Jordan Peterson: „12 Rules for Life“

Der kanadische Psychologe Jordan Peterson hat sich mit politisch Korrekten, Gender-Freaks und Feministen angelegt. Seine Thesen sind konservativ und provozieren den lauten Widerspruch der linken Elite.

In der DLF-Besprechung des Buches 12 Rules for Life – An Antidote to Chaos unterstellt Raphael Smarzoch dem Psychologen Peterson kriegerische Rhetorik, Unzeitgemäßheit und ein dualistisches Weltbild. Ein Weltbild nämlich, in dem zwischen dem Guten und dem Bösen unterschieden wird. Wie schlimm!

Raphael Smarzoch sagt:

In Zeiten, in denen das Internet eindeutige Kategorisierungen aufgelöst hat, mutet dieses Denken befremdlich an. Peterson sucht nach Kontinuitäten, nach festen Zuschreibungen, die seiner Meinung nach von der Postmoderne relativiert worden sind. Jacques Derridas Philosophie bezeichnet er als „nihilistisch und destruktiv“. Die Frankfurter Schule, dessen populärsten Vertreter Theodor W. Adorno er nicht einmal namentlich nennt, vergleicht er mit einer marxistischen Hexenküche. Peterson geht es um die Aufrechterhaltung von Traditionen und die Suche nach einer festen Ordnung, die er als männlich charakterisiert. Chaos hingegen sei das Ewig-Weibliche.

Hier die Besprechung:

 

Das Buch 12 Rules for Life – An Antidote to Chaos soll übrigens noch in diesem Jahr in deutscher Sprache erscheinen.

12 Rules for Life: An Antidote to Chaos von Jordan B. Peterson

Preis: EUR 12,29

55 gebraucht & neu erhältlich ab EUR 12,29

 

Kommentare

  1. Schandor meint:

    Da muss man nicht viel hören, der Sprecher macht seine Musik nicht mit den Worten, sondern mit der Intonation. Damit kann er punkten, denn Musik war immer schon stärker als Logik. Seine Argumente können indes Selbstdenker nicht überzeugen. Wie das mit -Innen aussieht, weiß ich nicht.

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