Drag-Lesungen für Kinder

In München sollen Drag-Darsteller Mädchen und Jungen ab vier Jahren bei einer Lesung in „farbenfrohe Welten“ mitnehmen. Was die örtlichen Grünen als Vielfalt feiern, ist in Wahrheit knallharte queere Identitätspolitik. Hier werden Grenzen nicht nur überschritten, sondern eingerissen. Beatrice Achterberg kommentiert treffend:

Im Münchner Veranstaltungshinweis liest sich das so: Die Kinder sollen mitgenommen werden in «farbenfrohe Welten, die unabhängig vom Geschlecht zeigen, was das Leben für euch bereithält, und dass wir alles tun können, wenn wir an unseren Träumen festhalten». Queertheoretische Identitätspolitik, die das Geschlecht in den Mittelpunkt rückt, wird in kindliche Geschichten gewoben. Über diesen Umweg konfrontiert man kleine Kinder mit ihrer Geschlechtlichkeit. Darum geht es. Das ist die Absicht.

Mehr: www.nzz.ch.

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Felixpe
9 Monate zuvor

Ich bin nicht überzeugt, dass das ein Problem ist. Drag gibt es schon seit Ewigkeiten, auch Konservative hatten früher kein Problem damit, bzw. es war ihnen einfach egal. Erst seit ein paar Jahren wurde daraus plötzlich ein Mega-Problem. Wo im Artikel steht jetzt konkret, dass Kinder von Drag systematisch (!) misshandelt und missbraucht werden? In schrillen Klamotten vor Kindern aufzutreten, das nennt man bei uns Karneval. 😛 Das einzig »stichhaltige« Argument, das sie hat, ist: Der Dragkünstler heißt Eric Big Clit. Oh nein, ein böses Wort! Sofort auf dem Scheiterhaufen!!!1! Aber DAS ist die große Bedrohung für Kinder jetzt. Ein Wort. Absolut lächerlich. Der Artikel will dem Leser suggerieren, dass Dragkünstler die Kinder sexualisieren wollen. Einen Beweis dafür gibt es nicht. Und auf die Idee, dass Drag-Künstler sich auch altersgerecht verhalten können, kommt die Autorin gar nicht. Nur, dass man mich nicht falsch versteht: ALLEN Kinderschändern muss man das Handwerk legen. Ob sie dabei zufällig in Drag sind oder nicht,… Weiterlesen »

ali
9 Monate zuvor

Felixpe: Ich halte es für ein Verbrechen an den Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie werden mit einer sexuellen Propaganda bombardiert, die sich nicht verstehen und damit in ihrer Entwicklung gestört und geschädigt. Bei keinem anderen Lebewesen auf der Erde findet ein solcher Wahnsinn statt. Der Wahnsinn heißt: Spätrömische Dekadenz oder wie es Shakespeare ausdrückt: „Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode.“ Die LGBTQ-Gemeinde erweist sich mit solchen Späßen einen Bärendienst. Aber sie können es nicht lassen, ob als „Stadtindianer“ auf dem Grünen-Parteitag, als „Original Play“ oder über die Pseudowissenschaftsschiene ala Helmuth Kentler/Elizabeth Tuider – sie wollen ran an die Kinder, am besten schon im Kindergarten. Der grünen Parteispitze ist anscheinend nicht bewusst, in welche Nähe sie das rückt und dass die meisten Deutschen das Anbändeln mit Päderastie eklig finden.  Montags kommt die Drag Queen und hält eine Lesestunde ab. Was wird gelesen? Lolita! Am Dienstag ist die letzte Generation zu Gast und erklärt, wie wichtig das Festkleben… Weiterlesen »

Felixpe
9 Monate zuvor

@ali: Nochmal: Einen Beweis für die angebliche Sexualisierung gibt es nicht. Es wird immer nur behauptet. Wenn du so von der Schuld der vermeintlichen Kinderschänder überzeugt bist, wieso hagelt es dann keine Anzeigen bei der Polizei, sondern nur Cancel-Culture-Bullshit? Und wieso ist Cancel-Culture gut, wenn es gegen Dragqueens geht? Ich weiß nicht, aus welchem Internetforum du deine ganzen Verschwörungstheorien kopiert hast, aber mit der Realität haben sie nichts zu tun. Außerdem ist Corona doch jetzt vorbei (sogar offiziell)??? Ich hab schon seit Wochen keine Maskenpflicht mehr gesehen. Wieso ist DAS jetzt noch ein Argument? Fun Fact: Zu LGBTQIA+ gehört das A. Das A steht unter anderem für asexuell. Nach deiner Logik wären die Asexuellen also auch mitschuldig an der »Sexualisierung«. Ja nee, ist klar. Merkse selber, oder? LGBTQIAP+ oder Drag ist NICHT der Feind. Der Feind ist wie immer der Unterdrückerstaat, der Leute, die anders sind, kleinhalten will (siehe die Geschichte des Transsexuellengesetzes). Und ich finde es schlimm, dass es… Weiterlesen »

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