Die Wachtturm-Gesellschaft: Darstellung und Kritik

Im Juli 2020 hat Björn-Christian Grube in München über die „Wachtturm-Gesellschaft“ bzw. „Zeugen Jehovas“ gesprochen. Er konnte das Seminar als jemand halten, der nicht nur gut informiert, sondern auch persönlich involviert ist. Björn-Christian hat nämlich selbst die „Wachtturm-Gesellschaft“ von innen kennengelernt, bis er merkte, dass viele Lehren dieser Organisation nicht mit dem übereinstimmen, was die Heilige Schrift lehrt.

Björn-Christian spricht über die „Zeugen“ mit einer angenehmen Wertschätzung und man spürt ihm wirklich ab, dass er sich sehr wünscht, dass viele von ihnen das Evangelium hören und auch verstehen. Möge Gott das schenken!

In seiner Seminarbeschreibung heißt es:

Als Christen, die inmitten einer multikulturellen und auch multireligiösen Gesellschaft leben, werden wir mit Menschen verschiedenster Überzeugungen und Weltanschauungen konfrontiert. Im Rahmen unseres Missionsauftrags sind wir aufgefordert, „allezeit jedermann zur Verantwortung bereit“ zu stehen, wenn er „Rechenschaft fordert über die Hoffnung“, die in uns ist (1Petr 3,15).

Eine religiöse Gruppe, die unsere christliche Hoffnung i.d.R. nicht oder nur unzureichend kennt und mit einem oft durchaus beachtenswerten religiös motivierten Eifer versucht, ihre eigenen Zukunftsprognosen anderen Menschen als Hoffnung zu vermitteln, stellen die sog. Zeugen Jehovas dar. Christen, die mit ihnen konfrontiert werden, wissen meist recht wenig über diese eher kleine, aber verhältnismäßig aktive Gemeinschaft. Wer sind die Zeugen Jehovas? Wie ist die Gemeinschaft entstanden? Was macht ihr Weltbild aus?Als was sehen sie sich selbst, und woher stammt ihr relativ stark ausgeprägtes Sendungsbewusstsein?

Die wichtigste Frage lautet jedoch: Was wissen Zeugen Jehovas (nicht) über das Evangelium von Jesus Christus, und wie können Christen einzelnen Zeugen Jehovas helfen, die biblische Botschaft zu verstehen und im Lichte der biblischen Botschaft zu erkennen, dass die von ihnen vertretene Wachtturm-Lehre eine galante Verdrehung der biblischen Botschaft ist? Was ist überhaupt die Wachtturm-Gesellschaft und ihre „Leitende Körperschaft“? Welche Autorität hat sie für die Zeugen Jehovas weltweit? Gibt es echte Christen unter den Zeugen Jehovas? Und gibt es auch Dinge, die die Zeugen Jehovas richtig erkannt haben und die die ZeugenJehovas tendenziell konsequenter umsetzen als viele andere Gruppierungen und Denominationen? Kann man ggf. etwas von ihnen lernen?

Im Rahmen des Seminars „Die Wachtturm-Gesellschaft –Darstellung und Kritik“ wollen wir uns eingehender mit diesen und weiteren Fragestellungen auseinandersetzen und uns auch einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Bibelforscher-Bewegung verschaffen, aus der die heutigen Zeugen Jehovas hervorgegangen sind. Wir möchten die Lehrender Wachtturm-Gesellschaft anhand der heiligen Schriften der Propheten und Apostel bewerten und die wichtigen Unterschiede zwischen der wirklich guten Botschaft über den Herrn und Heiland Jesus Christus und einem außerordentlich gefährlichen, weil allzu leicht irreführenden Pseudo-Evangelium aufdecken.

Da ich glaube, dass viele Christen dieses Seminar hören sollten, habe ich Björn-Christian gefragt, ob ich den Mitschnitt online stellen darf. Freundlicherweise hat Christian zugesagt. Zweck des Seminars ist es nicht, jemandem auf die Füße zu treten oder weh zu tun. Sollte jemand meinen, dass im Vortrag historische oder sachliche Fehler enthalten sind, nehmen Björn-Christian und ich Hinweise gern entgegen und sind selbstverständlich nach Überprüfung auch bereit, Korrekturen anzubringen, wenn sich herausstellen sollte, dass die Hinweise berechtigt sind.

Da die Aufnahmen ursprünglich nicht für eine Veröffentlichung gedacht waren, ist die Tonqualität teilweise recht bescheiden. Wir danken für die Nachsicht.

Hier nun die drei Audiodateien zum Nachhören:

Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

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