Überwindung des Todes heißt Auferstehung

Bonhoeffer schrieb am 27. März 1944:

Wie wir mit dem Sterben fertigwerden, ist uns wichtiger, als wie wir den Tod besiegen. Sokrates überwand das Sterben. Christus überwand den Tod als ἔσχατος ἐχθρὸς (1. Kor 15, 26; Anm.: „der letzte Feind“). Mit dem Sterben fertigwerden bedeutet noch nicht mit dem Tod fertigwerden. Die Überwindung des Sterbens ist im Bereich menschlicher Möglichkeiten, die Überwindung des Todes heißt Auferstehung.

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Stefan Wehmeier
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(Nag Hammadi Codex II,3,21) Diejenigen, die sagen: „Der Herr ist zuerst gestorben und dann auferstanden“, sind im Irrtum. Denn er ist zuerst auferstanden und dann gestorben. Wenn jemand nicht zuerst die Auferstehung erwirbt, wird er sterben. Obwohl Silvio Gesell nicht wusste, dass die in der Genesis mit genialen Bildern und Metaphern exakt umschriebene Erbsünde der Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz, sowohl innerhalb der Nationalstaaten als auch zwischen den Staaten) ist, kam er ganz unabhängig von der originalen Heiligen Schrift (die Bibel bis Genesis 11,9 sowie ein wesentlicher Teil der Nag Hammadi Schriften) zu dem gleichen Ergebnis wie Jesus… Weiterlesen »

Schandor
Gast
Schandor

Immer wenn du meinst, es geht nicht mehr,
kommt von irgendwo ein Unsinn her
daß du es noch einmal zwingst
und von „original“ und „Bibel“ singst,
schwerer trägst des Alltags harte Last
und keine Kraft und Mut und Glauben hast.

Prädikat: schnarchlangweilig.

Tim-Christian
Gast
Tim-Christian

Lieber Schandor, ich stimme Dir voll und ganz zu! Das muss auch mal sein … 😉

Man fühlt sich an das Chesterton-Zitat erinnert, das Ron ja auch neulich gepostet hat und das noch weitergeht: „Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, dann glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche. Das ist die Chance der Propheten – und sie kommen in Scharen.“ Heute würde er vermutlich schreiben: und sie bloggen in Scharen.

Peter
Gast
Peter

Ich hab‘ irgendwo gelesen, dass es Christen um etwas anderes geht als nur positives Denken gegen die Unbilden des irdischen Daseins.

Stefan Wehmeier
Gast

(Der Antichrist, 1888) „Ich heiße das Christentum den Einen großen Fluch, die Eine große innerlichste Verdorbenheit, den Einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist, – ich heiße es den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit…“ Tatsächlich war nicht Friedrich Nietzsche „der Antichrist“, sondern die ganze halbwegs zivilisierte Menschheit, die sich „christlich“ nennt – bis heute korrumpiert vom „Kreuz als Erkennungszeichen für die unterirdischste Verschwörung, die es je gegeben hat.“ Die schlimmste Verbrecherorganisation der Welt, die „heilige katholische Kirche“, degradierte das größte Genie aller Zeiten zu einem moralisierenden Wanderprediger, verbrannte die originale Heilige Schrift (Gnosis… Weiterlesen »

MNIU
Gast
MNIU

Hallo Ron! Ohne Falschheit frage ich Dich ehrlich, ob das, was Stefan Wehmeier schreibt, immer noch bloße „Meinungsfreiheit“ ist oder erschütternde Gotteslästerung, die hier nichts zu suchen hat. Der Zeitgeist wird hier ja ab und zu gerne bemüht. Nun, es ist auch der krasse Zeitgeist, der besagt, daß man absolut alles stehenlassen können muß als Christ und daß Gotteslästerung keine Folgen hat für den Christen, der sie zuläßt. Denkt hier einer, Jesus Christus interessiert es, was moderne Meinungsfreiheit bedeutet, wenn sein (!) Wort und das Wort des Vaters (!), mit dem er eins ist, in den Dreck gezogen wird? @Herr… Weiterlesen »

Stefan Wehmeier
Gast

„…immer noch bloße „Meinungsfreiheit“ ist oder erschütternde Gotteslästerung,…“

Zwischen „Meinung“ und Erkenntnis sollte man zu unterscheiden lernen. Die Erklärung – und damit Wegerklärung – der Religion zu einem Zeitpunkt, an dem sie längst nicht nur überflüssig, sondern direkt schädlich geworden ist, ist keine „Gotteslästerung“, sondern die Erlösung – auch wenn manch einer das rein gefühlsmäßig zunächst als „erschütternd“ empfinden mag:

https://www.deweles.de/cancel-program-genesis.html

Johannes Strehle
Gast
Johannes Strehle

@ MNIU
Wenn ich mir die Bibel (als Wort Gottes) vergegenwärtige,
komme ich nicht zu dem Ergebnis,
dass es nach seinen Maßstäben besser als der Nietzsche-Wahn-sinn ist,
wenn Mitglieder seines Volkes (des alten Bundes),
dessen Geschichte den Christen als Warnung dienen soll,
oder Christen
seine Ordnungen, Gebote und Regeln nicht ernst nehmen;
also zum Beispiel gelebte Homosexualität ent-schuldigen
oder Kirchen und Gemeinden pauschal diffamieren
und die Freiheit in Christus
zur Freiheit von allen real existierenden Gemeinden erklären.
Im Gegenteil:
Ich finde, dass Gott an Menschen, die ihn kennen, strengere Maßstäbe anlegt.
Nietzsche kam bekanntlich auch deshalb auf seine Gedanken,
weil die Christen, die er erlebt hatte, nicht konsequent und überzeugend waren.

MNIU
Gast
MNIU

@Herr Strehle: Nietzsche interessiert mich einen Dreck. Es geht darum, daß Herr Wehmeier die Evangelien in den Dreck gezogen hat. Wenn Sie das zudem damit relativieren, indem Sie auf mich schießen, ist das Ihre Sache, die mich ebenfalls nicht interessiert. Gotteslästerung bleibt Gotteslästerung, und bei all dem, was Sie an meinen Meinungen schändlich finden, kann ich nichts Gotteslästerliches feststellen. Verstecken Sie sich nicht hinter mir, wenn es um Herrn Wehmeier geht. Punkt.

Stefan Wehmeier
Gast

„…daß Herr Wehmeier die Evangelien in den Dreck gezogen hat.“

Nein. Die katholische Kirche hat die Lehre des Jesus von Nazareth in den Dreck gezogen – nicht aus Bosheit, sondern aus purer Dummheit. Das ist bewiesen:

https://www.deweles.de/phantasie.html?file=files/_theme/pdf/himmel_auf_erden.pdf