Die dunkle Seite der Kindheit

Der Kinder- und Jugendarzt Rainer Böhm hat heute einen ausgezeichneten und kämpferischen Artikel in der FAZ publiziert. Tenor: Die Familienpolitik wird mit ihrer Krippenoffensive den Kindern nicht gerecht. Gewissenhafte und umfängliche Studien belegen, dass Kleinkinder in den Krippen enormem Stress ausgesetzt sind (der sich am Cortisol-Spiegel ablesen lässt). Die Folgen für die Kinder sind kaum zu unterschätzen:

Am beunruhigendsten war indes der Befund, dass Krippenbetreuung sich unabhängig von sämtlichen anderen Messfaktoren negativ auf die sozioemotionale Kompetenz der Kinder auswirkt. Je mehr Zeit kumulativ Kinder in einer Einrichtung verbrachten, desto stärker zeigten sie später dissoziales Verhalten wie Streiten, Kämpfen, Sachbeschädigungen, Prahlen, Lügen, Schikanieren, Gemeinheiten begehen, Grausamkeit, Ungehorsam oder häufiges Schreien. Unter den ganztags betreuten Kindern zeigte ein Viertel im Alter von vier Jahren ein Problemverhalten, das dem klinischen Risikobereich zugeordnet werden muss. Später konnten bei den inzwischen 15 Jahre alten Jugendlichen signifikante Auffälligkeiten festgestellt werden, unter anderem Tabak und Alkoholkonsum, Rauschgiftgebrauch, Diebstahl und Vandalismus. Noch ein weiteres, ebenfalls unerwartetes Ergebnis kristallisierte sich heraus: Die Verhaltensauffälligkeiten waren weitgehend unabhängig von der Qualität der Betreuung. Kinder, die sehr gute Einrichtungen besuchten, verhielten sich fast ebenso auffällig wie Kinder, die in Einrichtungen minderer Qualität betreut wurden. Grundsätzlich zeigte sich aber, dass das Erziehungsverhalten der Eltern einen deutlich stärkeren Einfluss auf die Entwicklung ausübt als die Betreuungseinrichtungen.

Fazit des FAZ-Artikels (vom 04.04.2012, Nr 81, S. 7):

Chronische Stressbelastung ist im Kindesalter die biologische Signatur der Misshandlung. Kleinkinder dauerhaftem Stress auszusetzen, ist unethisch, verstößt gegen Menschenrecht, macht akut und chronisch krank. Ein freiheitlicher Staat, der frühkindliche Betreuung in großem Umfang fördert, ist verpflichtet nachzuweisen, dass Kleinkinder keine chronische Stressbelastung erleiden. Das staatliche Wächteramt gebietet, eine Gefährdung des Kindeswohls gerade in öffentlichen Institutionen auszuschließen. Der Gesetzgeber sollte daher von seinen derzeitigen Planungen Abstand nehmen, ein Recht auf außerfamiliäre Betreuung ab dem ersten Geburtstag einzuführen.

Es lohnt sich heute, die Druckausgabe zu kaufen.

35
Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei
Andy
Gast

Ich finde es wichtig, dass die „Anti-Familienpolitik“ der Regierung mal ins rechte Licht gerückt wird. Danke für den Artikelhinweis Ron! Ich kann immer noch nicht verstehen, warum so viele Eltern ihre Kinder leichtfertig in eine Krippe abgeben möchten…

theonik
Gast
theonik

Ich glaube nicht, dass Eltern ihre Kinder „leichtfertig“ in die Krippe geben, sicher gibt es eine handvoll Eltern die sich tatsächlich keinen Kopf darüber machen oder gar aus Überzeugung handeln, aber das trifft m.E. in den wenigsten Fällen zu. Es spielen andere Gründe in der Regel finanzielle, bzw. berufliche oder die Frage des eigenen Familien und Rollenverständnis eine Rolle. Ich bin mit der Familienpolitik so auch nicht einverstanden. Vor allem das Betreuungsgeld setzt die falschen Anreize. Ich glaube jedoch nicht das medizinische Argumente (Stress der Kinder) hier zum einlenken führen werden. Auch wenn es statistisch nachgewiesen ist dass Kinder hier… Weiterlesen »

nik
Gast
nik

Es ist ja schön dass immer von irgendwelchen Studien die Rede ist, die beweisen sollen das Krippenkinder später dissoziales Verhalten aufweisen ohne die Quelle zu nennen. Nennt denn Rainer Böhm in seinem Artikel die Studien?

logan
Gast
logan

@nik Er nennt am Anfang eine „Längsschnittstudie des Entwicklungspsychologen Thomas Achenbach (Universität Vermont)“, die „nach Untersuchungen an mehr als 3000 Schülern einen deutlichen Rückgang sozioemotionaler Kompetenzen feststellte.“ Hauptsächlich bezieht sich der Autor jedoch auf eine NICHD-Studie: „Unter der Regie des renommierten National Institute of Child Health and Development (NICHD) entwickelte eine Gruppe weltweit führender Spezialisten für frühkindliche Entwicklung Anfang der neunziger Jahre ein ausgefeiltes Untersuchungsdesign, in dem nahezu alle Faktoren berücksichtigt wurden, die für die kindliche Entwicklung relevant sind. Daraufhin wurden mehr als 1300 Kinder, überwiegend aus weißen Mittelschichtfamilien, im Alter von einem Monat in die Studie aufgenommen. Über einen… Weiterlesen »

Carmen Duelli
Gast
Carmen Duelli

Ein ausgezteichneter und sehr wertvoller Artikel. Danke Herr Dr. Böhm.

nik
Gast
nik

@logan
Vielen Dank für die Quellen.
Wenn Bömer in seinem Artikel mit einer Studie des NICHD argumentiert, dann argumentiert er ja tatsächlich wissenschaftlich fundiert. Wenn auch nicht unbedingt sehr differenziert. Aber wenn man differenzierter argumentiert, wäre es ja auch weniger kämpferisch.

nik
Gast
nik

Entschuldigung. Der Autor heißt ja Böhm, nicht Bömer.

Susanne
Gast
Susanne

Es sind nicht nur finanzielle Gründe, dass Kleinkinder in der Krippe abgegeben werden. Ganz im Gegenteil! Die meisten Aussagen die ich höre sind, ich will doch nicht nur von Kinder und Haushalt reden können, oder einfach das man sich selbst verwirklichen will. Der Lebensstandart will beibehalten werden. Die wenigsten sind bereit für ihre Kinder Abstriche zu machen und vielleicht auch mal einen Urlaub, das teurere Auto oder sonstigen Luxus sein zu lassen. Klar gibt es auch die ein oder andere Familie die es finanziell brauchen. Unsere Erfahrung ist, dass wir belächelt werden weil ich zu Hause bleibe und die Kinder… Weiterlesen »

Sylvia
Gast
Sylvia

Liebe Susanne,

so einen Egoismus 🙂 find ich toll und kann dir nur zustimmen. Sowas will auch ich auf keinen Fall verpassen wollen.
Es wäre schön, wenn viele Frau diesen „gesunden Egoismus“ hätten .-), dann würde vieles anders aussehen.

Danke für den Artikel.

LG, Sylvia

Schandor
Gast
Schandor

will auch ich auf keinen Fall verpassen wollen“ – da versteht jemand aber was vom unfreien Willen 😉

Rich
Gast
Rich

Hallo zusammen, ich finde auch, dass Dr. Böhm hier einen sehr interessanten Artikel geschrieben hat. Ohne seine Expertise hier in Frage stellen zu wollen, möchte ich doch einige Punkte zu bedenken geben, da ich selber Psychotherapeut bin (wenn auch nicht für Kinder und Jugendliche), in der Forschung tätig und Erfahrung mit groß angelegten sozialwissenschaftlichen Studien habe. 1) Als erstes hat mich überrascht, dass die Autoren der Studie selbst die Hauptergebnisse in etwas anderem Lichte darstellen. Die Ergebnisse sind (für Eltern verständlich) aller Öffentlichkeit zugänglich (http://www.nichd.nih.gov/publications/pubs/upload/seccyd_051206.pdf). Auf Seite 1 werden die Ergebnisse in 3 Sätzen zusammengefasst: Kinder die ausschließlich von der… Weiterlesen »

Tobias W.
Gast
Tobias W.

Hallo ihr lieben,

ich bin sehr an diesem Artikel interessiert, habe allerdings nicht mehr die Möglichkeit an die Printausgabe zu kommen.

Wäre jemand so lieb und kann den Artikel für mich einscannen und zuschicken?
Meine Email ist: twedel (at) gmx [punkt] net.

Würde mich sehr freuen, vielen Dank! 🙂
Tobias

nik
Gast
nik

@Rich.
Super Kommentar. Danke für den link zur Studie vom NICHD. Es lohnt sich die Studie mal zu lesen.

The Editrix
Gast

Wen interessiert’s? Hauptsache Mutti hat ihr Jodeldiplom.

Colonel
Gast
Colonel

Es soll sogar Leute geben, die während der Elternzeit (1 Jahr) 300€ Kindergeld bekamen, nach dem Jahr daheim nur noch 365€ BAföG erhalten und sich immer und immer wieder für die Beendigung der Elternzeit nach einem Jahr entscheiden würden. Diese Leute sollen sogar glückliche Kinder haben, eine glückliche Beziehung führen, ein Leben, das sie ausfüllt- sie alle, ja auch die Kinder. Naja, aber diese Leute kennen die Studien nicht, die eindeutig und wissenschaftlich belegen, dass sie im Grunde kein glückliches Kind haben können. Sie kennen die darauffolgenden Kommentare nicht, dass sie entweder egoistisch sind und Luxus erstreben (YEAH, 65€ mehr… Weiterlesen »

Lars
Gast
Lars

Was für ein Quark! Mit dem Satz: „Grundsätzlich zeigte sich aber, dass das Erziehungsverhalten der Eltern einen deutlich stärkeren Einfluss auf die Entwicklung ausübt als die Betreuungseinrichtungen.“ widerspricht sich doch der selbsternannte Kinder -und Jugendexperte selbst, indem er seine hanebüchenen und haarsträubenden Thesen sofort relativiert. Sollen doch die weltfremden CSU- Wähler ihre Kinder zu Hause bei Mutti einsperren und abschotten als sie in der Gemeinschaft unter anderen Kindern Duchsetzungsvermögen und Sozialkompetenz zu üben. Selbstverständlich darf es auch nicht so sein, dass man die Kinder nicht nur in der Krippe abgibt und vergisst, und den Rest der Erziehung zu Hause vernachlässigt.… Weiterlesen »

Lars
Gast
Lars

@Ron Das meinte es auch nicht! Eher, dass daheim betreute Kinder m. E. nach eher weltfremd und soziophobisch wirken oder sogar sind. Ich bin der festen Überzeugung, dass Kinder (jedoch nicht unter 1 Jahr!) durchaus eine Betreuung außerhalb „verkraften“, und dass das Angebotsspektrum einer Kita von einer einzelnen Mutter daheim überhaupt nicht abgebildet werden kann. Mag sein, dass die Daheim- Betreuung für manche Eltern die Offenbarung ist, aber eben auch nur für die Eltern selbst. Für die Gesamtentwicklung des Kindes aber durfte diese Form der „Unterbringung“ eher kontraproduktiv sein. So sind zumindest meine Erfahrungen. Für eine Hausbetreuung kann ich leider… Weiterlesen »

Peter
Gast
Peter

@Lars und Ron:
In der „Brigitte“-Psychologie gibt es das Vorurteil des unsozialen Einzelkindes – Forschungen haben das bereits mehrfach widerlegt. Eltern von Einzelkinder achten in der Regel bewusster auf die soziale Erziehung als andere Eltern, was zur Folge hat, das Einzelkindern, wenn nicht sogar sozialer, aber zumindest genauso sozial eingestellt sind wie andere.

Was mich massiv an den Diskussionen zu diesen Themen stört: Es werden per se alle/fast alle Eltern als erziehungsunfähig hingestellt. Ist es denn wirklich so, dass es in der breiten Masse für die Kinder sinnvoller ist, fremdbetreut zu werden?

Gruß
Peter

RaSchu
Gast
RaSchu

@Lars: Wieso sollte die Art und Weise der Erziehung und sogar ihre Inhalte auch nicht von den Eltern bestimmt werden? Artikel 6 des Grundgesetzes motiviert und verpflichtet Eltern sogar dazu. Der Staat hat die Aufgabe dieses Hoheitsrecht zu schützen. Dass eine zunehmend materialistisch idealisierte Gesinnung dieses Recht und die damit verbundene Verpflichtung aus dem Fenster wirft, ist beschämend. Überhaupt erleben wir zurzeit eine paradoxe Entwicklung in unserem Land. Einerseits werden Kindertagesstätten in großem Umfang gefördert und Tagesmütter werden häufiger beansprucht; Berufe also, die die Aufgaben einer Mutter, zumindest zeitweise, ersetzen sollen. Andererseits wurde der Berufung, dem Beruf Mutter zu sein,… Weiterlesen »

Lars
Gast
Lars

@RaSchu „…Wieso sollte die Art und Weise der Erziehung und sogar ihre Inhalte auch nicht von den Eltern bestimmt werden?…“ – Habe ich in keinster Weise behauptet!!! Es wird ja sicher nicht so sein, dass der Staat dir vorschreiben wird, du hast dein Kind abzugeben. Die Wahlfreiheit bleibt doch erhalten. Nur sehe ich nicht ein, warum man eine Herdprämie als Dankeschön fürs Zuhausebleiben kassieren soll. Das wird wohl eher die Ruhigstellungprämie sein, damit niemand sein Recht auf Betreuung ab 2013 mehr einklagen kann, der die Prämie in Anspruch nimmt. Die Politik (CSU/CDU) verkauft es natürlich als rosarote Heile- Welt- Familieen-… Weiterlesen »

nik
Gast
nik

@Ron: „Die harten Fakten (nicht Deine persönliche Erlebnisse) sprechen dafür, dass die Bildung und Sozialkompetenz bei Kindern, die zu Hause aufwachsen, höher ist. “ Welche Harten Fakten denn, die würden mich interessieren. Und nicht irgendwelche Artikel oder Essays aus Zeitungen in denen auf „wissenschaftliche erkenntnisse“ verwiesen wird. Sondern wirklich mal die Originalstudien. Sogar die NICH-Studie die in dem Böhm Artikel erwähnt wird, und hier im Forum auch schon verlinkt wurde kommt nicht zu diesem Ergebnis. Aus der Studie: „Center-based child care is associated with both positive and negativ effects. This type of care is linked to better cognitive development through… Weiterlesen »

nik
Gast
nik

Entschuldigung. Es müssste heißen NICHD-Studie.

RaSchu
Gast
RaSchu

@Lars: Es geht bei dem Betreuungsgeld darum, die Wahlfreiheit zu stärken. Es sollen auch die Eltern unterstützt werden, die ihr Kind in den ersten Jahren zuhause erziehen wollen. Dabei greift die Regierung den Wunsch vieler Eltern auf und unterstützt ihn. Siehe hier: http://theoblog.de/postdemokratisches-meinungsklima/17232/

Diese ideologisch motivierten Hetzparolen (Herdprämie, etc.) und die Bevormundung und Diskreditierung elterlicher Rechte, Fähigkeiten und Verantwortlichkeiten hat nichts mit der Realität zu tun. Genauso wenig bedeutet Muttersein, die Zeit zuhause totschlagen.

Grüße,Raphael

Mario
Gast
Mario

Die Frauen wollen arbeiten gehen, weil sie dadurch 1) endlich Geld für wesentlich weniger Arbeit verdienen, als sie zuhause verrichten 2) der vielen, ermüdenden Arbeit zuhause davonlaufen wollen 3) als emanzipiert gelten wollen Schließlich haben wir ihnen ja lange genug eingetrichtert, sie seien zuhause nur das Heimchen am Herd, das gar kein Geld verdiene, während wir Männer schwer arbeiten, um auswärts Geld zu verdienen. Die Frau ist froh, dem heimlichen Herd zu entkommen, um sich in unheimliche (und schlecht bezahlte) Arbeit auswärts zu stürzen. Denn die Frau muss emanzipiert werden, und wenn das schon nicht in der Entlohnung gelingt, dann… Weiterlesen »

Lutz
Gast
Lutz

Wenn ich mir die letzten Kommentare dazu durchlese, weiß ich nicht – ob jetzt nicht ganz klassisch Klischees bedient werden. Wieso ist hier eigentlich laufend von der Frau die Rede, die ihr Kind wegen X, Y (meist als Selbstverwirklichung dargestellt) in „Fremdbetreuung“ geben will? Ist die Mutter vielleicht die einzige Verantwortungsträgerin in diesem Prozess? Wie „Muttersein“ in dieser unserer Gesellschaft „erlebt“ wird, ist sehr komplex. Es gibt Mütter, die ihre Kinder deswegen in Kitas „fremdbetreuen“ lassen, weil das eigene Kind einfach keinen anderen Spielpartner außerhalb findet. Soziale Beziehungen vor Ort sterben ab, wenn man nicht „zusammen“ sein kann … Das… Weiterlesen »

mtm
Gast
mtm

@ron: du hast heute morgen die Frage gestellt, warum Mütter ihre Kinder fremdbetreuen lassen. Ich bin Mutter von 2 Kindern, das Ältere geht seit 1,5 Jahren in die Kita. Hier nur mal meine persönliche Einstellung: ich wollte nie eine „alte“ Mutter sein. Mit 28 hatte ich eine Ausbildung, ein Studium und 2 Jahre Berufserfahrung geschafft. Nach einem Jahr Elternzeit wollte ich wieder an meinen Arbeitsplatz, zum einen um nicht rauszukommen, zum anderen auch, weil ich ja ohnehin noch nicht soviel Arbeitserfahrung nachweisen konnte. Mit 14 Monaten kam unser Kind in eine firmeninterne Krippe, ich habe in Teilzeit gearbeitet und dabei… Weiterlesen »

trackback

[…] Die dunkle Seite der Kindheit – theoblog.de […]

Maja
Gast
Maja

Wenn auch spät, aber immerhin 😉 Meine 2 Kinder sind mittlerweile erwachsen. Sie besuchten den Kindergarten jeweils ab 3 Jahren, eines notgedrungen auch schon die Krippe (eine hervorragende). Stünde ich heute wieder vor der Entscheidung würde ich mich allenfalls für den Kindergarten ab 4 Jahren, mglw. – käme auf das Kind selbst an – sogar erst ab 5 Jahren, entscheiden. Rate dies, wenn ich gefragt werde, natürlich auch in meinem Umfeld. Bei Gesprächen rund um dieses Thema hör(t)e ich oft das Argument „das Kind wollte in den Kindergarten.“ – dazu kann ich nur sagen: (Klein)Kinder wollen ihre Eltern glücklich machen… Weiterlesen »

Bea
Gast
Bea

Ich bin alleinerziehende Mutter (gewesen), meine Tochter ist 33 und erwartet selbst ein Kind mit ihrem Mann. Für mich war es wichtig, meiner Tochter eine Möglichkeit zu bieten, mit anderen Kindern zusammen zu sein, gerade als Einzelkind und so habe ich nach einer freien Kita gesucht und sie gefunden. Meine Tochter ging vormittags für 3 Std. hin und hat eine wunderbare Zeit dort verbracht, die Eltern waren mit eingebunden, beim Kochen, Putzen, bei Ausflügen, Festen usw. mitzuhelfen. Als meine Tochter 4 Jahre alt war, gab ich sie in einen kirchlichen KiGa, den sie 1 Jahr besuchte, danach für 1 Jahr… Weiterlesen »