„Anders Amen“ – Die Vermarktung einer verstaubten Institution

Die FAS berichtet in dem ganzseitigen Beitrag „Die Sinnfluencer“ (FAS vom 22.11.2020, Nr. 47, S. 13) über ein Pastorinnenpaar, das vom Kirchenfunk damit beauftragt ist, einer verstaubten Institution frischen Wind einzuhauchen:

Produziert werden die Videos von „Anders Amen“ vom evangelischen Kirchenfunk Niedersachen/Bremen. „Sinnfluencer“ nennt die evangelische Kirche ihre digitalen Helden. Die Kirche hat viel nachzuholen in Sachen digitales Storytelling, in Sachen Nachwuchs und vor allem: in Sachen Diversität …

Die beiden Pastorinnen, so unterschiedlich sie auch sind, eignen sich hervorragend für die positive Vermarktung einer verstaubten Institution. Die evangelische Kirche als eine Heimat für queere Personen, für Regenbogenfamilien, für alle eben.

Mit welchen Themen will denn die Kirche Menschen an sich binden? Siehe hier:

  • Hanky Code vs. Kirchenjahr – Wer hat von wem geklaut?
  • Mein Outing & unser Kennenlernen
  • Sex in der Kirche?! Queere Pastorinnen über Sex vor der Ehe, Pornos & Lecktücher
  • My Roots – unsere Coming-out-Storys mit Anders Amen, Jolina Mennen, Kostas Kind und vielen mehr …
  • Was ist SÜNDE? Glaubensfragen
  • Sexy Barbara Schöneberger & queere Wahrheiten
  • Was ist LGBTIQA*?
  • Ehe für ALLE?! Die große Trau-Pfarrschule

Hier mal eine nicht jugendfreie Beispielsendung von „Anders Amen“:

Bemerkenswert finde ich, dass die FAS den missionarischen Eifer des evangelischen Kirchenfunks nicht im Ansatz hinterfragt. Kann man nicht wenigstens mal darüber nachdenken, ob ein plansexuelles Bravo-TV das ist, was der Kirche weiterhilft? Ausgeholt wird freilich gegen Leute, die das noch so sehen, wie – sagen wir mal – die meisten Leute in Europa vor 20 Jahren. Denn:

In einem Ethik-Seminar, das sie zusammen im Studium besuchten, gab es etwa den Prof, der es immer wieder fertigbrachte, Homosexualität in die Nähe von Pädophilie zu rücken, wie sie es empfanden. Im Namen des evangelischen Glaubens wurden gerade in Freikirchen in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder sogenannte Konversionstherapien vorgenommen, die seit Juni 2020 für unter Achtzehnjährige verboten sind.

Ellen Radtke sagt an einer Stelle (Minute 12:49): „Je mehr man sich damit beschäftigt, desto weniger überfordert das“. Ich gehe fast davon aus, die beiden Pastorinnen beschäftigen sich kaum noch mit etwas anderem.

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42 Kommentare
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David

Lieber Ron,

ich bedanke mich mal vorsichtig nicht für den Hinweis auf dieses Format :-/

Habe mal die Folge über das, was heute so unter Ehe verstanden wird, angesehen. Sehr traurig, sehr krass.
Was ich gar nicht verstehen kann, ist, wie man tatsächlich davon ausgehen kann, dass alle Christen aller Zeiten überall auf der Erde über 1900 Jahre alle den gleichen Fehler gemacht haben und die Ehe als Bund, der ausschließlich zwischen einem Mann und einer Frau geschlossen werden kann, verstanden haben.

Jutta

Ich habs noch nicht angeschaut, aber ich denke, dass auf diese eben die Aussage trifft: sie machen sich ihren Gott.
Der moderne Mensch nimmt sich zu wichtig.
Etwas ausserhalb seiner Selbst ernst nehmen? Wo kämen wir da hin?

Mich wundert das nicht.
Satan versucht in den Ländern der Verfolgung die Botschaft über Gewalt auszumerzen und hier durch den falschen Humanismus und falsch verstandene „Liebe“.

Das Erwachen wird fürchterlich, aber dann ist es zu spät.
Aber es ist vorhergesagt ..

Schlachter 2000
2.Timotheus 4,
3 Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben;

Luther 1912:
3Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden; sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach dem ihnen die Ohren jucken,
4und werden die Ohren von der Wahrheit wenden und sich zu Fabeln kehren.

Ben

Haben die beim Titel nicht ein „n“ zu viel? Sollte es nicht besser „Sinfluencer“ heißen?

Theophil Isegrim

Ich habe von diesem Kanal schon des öfteren gelesen, aber mich nicht drum gekümmert. Dann habe ich hier mal reingehört. Aber nach fünf Minuten hatte ich keine Lust mehr. Wieder nur das übliche. Da fühlen sich ein paar Christen ganz hip, wenn sie einer vermeintlichen Welle hinterhereifern, die eigentlich schon wieder ihrem Niedergang entgegenstrebt. Und was hat das mit Christus zu tun? Nix! Falsche Propheten. Vielleicht kommen die armen verirrten, verwirrten Schäfchen noch einmal dahinter.

Theophil Isegrim

@ Ben: Das ist wirklich hervorragend. Das trifft den Nagel auf den Kopf!

Matze

Schön, und wer ist bereit sich an herausragender frommer Stelle aus E 21 und Bibel und Bekenntnis öffentlich hinter Olaf Latzel zu stellen, der in genau der gleichen Landeskirche auf genau der anderen Seite steht. Wenn es diesbezüglich Stellungnahmen gibt, die ich nicht kenne lasse ich mich gern belehren. Dass Olaf Latzel bei vielem über das Ziel hinausschiesst vor allem in der Wortwahl ist richtig und sollte angesprochen werden. Nur dass er, so ist mein Eindruck, fast alleine dasteht, was öffentliche Äusserungen angeht, ist schon schade.

Matze

, das weiss ich, aber ich meinte öffentliche Aussagen von geistlichen Leitern, die ihn unterstützen

Konrad

Vielleicht kein „Leiter“, aber durchaus bedenkenswert kommentiert: https://twitter.com/MTafferner/status/1331549374246244352

Theophil Isegrim

Und hier noch ein Kommentar von einer der Sinfluencer. Da kommen bestimmt noch mehr von den Leuten, die Theologie studiert, aber von Gott keinerlei Ahnung haben. Die werden jetzt richtig mutig.

https://www.evangelisch.de/inhalte/178852/25-11-2020/kommentar-zum-urteil-gegen-pastor-olaf-latzel

Alex

Und du hast Ahnung?

Matze


ja. da dürfen wie mal gespannt sein, wer sich da wie äussert….
So wie ich das Urteil verstehe wird ja sogar von der Richterin zugestanden, dass die biblischen Aussagen zur Homosexualität nicht eindeutig sind und es kein Problem ist dies auch entsprechend zu äussern. Nur darf dies Festhaltung nicht in die gemeindliche Praxis einfliessen oder habe ich das falsch verstanden?

Alex

Es geht darum, dass er Homosexuelle als Verbrecher bezeichnet hat.

Es geht um Volksverhetzung!!!!!!. ….und nicht um einen Eingriff des Gerichts in die Hermeneutik eines Pastors.

Tim-Christian

@Alex 1.) Genau das wird ja von der Verteidigung bestritten und wohl auch Thema weiterer Gerichtsverhandlungen sein. Hat Latzel pauschal alle Homosexuellen als „Verbrecher“ bezeichnet, oder nur diejenigen aus dem CSD-Milieu, die in der Vergangenheit auch schon in Form von Störungen und Vandalismus gegen St. Martini vorgegangen sind? Meinte er die Homo- und Transsexuellen, als er von „Genderdreck“ sprach, oder nur die Ideologie? Das haben jetzt die höheren Instanzen zu beurteilen. 2.) Das Gericht hat sehr wohl auch theologisch bzw. weltanschaulich Stellung bezogen. Idea berichtet über die Urteilsbegründung: „Seine Aussage, er unterscheide zwischen Homosexualität, die er ablehne, und Homosexuellen, die er als Menschen achte, sei nicht nachvollziehbar. ‚Homosexualität ohne Menschen ist nicht vorstellbar‘, so die Richterin. Die sexuelle Ausrichtung sei Teil eines Menschen und mache seine Persönlichkeit aus.“ Sollte das Schule machen, dann kann in Zukunft jeder Homosexuelle jeden Pastor/Theologen verklagen, der Homosexualität Sünde nennt, denn es handelt sich dann ja um einen Angriff auf den homosexuellen Menschen und seine… Weiterlesen »

Alex

Das Gericht hat sicher nicht theologisch Stellung bezogen, dazu ist es nicht befugt!

„Den Sünder lieben, die Sünde hassen“ ist eines von vielen christlichen Klischees, die gepflegt werden.

Nochmal: Hätte er Homosexuelle als Sünder bezeichnet, wäre es kein Problem! Denn das ist eine theologische Aussage, gegen die das Gericht nicht Vorgehen kann. Deine Sorge ist also unbegründet.

Tim-Christian

@Alex

Abwarten! Hätte man mir vor ein paar Jahren gesagt, dass ein Pastor auf Grund solcher Aussagen wegen Volksverhetzung (nicht etwa Beleidigung, Ehrabschneiderei oder Verunglimpfung) angeklagt und verurteilt werden wird, hätte ich es auch nicht geglaubt. Meiner Meinung nach stellen wir uns besser darauf ein, dass es über kurz oder lang so kommen wird.

Tim-Christian

Im Übrigen – darauf kann man auch mal hinweisen – ergehen in einem anderen Kontext täglich religiös-theologische Urteile von amtlich-staatlicher Seite: „Kein Werktag vergeht derzeit in diesem Land, an dem das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nicht Verfassungsbruch begeht und bei konvertierten Flüchtlingen, die ihren christlichen Glauben als Asylgrund geltend machen, deren Glauben völlig willkürlich bewertet und sich in diesem Zusammenhang immer wieder auch Urteile über Glaubenslehren und Glaubenspraxis der Kirchen anmaßt. In den Abschiebebescheiden heißt es zum Beispiel: „Die Ausführungen zur derzeitigen Glaubenspraxis des Antragstellers, also der Kirchenbesuche, sind durchaus glaubhaft und nachvollziehbar. Eine enge persönliche Gottesbindung mit dem dauerhaften, ernsthaften Bedürfnis, ein zentral christlich geprägtes Leben weiterhin in Deutschland und dann auch in der Heimat zu führen, ist jedoch daraus nicht überzeugend erkennbar.“ Dieses Zitat ist eins von Hunderten, das stereotyp als Textbaustein in den Bescheiden so oder ähnlich immer wieder verwendet wird.(1) Durch die im Grundgesetz Artikel 140 aufgenommenen Bestimmungen des Artikels 137 der Weimarer Reichsverfassung… Weiterlesen »

Helge Beck

„Den Sünder lieben, die Sünde hassen“ Jede, die nicht die gleiche Glaubensmeinung hat, a priori in die Hölle zu verdammen ist kein Ausdruck von Liebe.

Theophil Isegrim

Alex hat Ahnung, das hat er in seinen Kommentaren eindrucksvoll bestätigt. Die Argumentation der Verteidigung kennt er nämlich gar nicht. Deshalb weiß er auch nicht in welchem Zusammenhang Latzel von Verbrechern sprach. Daher seine Fehlinterpretation.

Die Sünde hassen und den Sünder lieben ist kein christliches Klischee. Ist schon peinlich, daß die Richterin das genauso wenig geblickt hat. Aber so etwas in der Art kommt bei Eltern und ihren Kindern vor. Die Eltern lieben auch nicht alles, was ihre Kinder tun. Trotzdem lieben sie ihre Kinder. Selbstverständlich ist es möglich Taten von der Person zu trennen. Das machen wir doch ständig.

Irgendwie sind vielen Menschen die Grundsätzlichkeiten abhanden gekommen, scheint mir.

Chrissen

Ich habe heute zum zweiten Mal an Pastor Latzels Gemeinde geschrieben und den Geschwistern im Herrn versichert, daß ich als Schwuler voll und ganz hinter ihnen stehe. Was erwartet man auch von einem gottlosen weltlichen Gericht? Daß ein politisch links-grünes Gesinnungsurteil dabei herauskommt, war lange vor dem ersten Verhandlungstag völlig klar.

Ich als Schwuler habe die Worte von Pastor Latzel nie als diskriminierend, beleidigend oder verletzend empfunden, ganz im Gegenteil, im Worte Gottes können wir klar und eindeutig lesen, daß der HERR (aus-) gelebte Homosexualität verurteilt.

Übrigens: Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar. Viele schwule Männer haben, was gelebte Sexualität und ihre Präferenzen angeht, einen ziemlich, naja, grenzwertigen Geschmack, den sie aber vor Heterosexuellen geschickt zu verbergen wissen – sie sind janusköpfig.

Theophil Isegrim

@ chrissen: Naja, die Wortwahl von ihm ist nicht so richtig klasse. Man kann sich auch geschickter ausdrücken. Ich denke, das wird er in Zukunft auch tun. Aber, er hat sich ja früher schon ähnlich bezüglich anderer Religionen ausgedrückt. Das ist halt so seine Art. Und es zeigt, daß er nicht die Homosexualität besonders im Auge hat. Er lehnt die falschen Wege ab und da ist er nicht der einzige. Ich habe vorhin noch ein Kommentar aus idea Nr. 47 von Christian Starke gelesen. Er bezieht sich auf Bedford-Strohm, der meinte, „Intoleranz ist gegen das Evangelium, abwertende und diskriminierende Halteungen dürfen in der Kirche keinen Platz haben.“ Starke wirft dann Bedford-Strohm vor, daß bestimmte Gruppen den Gottesdienst von Latzel stören, die Mauern der Gemeinde beschmieren (god is gay, fight homophobia) und mehrmals mit Mord drohen. Da gab es von Bedford-Strohm keine Kritik an diese Gruppe, sich doch mal in Toleranz zu üben. Recht muß ich da dem Herrn Starke geben.… Weiterlesen »

Tim-Christian

@Helge Beck

Die Kirche verdammt niemanden zur Hölle (kann sie auch gar nicht); die Kirche warnt Menschen vor der Möglichkeit der Verdammnis zur Hölle und ruft sie zur Umkehr und zum Glauben an den Sünderheiland auf.

Das Maximale, was sie in dieser Weltzeit tun kann, ist, unbußfertige Mitglieder (!), die auch nach mehrmaliger Vermahnung nicht von schwerer, öffentlicher Sünde oder Irrlehre lassen wollen, aus der Gemeinschaft von Wort und Sakrament auszuschließen. Und selbst das geschieht (so es denn überhaupt noch geschieht) in der Hoffnung und mit dem Ziel, dass das Gemeindeglied zur Buße findet und wieder in die Arme geschlossen werden kann.

Chrissen

Oh doch, auch Gemeindezucht ist Liebe, wenn man sich an die Heilige Schrift hält und diejenigen, die falsch und irrig sind, rauswirft und sie, wie es in G’ttes Wort steht, nicht einmal mehr grüßt. Mit „in die Hölle wünschen“ hat das rein gar nichts zu tun. Manchen sollte man laut Paulus sogar „das Maul stopfen“ … G’tt ist eben nicht politisch korrekt und G’tt ist auch kein „Putzi-Mutzi-Götze“, der jedem Honig um den Mund schmiert und lieb-tüddelnd alles durchgehen läßt. Der HERR ist heilig! Ich erinnere mich an Ende 2014, als wir, also meine damalige „geschlossene Brüdergemeinde“ und ich, uns getrennt haben, weil ich plötzlich total freak-mäßig am Abdrehen war und meinte, meine Homosexualität gegen das Wort des HERRN leben zu können. Das war gewiß nicht schön, aber am Ende war es heilsam und führte mich nach einigen Jahren wieder auf den rechten Weg zu G’tt. Heute besuche ich eine „offene Brüdergemeinde“ in Frankfurt am Main. Das Dankenswerte und Erstaunliche… Weiterlesen »

Last edited 5 Monate zuvor by Chrissen
Chrissen

Hallo „Theophil Isegrim“! Es ist schon richtig, daß wir „Kinder G’ttes“ auf unsere Wortwahl achten sollten, aber hier greife ich mir mal an die eigene Nase: Wenn ich finde, daß man G’tt angreift, werde ich leider auch schnell hitzköpfig, was kein schöner Charakterzug ist. Letztlich braucht G’tt mich ja auch nicht, um sich zu verteidigen. Wenn ich aber dann lese, wie der HERR in der Heiligen Schrift spricht, so ist das oft auch alles andere als „schmeichelhaft“ – ER findet klare Worte.

Was Bedford-Strohm angeht, so sieht man hier, welche Irrlehren er predigt, denn ich schreibe es gerne wieder: G’tt ist nicht politisch korrekt und auch kein „netter Opa mit weißem Rauschebart“, nein, G’tt „diskriminiert“ ständig nach unseren menschlichen, politisch links-grünen Maßstäben. Menschen wie dieser Oberhirte seines evangelischen Vereins haben doch schon vor sehr, sehr vielen Jahren den einen lebendigen und heiligen Schöpferg’tt durch einen „halbsenilen Opa“ ersetzt. Von Heiligkeit und Herrlichkeit keine Spur mehr. Das ist traurig, aber wahr.

Helge Beck

Fakt: Bestimmte Art von Menschen *Christen* vertreten die Glaubensmeinung, alle anderen Menschen die diese Glaubensmeinung nicht teilen seien a priori aufgrund nur ihres Mensch-Seins zur ewigen Höllenqual bestimmt/verdammt.

Meine Meinung: Dies Art Antropophobie ist als Form von Rassismus kaum zu toppen.

Tim-Christian

@Helge Beck

Dann ist Ihre Meinung nicht richtig. Ich komme mit meinen muslimischen Freunden, die befürchten, dass ich in die Hölle komme und die wissen, dass ich befürchte, dass sie in die Hölle kommen, wunderbar aus.

Jutta

Also, ich schaffe das nicht anzuschauen.
Mehr als zwei Geschlechter ..

… gut, dass ich mich damit nicht beschäftigen muss.
Aber es ist ja niedlich von den beiden, dass man nun auch als „Heteren“, so gesagt und stehend im Untertext zuschauen und -hören darf …

.. der Tag der Wahrheit kommt und ich finde auch:
Sinfluencer(*innen) trifft es!

Helge Beck

Tim Christian, der säkularen Gesellschaftsordnung sei Dank, dass *richtig* oder *falsch* a priori keine Kategorien für (Glaubens-)Meinungen mehr sind.

Helge Beck

Tim Christian, ich sehe du widersprichst nicht dem Faktum dass bestimmte
*Christen* die Glaubensmeinung vertreten, alle anderen Menschen die diese Glaubensmeinung nicht teilen seien a priori aufgrund nur ihres Mensch-Seins zur ewigen Höllenqual bestimmt/verdammt.

Es gibt auch Vertreter dieser *Christen* die aufgrund dieser Glaubenshaltung Ihre Mitmenschen belästigen, abwerten, ausgrenzen, diskriminieren.

Chrissen

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie Ungläubige sich bewußt christliche Seiten suchen, um sich dann mit ihrem (gespielten?) Unverständnis zu produzieren. Da hilft nur das heilige Wort G’ttes, unter anderem hier: Johannes 3,35-36: Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben. Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. Römer 16,17-18: Ich ermahne euch aber, Brüder, dass ihr achthabt auf die, welche entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt, Zwistigkeiten und Ärgernisse anrichten, und wendet euch von ihnen ab Denn solche dienen nicht unserem Herrn Christus, sondern ihrem eigenen Bauch, und durch süße Worte und schöne Reden verführen sie die Herzen der Arglosen. Kolosser 2,8-9: Seht zu, dass niemand euch einfange durch die Philosophie und leeren Betrug nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht Christus gemäß! Denn in ihm wohnt die ganze… Weiterlesen »

Matze

@Chrissen

Aus meiner Sicht es gut, wenn Leute mit unterschiedlichen Meinungen in einem Blog Kommentare abgeben können. Gegenbeispiele, wo Leute mit anderer Meinung verunglimpft oder hinausgemoppt werden bis zum Schluß alle wo dann noch sa sind nur noch eine Meinung vertreten……..

Chrissen

Ich kenne so etwas seit sehr vielen Jahren. Dieser Helge Beck ist nicht der erste Mensch seiner Art. Klartext hat auch nichts mit Mobbing zu tun. Vielleicht ist es ja auch eine Unterstellung, aber ich nehme ihm sein Unvermögen, biblische Wahrheit verstehen und würdigen zu können, einfach nicht ab. Ich kenne so etwas aus vielen unnötigen Diskussionen mit ideologischen Ungläubigen. Störfeuer Satans. Ich frage mich auch, warum man sich nicht eher freuen sollte, wenn in einem christlichen Blog die wiedergeborenen Christen einer Meinung sind? Das ist doch genau das, was G’tt sich wünscht. Nur die dem Zeitgeist verfallenen Spalter wollen ständig anecken und diskutieren.

Tim-Christian

@Helge Beck Ich sage ja nicht, dass es keine Christen gibt, die anderen hartherzig und lieblos begegnen. Natürlich gibt es das, und ich bin da sicherlich selbst schon das ein oder andere Mal schuldig geworden. Aber das hat meiner Meinung nach nichts mit einer bestimmten Lehrmeinung, etwa der doppelten Prädestination, zu tun. Selbst dann, wenn man glaubt, dass es Erwählte und Verworfene gibt, weiß man ja nicht, wer letztlich zu welcher Gruppe gehört. Wir haben keinen Einblick in den verborgenen Ratschluss Gottes. Sein offenbarter Wille hingegen lehrt uns, für alle Menschen das Beste zu hoffen, für sie zu beten, ihnen das Evangelium zu sagen und ihnen in Liebe zu begegnen. (Als Lutheraner würde ich übrigens sagen, dass es eine Erwählung zur Seligkeit UND einen universalen Heilswillen Gottes gibt. Und auch Calvinisten würden in der Regel sagen, dass den Nicht-Erwählten das Heil in Christus wirklich angeboten wird, so dass sie letztlich aus eigener Schuld verlorengehen. Die Vorherbestimmung hebt die Verantwortlichkeit nicht… Weiterlesen »

Last edited 5 Monate zuvor by Tim-Christian
Matze

@ Chrissen
Ich kann Dich gut verstehen. Auch ich finde manche Diskussion anstrengend und auch mir wäre es lieber wenn man mit manchen Leuten mehr auf einer Linie wäre.
Ich freue mich aber auch genauso, wenn ich etwas lese, was meine Zustimmung findet und mich ermutigt
Aber eines nicht vergessen: Gott kann auch auf krummen Linien gerade schreiben
Wenn Ungläubige hier mitlesen, gibt es doch die Chance dass sie zum Nachdenken kommen und vielleicht zu Jesus finden. Das ist auch der Grund, warum ich z.B. gerne mit Zeugen Jehovas rede. Meistens ist ja einer dabei, der sich auskennt und der andere der Lernende. Ich schaue dann bei meinen Antworten immer den Lernenden an damit besonders er sich mit meinem Standpunkt auseinander setzt..Dazu gibt es viele interessante Geschichten, welche Wege Gott alle hat, dass Menschen zu ihm finden, Wege die wir uns nie überlegt hätten.

Jutta

Ja, es wird sehr bunt.

https://www.gmx.net/magazine/unterhaltung/stars/homosexuell-bisexuell-queer-trans-tv-stars-outen-35507226

Damit werden Kinder und junge Erwachsene noch irrer gemacht.

Es ist schon sehr wichtig, dass man von jedem „Star“ weiss, wie er tickt.
Nicht umsonst nennt man die Pharisäer Heuchler=Schau-spieler.

A. Tozer beschreibt das in einer Broschüre über die Gefahren des christlichen Films sehr schön.
Und als Schauspieler/Showbizkuenstler heuchelt und luegt man auch, dauernd. Man muss. Sonst verdient man nix.
Am meisten aber belügt man sich selbst.

Last edited 3 Monate zuvor by Jutta
Jutta

Zu meinem vorigen, letzten Kommentar:
nun bringt „Welt“ auch diesen Artikel.
Für mich ist das ein politisches Programm.
Denn in der Branche weiss ohnehin jeder, wer was ist und wer wann mit wem und warum und auch nicht.
Es ist die Intelligenz beleidigend, dass das Einfluss hätte auf die Besetzung.

Ausserdem: wieso muss man immer alles herausschreien? Weiss man in einem normalen Betrieb von allen, wie und was sie sind?
Interessiert das irgendjemanden?

Warum bloss nehmen die sich immer alle so wichtig.
Und warum solidarisieren sie sich nicht mit den Flüchtlingen, die aufgrund dieser Neigungen fliehen mussten?
Und dass das was mit dem Islam zu tun hat?

Last edited 3 Monate zuvor by Jutta
Jutta
Last edited 6 Tage zuvor by Jutta