Es ist schön, ein Regenbogen zu sein

51QJvZo 3FL SX369 BO1 204 203 200Wenn wir einen Regenbogen oder eine Regenbogenfahne sehen, denken wir heute so gut wie selbstverständlich an die Lesben- und Schwulenbewegung. Der amerikanische Aktivist Gilbert Baker kam 1978 nämlich auf die geniale Idee, ein Symbol, das eigentlich für die Bundestreue Gottes oder den Frieden steht, leicht abzuwandeln und daraus ein Symbol der sexuellen Vielfalt zu machen (seine Regenbogenfahne hat nur sechs Streifen).

Wiebke Klassen hat ein Buch geschrieben, dass sich sehr gut dafür eignet, mit Kindern im Alter von 4 bis 10 Jahren über die eigentliche Bedeutung des Regenbogens zu sprechen. Geschildert wird der Dialog zwischen einem großen und einem kleinen Regenbogen. Der kleine Regenbogen ist unglücklich und weiß gar nicht so richtig, wofür er da ist. Doch nach und nach wird ihm klar, was für eine Aufgabe er hat. Er zeigt den Menschen, dass Gott seiner Schöpfung eine gute Ordnung eingestiftet hat und es wunderbar ist, sein konkretes Geschöpfsein zu bejahen.

Wir sollten uns den Regenbogen nicht kapern lassen, sondern mit unseren Kindern darüber reden, welche Bedeutung er aus biblischer Sicht für uns Menschen hat.

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Theophil Isegrim
Theophil Isegrim
1 Monat zuvor

Das finde ich ja interessant. Ich habe davon, daß das Regenbogensymbol geändert wurde, wußte aber nicht, was genau.

Sieben ist ja die göttliche Zahl. Die Zahl der Vollständigkeit. (Sieben Tage hat die Woche, dann ist sie komplett, sieben Sendschreiben an sieben Gemeinden in der Offenbarung, sieben Siegel etc.) Und was hat sechs für eine Bedeutung? Es ist die Zahl des Menschen. Kommt der sieben ganz nah, sieht oberflächlich betrachtet zum Verwechseln ähnlich, aber erreicht nicht die Vollkommenheit.

Udo
Udo
1 Monat zuvor

Sehr gut, nehmen wir direkt auf in unsere Leihbücherei, Abteilung Kinderbücher. 👍

Jutta
Jutta
1 Monat zuvor

https://jungefreiheit.de/debatte/interview/2022/transgender-jf-tv/ Es ist ein erschreckender Trend: Immer mehr junge Menschen, vor allem Mädchen, fühlen sich „im falschen Körper“ und wollen ihr „Geschlecht umwandeln“ lassen. Derart verunsichert, geraten sie im Internet in die Fänge von Transaktivisten, die per angeblicher „Beratung“ den Weg zur sogenannten „Transition“ ebnen. Doch diese hat es in sich: auf pubertätsunterdrückende Medikamente und Hormone wie Testosteron folgt nicht selten der operative Eingriff – und damit ein irreversibler Schritt, dessen Tragweite die Jugendlichen gar nicht absehen können und den sie nicht selten später bereuen. Doch statt junge Menschen vor irreversiblen Schäden zu schützen, plant die Ampelkoalition sogar gesetzliche Erleichterungen für den Weg zu ebenjener „Transition“ in Form des neuen „Selbstbestimmungsgesetzes“: So sollen künftig Jugendliche ab 14 Jahren ohne Zustimmung der Eltern den Weg zur „Geschlechtsangleichung“ beschreiten dürfen. Dabei fehlt es schon an Grundlagenkenntnissen und Studien über die Spätfolgen, während die potenziellen Schäden an Kindern und Jugendlichen immer offensichtlicher werden. JF-TV THEMA mit dem Jugendforscher Dr. Martin Voigt: Kinder in… Weiterlesen »

Alex aus Cloppenburg
Alex aus Cloppenburg
1 Monat zuvor

Also, wenn dem theoblog etwas fehlte, dann eine Verlinkung auf die ausgewogene Berichterstattung der Jungen Freiheit!
Wobei…F. Schaeffer und Solzhenizyn stehen hier ja auch hoch im Kurs. 🤔 Daher passt die Junge Freiheit sehr gut rein. Danke Jutta!

Udo
Udo
1 Monat zuvor

@Alex: Interessant, wie man Schaeffer, Solzenicyn und die Junge Freiheit in einen Topf werfen kann.
Im Übrigen haben Sarkasmus und Ironie selten einen hilfreichen Beitrag für eine sachliche und niveauvolle Diskussion geliefert.

Chris
Chris
1 Monat zuvor

Warum sollte man nicht zur „Jungen Freiheit“ verlinken? Ich lese dort auch Artikel, weil ich einfach sehr oft Dinge, die ich ansonsten gar nicht mitbekommen würde, erfahre, da die mehrheitlich politisch links-grünen Mainstreammedien vieles totschweigen oder, wenn sie dann mal etwas bringen, eben auch nur aus ihrer Richtung UNausgewogen berichten, wie man es hier der „Jungen Freiheit“ vorwirft. Soll man bei Theoblog.de lieber Presse/Artikel der Evangelischen Kirche Deutschlands verlinken? Nee, lieber nicht, da lese ich dann wie bei „Wir am Dornbusch“ oder „Evangelisches Frankfurt und Offenbach“ unter anderem (ich glaube, es war mit einer Scheinfrage eingeleitet), daß doch heute die richtige Zeit ist, von Twitter woandershin zu wechseln, weil Elon Musk jetzt mitmischt (und ja letztlich für Freiheit steht und man als Linker nun nicht mer in seiner Blase leben kann; meine Anmerkung) oder daß sich in der Frankfurter Gethsemanekirche junge Leute, bei der eine von ihnen natürlich völlig zusammenhanglos als erstes mal als „Transmann, der schwul empfindet“ vorgestellt werden… Weiterlesen »

Alex aus Cloppenburg
Alex aus Cloppenburg
1 Monat zuvor

@Udo und Chris:
Man kann und soll alles lesen. Allerdings vielleicht auch mal darauf achten, ob ein Medium oder ein Autor nicht zu einseitig unterwegs ist. Ich würde auch nicht die taz, S. Wagenknecht oder Piketty zitieren, weil zu unausgewogen links. Junge Freiheit ist nicht konservativ, sondern rechts. Solzhenizyn war Nationalist, hat der Ukraine ihr Existenzrecht abgesprochen und den ihn geachteten Westen verachtet. Und Schaeffers Ansichten waren im politischen Spektrum auch recht eindeutig zu lokalisieren. (Stichwort: christliche Rechte USA) Stramm rechts ist selten christlich, um mal auf jegliche Ironie zu verzichten.

Matze
Matze
1 Monat zuvor

Warum darf man Sarah Wagenknecht nicht zitieren? Ich habe nichts davon mitbekommen, dass sie Redeverbot in Deutschland hat zudem sie auch mit vielen Aussagen aus meiner Sicht Recht hat. So ist z.B. ihr Blick auf weltweite Ungerechtigkeiten und deren Ursachen auch gerade für Christen nachdenkenswert. Und nun zu rechts weil da nach meiner Meinung einiges durcheinander geht. Es gibt Rechte in den USA und Deutschland, die auch die Frommen für ihre politische Sache benutzen wollen und deshalb recht fromm daherkommen. Dann gibt es die Bibeltreuen usw. die konservative Ansichten vertreten, aber an sich nicht an einem gesellschaftlichen Veränderungsprozess mit rechter Ausrichtung ähnlich wie in den USA beteiligen wollen. Dazwischen gibt es bestimmt Überschneidungen und auch keine scharfe Trennlinie. In vielen Publikationen und Kommentaren wird aber eben da kein Unterschied mehr gemacht und das ist fatal. Auch geschieht das nur innerkirchliche Akteure und das ist besonders schlimm. An den Beiträgen der jungen Freiheit mit religiösen Inhalt zu hohen christlichen Feiertagen ist… Weiterlesen »

Udo
Udo
1 Monat zuvor

@Alex: Was war denn nun in dem von Jutta zitierten JF Interview „einseitig“ oder „stramm rechts“?

Stephan
Stephan
1 Monat zuvor

Leider weit ab vom Thema, aber eine interessante Diskussion, wen man lesen und zitieren „darf“ und wen nicht. Ich lese gerne oder höre gerne intelligenten Leuten zu, auch und gerade dann, wenn ich deren politische Meinung oder Ideologie nicht teile. Und da geht die Bandbreite von S. Wagenknecht bis A. Weidel. Nur die Tänze der E.Fester sind mir zu infantil, das ist verzichtbar. Gleiches gilt für Atheisten, wenn sie denn intelligent sind. Oder für Leute mit theologisch abweichenden Meinungen. Warum denken sie so wie sie denken? Ich unterstelle da erstmal keine Bösartigkeit, sondern die werden sich selbst gegenüber ein reines Gewissen haben und glauben, dass sie ein rundes Weltbild haben. Russia Today: lese ich. Ebenso wie unsere Medien. Unterschiediche Meinungen zum gleichen Geschehen gegenüberstellen und seine Schlüsse daraus zu ziehen ist eine schöne Denkübung. Es gibt einen Grund, warum ich mir das antue: die Leute haben oder meinen zu haben gute Argumente für das, was sie vertreten. Davon kann ich… Weiterlesen »

Stephen
Stephen
1 Monat zuvor

@ Stephan. Super Kommentar.
Ich füge nur hinzu: links und rechts sind für Christen unnutze Begriffe. Wir wohnen in einem überwiegend weißen, konservativen Gegend, wohnten früher im einer multikulturellen Großstadt und sind gern noch zu Besuch in einer total multikulturellen Gemeinde. Und wir nehmen die Bibel ernst. Wir sind manchmal ganz links der Mitte, manchmal rechts. Was sind wir also? Wir sind Christen. Punkt. Uns links oder rechts verorten wollen, ist Unsinn.