„Die Masse waren Rassisten und Evangelikale“

Die Tageszeitung JUNGE WELT hat sich mit der „Demo für alle“ in Stuttgart beschäftigt und sieht in dem familienfreundlichen Bündnis eine Gefahr für die Demokratie. Nun darf man von einer linken Zeitschrift keine objektive Berichterstattung erwarten. Aber wenn Luigi Partisan die Behauptung aufstellt, die Polizisten hätten die linken Gegendemonstranten brutal verprügelt und die:

„große Masse der Anwesenden waren aber Rassisten, Neonazis und evangelikale Christen“;

so würde mich doch interessieren, wie das Teilnehmer der Demonstration wahrgenommen haben. Ich wäre alles andere als überrascht, wenn sich die Aussage als Ente entpuppte. Dass die Linken nicht zimperlich sind, wenn es um Stimmungsmache geht, ist auch daran abzulesen, dass die Fraktion der Grünen in Baden-Württemberg mit einer primitiven Bildmanipulation versucht hat, Angst vor den friedlichen Demonstranten zu schüren. Der Stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Winfried Mack, sagte dazu:

Der Grünen-Fraktion im Landtag ist anscheinend jedes Mittel Recht, die Stimmung im Land zu vergiften. Es ist undemokratisch, Menschen, die friedlich für oder gegen was auch immer demonstrieren, zu diffamieren. Die Grünen-Fraktion in Baden Württemberg hat nicht davor zurückgeschreckt, Bilder zu manipulieren, um die Demonstranten in Stuttgart zu verunglimpfen. Hinzu kommt, dass diese Tat von Beamten oder Abgeordneten der steuerfinanzierten Grünen-Fraktion im Landtag begangen wurde. Solange die Grünen nicht in der Lage sind, demokratische Grundregeln zu akzeptieren, können Sie mit ihrem holen Gerede von einer Politik des Gehörtwerdens nicht überzeugen. Das Grünen-Fraktionsmitglied Winfried Kretschmann muss sich für dieses Fehlverhalten seiner Fraktion entschuldigen. Wenn er es nicht tut muss davon ausgegangen werden, dass er solche unlauteren Mittel im Wahlkampf gutheißt.

Also: Waren Rassisten und Neonazis unter den Demonstranten auszumachen?