Säkulare Gerechtigkeitsmodelle und die Kritische Theorie

Gerechtigkeit ist ein Wort, mit dem wir heute erschlagen werden. Leider ist nicht immer klar, was jemand mit Gerechtigkeit meint und wie wir ein Gerechtigkeitsverständnis aus biblisch-theologischer Sicht bewerten sollen. Tim Keller hat einen Versuch unternommen, etwas Licht in das Dunkel zu bringen:

Die Bibel geht also nicht vom Verschwinden jeder Macht aus. Autorität und Macht sind nicht per se falsch. Sie sind sogar in jeder Gesellschaft notwendig. Doch das Christentum kehrt das Herrschaftssystem auch nicht einfach um. Es besetzt nicht bloß die obersten Sprossen der Autoritätsleiter mit neuen Parteien, die Macht genauso unterdrückerisch ausüben, wie es in der Welt üblich ist.

Christlicher Glaube ist im Tod und in der Auferstehung Jesu verwurzelt. Deshalb beseitigt er das Gefüge von Herrschern und Beherrschten nicht oder kehrt es einfach um. Er untergräbt es! Weil Jesus uns rettet, indem er seine Macht allein dafür einsetzt, anderen zu dienen, verändert er unsere Einstellung zur Macht und unseren Umgang mit ihr.

Es gibt nichts auf der Welt, das mit biblischer Gerechtigkeit vergleichbar wäre! Christen dürfen ihr Erstgeburtsrecht nicht für einen Teller Suppe verkaufen. Vielmehr müssen sie ihr Erstgeburtsrecht annehmen und Gerechtigkeit üben, Barmherzigkeit lieben und demütig vor ihrem Gott wandeln (Mi 6,8).

Hier mehr: www.evangelium21.net.

 

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1 Kommentar
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Markus Jesgarz
Markus Jesgarz
15 Tage zuvor

Meine Meinung ist:
1.
Leider ist die Ansicht von Herrn Jürgen Habermas zu Ethik utopisch.
https://www.facebook.com/markus.jesgarz.3/posts/1205991386876661
2.
Zum Glück ist die christliche Ansicht zu Ethik nicht utopisch.