Von Selbstbejahung und Selbstverleugnung

John Stott schreibt in einem Buch Die große Einladung über die Selbstliebe (Brunnen, 2004, S. 81–82): Was die psychologischen Konsequenzen des menschlichen Paradoxes betrifft [dass wir voller Würde und zugleich Verdorbenheit sind, Anm. RK], so wissen wir alle, wie wichtig ein ausgewogenes Selbstbild für unsere seelische Gesundheit ist. Manche Menschen leiden unter entsetzlichen Minderwertigkeitsgefühlen und […]

Gewährte Selbstvergessenheit

Oswald Bayer schreibt in Aus Glauben leben (Stuttgart: Calw Verlag, 1990, S. 34–35) Der neu Geborene ist nicht mehr in sich selbst verfangen, sondern von der Selbstverfangenheit und unentwegt das Seine suchender Selbstreflexion frei; in diesem Sinn ist Glaube Selbstvergessenheit. Nicht Selbstbetäubung, nicht Flucht vor Besinnung und Verantwortung, aber gewährte Selbstvergessenheit. Das Wort der passiven […]