is making truth claims, and they are all true. Since truth is what corresponds to reality, to say the Bible is inerrant is… Weiterlesen »

Markus Jesgarz
Markus Jesgarz
2 Jahre zuvor

Dies ist ein Kommentar zu der Aussage:
Ich habe gelernt, nur den Büchern der Schriften, die jetzt als kanonisch bezeichnet werden, solche Ehrfurcht und Achtung entgegenzubringen, dass ich felsenfest glaube, dass keinem ihrer Autoren beim Schreiben ein Irrtum unterlaufen ist.
1.
Meine Meinung ist:
1.
Aurelius Augustinus glaubte: Die Bibel ist irrtumslos.
2.
Aurelius Augustinus benutzte weitgehend die historisch-grammatische Methode.
3.
In dem Lehrplan für „evangelische Religion“ in Hessen sollte
unter „Verbindliche Unterrichtsinhalte/Aufgaben:“ stehen:
1.
Die Bibel ist irrtumslos.
2.
neben „Auslegung der Bibel“:
Historisch-grammatische Methode.
2.
In dem Lehrplan für „evangelische Religion“ in Hessen
https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/go-evangelische_religion.pdf
steht auf der Seite 40 und der Seite 16 von 33 in der Anzeige
zu „E2 Heilige Schrift(en) verstehen Std.: 24“
unter „Verbindliche Unterrichtsinhalte/Aufgaben:“
1.
Ist die Bibel wahr?
2.
neben „Auslegung der Bibel“:
Historisch-kritische Methode

Markus Jesgarz
Markus Jesgarz
2 Jahre zuvor

Dies ist ein Kommentar zu der Aussage: Ich habe gelernt, nur den Büchern der Schriften, die jetzt als kanonisch bezeichnet werden, solche Ehrfurcht und Achtung entgegenzubringen, dass ich felsenfest glaube, dass keinem ihrer Autoren beim Schreiben ein Irrtum unterlaufen ist. Meine Meinung ist: Viele Kirchenlehrer vertraten die Überzeugung von Aurelius Augustinus: Die Bibel ist irrtumslos. 1. In dem Beitrag: Explaining Biblical Inerrancy: Official Commentary on the ICBI Statements 2013 isca-apologetics.org/sites/default/files/Explaining%20Biblical%20Inerrancy.pdf von R.C. Sproul und Norman L. Geisler steht auf der Seite 56 von 85 in der Anzeige unter „ARTICLE XVI: CHURCH HISTORY“: 1. We affirm that the doctrine of inerrancy has been integral to the Church’s faith throughout its history. We deny that inerrancy is a doctrine invented by Scholastic Protestantism, or is a reactionary position postulated in response to negative higher criticism. 2. We find the doctrine taught, embraced and espoused by men such as St. Augustine, Thomas Aquinas, Martin Luther, John Calvin, Jonathan Edwards, John Wesley, and a… Weiterlesen »

Markus Jesgarz
Markus Jesgarz
2 Jahre zuvor

Meine Meinung ist:
Die leitenden Personen des Southern Evangelical Seminary vertreten auch die Überzeugung von Aurelius Augustinus: Die Bibel ist irrtumslos.
In dem Beitrag:
Why Trust the God of the Bible
https://gallery.mailchimp.com/cbbc2a0be27aba3fb6d0fab71/files/5548f315-9357-4836-bb3c-357acad7dbcb/Why_trust_the_God_of_the_Bible_ebook_UPDATE_2nd_ED_FINAL.pdf?utm_source=Master+List&utm_campaign=b129703899-AUTOMATION__1&utm_medium=email&utm_term=0_ab285c04c3-b129703899-162818741&mc_cid=b129703899&mc_eid=845ac5e2ba
von Dr. Richard Howe, Dr. Thomas Howe, Dr. Doug Potter, Adam Tucker und Christina Woodside steht unter
„5. What Does All of This Mean?“ und „What Did Jesus Teach About the Bible?“
auf der Seite 25 von 49 in der Anzeige:
Jesus also taught that the Bible is inerrant, that is, that the original writings are without error (Matt. 22:29). While our understanding or interpretation of either nature or Scripture may be in error, we know the two will never conflict because the Bible is the Word of God, and God cannot be in error or untruthful; therefore, the Bible cannot err.
In Matthäus 22,29 steht:
https://www.bibleserver.com/text/SLT/Matthäus22
Aber Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr weder die Schriften noch die Kraft Gottes kennt.