Welchen Auftrag hat die Kirche?

The University Reformed Church hat ein wunderschönes „Vorstellungsvideo“ produziert. Mehr noch als die ästhetischen Aufnahmen gefällt mir, was Kevin DeYoung über die Auftrag der Kirche sagt: Es geht darum, gute Saat, also das Wort Gottes, auszustreuen. Jesus spricht (Mk 4,26ff): „Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn einer Samen aufs Land wirft; er schläft und steht auf, Nacht und Tag. Und der Same sprosst und wächst empor, er weiss nicht wie. Von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre.“

Glauben wir das noch?

Hier das Video:

Kommentare

  1. Schandor meint:

    Die Kirche sät seit 2000 Jahren. Sie hat bisher viel erreicht, und vielleicht gehen die größten Mächte der Gegenwart direkt oder indirekt auf sie zurück. Sie wurde zurückgeworfen, raffte sich wieder auf und kämpfte weiter. Dies tut sie seit Anbeginn. Wer könnte das Muster erkennen, nach welchem sich die letzte Ausgestaltung der Kirche vollzieht?

    Glauben wir das noch? Ich möchte lieber fragen: Haben wir das denn je geglaubt? Halten wir das Reich Gottes für ein geistliches Reich, das sich nie ganz verwirklichen wird und kann, weil es nicht von dieser Welt ist? Dann ist klar: Das können wir nicht glauben.

    Halten wir dieses Reich aber für etwas, das sich dermaleinst Recht verschaffen wird, trotz aller Schwierigkeiten und trotz aller kataklystischen Befürchtungen seiner Angehörigen?

    „Aber in den Tagen jener Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das in Ewigkeit nicht untergehen wird; und sein Reich wird keinem anderen Volk überlassen werden; es wird alle jene Königreiche zermalmen und ihnen ein Ende machen; es selbst aber wird in Ewigkeit bestehen.“

    Von welchem Reich ist hier die Rede?

    Sollte es sich bei dem Reich am Ende – um das Christentum handeln? Können wir das glauben?

  2. Einfach Wunderbar! Insbesondere die Güte und Gnade Gottes wird in diesem tatsächlich sehr ästhetischen Video sehr gut sichtbar: Der Bauer ist lediglich mit zwei Tätigkeiten beschäftigt: säen und *schlafen*(!) und dank Gottes Barmherzigkeit ist -wie bei den Fischen & den Broten- das genug: Gott nimmt das Geringe, das wir zu bieten haben und verwandelt es und gebraucht es -ohne, dass wir wüssten, wie- für Sein herrliches Werk: http://goo.gl/5mxJj

  3. Sebastian Heck meint:

    Ja, ästhetisch einwandfrei! Von der Ausrichtung her (in Bildern und Suggestionen) meines Erachtens zu sehr „theologia gloriae“…

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