D. von Wachter: „Der Mythos der Aufklärung“

Der Philosoph Daniel von Wachter schreibt: Der Begriff „Aufklärung“ wurde von Gegnern des Christentums erfunden, um den Eindruck zu erwecken, die Christen seien naiv und intolerant, und im 18. Jahrhundert sei dagegen schließlich langsam die Vernunft zur Geltung gebracht worden, was zur Entstehung der Naturwissenschaft, zu Fortschritten in der Philosophie und zur Religions- und Meinungsfreiheit […]

Kant und die Theologie (Teil 2)

DIE ANTI-VERNÜNFTIGKEIT KANTS UND DIE UMDEUTUNG DES GOTTESBEGRIFFS Kommentar zu Herrn Richard Wagners Artikel „Der Streit um Kaisers Bart“ von Daniel von Wachter, 25.10.2012 Herr Wagner trägt in diesem Artikel eine Lehre Immanuel Kants und die Auffassung vor, man könne durch das Universum keine Erkenntnis über Gott gewinnen. … Die Rhetorik des Man-kann-heute-nicht-mehr-X-glauben oder des Wir-haben-das-Mittelalter-überwunden will, ohne sich die Mühe des Begründens zu machen, den Eindruck erwecken und darauf hinwirken, daß der Glaube an den Schöpfergott, an Wunder, an die Existenz der Seele, an die Willensfreiheit und an objektive Moral aussterben werde.

Kant und die Theologie (Teil 1)

Im Oktober 2012 kam es in der chilenischen Presse zu einem Schlagabtausch zwischen dem Kantianer Pfarrer Richard Wagner und dem Philosophieprofessor Daniel von Wachter. Ich geben den Disput mit freundlicher Genehmigung in zwei Teilen wieder. Zunächst der Beitrag von Richard Wagner:   Ein Streit um Kaisers Bart Richard Wagner Eine Leserbriefpolemik über den Ursprung des Lebens […]

Spaemann: Das Scheitern des Christentums ist christlich

Robert Spaemann sprach mit der Tagespost über die christlichen Verstehensvoraussetzungen der Aufklärung, die Diktatur des Relativismus, das Naturrecht, die Grenzen des Fortschritts und den Antichrist. Tagespost: Herr Professor Spaemann, durch Ihr ganzes Denken, haben Sie einmal geschrieben, ziehe sich wie ein roter Faden das Bemühen, die Aufklärung gegen ihre Selbstdeutung zu verteidigen. Warum muss man […]