USA: Abkehr von Gott verunsichert

In den USA wird über eine Umfrage diskutiert, aus der hervorgeht, dass sich die Amerikaner im Eiltempo von den traditionellen Werten abkehren. Das Design der Umfrage ist umstritten. Dennoch erhitzt das Ergebnis die Gemüter. Die NZZ schreibt: 

Vor allem in konservativen Kreisen erhitzte die Umfrage die Gemüter. Viele Politiker sahen sich in ihren Warnungen vor einer gesellschaftlichen Zersetzung durch linke Ideologien bestätigt: «Der Selbsthass, den wir im ganzen Land sehen, ist schlimmer als jede Pandemie», twitterte die republikanische Präsidentschaftsbewerberin Nikki Haley. «Amerika ist die grossartigste Nation der Welt, und wir müssen das unseren Kindern weiterhin vermitteln.»

Das Land befinde sich in einer Identitätskrise, schrieb auch der konservative Unternehmer und Präsidentschaftsbewerber Vivek Ramaswamy: «Glaube, Patriotismus, Familie und harte Arbeit sind verschwunden. Wokeness, Gender-Ideologie und der Klimakult haben ihren Platz eingenommen.» Der republikanische Kongressführer Kevin McCarthy versprach seinerseits: «Deshalb werde ich nie aufgeben. Wir können diese Entwicklung rückgängig machen.»

Der konservative Meinungsforscher Patrick Ruffini hingegen zog die Ergebnisse der Umfrage auf seinem Blog in Zweifel. Zwar habe das «Wall Street Journal» die Umfrage von Norc, dem führenden Unternehmen für Datenerhebungen in den USA, durchführen lassen. Meinungen in der Gesellschaft würden sich gewöhnlich aber nicht so abrupt verändern. «Wenn diese Zahlen von meiner Firma produziert worden wären, hätte ich sofort einen Fehler vermutet.»

Mehr: www.nzz.ch.

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22 Kommentare
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Alex aus Cloppenburg
10 Monate zuvor

Die „Abkehr von traditionellen Werten“ findet doch schon so lange statt, solange es diese Nation gibt. Und das ist auch gut so. Nur so ist der wirtschaftliche und politische Erfolg der USA zu erklären.
Francis Schaeffer und viele andere beschworen und beschwören den Unter- und Niedergang der USA. Die täusch(t)en sich – wie sehr oft.
Das Gegenteil ist der Fall – bei allen Problemen, die es natürlich gibt.

Stephan
10 Monate zuvor

Der Niedergang ist offensichtlich, wird aber dadurch kaschiert und aus den Medien verdrängt, in dem die „Demokraten“ anderswo auf der Welt Konflikte erzeugen und anheizen. Geht es den USA schlecht, dann muss es anderen Ländern noch schlechter gehen, damit der Wohlstandsabstand gewahrt bleibt und man es seinen Wählern als politischen und wirtschaftlichen Erfolg verkaufen kann. Ansonsten ist der Niedergang gut sichtbar, z.B. interessiert keine Firma mehr, welche Ausbildung oder Studium man hat, man muss einen Eignungstest bestehen. Damit hält man die ganzen Nutzlos-Leute der Sorte draußen, die Elon Musk jetzt Busweise entsorgt, ohne dass Twitter darunter leided. Die ganzen Woken, die man da mit durchgefüttert hat, benötigt man nicht, um einen Betrieb am laufen zu halten. (In unserem Land: siehe den Artikel „Schlagabtausch im BMBF“, TAZ vom 31.3. Aus den Nutzlos-Studiengängen, die darauf abzielen, ein Leben lang von Transferleistungen abhängig zu sein, kommen jetzt die Forderungen, nach Ende des Studiums dauerhaft an der Uni außerhalb der Wertschöpfungskette weiterarbeiten zu können).… Weiterlesen »

Udo
10 Monate zuvor

Sehr hilfreich, dass hier Francis Schaeffer, einer der wenigen Apologeten des 20. Jahrhunderts, erwähnt wird. Wer zum Beispiel sein 1984, in seinem letzten Lebensjahr erschienenes Buch „The Great Evangelical Disaster“ (Die große Anpassung) Sinn erschließend liest, ist immer wieder erstaunt, mit welcher Genauigkeit er die Problematik erfasst hat, die wir heute, nicht nur in den USA, gesellschaftlich und kirchlich im Extremmaß sehen:
“Hier ist das wahre Problem der zwanziger bis achtziger Jahre beim Namen genannt worden. Es liegt in dem Versuch, absolute Freiheit haben zu wollen – vollkommen unabhängig von allen wesentlichen Begrenzungen zu sein. Es besteht in dem Versuch, alles von sich abzuschütteln, was die eigene, persönliche Autonomie einschränkt. Aber ganz besonders stellt dies eine direkte und bewusste Rebellion gegen Gott und seine Gesetze dar.“ (S. 25)

Alex aus Cloppenburg
10 Monate zuvor

Wenn man Udo und Stephan liest, klingt es wie Putin TV.
Das „Desaster“ hat F. Schaeffer in seiner eigenen Familie hinterlassen – Weitblick sieht jedoch anders aus. Das heutige Russland wäre ihm bestimmt lieber als die USA heute oder damals.
Die USA haben einen Haufen Probleme, sind aber trotzdem das mit Abstand dynamischste Land der Erde – gerade weil sich Menschen dort ihre Freiheiten nehmen. Viele scheitern daran, klar. Viele bringen aber Neues hervor und sind deswegen so kulturprägend wie nie zuvor. Auch im weltweiten Christentum – ob es einem passt oder (wir mir) nicht.
Der Abgesang auf die Staaten ist wirklich albern.

Schlotti
10 Monate zuvor

Wenn man Alex aus Cloppenburg liest, klingt es wie „auf Klo“.

Und immer diese billige Polemik, a la „für jemanden, der für den Bibelbund schreibt“, „Francis Schaeffers Familie“ bla bla bla.

Ob ein Mann mit seinen Ansichten richtig liegt, zeigt sich also daran, wie seine Kinder leben und was sie sagen? Sie kennen also keine Eltern, die vollkommen liebevoll waren (mit Fehlern, die alle Eltern machen) und deren Kinder dennoch zu harten, unbarmherzigen und undankbaren Menschen wurden, die alles und jeden für ihr Leben und „Trauma“ verantwortlich machen? Sie pflegen anscheinend nur Kontakt zu Menschen und nehmen sie ernst, wenn deren Kinder in Lobeshymnen über sie ausbrechen.

Ich weiß ja nicht, ob sie verheiratet sind und Kinder haben. Falls dem so ist und ihre Kinder gläubig sind und sie von Herzen achten und lieben, dann danken sie Gott! Aber maßen Sie sich nicht an, am Verhalten von Kindern über einen Menschen zu urteilen.

Liebe Grüße
Schlotti

Alex aus Cloppenburg
10 Monate zuvor

@Schlotti:
Das Schlimmste an Francis Schaeffer ist ja nicht, dass sein Sohn sich so drastisch distanziert. Das eigentliche Problem ist das geistige und vor allem ungeistliche und destruktive Erbe von Francis Schaeffer.
Dieses Erbe wird aber die USA trotzdem nicht kaputt machen können – allen Trumpisten und Fundamentalisten zum Trotz.
Der Drang der Amis nach Freiheit und Selbstbestimmung ist zum Glück viel stärker.

Matze
10 Monate zuvor

Es ist unstrittig, dass der Rückgang des Glaubens in einer Demokratie zum Schaden derselbigen führt unabhängig ob die Erhebungsgrundlagen dieser Umfrage gut gewählt waren oder was @Alex meint. Da brauchen wir doch nur unser Gemeinwesen anschauen und wissen dann dass dies die Studie in den USA bestätigt. Leider ist es aber auch so, dass viele dieser Entwicklungen in den USA beginnen und sich dort zuerst verstärken. So wissen wir wenigstens was auf uns zukommt…

Alex aus Cloppenburg
10 Monate zuvor

@Matze:
es ist durchaus strittig, dass Unglaube zwingend die Demokratie gefährdet –
die „stärksten“ Demokratien der Welt sind in der Regel stark säkularisierte Länder. Die USA haben bei aller Innovationskraft nicht die allerstabilste Demokratie- daran sind jedoch nicht die amerikanischen Atheisten schuld.
Das Capitol haben „die anderen“ gestürmt.

Matze
10 Monate zuvor

@Alex
Die Demokratie wird dann gefährdet, wenn Werte, die sich aus dem christlichen Menschenbild ergeben wie Familie, klare Geschlechterrollen, Zugehörigkeit zu einer Nation, Eigenverantwortung usw. in Frage gestellt oder zurückgedrängt werden. Die Menschen werden ohne diese Werte entwertet. Da diese Werte Gottes Plan für den Menschen sind schwächt dies eindeutig auch demokratische Strukturen. Wie Du dann zu einer Zuordnung der „anderen“ in den USA kommst ist mir ein Rätsel, denn an der Gefährdung der Demokratie beteiligen sich in den USA „beide“ wie bei uns auch. Denn gerade auch die sog. progressiven Kräfte sind daran maßgeblich beteiligt.

Alex aus Cloppenburg
10 Monate zuvor

@Matze: Du sagst: „Die Demokratie wird dann gefährdet, wenn Werte, die sich aus dem christlichen Menschenbild ergeben wie Familie, klare Geschlechterrollen, Zugehörigkeit zu einer Nation, Eigenverantwortung usw. in Frage gestellt oder zurückgedrängt werden. Die Menschen werden ohne diese Werte entwertet. Da diese Werte Gottes Plan für den Menschen sind schwächt dies eindeutig auch demokratische Strukturen.“ Zugehörigkeit zu einer Nation ist ein christlicher Wert??? Das hätte man „damals“ auch behauptet 🙂 Familie in bürgerlichem „christlichem“ Sinne hat weder was mit dem biblischen Familienbild (Falls es überhaupt ein solches gibt) noch mit Demokratie zu tun. Jesus hat sich kein einziges Mal wirklich positiv über Familie geäußert. Die negativen Äußerungen dürften bekannt sein. „Wie Du dann zu einer Zuordnung der „anderen“ in den USA kommst ist mir ein Rätsel, denn an der Gefährdung der Demokratie beteiligen sich in den USA „beide“ wie bei uns auch. Denn gerade auch die sog. progressiven Kräfte sind daran maßgeblich beteiligt.“ Linke wie Rechte sind also in gleichem… Weiterlesen »

Udo
10 Monate zuvor

Ja, die Sache mit Frank Schaeffer ist eine traurige Sache, taugt aber wenig, um Francis Schaeffers treffende Diagnosen zu entkräften oder die Arbeit von Schaeffers einseitig zu diskreditieren.
Im Übrigen hilft dann einmal wieder Rons Blog, sich vernünftig zum Thema zu informieren: https://theoblog.de/frank-schaeffer-in-der-nzz/38128/
Ich kann es nur wiederholen: von Francis Schaeffer können wir viel für unsere heutige Zeit lernen.

Udo
10 Monate zuvor
Alex aus Cloppenburg
10 Monate zuvor

@Udo:
es sind ja nicht nur Schaeffers Diagnosen im Sinne einer Untergangsprophetie, die sich vermeintlich bewahrheitet oder nicht.
Interessant ist doch die Wirkungsgeschichte seiner Thesen. Er hat mit dazu beigetragen, dass die USA jetzt so sind wie sie sind. Denker wie er haben ihren Anteil an der Polarisierung der amerikanischen Gesellschaft.
Dass sein eigener Sohn inzwischen genau konträre Positionen einnimmt, ist doch sehr bezeichnend dafür.
Allerdings sind die USA als „Kulturmacht“ so stark und für Menschen von außerhalb so attraktiv wie eh und je. Vielleicht auch gerade deswegen, weil sie Freiheit und Fundamentalismus nebeneinander bestehen lassen können.

Matze
10 Monate zuvor

Sowohl Demokraten wie Republikaner haben den USA Gutes gebracht, aber auch Schlechtes. Beide haben letzten Endes christliche Werte in den USA zurückgedrängt. Da dies teilweise missverstanden wird ergänzend dazu folgendes, was eigentlich eine Binsenweisheit ist: nicht immer wenn in den USA mittlerweile von christlichen Werten gesprochen wird sind auch christliche Werte drin. Und das gilt auch für beide Seiten. Eine immer wiederkehrende Kriegstreiberei von beiden Seiten mit teilweise fadenscheinigen Begründungen wie bei Kuwait und Irak oder die Argumente für den Syrienkrieg Demokratisierung Eibe Nation. We sang Barry MC Guire schon vor über 40 Jahren: don’t blame God for the sind if America, America is fallen from the was of the Lord. Das gilt heute noch mehr wie damals, aber die „Früchte“ dessen werden eben mehr und mehr sichtbar

Udo
10 Monate zuvor

Hat Schaeffer polarisiert. Ja klar. Ist Polarisierung grundsätzlich schlecht? Sicher nicht. Ernsthaftes Christentum führt immer zur Polarisierung. Nur der weichgespülte Christus der Wohlstandsgesellschaft und das Pseudoevangelium der Pseudokirche polarisiert nicht. Wie wärs mit Matth. 10, 34ff: „Denkt nicht, dass ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Ich bin gekommen, den Sohn mit seinem Vater zu entzweien, die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; die eigenen Angehörigen werden zu Feinden. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist es nicht wert, mein Jünger zu sein. Wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist es nicht wert, mein Jünger zu sein.Und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir folgt, ist es nicht wert, mein Jünger zu sein. Wer sein Leben festhalten will, wird es verlieren. Wer sein Leben aber meinetwegen verliert, der wird es finden.“ Für die verfolgten Christen, gerade in der islamischen Welt, ist dieser Text… Weiterlesen »

Matze
10 Monate zuvor

Zu dem Begriff Kulturmacht muss ich jetzt doch einen Witz zum besten geben:

Stadtführung in den USA. Tourismusmitarbeiter: “ und hier das älteste Gebäude der Stadt. Es ist 200 Jahre alt“ Ein Besucher dann Halbleiter zu seinem Nachbarn: “ wenn ich das zuhause erzähle!! Ich bin aus Jerusalem“

Alex aus Cloppenburg
10 Monate zuvor

@ Udo
ja, ich habe durchaus ein eingeschränktes Verständnis von Kultur – bin kein Kulturwissenschaftler. Du hast aber offensichtlich ein sehr spezielles Verständnis von Geschichte. 17. Jahrhundert ist doch schon mal ne Hausnummer. Deutsche als EINE Nation gibt es seit gerade mal 150 Jahren. Wovon reden wir?
Und wie auch immer man Kultur definiert, der amerikanische Einfluss in allen Bereichen unseres Lebens ist doch enorm groß.
Es ist überaus freundlich von dir, mir das Thema des Blogs noch mal in Erinnerung zu rufen. Du sagst: „Es geht darum, ob eine Gesellschaft Gottes Gebote hochhält oder sie missachtet.“
Wann soll es denn Zeiten gegeben haben, in denen in den USA oder bei uns Gottes Gebote höher gehalten wurden als heute?
Wäre denn so eine Gesellschaft auf dieser Welt überhaupt denkbar?
Ich glaube: es war nie besser, es war anders.
Und das wird sich, solange die Erde steht, vermutlich nicht ändern.

Alex aus Cloppenburg
10 Monate zuvor

@Matze:
Ist bestimmt ein wahnsinnig lustiger Witz für die Menschen, für die Kultur etwas mit Museum oder alten Steinen zu tun hat.
Wenn Kultur aber auch etwas mit Medien und gesellschaftliche Trends zu tun hat, dann sieht die Sache ganz anders aus.
Ob Azusa, Amazon oder CSD – die Amis waren‘s…

Udo
10 Monate zuvor

Bzgl. deutscher Kulturgeschichte muss man schon mindestens im 9. Jahrhundert bei Otto dem I starten. Kultur hat auch immer sehr viel mit Kulturgeschichte zu tun (Kunst, Architektur, Philosophie, Wissenschaft etc.) Die amerikanische Massenkonsumgesellschaft und die von ihr hervorgebrachte Pseudokultur hat sicher gewichtigen Einfluss, ist aber gerade ein Indikator für den kulturellen Verfall. Die Beschuldigung Francis Schaeffers ist billig und folgt dem typischen Muster: „Man diskreditiert bestimmte [Personen oder] Gruppen durch Assoziation mit anderen unbeliebten Bevölkerungskreisen, unter Vermeidung der eigentlichen Sachfragen.“ „Natürlich stimmt es, dass Schaeffer durch sein Wirken entscheidend zur Herausbildung eines politisch engagierten Evangelikalismus und einer konservativen christlichen Rechten in den USA beigetragen hat. Ihn pauschal als einen der ‘zentralen Erfinder der christlichen Rechten’ zu ‘framen’ wird aber der Komplexität seiner Person und der vielschichtigen Auswirkungen seines Schaffens nicht gerecht. Dies vor allem deshalb nicht, weil man damit im Jahre 2022 das Bild des ‘verblendeten Trump-Fanatikers‘ heraufbeschwört, für den die USA gleichbedeutend mit dem Reich Gottes ist. Doch Schaeffers… Weiterlesen »

Alex aus Cloppenburg
10 Monate zuvor

@Udo:
wenn wir im 9. Jahrhundert angekommen sind, dann können Deutsche, viele unserer Nachbarn und damit die Vorfahren der Amerikaner auf eine gemeinsame Geschichte zurückblicken.
Die Begriffe Pseudokultur, kultureller Verfall und Massenkonsumgesellschaft gehen von einem sehr negativen USA-Bild aus. Echte kulturelle Alternativen oder Beispiele haben wir aktuell nicht. Ok, stimmt nicht ganz: einige würden Ungarn nennen, einige Russland und wiederum andere Saudi-Arabien. Francis Schaeffers Ideale ließen sich in den genannten Ländern tatsächlich eher umsetzen als in den heutigen USA.

Matze
10 Monate zuvor

Der wichtigste Autor der letzten Jahre in den USA für den christlichen Bereich und mit vielen Auswirkungen in die Gesellschaft hinein war sicher Norman Vincent Peale mit „die Kraft des positiven Denkens“und nicht Francis Schaeffer.. Nicht nur das Wohlstandsevangelium hat dort seine Wurzeln, sondern auch das übertriebene und teilweise naive Sendungsbewusstsein, was in den USA keine Seltenheit hat. Peale hat viele Bibelverse verwendet, aber die nur als Vehikel für seine Lehre verwendet und die biblische Botschaft praktisch entkernt. Das prägt die USA in großem Umfang bis weit in die Politik hinein und setzt sich in fataler Weise auch in Europa fort.

Thomas S.
10 Monate zuvor

Abkehr von traditionellen Werten = Abkehr von Gott? Interessante Gleichsetzung.

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