Ekelhaft symptomatisch

Um unerwünschte Schwangerschaften während der häufig alkoholseligen Festtage zwischen den Jahren zu vermeiden, erhalten britische Frauen auf Wunsch in den kommenden Wochen kostenlose Rationen mit einer „Pille danach“. Auf diese Weise sollen ungewollte Schwangerschaften zu den Feiertagen eingedämmt werden.

Das ist ekelhaft und zugleich symptomatisch für eine Gesellschaft, die die Wertschätzung des Lebens gegen rastlose Lustbefriedigung eingetauscht hat. Anstatt grenzenlose Selbstverwirklichung, bei der Kinder als Störfaktoren empfunden werden, kritisch unter die Lupe zu nehmen, gibt’s eine Abtreibungspille, staatlich subventioniert.

Hier die Meldung: www.welt.de.

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8 Kommentare
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Johannes

Kindermord an Weihnachten … wie wenig sich die Zeiten doch ändern!

Schandor

Prädikat: Gut gebrüllt, Löwe!

Jonas

Naja, „Weihnachten“ hat ja wohl nicht umsonst die heidnische Feier zu Ehren des kinderfressenden Saturn als Grundlage der Feierlichkeiten… Von daher ist der Bezug zum Kindermord auf jeden Fall schon mal gegeben. Da frage ich mich schon seit Jahren, ob die Christenheit sich bewusst ist, was sie da feiert: Io Saturnalia!

Johannes

@Jonas: Wenn dem so ist, was gäbe es für einen besseren Tag, als die Geburt Christi und damit den Anfang und den Sieg neuen Lebens für eine dem Tod verfallene Welt zu feiern? Wenn ich das Neue Testament richtig verstehe, kommt es nicht darauf an, wann wir etwas feiern, sondern was und wie wir feiern. Um aber nicht vom Thema abzulenken: Dass hier ein Staat, der, sagen wir mal, nicht gerade im Geld schwimmt, tatkräftig bei der Vernichtung seiner Bevölkerung mitwirkt, ist wirklich widerlich – das Verhalten der Eltern sowieso.

Jonas

@Johannes: Ich stimme Dir zu, dass es keine Rolle spielt, wann wir feiern. Für mich persönlich findet jeden Tag „Weihnachten“, „Ostern“ und Pfingsten statt. Ich lebe täglich im Bewusstsein dieser Fakten und in der Dankbarkeit dafür. Dass diese Feiern an einem speziellen Tag gefeiert werden sollen oder auch schon nur von den ersten Christen zur Zeit der ersten Apostelgenerationen an einem speziellen Tag gefeiert wurden, davon lese ich im NT nichts. Hingegen lebten jene Christen in einem Umfeld, in welchem die gezielte Dezimierung der Bevölkerung staatlich betrieben wurde. Heute nennt man dies unter anderem Christenverfolgung. Was ich mich aber vielmehr frage, ist jenes: Was ist unser Auftrag als Gemeinde? Sind wir bereit, als Gemeinde Menschen, Sündern wie Du und ich, einen Platz und die gehörige Unterstützung zu bieten, die sie benötigen, um ein „ungewolltes“ Kind austragen, gebären und erziehen zu können? Ich glaube, wenn wir die nötigen Hilfen und Mittel bereitstellen und dafür beten, sie auch tatsächlich einsetzen zu können,… Weiterlesen »

Johannes

@Jonas: Ich kann Dein Argument verstehen, und es ist ohne Zweifel bedauerlich und traurig, dass wir als Christen viel zu oft hinter dem, was wir predigen, zurückstehen und der Sünde in unserem Leben Raum lassen. Der Auftrag der Gemeinde Jesu, also Deiner und meiner, ist allerdings nicht uns, sondern Christus und sein Wort zu predigen! Nicht wir als Christen oder als Gemeinde sind Gegenstand der Verkündigung an die Welt, sondern Gottes Wort in Jesus Christus. Und Gott ruft in diesem Wort uns allen zu: Du sollst nicht töten!

Johannes

Herzlichen Gruß! 🙂