Mauerhofer: „Habe Angst vor immer mehr Anpassung“

Armin Mauerhofer prägte über Jahrzehnte als Pastor, Gemeindegründer und Theologe den freikirchlichen Gemeindebau in der Schweiz. Ende Mai 2016 wurde er an der STH Basel emeritiert. Im idea-Interview äusserte er sich damals zu Themen und Trends und äußert seine Sorge im Blick auf die Anpassungstendenzen der Evangelikalen:

Ich habe Angst, dass die Evangelikalen statt die Auseinandersetzung die Anpassung suchen. Man sucht die Anpassung etwa in den Fragen des Frauenpastorats, der Homosexualität, des vorehelichen Geschlechtsverkehrs, der Scheidung und Wiederheirat. Die Bibel vertritt in all diesen Bereichen klare Standpunkte. Die Evangelikalen passen sich aber immer mehr an. Wenn ich zum Beispiel im Bereich des Frauenpastorats nach wie vor die Auseinandersetzung suche, werde ich verachtet. Man gibt mir zu verstehen, dass ich ein „Ewig-Gestriger“ sei.

Es geht hier generell um die Frage, wie verbindlich die Aussagen der Bibel sind. In den Augen vieler gibt es sogenannte Randfragen, in denen die Bibel zeitgebundene Aussagen macht. Es bricht bei dieser Art, die Bibel zu betrachten, doch die Frage auf: Welches sind nun zeitgebundene Aussagen und welche haben überzeitliche Bedeutung? Wenn es in der Bibel zeitgebundene Aussagen und Vorstellungen gibt, warum sollten dann die Aussagen, die das Erlösungswerk Jesu betreffen, nicht auch zeitgebunden sein? Wer sagt mir, wo die Grenze zwischen zeitgebundenen und überzeitlichen Aussagen ist?

Mehr: www.ideaschweiz.ch.

Kommentare

  1. Theophil Isegrim meint:

    Der Mann weiß, wovon er redet.

  2. Kleine Korrektur/Präzisierung:
    Prof. Mauerhofer wurde im Mai 2016 emeritiert und aus dieser Zeit stammt auch das Interview.
    Es entstammt der IdeaSpektrum Schweiz Nr. 27/2016. Steht so auch unter dem Artikel.

  3. @FL: Danke! Ergänzt.
    Liebe Grüße, Ron

  4. G. Behringer meint:

    Lieber Ron,
    herzlichen Dank für dieses Interview mit Armin Mauerhofer.
    Es war wirklich ein Geschenk Gottes für mich.
    Genaueres darüber vielleicht später.
    Danke für Eure wertvolle Arbeit

  5. „Die Bibel vertritt in all diesen Bereichen klare Standpunkte.“

    Ich hätte ja gerne mal gewusst, was die klaren biblischen Standpunkte zu all den angeführten ausschließlich sexuellen Themen sind? Zu Scheidung, Wiederheirat und vorehelichem Verkehr gibt es schon im Neuen Testament unterschiedliche Haltungen, vom (hier wohl außen vor gelassenen, warum eigentlich?) Alten Testament ganz zu schweigen! Dazu gerne einmal hier lesen (in englischer Sprache): https://isthatinthebible.wordpress.com/2016/12/18/lukes-surprising-and-oft-ignored-views-on-marriage-and-resurrection/

    Ich fand das höchst aufschlussreich, weil es mir trotz Theologiestudium und intensiver Beschäftigung gerade mit dem Lukasevangelium bisher auch „durchgerutscht“ ist.

    Darüber hinaus frage ich einmal, ob es denn für Evangelikale Koryphäen wie Mauerhofer auch andere wichtige Themen gibt – wichtigere gar als Sex und Frauenangelegenheiten? Oder ist es so, dass mit dem Alter da größeres Interesse für entfacht, weil man sich der Bedeutung dieser Fragen neu bewusst wird?

  6. Jakob meint:

    Hallo Philipp,

    den Artikel, auf den du verweist, kann man meiner Ansicht nach leider nicht ernst nehmen. Ich habe nur den ersten Teil gelesen, aber schon bei der „Exegese“ von Lk 20,34b-36 sträuben sich mir die Nackenhaare. Ganz offensichtlich spricht Jesus hier auch bei Lukas über den Zustand nach der Auferstehung. Dass V.35 (nicht heiraten) sich nicht auf die jetzige Zeit beziehen kann, macht V.36 ganz deutlich. Hier wird hinzugefügt: „Denn sie können auch nicht mehr sterben“. Das ist ganz offensichtlich in der jetzigen Zeit auch für Gläubige noch möglich, sonst könnte V.35 ja nicht von der „Auferstehung aus den Toten“ sprechen. Leider findet man für jede wirre Theorie einen „Experten“ der sie vertritt (das gilt freilich nicht nur für die Theologie).

    Viele Grüße,
    Jakob

  7. Tim-Christian meint:

    @Philipp

    Ja ja, der Artikel beweist allerdings nur, dass der lukanische Jesus gegen die heterosexuelle Ehe war. Gegen die Ehe unter gleichgeschlechtlich Liebenden hatte er freilich nichts einzuwenden. Im Gegenteil, die hatten ihren Sitz im Leben! Das wird exegetisch total ersichtlich, wenn man bedenkt, dass Jesus davon spricht, dass wir den Engeln „gleich“ werden. Nun sind die Engel in der Bibel und in den Apokryphen bekanntlich ausnahmslos männlich (Michael, Gabriel, Raphael etc.). Wenn man dann noch die Meinung einiger bekannter Hebraisten in Betracht zieht, dass es sich bei den Worten ‚ringen‘ in Gen 32,25 und ‚widerstehen‘ in Dan 10,13 um termini technici handelt, die – ähnlich wie das „Steine werfen“ in Pred 3,5 – eindeutig sexuell konnotiert sind, dann wird klar, dass Gott die zwei Engel ursprünglich nach Sodom geschickt hat, um sich dort gemeinsam mit den männlichen Einwohnern orgiastisch zu vergnügen. (Erst der eklatante Verstoß gegen das damalige Gastrecht führte dann zur Zerstörung der beiden Städte.) Es ist also anzunehmen, dass der historische lukanische Jesus im Sinne der Qumran-Nag-Hamadi Schriftrolle CSD 17 und der vom Magnus-Hirschfeld-Institut für fortschrittliche Exegese rekonstruierten Logienquelle Q(ueer) durchaus für homosexuelle Partnerschaften, aber gegen heteronormative Ehe-Vorstellungen votiert hat. Ich persönlich bin übrigens der Meinung, dass es sich bei allen NT-Stellen, die eine andere Lesart nahelegen, um viktorianische Interpolationen handelt.

    *Ironie off*

  8. @ Tim-Christian: Ich weiß nicht, wie Sie jetzt auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften kommen? Die spielen weder in meinem Kommentar, noch im von mir empfohlenen Artikel eine Rolle. Ihre Abneigung gegen die historisch-kritische Exegese finde ich bedauerlich. Ich glaube, wenn Sie ihr eine ehrliche Chance geben, kann Sie ihr Glaubensleben ebenso bereichern, wie sie es bei mir tut.

    @ Jakob: Ich bin ein großer Fan davon, jede biblische Schrift für sich ernst zu nehmen, bevor man sie einfach als kanonisch mit anderen Schriften harmonisiert. Das ist besonders in diesem Fall bedeutend, weil Lukas die Auferstehung eben nicht (!) als einen Zustand nach dem Tode versteht, sondern als ein neues Sein in jedem Christen, dass durch und in der Taufe gewirkt wird. Es geht also an dieser Stelle und im ganzen Lukasevangelium um eine Auferstehung im Präsens der Getauften.

    Solcherlei Unterschiede zwischen den unterschiedlichen biblischen Zeugnissen finde ich immer wieder spannend, nicht nur von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus, sondern auch was die Befruchtung des eigenen Glaubens angeht. Und ja, viele diese Erkenntnisse haben wir der gründlichen Forschung zu verdanken.

  9. Tim-Christian meint:

    Nein, explizit steht da nichts von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Meiner Erfahrung nach dient die (Über-)Betonung eines inner-kanonischen oder auch dogmengeschichtlichen Pluralismus aber in der Regel dazu, diesen auch kirchenpolitisch für die Gegenwart einzufordern. Nach dem Motto: #Die# Christologie des NT gibt es nicht – also können wir auch heute adoptianistische Ansätze etc. dulden. In ethischen Fragen wird analog verfahren: #Die# biblische Ehe-Lehre gibt es nicht – also können wir auch vorehelichen Geschlechtsverkehr, gleichgeschlechtliche Partnerschaften und die Ehe für alle gut heißen.

    Oder fühlen Sie sich noch an den evangelischen Bekenntnisstand gebunden (z.B. in der Christologie)?

  10. Ähm, welchen Maßstab legen Sie denn für sich an, was an biblischem Zeugnis für Sie gültig ist oder nicht? Gehen nicht gerade Sie „politisch“ mit dem Text um?

    Den Texten kann man eben nicht alles aufzwingen. Ich trete dafür ein, jeden Text ernst zu nehmen. In sofern, ja, die eine Christologie gibt es im NT (auch in den Bekenntnissen der Kirche & in der gelebten Kirche) nicht. Johannäische, paulinische, synoptische Christologien (wenn man manchen Prototyp so bezeichnen mag …), dazu noch den Hebräerbrief und die Apokalypse mit ganz eigenen Zugängen. Das ist doch die schöne Vielfalt des NT. Wer das alles harmonisieren will, der verschweigt, dass der Geist auf unterschiedliche Weise wirkt und Offenbarung ein multi-dimensionales Geschehen ist.

    Ich verstehe auch gar nicht die evangelikale Unsitte, unbedingt alles gleichmachen zu wollen. Es ist doch jedem einsichtig, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Worte und Bilder wählen, um auszudrücken, wie sie sich das Göttliche in und an Jesus erklären. Wer so tut, als dürfte es nur eine „Sprache“ geben, der macht sich und das NT kleiner als er sollte.

    Es gibt keine „biblische“ Sexuallehre. Schon im NT nicht und, was mich besonders ärgert: Evangelikale sprechen von „biblisch“ meinen aber nur das NT und nicht das AT. Das gehört aber zur christlichen Bibel mit dazu! Das AT wird nur dann zu Rate gezogen, wenn es einem selbst z.B. in den eigenen christologischen Kram passt. Sieht so Ernsthaftigkeit im Umgang mit der Bibel aus?! Mal ganz zu schweigen, von einem häufig gespaltenen Verhältnis zu den jüdischen Wurzeln unseres Glaubens, das so mancher mit sich rumträgt.

    Zum evangelischen Bekenntnisstand: Ich fühle mich sehr wohl in einer Kirche, die keine formalen Dogmen kennt. Ich habe überhaupt kein Problem damit, die Bekenntnisse der Kirche mitzusprechen und meine sie auch. Wenn ich darüber nachdenke, was sie bedeuten, schaue ich als Lutheraner in die Bibel (sola scriptura, nicht sola credo!). Deshalb ist es mir wichtig, die Bibel so gut es geht zu verstehen.

  11. Tim-Christian meint:

    Was heißt das konkret?

    Die genannten christologischen Ansätze, die es ja in der Tat gibt (und die auch kein evangelikaler Theologe leugnen würde), stehen doch nicht unverbunden als Theologien verschiedener Christentümer nebeneinander, sondern konvergieren, ergänzen sich und stimmen in den zentralen Punkten überein, sodass die Aussageabsichten der Autoren im Credo der Kirche gebündelt werden konnten. Auch nach lutherischer Ansicht stehen die Symbola und Bekenntnisschriften ja als norma normata neben und unter der Schrift (norma normans). Interessanterweise hat keiner der großen Reformatoren das sola scriptura so interpretiert, dass damit eine automatische Ablehnung des altkirchlichen Bekenntnisstandes einhergehen musste. Das sollte doch zu denken geben.

    Um konkret zu werden: Würden Sie sagen, dass die Christologie Schleiermachers oder der (Vulgär-)Adoptianismus, den ja z.B. der ehemalige Ratsvorsitzende Nikolas Schneider zuweilen vertreten hat, kirchlich-gleichberechtigt neben der Christologie von Nicaea und Chalkedon zum Stehen kommen sollte? Verkündet jemand, der Jesus lediglich für einen menschlichen Genius mit erhöhtem Gottesbewusstsein hält, noch das selbe Evangelium wie derjenige, der ihn als Deus incarnatus bekennt, der für uns am Kreuz stirbt und am dritten Tage leiblich aufersteht? Das sind doch keine bl0ßen Adiaphora!

  12. @ Tim-Christian: Nein, das sind sie nicht. Da gebe ich Ihnen Recht. Und was ihren ersten Absatz angeht, stimme ich Ihnen eigentlich in allen Punkten zu, mit einer Einschränkung, nämlich dass die NT-Christologien und Proto-Christologien zwar in der Tat konvergieren und sich ergänzen, aber eben in wichtigen Punkten nicht übereinstimmen. Aber gut, ich denke, wir haben uns da verstanden.

    Zum zweiten Absatz fällt mir nicht mehr ein, als darauf hinzuweisen, dass dem einen Evangelen das eine mehr liegt als das andere und es aus gutem Grunde kein verbindliches Lehramt gibt, dass – wie Sie sich wünschen – entscheidet, wo welche Christologie „zum stehen kommt“. Mir ist der menschliche Genius zu wenig und ich brauche / glaube die Inkarnation. Allerdings ist mir die leibliche Auferstehung suspekt. In sofern gibt es in den von Ihnen vorgegeben Mustern ja noch viel mehr Spielräume, die ich als großen Schatz der Protestanten empfinde, weil sie Raum zum eigenen Lernen, Entdecken und Glauben geben.

  13. Tim-Christian meint:

    Vielen Dank für diese offene und klare Antwort!

    Wir haben da in der Tat sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was Kirche Jesu Christi sein und leisten sollte. Mir persönlich fiele es – ehrlich gesagt – schwer, das heilige Abendmahl mit jemandem zu feiern, der die leibliche Auferstehung leugnet, dann aber doch irgendwie im Apostolikum und Nicaenum die Auferstehung des Fleisches bekennt bzw. „mitspricht“ (ich spreche hier wohlgemerkt von Leugnung, nicht von Anfechtungen oder Glaubenszweifeln). Ebenso könnte ich nicht Sonntag für Sonntag unter der Predigt eines Mannes sitzen, von dem ich weiß, dass er die Lehre von der Gottheit Jesu für eine bloße hellenistische Überformung hält. Aus Gründen wie diesen bin ich letztlich auch aus der Landeskirche ausgetreten. Ich denke – um es frei heraus zu sagen -, dass Sie und ihre Kirche sich da auf einem gewaltigen Holzweg der Beliebigkeit befinden. Aber sicherlich werden Sie der Meinung sein, dass ich mich meinerseits auf dem Holzweg des Dogmatismus befinde … 😉 Damit werden wir wohl leben müssen.

    Herzliche Grüße,
    Tim-Christian

  14. Herzlichen Dank für den Vorwurf der Leugnung. Aber bitte sehr: Schauen Sie sich die von ihnen gerade aufgerufenen Bekenntnisse einmal an, von leiblicher („im Fleisch“) Auferstehung ist da keine Rede.

    Im N-C heißt es so schön „nach der Schrift“, was uns wieder auf die Exegese der Evangelien zurückverweist, die ja – wie ihnen sicherlich bekannt – recht unterschiedliche Varianten der Auferstehung anbieten.

    „Ebenso könnte ich nicht Sonntag für Sonntag unter der Predigt eines Mannes sitzen, von dem ich weiß, dass er die Lehre von der Gottheit Jesu für eine bloße hellenistische Überformung hält.“

    Weiß jetzt gar nicht, wie Sie darauf kommen, aber dafür werden Sie schon ihre Gründe haben. Vielleicht, weil es sich als Argument so schön anhört und ja auch schon eingeübt ist. Ich schäme mich des Hellenismus innerhalb des Christentums nicht, ohne damit sagen zu müssen, dass alle Gottheitsvorstellungen Jesu unbedingt hellenistischen Ursprungs sind. Wie Sie leicht selbst recherchieren können, gab es auch im Judentum Vorstellungen von Inkarnation und Gottessohnschaft. Ich empfehle Lukas Bormann (Hg.): Neues Testament – Zentrale Themen ( Neukirchner Verlag). Ist auch für Nicht-Theologen verständlich.

  15. Tim-Christian meint:

    Achtung Missverständnis. Die Beispiele bezogen sich nicht direkt auf Sie, sondern auf meine Erfahrungen in der Landeskirche. Allerdings habe ich Sie so verstanden, dass sie solche Positionen innerhalb der Kirche dulden, auch wenn es nicht unbedingt die ihren sind. Richtig? Darum ging’s mir.

    Und werfen Sie doch beizeiten mal wieder einen Blick in ihr Konkordienbuch – da wird „carnis resurrectionem“ nämlich noch mit „Auferstehung des Fleisches“ übersetzt.

    PS.

    Danke für die Literaturempfehlung. Ich bin selbst Theologe und daher mit den jüdischen Vorstellungen einigermaßen vertraut. Ich bevorzuge allerdings die diesbezüglichen Werke von Martin Hengel, Larry Hurtado und Richard Bauckham.

  16. Hallo Philipp,

    ich will mich gar nicht auf eine lange Diskussion einlassen, aber trotzdem einmal rückfragen. Du denkst tatsächlich, dass

    „Lukas die Auferstehung eben nicht (!) als einen Zustand nach dem Tode versteht, sondern als ein neues Sein in jedem Christen, dass durch und in der Taufe gewirkt wird. Es geht also an dieser Stelle und im ganzen Lukasevangelium um eine Auferstehung im Präsens der Getauften.“?

    Wenn Lukas Jesus in 20,35 mit den Worten zitiert, dass die der neuen Welt teilhaftig geworden sind nicht mehr sterben können, dann verstehst du das geistlich? Dann hätten die Sadduzäer Jesus wohl kaum verstanden, denn sie benutzen das Wort ganz anders (Lk 20,28-32). Und die Toten, von denen ab Lk 20,37 gesprochen wird (Abraham, Isaak und Jakob) waren dann eigentlich auch nie gestorben, sondern durch die christliche Taufe zu neuem Leben erweckt worden? Die Schriftgelehrten in V. 39 stimmen Jesus zu, weil dieser mit ihnen den Glauben an die leibliche Auferstehung teilt.

    Die restliche Diskussion mitverfolgt habend schließe ich mit einer ganz herzlichen Empfehlung von Darrell L. Bock: „Jesus the God-Man: The Unity and Diversity of the Gospel Portrayals“.

    Viele Grüße,
    Jakob

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