Aus Lehrplänen sind „Leerpläne“ geworden
Ein „historischer Analphabetismus“ greife an deutschen Schulen um sich, sagt Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. Kaum ein Schüler kenne sich noch in der jüngeren deutschen Geschichte aus. Stattdessen sei die Worthülse „Kompetenzen“ in aller Munde.
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, beklagt das „Diktat der Kompetenzenpädagogik“ an deutschen Schulen, die die jungen Leute nur noch standardisieren und auf ökonomische Verwertbarkeit trimmen wollten. Er teile entsprechende Klagen der deutschen Kunsthistoriker, die heute in Mainz tagen, sagte Kraus im Deutschlandradio Kultur. Aus Lehrplänen seien längst „Leerpläne“ geworden.
Eine Kompetenzenpädagogik tut so, als könnte man jungen Leuten Kompetenzen beibringen ohne konkrete inhaltliche Basis. Also: Medien-Kompetenz, Download-Kompetenz, Just-in-time-Kompetenz, Google-Kompetenz. Solche Dinge sind angesagt, klingen modern, aber der mentale und inhaltliche Unterbau fehlt.
Hier geht das empfehlenswerte Interview des Deutschlandradios (eine Mitschrift hier):
VD: AW

Der deutsche Verlag schreibt über das Buch:
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Prof. Dr. Peter O’Brien am Montag, den 23. März, um 19.30 Uhr in der FeG München Mitte (Mozartstraße 12, 80336 München) einen Vortrag zum Thema „Paulus und das Gesetz“ halten wird. Bereits am Samstag, den 21. März, wird er am Martin Bucer Seminar München eine Vorlesung über den Philipperbrief halten (siehe
Die neue Ausgabe der Zeitschrift CREDO ist erschienen, wie immer gefüllt mit interessanten Artikel. Dazu gehören:
Auch in diesem Jahr wird es am Studienzentrum München des Martin Bucer Seminars wieder eine Spurgeon-Konferenz geben, und zwar in der Zeit vom 05.08.2015 – 08.08.2015.