Leihmütter-Flatrate

In vielen Ländern boomt das Baby-Geschäft für Homosexuelle. Die Risiken für Frauen gehen in der Propagandaschlacht freilich unter. Der FAZ-Artikel aus dem Jahr 2015 über das perverse Geschäft mit Leihmüttern sollte viele aufrütteln. Arme Frauen in Indien werden besonders gern vezweckt:

Dort gibt es das Schnupperpaket für 15000 Dollar mit Leihmutter der Wahl und drei Zyklen künstlicher Befruchtung bis hin zum All-inclusive-Angebot für ein Vierfaches dieses Honorars. Das beinhaltet eine Flatrate für unlimitierte Leihmutterschaften, bis es klappt mit einer Geburt, plus Extraarrangement für Zwillinge oder Drillinge ohne Aufpreis. Schnäppchen, solange der Samennachschub reicht. Wohlweislich unerwähnt blieb in London die bemerkenswerte Studie von Marlene Tanderup und ihrem Team vom Zentrum für Sozialmedizin im dänischen Aarhus. Zusammen mit Forschern der Jawaharlal-Nehru-Universität in Neu-Delhi ist es ihnen gelungen, Vertreter von Leihmütter-Agenturen, Leihmütter selbst und Ärzte von insgesamt achtzehn Kliniken zu interviewen, wo man pro Zentrum bis zu fünfzehn Frauen pro Monat zu Leihmüttern macht.

Die Studie erschüttert das romantisch-verklärte Bild von der indischen Leihmutter, die sich und der eigenen Familie ein besseres Leben verschafft. Stattdessen wird darin ein Blick in die schäbigen Hinterhöfe des Reproduktionstourismus geworfen. Ein Tourismus, der alle ideellen und geldwerten Vorteile den Eltern, Ärzten und Agenturen zuschustert und die Gesundheitsrisiken der Leihmütter wissentlich in Kauf nimmt.

Mehr: www.faz.net.

Kommentare

  1. Ist das Risiko für die Leihmütter abhängig von der geschlechtlichen Orientierung der Adoptionswilligen? Ist es bei gleichgeschlechtlich Liebenden höher als bei gegengeschlechtlich Liebenden, die hier keine Beachtung finden?

  2. Theophil Isegrim meint:

    Diese ganzen in vitro-Befruchtungen sind kein Segen. Ich kenne sogar christliche Paare, die damit versuchen Nachwuchs zu bekommen. Obwohl sie doch einsehen müßten, daß Kinder ein Geschenk sind. Wenn Gott kein Kind schenkt, dann sollte man das akzeptieren.

    Und der Kinderwunsch von schwulen Paaren, kommt mir eher wie eine Show vor. Weil es vielleicht hip ist und sie auch wie eine Familie daher kommen wollen, was sie aber niemals sind. Die Lesben können wenigstens noch Mütter werden, aber diese Kinder sind auch nicht in Liebe gezeugt. Das bleibt nur den echten gegengeschlechtlichen Paaren vorbehalten.

    Und nun wollen sie schnell über die Homo-Ehe im Bundestag abstimmen. Schnell-Raub-Eile-Beute. Den Umfragen nach spräche die Mehrheit der Bevölkerung für die Homo-Ehe aus. Das sind wohl so ähnliche Umfragen wie zu Martin Schulz vor den zwei Landtagswahlen, die ihn schon als Kanzler sahen. Oder Hillary Clinton als Präsidenten und den Brexit. Also, bei den Umfagen kommt nachweislich auch jede Menge dummes Zeug rum.
    „Mutti“ Merkel erzählt was und nun sind einige außer Rand und Band. Im Programm der CDU steht was anderes. Da soll auch die doppelte Staatsbürgerschaft abgeschafft werden. Darüber haben sie abgestimmt und es beschlossen. Aber Merkel interessiert das nicht. Die hat da plötzlich so ein Geistesblitz und macht einfach was, an den demokratischen Institutionen vorbei. Immer wieder. Und wer löffelt die Suppe nachher aus?

    In der idea Nr. 25 gibt es einen Leserbrief von einem Homosexuellen zum CSD. Er meinte, man müsse sich nicht wohlwollend zum CSD äußern und es geht der Homobewegung nur noch um Macht. „Ich bin sofort für eine Demonstration zu haben, bei der es darum geht, jedem Individuum seine Würde zuzusprechen. Ob hetero-, homo-, bi- oder transsexuell, das spielt dabei keine Rolle. Aber nein, es ist kein Protest mehr für Anerkennung, sondern die Erpressung der Gesellschaft, einen Lebensentwurf billigen zu müssen, der nicht herausfordert, sondern jede Moral ad absurdum führt. Die Sexualisierung des Seins, wie sie auf dem CSD heutzutage plakativ zur Schau getragen wird, ist eine bewusste Zumutung für die, die sich nicht nur ob ihres Christseins an der Perversion der Liebe stören. Denn wer die schwul-lesbische „Welt“ kennt, der weiß um die erbarmungslose Durchsetzung von respektlosen Oberflächlichkeiten ohne Rücksicht auf die Nebenwirkungen. Nein, viele Homosexuelle wollen eben gerade nicht Teil unseres Miteinanders sein, sonders sich derart offensichtlich abgrenzen, dass auch Theologen auffallen müsste, wie fern deren Ansinnen von ist, was wir als verantwortungsvolle bekennende Christen vertreten.“

    Da spricht einer ein wahres Wort. Es geht nur um Macht und die erbarmungslose Durchsetzung von respektlosen Oberflächlichkeiten. Wie auch im Schlußwort des FAZ-Beitrages. als ehemals unterdrückte Minderheit unterdrücken sie nun ganz schön selbst.

    Und auch nach der Homo-Ehe wird es keine Ruhe geben. Wie denn auch? Woher soll der Frieden denn kommen?

    Wir haben zu wenig Kinder und was ist die Antwort unserer Politik. Die Homo-Ehe. Ich lache mich kaputt.

    Nun denn sollen sie beschließen und machen. Ich bin eigentlich ein gesetzestreuer Bürger, aber da mache ich nicht mit. Ich werde das nie akzeptieren. Ich bin in der DDR geboren und da gab es auch einige Gesetze und Bestimmungen, die keine Unterstützung in der Bevölkerung fanden. Wenn der Staat mich unbedingt gegen sich aufbringen will, dann soll er doch. So etwas hirnrissiges.

    Ich habe schon länger den Eindruck, daß unser Land, daß Westeuropa dem Untergang geweiht ist. Wir können bald noch ganz viele schwerwiegende Probleme bekommen. Mal sehen, wer sich dann noch um die Homo-Ehe schert.

    Eigentlich müßte ich auswandern. Das wird nicht schön, was da auf uns zukommt. Vielleicht kommt dieses Land ja auch mal wieder zur Besinnung. Denn die öffentlich vertretene Meinung in den Medien und was die Leute wirklich denken sind zwei verschiedene Paar Schuhe wie ja (fast) jeder weiß.

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