Dorothy Sayers über den Anspruch an christliche Kunst

Dorothy Sayers schreibt in The Man Born to be King (S. 24):

Meine Absicht [beim Schreiben von „The Man Born to be King“] war, die Geschichte mit meinem Medium so gut zu erzählen, wie ich konnte –kurz gesagt: ein so gutes Kunstwerk zu schaffen, wie es mir möglich war. Denn ein Kunstwerk, das nicht als Kunst gut und wahr ist, ist auch in keiner anderen Hinsicht gut und wahr und ist für nichts zu gebrauchen – auch nicht zur Erbauung – denn es ist eine Lüge und der Teufel ist der Vater aller Lügen. Diese Stücke [„The Man Born to be King“] bestehen oder scheitern als Dramen. Die Vorstellung, dass religiöse Stücke nicht an den üblichen Standards von Dramen gemessen werden sollten, entwächst einer engen, einseitigen Theologie, die nicht anerkennt, dass alle Wahrheit in Christus ist – die Wahrheit des Künstlers eingeschlossen – sondern darauf besteht, den Herrn der Wahrheit aus seinem eigenen Herrschaftsbereich auszuschließen.

VD: MV

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