Blitzaktion „Ehe bleibt Ehe!“

Da sich die Ereignisse überschlagen und in völlig unwürdiger Weise noch in dieser Woche der in der Verfassung benutzte Ehebegriff umdefiniert werden soll, weise ich auf eine Aktion des Bündnisses „Demo für alle“ hin.

In einer Mitteilung vom 28. Juni 2017 heißt es:

Nach der überraschenden Kehrtwende von Angela Merkel in der Auseinandersetzung um die sogenannte „Ehe für Alle“ ruft das Aktionsbündnis DEMO FÜR ALLE zur Blitzaktion „Ehe bleibt Ehe!“ auf. Insbesondere die CDU/CSU-Abgeordneten sollen mit Anrufen und Mails aufgefordert werden, der Ehe-„Öffnung“ entschieden entgegen zu treten und klarzustellen: Ehe bleibt Ehe und zwar zwischen Mann und Frau.

Dazu die Koordinatorin der DEMO FÜR ALLE, Hedwig von Beverfoerde: „Wir lassen die Zivil-Ehe nicht kampflos kapern und umdefinieren! Diesmal haben wir ein scharfes Schwert: unsere Erst- und Zweitstimme bei der Bundestagswahl im September. Rufen wir heute noch unsere eigenen Bundestags-Abgeordneten an, und machen wir ihnen klar, daß wir unsere Wahl im September von ihrem Abstimmungsverhalten in der Ehe-Frage abhängig machen werden. Nichts ist wirkungsvoller!“

Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 17.07.2002 gilt bis heute: „Die Ehe [kann] nur mit einem Partner des jeweils anderen Geschlechts geschlossen werden, da ihr als Wesensmerkmal die Verschiedengeschlechtlichkeit der Partner innewohnt.“ (…) „Zum Gehalt der Ehe … gehört, dass sie die Vereinigung eines Mannes mit einer Frau zu einer auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft ist.“ Die Öffnung der Ehe wäre also ein Verfassungsbruch!

Wenn die Ehe geöffnet würde, gäbe es keinen Grund mehr, das Ehe-Institut nicht auch noch auf weitere Arten des Zusammenlebens auszuweiten. Mit dem vollen Adoptionsrecht würde das natürliche Recht des Kindes auf Vater und Mutter geschleift und in ein ‚Recht auf ein Kind‘ verkehrt. Damit wäre der Weg frei zur Legalisierung der menschenunwürdigen Leihmutterschaft, ebenso wir für Polygamie und Kinder“ehe“.

Hinweisen möchte ich außerdem auf eine Mitteilung der DEA: www.idea.de.

Kommentare

  1. Klaus Elmar Müller meint:

    Kanzlerin Merkel ist die FRAU OHNE UND JEDER ÜBERZEUGUNG. Die „C“DU/“C“SU tat seit Kohl nichts Wirksames gegen Abtreibung. Nun gibt sie adoptierte Kinder gleichgeschlechtlichen Eltern preis – gegen das Kindeswohl, gegen die Natur und gegen Gottes Schöpfungsordnung. – Ich muss und darf frank und frei hinzufügen: Gut, dass es die AfD gibt.

  2. Theophil Isegrim meint:

    Ich bin nun schon seit ein paar Jahrzehnten Mitglied der SPD. Ich denke, nun ist der Zeitpunkt gekommen auszutreten. Ich habe gehofft, das ist nur eine Phase, aber es wird nicht besser. Die wunders sich, warum sie Stimmen einbüßen, aber sie vertreten die „Kleinen Leute“ nicht mehr. Staddessen werden die Anschreiben durchgegendert. „Liebe Genossen*innen“ Und damit will man die Stimme der Kassiererin vom Aldi gewinnen?

    Die merken schon lange nichts mehr.

    Für uns Christen gibt es momentan keine Partei, die es über die 5% Hürde schafft. Die AfD könnte man mal aus Protest wählen bzw. damit im Bundestag kein Zweidrittel Mehrheit zusammen kommt, wenn sie die Homo-Ehe einführen wollen und damit das GG ändern müßten (nach meinem Verständnis würde eine Homo-Ehe gegen GG §6 verstoßen), aber ansonsten ist das auch nur ein wilder Chaotenhaufen mit jede Menge Spinner.

  3. Roderich meint:

    @Theophil,

    aber ansonsten ist das auch nur ein wilder Chaotenhaufen mit jede Menge Spinner.

    Nur eine kleine Anmerkung: darf ich mal empfehlen, in der eigenen und 1-2 Nachbarstädten mal an lokalen Treffen der AfD teilzunehmen? Vielleicht wärest Du sehr positiv überrascht.
    Meines Wissens sind da viele gute solide Leute. (Im Südwesten sicher noch etwas mehr als im Osten, aber auch da würde ich das erst mal vermuten). Von einigen Querulanten, die von den Medien auch noch überproportional ins Rampenlicht gestellt werden, würde ich mich mal nicht abschrecken lassen.

    (Ich persönlich finde das Grundsatzprogramm der AfD überaus christlich – um Lichtjahre christlicher als CDU, Grüne, FDP, SPD, Linkspartei, etc.) (Das mit der „SPD-Mitgliedschaft“ verstehe ich übrigens bei Dir nicht ganz, aber das müsste man mal andernorts diskutieren :-))

    Und es sei mir noch ein Allgemeinplatz erlaubt: wenn Parteien mit gutem Potential noch „im Wandel“ sind, sollten Christen sich erst recht da engagieren. Es ist insgesamt (nicht auf Dich oder andere Einzelpersonen bezogen, sondern auf den ganzen Leib Christi) widersprüchlich, wenn wir Christen immer als Zuschauer dabeisitzen und Parteien nur „beurteilen“, und uns dann wundern, dass zu wenig christlicher Einfluss drin ist. Die beiden Prinzipien „Politik kostet zu viel Zeit, da wir Christen wichtigeres zu tun haben“ und „es sollten christliche Werte in der Politik sein“ gleichzeitig zu vertreten, führt auf Dauer zu Enttäuschungen 🙂

    Also nur Mut 🙂

  4. Zur EAD:
    Aus meiner Sicht sollte die EAD zuerst vor der eigenen Türe kehren:
    – Wo war die EAD bei den Öffnungen in den Landeskirchen zum Thema Homosexualität und wo ist ein Beitrag zur aktuellen Diskussion in der württtembergischen Landeskirche
    – Wo gab es prominente Unterstützung aus der EAD für die Anliegen von
    „Bibel und Bekenntnis“
    – Wo grenzt sich die EAD von evangelikalen Gemeinden innerhalb der EAD
    ab, wo OFFEN Homosexualität befürwortet wird, ab?

    Dass nun die EAD die Politik kritisiert, im eigenen frommen Bereich aber zu allen möglichen Tendenzen schweigt ist absolut unglaubwürdig. Diese Stellungnahme
    spiegelt nicht den Stand der Diskussion in der EAD wieder, wo es ja Verständnis dafür gibt, dass „Menschen bei dieser Frage die Bibel anders lesen“.
    Will die EAD von Christen eigentlich noch wirklich ernst genommen werden wollen?

  5. Theophil Isegrim meint:

    @ Roderich:

    Ich bin Reservist bei der Bundeswehr und da treffe ich öfters einen AfD-Anhänger. Mit denen selbst habe ich noch nicht zu tun gehabt, aber ein einen etwas anderen Einblick habe ich durch den Kameraden schon. Daß die Medien natürlich nicht positiv berichten ist mir auch klar.

    Bei der letzten Landtagswahl in BW habe ich mir angeschaut, welcen Programm Meuten von der AfD vertritt und davon fand ich vieles sehr gut. Aber dennoch gibt es da so einige, da wird mir nicht gnaz geheuer.

    Ok, bei der SPD da gab es einen (Edathy), der hat Ärger wegen Kinderpornos bekommen. Bei den Grünen wird einer mit illegalen Drogen erwischt (Beck). Wenn ich etwas überlege fallen mir bestimmt auch noch Fälle von der FDP ein. Ok, Otto Graf Lambsdorf, ich meine, der war verurteilt worden wegen Steuerhinterziehung.

    So groß ist der Unterschied an Chaos und dergleichen bei den anderen Parteien nicht. Aber die etablierten haben mehr Erfahrungne und bekommen sich trotz Unstimmigkeiten besser auf Linie. Aber so ist das mit den jungen Parteien. Da gibt es dann auch noch mehr „Spinner“.

    Wenn die AfD mal etwas seriöser werden würde. Sie vertritt mit ihrem Programm jedenfalls die Meinungen vieler Menschen hier in Deutschland.

  6. Theophil Isegrim meint:

    Ach so mit der SPD-Mitgliedschaft. Ich komme aus einer Arbeiterfamilie. Ich habe mich dann über den zweiten Bildungsweg fortgebildet und bin ein Akademiker geworden. Daß talentierte Leute mit Herz und Einsatz so etwas schaffen ist typisch klassische SPD Politik. Die CDU war der mehr die Bestitzstandswahrer für Eliten. Ne, daß der Stärkere dem Schwachen helfen solle, das ist schon gut. Bis auf die eingetragene Lebenspartnerschaft (und noch etwas mehr) war die Regierung Schröder eine gute Sache. Der ist die Probleme mit mutigen Reformen angegangen. Die Früchte hat Merkel geerntet.

    Aber das ist lange her. Nun macht die SPD nur noch Lobbypolitik für einflußreiche Minderheiten. Frauenquote, Nein zur „Herdprämie“, Ehe für Alle, Gendersternchen und einige Vertreter des Islams sind da auch prominent vertreten. Alles Ding, die sich gegen meine christlichen Werte richten. Wie geschrieben, ich habe auf bessere Zeite gehofft, daß mal wieder vernünftige Leute ans Ruder kommen, aber das ist überhaupt nicht zu sehen. Deshalb sollte ich mich bald von denen verabschieden. Ich will mich nur noch von den Leuten vom Ortsverein verabschieden.

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