Die Freude des Calvinismus

201202261237.jpgGregory Forster, eine Experte für Politische Philosophie und John Locke, hat ein kleines Buch über den Calvinismus geschrieben. Schwerpunkt ist nicht der konfessionelle Calvinismus, sondern der reformierte Glaube. Forster spricht viele soteriologische Fragen an und räumt mit etlichen Missverständnissen im Blick auf TULIP auf. Er schreibt aus der Perspektive eines neugierigen Christen, nicht als Theologe. Das tut dem Buch gut.

Carl R. Trueman schreibt über The Joy of Calvinism:

Concerned that some of the negative press which Calvinism receives is actually provoked by Calvinists themselves, Forster here offers a refreshing restatement of the Reformed faith. In the tradition of the personal, pastoral confidence and joy one finds in the Heidelberg Catechism, he presents an account of the Reformed understanding of salvation that is accessible, reliable, and delightful. A super book to read for oneself or to give to Christian friends who may never have understood the joy that lies at the heart of Calvinism.

Ich habe mir das Buch in einer Kindle-Version besorgt, bisher aber nur überflogen. Ich hoffe, es bald gründlich studieren zu können. Die Anregung für dem Kauf empfing ich durch dieses Interview:

3
Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei
Daniel
Gast

Hm, hört sich gut an. Bin gespannt auf das Review des Buches von dir!

Gruß
Daniel

Bettina Klix
Gast
Bettina Klix

Dieses Interview hat mich begeistert. Schön, wenn man so etwas sagen kann: „I never really doubted that God was in control of the universe.“ Mir ist dabei aufgegangen, dass ich, als ich durch Paul Schraders Film „Hardcore“ zum ersten Mal von TULIP hörte, auch auf die ausgrenzende Version von Calvinismus „hereingefallen“ bin. Im Film ist der Kontext schon durch die Gesprächssituation so negativ: Der Gläubige, der doch auf Nachfrage Auskunft geben sollte, tut dies so widerwillig und abweisend, sich von seinem Gegenüber – der jungen Prostituierten – abgrenzend, dass sie völlig abgestoßen ist. Schrader hat das absichtlich so inszeniert, um… Weiterlesen »

Christian
Gast
Christian

Danke für den Tipp. Ich hatte bisher noch nichts von dem Autoren oder dem Buch gehört. Das Interview ist interessant und macht Appetit auf mehr.