Das Video vom Papst

Eine Videobotschaft von Papst Franziskus, die vor einigen Tagen veröffentlicht wurde, löst selbst unter katholischen Christen Ratlosigkeit und Verwirrung aus. Verschiedene Religionen, der Buddhismus, das Judentum, der Islam und das Christentum, werden in dem Gebetsaufruf nebeneinander gestellt. Viele Menschen dächten und fühlten anders, suchten und fänden Gott auf unterschiedliche Weise. Bei aller religiösen Vielfalt sei jedoch eines klar: „Wir alle sind Kinder Gottes!“, so Papst Franziskus in seiner Botschaft.

Hier das Video:

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

22 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Schandor
Schandor
4 Jahre zuvor

Endlich zeigt er selbst den Blinden sein wahres Gesicht. Wer nicht jetzt Position bezieht, hat sie schon bezogen.

Tim
Tim
4 Jahre zuvor

Finde es echt traurig, dass der Papst die Hindus,Jesiden und andere Stammesreligionen ausschließt! Als wären die Religionen die in dem Video erwähnt werden in irgendeiner weise besser oder näher an Gott.

Gast
Gast
4 Jahre zuvor

Richtig und wichtig ist es, dass dieses Video nicht totgeschwiegen wird. Vielen Dank!

Persönlich habe ich diese Mainstream-Huldigung satt. Im protestantischen EKD-Bereich werde ich täglich mit diesem Liebesgesülze vollgedonnert. Und nun auch aus Rom. Das ist unerträglich. Das redensartliche Wasser muß selbst Rom bis zum Halse stehen. Für derlei Gerede findet sich keine biblisch-systematische Grundlage. Das sind allein (kirchen-) politische Interessen. Aber das ist auch nicht neu: „nostra aetate“ und deren jüngste Bestätigung zeigen dies deutlich.

Die Menschen sind nicht blöd – und werden sich immer mehr von diesen Zeitgeistkirchen, von Religion und ja: auch vom Glauben abwenden.

Johannes Strehle
Johannes Strehle
4 Jahre zuvor

@ Gast
„Die Menschen sind nicht blöd
– und werden sich immer mehr von … von Religion … abwenden.“
Die Menschen sind nicht blöd?
Ich denke, Einsteins Aussage über die Dummheit der Menschen
deckt sich mit dem Befund der Bibel.
Wir müssen realistisch sein.
Die Menschen werden sich nicht von Religion abwenden.
Der Mensch ist ein homo religiosus.
Irgendeiner Religion oder Ersatzreligion hängt er immer an.
Auch in dieser Hinsicht müssen wir realistisch sein.

FL
FL
4 Jahre zuvor

Warum wird in dem Video kein Kreuz als Zeichen des Christentums gewählt, sondern ein Plastikbaby (Ich bin mir durchaus bewusst, dass es Jesus darstellen soll). Ist das nicht zusätzlich eine schockierende Botschaft, wenn das zentrale Symbol der Christenheit nicht verwendet wird? Zudem meine ich, Papst Franziskus hat eine schlicht sachlich falsche Aussage in dieser Kurzbotschaft, wenn er davon spricht, dass sich alle Religionen einig sind: „In dieser Vielfalt, in dieser Auffächerung der Religionen gibt es eine einzige Gewissheit, an der wir für alle festhalten: Wir sind alle Kinder Gottes.“ Da es im Buddhismus, je nach Ausprägung und Tradition, keine oder… Weiterlesen »

David
David
4 Jahre zuvor

Lieber Herr Kubsch,

ich besuche Ihre Seite regelmäßig und gerne, aber die letzten drei Videos haben neben Lachen (dreiviertel-bis-fast-hundert-%-unamüsiert) v.a. Grummeln und noch grummliger Grummeln hervorgerufen (wofür ja nicht sie verantwortlich sind). Da schau‘ ich aber trotzdem lieber die Vorlesungen vom Moo über Jakobus oder les welche ihrer Literaturvorschläge. Vielen Dank dafür übrigens, ich habe letztes Jahr etwa ein Dutzend davon gelesen/gekauft/geschenkt bekommen/verschenkt!
Danke für Ihren Dienst!
David

Stefan Beyer
4 Jahre zuvor

Sure 19:93 – Da ist keiner in den Himmeln noch auf der Erde, der dem Gnadenreichen anders nahen dürfte denn als Diener.

Johannes 1:12 – Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.

Kinder Gottes gibt es nur im Christentum und dort nur durch den Glauben an Jesus Christus.

Peter Geerds
Peter Geerds
4 Jahre zuvor

Nur der Korrektheit wegen: In Sure 19 geht es darum, dass Allah keinen Sohn hat, also Jesus nicht der Sohn Gottes ist.
Als zustimmende Ergänzung zu Stefan:
http://www.diewahrereligion.eu/fatwah/?p=30

Christin
Christin
4 Jahre zuvor

So schreibt Nino Tirelli ein ehemaliger katholischer Priester: „Heute zeigt sich die katholische Kirche von einer sehr menschenfreundlichen Seite. Die grausame Machtdemonstrationen der Vergangenheit sind aus dem Bewusstsein der Gesellschaft verschwunden. Aber obwohl sich die Kirche bewusst christlich gibt, hat sie sich doch nicht im geringsten verändert. Sie hält nach wie voran den weltlichen Facetten des Papsttums und an vielen Lehren fest, die in den finstersten Jahrhunderten der christlichen Geschichte entstanden sind. Das Papsttum ist noch immer genau dasselbe Gebilde, das in der Zeit vor der Reformation die Welt beherrschte und dann von mutigen Männern, die bereit waren, für ihre… Weiterlesen »

Johannes G.
Johannes G.
4 Jahre zuvor

Zur „päpstlichen Fehlbarkeit“ im Allgemeinen gibt es hier einen interessanten Artikel des katholischen Philosophen Edward Feser:

http://edwardfeser.blogspot.de/2015/11/papal-fallibility.html

Jutta
Jutta
4 Jahre zuvor

.. man achte auf die Musik im Hintergrund !!! großes Kino.

Matze
Matze
4 Jahre zuvor

…auf die kleine Ökumene folgt langsam aber sicher die große Ökumene
(www.rpz-bayern.de/dld/Grundsaetzliche_Gedanken_zur_Oekumene.pdf)
Hans Küng lässt grüßen 🙂

Gast
Gast
4 Jahre zuvor

@Johannes Strehle Grundsätzlich teile ich Ihre Meinung. Doch will ich das nicht weiter ausführen und mich in dem tausendsten Definitionsversuch von Religion verstricken. Das wäre an dieser Stelle auch völlig fehl am Platz. Hier geht allein um das Christentum und dieses Skandal-Video. Ich weiß nicht, warum der Papst diese Verwirrungstrategie fährt. Das hat er gar nicht nötig (vgl. z.B. die gegen schärfste Widerstände getätigten Erklärungen zum Genozid an den Armeniern oder die Anerkennung des Staates Palästina). In Psycho-Kategorien gedacht kann man Roms Strategie auch als Double-Bind-Kommunikation bezeichnen. Das ist schlimm, denn es ist das Gegenteil von Bund und Treue. Schauen… Weiterlesen »

Jutta
Jutta
4 Jahre zuvor

Der Papst ist Jesuit. Diese waren ( Ignatius von Loyola ) die strengsten Verfolger der Reformation. Im Auftrag der RKK.

Roderich
Roderich
4 Jahre zuvor

Ein kritischer Kommentar von Johannes Hartl zu dem Video:
http://www.kath.net/news/53624

Jutta
Jutta
4 Jahre zuvor

Empfehlenswerter Vortrag:
Die letzte Diktatur ? Oder: Was die Frage Schöpfung und Evolution mit der Weltgeschichte zu tun hat.
Ein multimedia Vortrag von Dr. rer. nat. Markus Blietz

Irmi
Irmi
4 Jahre zuvor

Ich habe mich der kath. kirche die letzten Jahre nach vielen Enttäuschungen ziemlich abgewandt.
Ich hätte nie geglaubt jemals sagen zu können: Ich bin begeistert von unserem Papst.

J. R. N.
J. R. N.
4 Jahre zuvor

Das ist Unsinn, was dieser Papst Franziskus von sich gibt. Dieser Papst wird getrieben von dem antichristlichen geist. Der kennt den Herrn Jesus überhaupt nicht und ist nicht von neuem geboren. Es gibt nur einen Gott, in 3 Personen: Gott, der Vater im Himmel: Jesus, der Menschensohn, Gottes Sohn und Gott: Gott der Heilige Geist. Diese drei sind eins. Nachzulesen in 1 Johannes 5, 6 – 8 nach der Bibel ( Schlachter 2000 ). Jesus hat von sich gesagt, ich bin der Weg, die Wahrheit, das Leben und die Auferstehung. Niemand kommt zum Vater im Himmel, als nur durch mich.… Weiterlesen »

Klaus
Klaus
4 Jahre zuvor

Kann es sein, dass der Papst erkannt hat, dass in nicht zu weiter Zukunft keine Religion mehr in Frieden existieren kann? Es gibt nur eine „Religion“, welche rasanten Zuwuchs und rasantes Eindringen nach Europa und auch USA, verzeichnen kann: Der Islam! Der Islam wird in wenigen Jahren die absolut mächtigste Religion werden. Es gibt konkrete Wachstumszahlen und Berichte darüber. Beschleunigt wird dies ja derzeit in Europa, vornehmlich in Deutschland durch die massenhafte, unkontrollierte Zuwanderung – Ein nicht wieder gut zu machender Fehler, der uns um Kopf und Kragen bringen wird. Denn man sollte bedenken: „Der Islam ist organisiert und sehr… Weiterlesen »

trackback

[…] Dialog ein Herzensanliegen ist, wird ihm kaum jemand absprechen wollen. Anfang des Jahres ging er in einer Videobotschaft sogar so weit, dass er die beachtlichen Unterschiede zwischen den Religionen auf eine mystische […]