Homosexualtität: Rob Bell bezieht Stellung

Rob Bell, 2011 Hauptredner auf dem Jugendplus-Kongress von Willow Creek Deutschland, hat inzwischen seine Pastorenstelle aufgegeben und arbeitet in Hollywood an einer eigenen TV-Show. Kürzlich hat er in einer Unterhaltungssendung seine Position zur Frage der Homosexualität erläutert.

Einen Mitschnitt seines Statements gibt es hier.

VD: AM

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92 Comments
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Peter
Peter
7 Jahre zuvor

Noch eine Anmerkung:
1. Kor 6:9: „Und solche sind einige von euch gewesen …“ (Vergangenheit)

Peter

Johannes G.
Johannes G.
7 Jahre zuvor

Hallo Peter Aber bisher dachte ich, dass alle Menschen Sünder sind, also kommen in den Himmel nicht die sündlosen, sondern die begnadeten Menschen, die, die unter ihrer Sünde leiden und Buße tun. Aber eben nicht die, die Sünde gut heißen und verharmlosen wollen. Leider kann ich gerade nicht sehr viel zu dieser doch sehr regen Diskussion beitragen. Aber eine Frage: Wenn anhaltende Buße und Reue bzw. allgemein eine „fortschreitende Heiligung“ eine notwendige Voraussetzung für die Rettung eines Sünders sind, wie kann dann, was Paulus in 1. Korinther 5, 1-5 schreibt wahr sein? Wie kann ich dann allein aus Glauben gerechtfertigt… Weiterlesen »

Ben
Ben
7 Jahre zuvor

Ein paar Gedanken für die Diskussion. Rob bel hat in einem Interview auf dem Greenbelt Festival (ich habe es leider online nicht mehr gefunden) schon vor Jahren seinen Standpunkt in der Frage nach Homosexualität öffentlich klar gemacht. Rob hat vor Jahren eine Vortragsreihe bei Marshill gehalten, in der er diese Sichtweise erklärt und für sich in Anspruch genommen hat. William Webb selbst ist soweit ich weiß gegen eine theologische Legalisierung von Homosexualität. Allerdings ist einfach nachzuvollziehen, wie hier mit Hilfe der RMH theologisch argumentiert wird: Homosexualität in der Bibel geht von einem anderen Konzept aus, wie wir es tun. Pauschal… Weiterlesen »

Roderich
Roderich
7 Jahre zuvor

@markus, sowohl die Tatsache, dass viele hart damit kämpfen und trotzdem keine Änderung „schaffen“, und dadurch depressiv werden können, als auch die Tatsache, dass es noch manchmal „Verurteilungen“ gibt, sind sicher wahr. (Außerhalb der Gemeinde gibt es diese „Verurteilung“ aber sicher auch). Prinzipiell sollte diese „Verurteilung“ (also ein Geringschätzen der Person) immer weniger der Fall sein in evangelikalen Gemeinden. Die Frage ist aber, soll man deshalb nicht mehr die biblische Ethik predigen? Und: siehst Du denn nicht auch die andere Seite: dass homosexuelle Lobbygruppen versuchen, die Predigt „praktizierte Homosexualität ist Sünde“ unter gesetzliche Strafe zu stellen? Auf welcher Seite bist… Weiterlesen »

Roderich
Roderich
7 Jahre zuvor

@Ben,
Das Argument, in der Antike habe es keine ‚liebevolle Partnerschaften‘ unter Homosexuellen (sondern nur gewaltsame und unterdrueckende Beziehungen) ist Quatsch. Jeder, der auch nur ein BISchen Lauterkeit hat und dem ernsthaft nachgeht, wird feststellen, dass es in der antiken griechischen Literatur nur so wimmelt von Beschreibungen von Homosexualitaet, auch dauerhaften Beziehungen, von denen viele einfach wie Liebesbeziehungen zwischen Mann und Frau (romantisch, einfuehlsam…) dargestellt wurden. Und dem halten Paulus etc entgegen, dass praktizierte Homosexualitaet in jedem Fall Suende ist.

Johannes G.
Johannes G.
7 Jahre zuvor

Hallo Rod, da muss man eigentlich nicht einmal die Geschichte bemühen. Ich sehe zumindest weder einen Hinweis noch einen plausiblen Grund, weshalb sich die Menschheit in den letzten 2000 Jahren diesbezüglich fundamental gewandelt haben sollte 😉 Sollten wir zudem eine Differenzierung unterschiedlicher homosexueller Beziehungstypen vornehmen, dann müsste dies anhand der Bibeltexte klar zu erkennen sein. Dies ist aber offensichtlich nicht der Fall bzw. wird diese Kategorisierung von außen an die Texte herangetragen. Damit will ich nicht sagen, dass der kulturelle Kontext nicht relevant für das Textverständnis ist. Aber wenn der Text selbst keinen Hinweis auf grundlegende Unterschiede in der Bewertung… Weiterlesen »

markus
markus
7 Jahre zuvor

G.: das man keine verschiedenen beziehungstypen an die schrift herantragen darf, ist nicht schlüssig. wir tun das doch aus guten grund bei vielerlei anderen themen auch. wie sollten wir sonst auf aktuelle fragen antworten erhalten können? frei nach dem motto: die bibel erwähnt keine turnschuhe, also dürfen wir keine tragen. auch psysische erkrankungen werden ja nun nicht grundlos als solche behandelt und nicht pauschal mit einem exorzismus, nur weil die bibel nicht von verschiedenen typen redet.

markus
markus
7 Jahre zuvor

@roderich: das dieses thema ein lobbythema ist – auf beiden seiten – macht meiner meinung nach einen großteil des problems aus! ob es so gewollt ist oder nicht, in der gemeindlichen praxis hat das bekenntnis einer person zur eigenen homosexualität eine ausgrenzung zur folge – oft unabhängig davon, wie die person das lebt, welche gründe und lebenspläne damit verbunden sind. in dem sinne geht im gemeindealltag die pauschale aussage „homosexualität ist sünde“ sehr oft hand in hand mit praktischer ausgrenzung. und von daher ist es doch zu verstehen, dass lobbygruppen diesen punkt angreifen? ob man das mag oder nicht. vielleicht… Weiterlesen »

Ben
Ben
7 Jahre zuvor

@Rod: Das Thema Homosexualität in der Antike ist zunächst einfach eine Frage von Geschichtswissenschaft (inwiefern hat das etwas mit Lauterkeit zu tun?). Aber vielleicht hast du ja andere Informationen als ich. Mich würde interessieren, woher? Soweit ich informiert bin galt in der Antike das Patriarchat. Liebesbeziehungen „auf Augenhöhe“ hat es schon aufgrund der Gesellschaftsstruktur nicht gegeben. Dem Hausvater des Oikos gehörte der gesamte Haushalt als Besitz. Das ist der Hintergrund antiker Homosexualität. Aus Griechenland wissen wir, dass ältere Männer Jugendliche Liebhaber hatten. Sobald diese ein gewisses Alter erreicht hatten, war es eine Schande, mit ihnen intim zu werden. Besonders wurde… Weiterlesen »

Johannes G.
Johannes G.
7 Jahre zuvor

Hallo markus, ev. habe ich mich nicht präzise genug geäußert, aber ich sehe zwischen deinem Einwand mit den zwei Beispielen und meinem Argument keinen Zusammenhang. Homosexualität, egal welcher Ausprägung, ist kein neues Thema. Wie ich bereits weiter oben angemerkt habe, hat sich die Sexualität des Menschen in den letzten 2000 Jahren nicht grundlegend geändert. Zumindest ist mir keine Studie bekannt, welche diese Annahme stützen würde. Ich lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren. Das Problem ist ja gerade nicht, dass sich die Bibel zum Thema Homosexualität nicht äußert. Daher geht das Turnschuh-Beispiel am eigentlichen Sachverhalt vorbei. Mir ist ebenso… Weiterlesen »

markus
markus
7 Jahre zuvor

@Johannes G.: Wir haben uns missverstanden. Ich denke, dass der exegetische BEfunde der Wörter die mit „Homosexuelle“ überstezt wird noch einiges komplexer ist, aber ohne weiter ins Detail gehen zu wollen, möchte ich nur klarstellen, dass ich von Personen geredet habe, die allein aufgrund ihrer homosexuellen *Empfindungen* ausgegrenzt wurden. Das ist für mich eindeutig homophob. Ob sie Beziehungen führten und welcher Art diese waren, war noch gar nicht Thema. Denn bevor man das weiß fällt dann schon die Äußerung: Ist Sünde. Für dich ist hier kein Platz. Ähnlich empfinde ich – und das ist ja der Auslöser meiner Argumente –… Weiterlesen »

Schandor
Schandor
7 Jahre zuvor

Christen, die über Homosexualität ––– disputieren. Und einem verführten Irrlicht Aufmerksamkeit schenken.

Roderich
Roderich
7 Jahre zuvor

@markus, Es wird bei Deinen Aeusserungen nicht ganz klar, ob Du die Bibel und die traditionelle Auslegung ablehnst, oder ob Du nur Christen kritisierst, die sich nicht an die eigene Lehre halten. Wenn jemand sagt: ‚Homosexualtaet ist Suende‘ und dann den Suender liebt aber die Suendde als solche benennt, waere das doch richtig. Du kritisierst, dass Christen es – wie Du meinst – an dieser Differenzierung mangeln lassen? Vielleicht muesste Dein Bekannter, der Pastor ist und homosexuell empfindet (aber es nicht auslebt), das einfach mal wagen, es zu bekennen. Dann nimmt er die Leute beim Wort und kann pruefen, was… Weiterlesen »

Peter
Peter
7 Jahre zuvor

@JohannesG
„Wenn anhaltende Buße und Reue bzw. allgemein eine “fortschreitende Heiligung” eine notwendige Voraussetzung für die Rettung eines Sünders sind, wie kann dann, was Paulus in 1. Korinther 5, 1-5 schreibt wahr sein? Wie kann ich dann allein aus Glauben gerechtfertigt und gerettet werden?“

Wie kommst du darauf? Habe ich das in Frage gestellt?

„Ich meine wir müssen Rechtfertigung und Heiligung scharf voneinander trennen!“ Sehe ich auch so. Vielleicht erklärst du mir, warum du das an mich schreibst. Ich verstehe es nämlich nicht.

Gruß
Peter

Peter
Peter
7 Jahre zuvor

@markus: Zum exegetischen Befund: Röm 1: 26-27: „Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen.“ Da gibt es kein Wort, das mit Homosexualität übersetzt wird. Meinst du vielleicht das Wort Schande? Also „aschämosyne“? Laut dem Exegetischen Wörterbuch zum NT (Balz/Schneider) heißt das Schande oder Schandtat; nach Gemoll (also klassisches Griechisch)… Weiterlesen »

Waldemar
7 Jahre zuvor

Zum Thema Rechtfertigung und Heiligung sei erwähnt, dass jeder der an dieser Stelle die beiden Begrifflichkeiten gegeneinander ausspielen möchte, sich einfach mal den Jakobusbrief zu Gemüte führen sollte. Ja, diese Dinge sind unterschiedlich, das ist wichtig. Aber beide sind notwendig. Wir sind im Glauben an Christus gerechtfertigt und sind durch Jesus völlig frei von jeglicher Schuld vor Gott, wir sind rein gemacht! Die Heiligung setzt nun das um, was bei Gott längst beschlossen ist. Hebr 12,14) „Jagt dem Frieden mit allen nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird.“ Gott mit Euch, wju

Johannes G.
Johannes G.
7 Jahre zuvor

Hallo Peter, dann habe ich dich ggf. missverstanden. Mit meinem Einwand richte ich mich auch nicht speziell nur an dich. Ich habe eben deinen Abschnitt als Aufhänger verwendet, um das Problem, welches ich hier sehe, zu beschreiben. Daher: No personal offence 🙂 Du hast u.a. 1. Kor 6:9 als Beispiel angeführt, dass die entsprechenden Leute nicht mehr zu diesem bestimmten Personenkreis gehören. Ebenso wird aber in 1. Kor 5:1ff eine Person erwähnt, die nach wie vor in schlimmen Sünden verstrickt ist, jedoch trotzdem gerettet wird bzw. ist. Diese Person lebte offensichtlich wissentlich in Sünde. Ob sie diese auch „gut heißt“… Weiterlesen »

Peter
Peter
7 Jahre zuvor

@JohannesG „Der Punkt ist ja gerade, dass diese Menschen dies nicht als sündhaftes Verhalten ansehen. Hier liegt in der Regel ein epistemologisches und kein rein moralisches Problem vor. Mir ist jedenfalls kein Christ – und sei er noch so liberal – bekannt, der als sündhaft erkannte Handlungen – egal welcher Art – gut heißt oder verharmlosen möchte.“ Hier liegt nur dann ein Problem vor, wenn der Mensch meint, er legt selbst fest, was Sünde ist oder nicht – also kein epistemologisches Problem, sondern eine Frage der göttlichen Offenbarung und deren Verständnis. Wenn ich ein Verhalten an den Tag lege, das… Weiterlesen »

Johannes G.
Johannes G.
7 Jahre zuvor

Hallo Peter, Wenn ich ein Verhalten an den Tag lege, das ich in Ordnung finde, aber Gott/die Bibel als Sünde bezeichnet – wer hat dann Recht? Genau diese Frage ist doch in der Regel unstrittig. Das Problem ist epistemologischer und nicht ontologischer Natur. Die meisten Befürworter würden jede Form der Homosexualität ablehnen, wenn sie sich sicher wären, dass Gott dies auch so sieht. Diese Leute meinen aber ja gerade, dass manche Formen von Homosexualität vor Gott nicht verwerflich sind und die Schrift sich z.B. nur auf rituelle oder gewaltsame Praktiken bezieht. Wie ich bereits weiter oben angeführt habe, halte ich… Weiterlesen »

Johannes G.
Johannes G.
7 Jahre zuvor

Hallo Ron,

danke für den Einwand bzw. die Ergänzung 🙂

Deiner Einschätzung würde ich insofern zustimmen, dass es oft wohl eine Mischung aus beidem vorliegt. Existenzielle Fragen lassen sich kaum ohne gewisse persönliche Neigungen betrachten oder beurteilen. Gerade in moralischen oder sonstigen lebenspraktischen Fragen, wo persönliche Neigungen und Gefühle stark einbezogen sind, wird oft „rationalisiert“, anstatt „rational“ analysiert und akzeptiert. Ich würde das für das Beispiel mit der Frauenordination übrigens ähnlich sehen.

Liebe Grüße
Jo

Maranatha
Maranatha
7 Jahre zuvor

Man spricht hier von praktizierender Homosexualität als Sünde, hingegen homosexuelle Gefühle betrachtet man nicht als Sünde. Die homosexuellen Gefühle gehören auch zu den Begierden des gefallenen Fleisches des Menschen. Auch ein Kind Gottes kann von diesen Gefühlen angefochten werden, doch ein Kind Gottes ist mit der Zeit geübt im Umgang mit den Anfechtungen, weil es aus der neuen Natur des Christus lebt. Es besinnt sich auf das, was sein Herr sagt, was vor Ihm rein ist, nicht auf das, was sein Fleisch ausleben möchte. Das Fleisch lernt es jeden Tag aufs Neue zu kreuzigen. Das Kind Gottes ist bestrebt sein… Weiterlesen »

Ben
Ben
7 Jahre zuvor

@Maranatha: Du kennst sicher auch die Stelle, wo Jesus vom Balken und dem Splitter redet… Wenn du verlangst, dass Homosexuelle ihre Augen schonungslos herausreißen sollen, wenn sie anders nicht mit ihrer Orientierung umgehen können, warum nicht einfach mit guten Vorbild voran gehen? Du schreibst: „Auch ein Kind Gottes kann von diesen Gefühlen angefochten werden, doch ein Kind Gottes ist mit der Zeit geübt im Umgang mit den Anfechtungen, weil es aus der neuen Natur des Christus lebt.“ Theologisch exakt auf den Punkt gebracht – und doch total falsch. Du implizierst damit, dass Homosexuelle mit etwas Zeit und Übung lernen können,… Weiterlesen »

Roderich
Roderich
7 Jahre zuvor

@Ben, Der Teufel ist nun mal auch da, sowie unser suendiges Fleisch… da bleibt einem ein Kampf gegen ‚Anfechtungen‘ nun mal nicht erspart. Eine Welt ohne Teufel (der uns von Gott wegbringen will, v.a. durch Suende, und / oder durch Rechtfertigen derselben und damit Verhindern, dass Menschen sich wieder zu Gott bekehren) und ohne ‚gefallene Natur‘ waere sicher viel angenehmer. So eine Welt nennt sich uebrigens ‚Paradies‘. Aber die Wahl haben wir leider nicht. Die Alternative ist: nicht gegen die Suende kaempfen, und damit den ewigen Tod waehlen. So ein Leben im Kompromiss mit der Suende macht uebrigens ganz und… Weiterlesen »

Maranatha
Maranatha
7 Jahre zuvor

@Ben
Es gibt keinen anderen Weg aus der Homosexualität, als durch Jesus.
Es hilft keine Theologie, das heisst blosses Wissen über das Christentum.
Du hast Recht, alle Übungen und Anstrengungen bringen nichts.

An Jesus glauben und Ihm nachzufolgen bedeutet zuerst

den TOD

und dann Auferstehung zum neuen LEBEN nicht mehr aus sich selbst.

Man kann nicht nur ein bisschen getötet werden.
Es heisst „an den Früchten werdet ihr sie erkennen“.

Glaubst du an das, was Jesus sagt?

markus
markus
7 Jahre zuvor

@roderich: Dir wird nicht ganz klar, ob ich DIE traditionelle Bibelauslegung ablehne oder vorrangig Christen kritisiere, die nicht konsequent nach der Bibel handeln? Nun, ich habe mich hier in meinen Kommentaren gg. diese reflexartigen Reaktionen gewandt, sobald jemand Homosexualität nicht gleich per se verdammt. Unter anderem tat ich dass, weil ich sehe, dass sie ihrer eigene Auslegungspraxis und deren Umsetzung nicht konsequent durchhalten. Bei einigen Reizthemen (z:B. Homosexualität) weiß man sofort, die im Kontext der Bibelstellen angegebenen anderen Dinge, werden im Gemeindealltag ignoriert. (Siehe 1.Kor6, 9-10). Damit sage ich nicht, dass ich unbedingt diese Auslegungspraxis teile. Das tue ich nicht.… Weiterlesen »

Peter
Peter
7 Jahre zuvor

@markus

Man geht davon aus, dass Homosexualität immer und bei jedem besonders schlimm ist.

Ja, das finde ich auch (auch aufgrund von Röm1).

Trifft das denn besonders und ausschließlich auf Homosexuelle zu?

Nein, das trifft auf alle Sünden zu. Homosexualität ist keine besondere Sünde i. S. von besonders schlimme o. ähnlich. Das habe ich aber auch nie behauptet 🙂

Gruß
Peter