Big Brother 2.0 in Europa

In der 3sat Mediathek ist ein Bericht über das EU-Überwachungsprojekt »Indect« zu finden. Hinter »Indect« steckt ein Projekt der Europäischen Union. Die EU forscht mit einem Etat von ca. 15 Millionen Euro an Programmen, die »abnormales Verhalten« von Menschen erkennen. Indect soll auf aggressive Stimmen oder gewalttätige Mimik in Videos und Bildern reagieren. Auch wer im Netz auffällt, soll durch die Verknüpfung mit Überwachungskameras, Handy-Ortung und unbemannten, vernetzten Flugzeugen auch im öffentlichen Raum ausspioniert werden können. Ein, wie ich meine, besorgniserregender Ausblick.


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45 Kommentare
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10 Jahre zuvor

[…] Theoblog hat zum Thema ein Video eingebettet. Heise.de bringt einen lesenswerten Artikel heraus. […]

Hans Otto S.
Hans Otto S.
10 Jahre zuvor

Ein guter Hinweis. Dem Bürger kann man nur mit Totalüberwachung beikommen, da arbeitet die EU ganz nach amerikanischem Schema. Gut sind auch die „Vermutungen“, die auf der von berlinjc verlinkten Seite stehen. Allerdings sind es keine Vermutungen, sondern Vorhersagen. Dem Bürger wird seit Ende des 2. WK eine Quasidemokratie vorgemacht, die er dröge schluckt. Jetzt wird ihm die Strafe dafür; dass die Christen dabei ihr Fett abkriegen, hat ganz einfach mit ihren nach EU-politischem Ermessen reaktionären und intoleranten Ethikforderungen zu tun. Man wird unter der totalen Kontrolle mehr schaffen als mit dem totalen Krieg. Durch gezielte Maßnahmen wird man auch Bürgeraufstände vermeiden können, sofern sich das dekadente Pack überhaupt noch dazu aufraffen kann. Mit dem Verschwinden der Privatsphäre muss dann ironischerweise auch die Ecclesia aus Europa verschwinden; für religiöse Spinner hat man dann keinen Platz mehr in einem postchristlichen Zeitalter. Das gibt wieder ordentlich Tinte auf den dispensationalistischen Füller der Freikirchen, deren Mitgliederzahlen gerade in Deutschland nicht zu unterschätzen sein… Weiterlesen »

Schandor
Schandor
10 Jahre zuvor

„Die Heilsgeschichte hat wiederholt gezeigt, dass Gott so lange mit der Erfüllung seiner Verheißung gewartet hat, bis eine Erfüllung unmöglich schien. Erst dann tat er das „Unmögliche“. Gott hat verheißen, alle Geschlechter der Erde zu segnen. Er hat verheißen, dass sein Reich wachsen wird, bis es die ganze Erde umspannt und dass er dies durch die Verkündigung des Evangeliums von seinem Sohn erreichen wird. So wird auch nichts auf Erden, im Himmel oder in der Hölle verhindern, dass dieses Versprechen auch eingelöst wird.“
Keith A. Mathison, „Postmillennialism — An Eschatology of Hope“

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

@Hans Otto,
Vielen Dank, eine ziemlich zutreffende Analyse der Lage und der Gefahren.
Allerdings wieder sehr pessimistisch was die Moeglichkeiten Gottes angeht, das Blatt zu wenden. Wenn man nur auf den Menschen sieht (anthropozentrische Betrachtungsweise), dann haettest Du vermutlich Recht, aber als Christ muss man die Lage doch primaer theozentrisch sehen.
‚Bei Gott ist kein Ding unmoeglich‘ (Die Bibel).

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

@Schandor,
danke fuer den Hinweis.
Ich denke uebrigens, frueher waren auch Praemillennialisten der Meinung, es koenne sich noch etwas veraendern. (Denn auch Praemillennialisten wissen ja nicht, wann der sog. Antichrist kommt). Frueher wurde meines Wissens die christliche Kirche als der „Catechon“ gesehen, d.h. die Institution, die den Antichristen aufhaelt. Die praktische Anwendung davon waere, dass Christen u.a. aktiv werden und Zentralisierungsbestrebungen in der Politik entgegenwirken, soweit das im Rahmen ihrer Moeglichkeiten steht.
(Wenn Europa und der Rest sehr foederalistisch und mit mehr Gewaltenteilung organisiert wird, dann fehlt die Struktur, die fuer totale Kontrolle notwendig ist).

Wie mir scheint, will in BRD am ehesten die SPD und die Gruenen eine Schwaechung des Foederalismus, wegen der groesseren Rolle, die der Staat als universaler Problemloeser in ihrer Weltsicht spielt.
(Schade, dass sich auch viele Christen manipulieren lassen (oder haben lassen, und Parteien waehlen, die fuer mehr Zentralisierung in der Politik und gegen Foederalismus sind).

Schandor
Schandor
10 Jahre zuvor

@Roderich Der Antichrist — das ist ein Konzept, das im NT so nicht existiert. Wenn Johannes (und nur er) seinen Lesern schreibt, sie „wüssten“ ja, dass der Antichristus kommt, dann wird er damit eine damals lebende Person im Auge gehabt haben. Erst später dann hat man so nach und nach das Tier aus Offb 13 mit dem Antichristus identifiziert. Wenn zurecht, dann finden wir in jenem ominösen Spruch mit der Zahl 666 einen schönen Hinweis auf Nero: Damals war Gematira bekannt und wurde stark benutzt. Wenn ich mich nicht irre, ist der gr. Begriff für „Weisheit“ nicht mit unserem Begriff der Weisheit gleichzusetzen. In der gr. Philosophie (…sophia!) ist es ja auch nicht eigentlich eine Liebe zur Weisheit, sondern mehr zum — Wissen. Die neutestamentlichen Schreiber schrieben in erster Linie für und an ihre Zeitgenossen, denke ich. Das Konzept des Antichristus ist insofern zeitlos, weil es die Bösen bis zum Schluss hin geben wird. Es passt einfach immer. Ich glaube… Weiterlesen »

ernst
ernst
10 Jahre zuvor

Ich stelle fest, dass Hans-Otto wieder mal seine weltverschwörerischen Hypothesen postet, selbstverständlich ein weiteres Mal ohne konkrete Belege. Dieses Sammelsurium eine „Analyse“ zu nennen, lieber Roderich, ist fürwahr kühner Euphemismus! „Durch gezielte Maßnahmen wird man auch Bürgeraufstände vermeiden können, sofern sich das dekadente Pack überhaupt noch dazu aufraffen kann“ – wer ist damit gemeint? Grammatisch liegt es nahe, darunter die ´Bürger´ zu verstehen? Das Volk? Wenn ja: das wäre menschenverachtende Sprache! (Das Volk, viele einzelne Bürger haben große Opfer gebracht, ohne die wir nicht hier an dieser Stelle diskutieren könnten.) Ich empfehle als Gegenmittel die Lektüre von J.Gauck: „Winter im Sommer, Frühling im Herbst“. Oder gehört der auch zum ´dekadenten Pack´? Wer, Hans-Otto, ist nach Deiner Meinung eigentlich nicht dekadent? @ Schandor: WAs Du schreibst, ist interessant; ich muss daran denken, dass nach der Spätantike, als Johannes noch von Antichrist schrieb, erst mal 1000 Jahre ´Mittelalter´ kommen, mit den großartigsten Zeugnissen christlicher Kultur! (Natürlich war das nicht ausschließlich ´biblisch´ begründetes… Weiterlesen »

wpev
wpev
10 Jahre zuvor

Nun, wenn man sich Bürger so anschaut… die Ursachen für Tötungsdelikte… wie ideal wenn man per Software etc. dem etwas vorbeugen könnte, oder?

Dabei hätte doch alles bestens laufen können…
Prediger 7 9. Allein, siehe, dieses habe ich gefunden, daß Gott den Menschen aufrichtig geschaffen hat; sie aber haben viele Ränke gesucht.

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

@Ernst, doch, den Ausfuehrungen von Hans Otto liegt durchaus viel zutreffende Analyse zugrunde. (Hans Otto hatte ja mehrere Buecher genannt im letzten Eintrag – schon alle gelesen?) „Dekadent“ ist sicher in vielen Punkten zutreffend, auch der Einzelne nicht immer bewusst diese Entscheidung getroffen hat „ich will dekadent sein“, sondern wir sind alle beeinflusst von unserer Kultur. Natuerlich ist „Pack“ schon etwas wie ein Schimpfwort (Jesus haette das nicht so gesagt, sondern sieht in jedem Buerger – wie dekadent auch immer – noch ein wertvolles Geschoepf Gottes). Die Moeglichkeit zur Umkehr besteht ja immer. (Wohlwollend koennte man sagen: das Wort „Pack“ war ein rhetorisches Mittel zur Bestaerkung des Ernstes der Lage, aber wie dem auch sei). Natuerlich sind mit „dekadent“ WIR gemeint, d.h. die Buerger. Siehe Rohrmosers Buch „Christliche Dekadenz in unserer Zeit“. Wir sind dekadent dahingehend, dass die meisten von uns es kaum noch fuer wert erachten, uns fuer Ziele einzusetzen, die ueber „Geld“, „Sex“, „Ansehen vor anderen“, „Hip sein“… Weiterlesen »

Schandor
Schandor
10 Jahre zuvor

@Roderich Ich finde es auch nicht gut, alle Bürger in einen Topf zu werfen. Viele sträuben sich gegen die derzeitigen Entwicklungen. Das nenne ich zumindest nicht „dekadent“. Mich macht eine solche Entwicklung zwar traurig, aber nicht mehr wie früher ängstlich. Ich kenne Rohrmoser noch nicht; wie ich aber sehe, wird es höchste Zeit, da mal reinzuschnuppern. Hast Du einen Tip, mit welchem Buch ich anfangen sollte? @ernst Ja, nennt nicht alles Verschwörung, was dieses Volk Verschwörung nennt (Jes 8,12). Naja, es dürfte halt schwer sein, Beweise zu erbringen, vor allem müsste man sich vielleicht dahingehend verständigen, was als Beweis gelten darf. Vielleicht ist es auch gar keine Verschwörung, sondern einfach das Machtstreben einzelner, was uns Hans Otto da präsentieren will. Und dass es das gibt, ist ja nicht zu leugnen. Aber ich wünschte mir auch konkretere Hinweise, muss ich sagen. Im Vorwort von Neil Postmans „Wir amüsieren uns zu Tode“ gibt Postman Aldous Huxley den Vorzug vor George Orwell. Er… Weiterlesen »

Hans Otto S.
Hans Otto S.
10 Jahre zuvor

Durch die exzessive Desiformierung des Bürgers sind die Medien in der Lage, dem Bürger ein völlig falsches Bild, ein potemkinsches Dorf zu vermitteln. Der Bürger wird systematisch und von langer Hand vorbereitet dagegen immunisiert, die richtigen Fragen zu stellen. Er glaubt dem Ablenkungsmanöver der öffentlichen Nachrichten, um nicht zu sehen, was er nicht sehen darf. Die öffentliche Politik (in Fragen Entwicklung, Bildung, Steuer, Einsparungen u. ä.) ist selbst Ablenkungsmanöver. Der Politiker ist das Mittel der Mächtigen, dessen Taten der Öffentlichkeit je als politische Notwendigkeit zu verkaufen. Der Politiker sieht sich mitunter als eine Art Botschafter oder Missionar: Er führt aus, was er von höherer Stelle empfängt. Er ist nicht Programmdirektor, sondern Schauspieler. Spielt er gut, bleibt er. Wenn nicht (und wir wissen, dass in letzter Zeit der eine oder andere ganz überraschend zurückgetreten ist), muss er freiwillig gehen. „Beweise“ zu verlangen beweist mithin selbst, dass man die Brisanz der Thematik noch nicht recht verstanden hat. Die Beweise werden täglich erbracht,… Weiterlesen »

ernst
ernst
10 Jahre zuvor

@ Hans-Otto „“Beweise” zu verlangen beweist mithin selbst, dass man die Brisanz der Thematik noch nicht recht verstanden hat.“ Mit solchen oder ähnlichen Aussagen versuchst Du schon länger, Dich aus der argumentativen Defensive zu befreien. Aber einen überzeugenden Befreiungsschlag vermag ich darin nicht zu erkennen. Ich frage mich einmal mehr, was für ein Bild vom Bürger, vom Menschen, meinetwegen auch: von anderen Christen, Du hast? Was die Massenmedien angeht sind wir sicher weitgehend einig. Aber schon bei den Politikern wird es eng: Welche kennst Du persönlich, welche Erfahrungen hast Du gemacht, dass ein solch deprmierendes Bild herauskommt? Es ist doch wie überall: es gibt Aufrechte und Halunken, Idealisten und Zyniker, Unbestechliche und Korrupte… Ansonsten: also doch 9/11! Was im übrigen vorstellbar ist oder unvorstellbar: es gab mal einen deutschen Sportflieger, der mit seiner einmotorigen Maschine auf dem Roten PLatz, sozusagen dem Allerheiligsten des Sowjetkommunismus, gelandet ist. Auch darauf hätte vorher wohl niemand auch nur einen einzigen Dollar gewettet. 2001 war… Weiterlesen »

Johannes Strehle
Johannes Strehle
10 Jahre zuvor

@ Roderich

„(Jesus haette das nicht so gesagt, sondern sieht in jedem Buerger – wie dekadent auch immer – noch ein wertvolles Geschoepf Gottes).“
Letzteres ist zweifellos richtig. Und Jesus hat – wie Gott durch die Propheten – seine wertvollen Geschöpfe auch dadurch ernst genommen, dass er ihnen bei Gelegenheit drastisch ihre Dekadenz vorgehalten hat: „Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht…“

Schandor
Schandor
10 Jahre zuvor

@ernst Hm, ja. Da stellst Du ein paar Fragen, die ich auch gerne beantwortet hätte. Die 9/11-Problematik scheint mir eher darin zu liegen, dass wir nicht überprüfen können, was uns gesagt wird. Ich habe einmal einen Film darüber gesehen, der sich überhaupt nicht mit dem Verschwörungsaspekt der Sache beschäftigte, sondern rein mit den gesundheitlichen Folgen des Einsturzes. Waren viele Interviews und so. Aber was die Leute da so gesagt haben, zusammen mit all den seltsamen Dingen, die man schlucken soll (z. B. dass eine Untersuchung der „Unfallstelle“ sofort unterbunden wurde oder dass gleich beide Türme einstürzten, obwohl die Baupläne vorsahen, dass selbst eine 747 das Gebäude nicht zum Einsturz bringen kann oder dass die Türme in sich zusammenstürzten oder dass die Trägersubstanz nicht schmolz, sondern pulverisiert wurde oder dass ins Pentagon kein Flugzeug, sondern eine Rakete reingeflogen ist oder dass die beiden Türme monatelang von einem Spezialteam „untersucht“ wurden, die ganze Stockwerke für ihre „Untersuchung“ abriegelten usw. usw. usw. usw.… Weiterlesen »

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

@Hans-Otto, eine persoenliche Frage: gehst Du eigentlich in eine Kirche oder Gemeinde? (Und wie steht es mit dem persoenlichen Bibelstudium und Gebet?) Ich denke, eine lebendige Beziehung zu Gott und regelmaessige Lektuere der Bibel waere sehr hilfreich als „Balance“ zu Deinen sonstigen Gedanken. Nicht, dass alles falsch ist, was Du sagst – viele Deiner Sorgen teile ich, manches erscheint mir zu weit gehend, aber ich finde es sehr gut, dass Du so wachsam bist. Aber ich denke, wir sollten nicht NUR „auf das Boese starren“. Sondern auch – und viel mehr – auf Gott sehen. Das „auf Gott sehen“ bleibt eine Phrase, wenn man es nicht geistlich versteht, ich meine also: man braucht den Heiligen Geist, um auf Gott sehen zu koennen, man muss „im Geist leben“. Und das ist wohl kaum erreichbar, indem man nur Buecher „ueber“ das Christentum oder ueber die gesellschaftliche Gesamtlage liest, sondern dies ist nur durch eine persoenliche Begegnung mit Gott erreichbar. Und dazu gehoert… Weiterlesen »

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

@Schandor:
Um bei Rohrmoser etwas „reinzuschnuppern“, empfehle ich erst mal auf der Webseite http://www.gfk-web.de/ die „Vortraege“ anzuklicken. Das sind frei gehaltene Referate von G. Rohrmoser, dennoch hoechst brilliant, die aktuelle Ereignisse kommentieren.

Danach als gute „Einfuehrung“ z.B. „Der Ernstfall. Die Krise unserer liberalen Republik“. (Ganze 560 Seiten, sehr breit und tief – eine schwierige Materie, aber alles sehr logisch und klar dargestellt).

Bei Amazon.de gibt es einige gebrauchte Exemplare fuer ca. 3.30 Euro, bei gfk-web.de kannst Du es offenbar neu kaufen fuer 15.90 Euro. (Amazon.de liefert gebrauchte Buecher nur innerhalb Deutschlands).

Das Buch „Christliche Dekadenz in unserer Zeit“ ist aber auch sehr lohnend.

Jörg
Jörg
10 Jahre zuvor

ich fand Rohrmosers Ernstfall auch extrem interessant. Allerdings fehlt dem Buch, was andere zu viel haben: Fußnoten, die begründen und vertiefen bzw. auf entsprechende Literatur verweisen. Ich hatte bei der Lektüre extrem viele Fragen und fühlte mich damit allein gelassen. Ich wollte eigentlich meiner ehemaligen Philosophiedozentin eine lange Mail mit entsprechenden Fragen schicken, aber der Alltag hat mit der Zeit alle Gedanken und Fragen wieder zugeschüttet. Vielleicht lese ich es nochmal, und schreib gleich meine Fragen und Gedanken mit…

Sind die anderen Bücher von Rohrmoser auch so? Dh. zwar flüssig zu lesen und anregend, aber viel Vorkenntnisse voraussetzend und ohne Hilfestellungen zu weiterer eigener Vertiefung?

LIebe Grüße

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

@Joerg: Ja, die meisten Buecher von Rohrmoser haben keinen grossen Fussnotenapparat. Der Grund ist, dass er meistens freie Vortraege gehalten hat, die dann einfach abgetippt und (mit minimalen Korrekturen) als Buch veroeffentlicht worden sind. Der „Ernstfall“ hatte durchaus einige schwierige Kapitel, z.B. das ueber Erziehung etc. Noch wesentlich schwieriger als „Der Ernstfall“ sind uebrigens seine fruehen Buecher (Subjektivitaet und Verdinglichung; das war seine Habil ueber Hegel); „Das Elend der kritischen Theorie“ (1970; Widerlegung von Adorno, Horkheimer und Konsorten; finde ich zumindest persoenlcih sehr schwer): „Herrschaft und Versoehnung. Aesthetik der Kulturrevolution des Westens“ (1972); oder „Emanzipation und Freiheit (ca. 1970, dann ca 1995 spaeter neu aufgelegt als „Emanzipation ODER Freiheit“). Diese vier fand ich zumindest sehr schwierig. Hingegen viel leichter zu lesen als „Der Ernstfall“ sind die Buecher „Die Wiederkehr der Geschichte“(1995), oder „Kampf um die Mitte“ (1999), oder das oben erwaehnte „Christliche Dekadenz“. (Allerdings auch alle ohne umfangreiche Fussnoten). Vermutlich wuerde es also mehr Sinn machen, mit diesen letztgenannten Buechern… Weiterlesen »

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

@Joerg,
eine aussergewoehnlich gute Zusammenfassung und Wuerdigung des gesamten Werkes von Guenter Rohrmoser findet man uebrigens in der Festschrift „Tamen!“ zum 80-jaehrigen Geburtstag von Guenter Rohrmoser, in dem hervorragenden Beitrag von Prof. Dr. Harald Seubert (ca. 50 Seiten).

Herr Prof. Seubert kannte Prof. Rohrmoser ueber lange Jahre, kennt und v.a. versteht sein ganzes Werk, und ist offizieller geistiger „Erbe“ von Prof. Rohrmoser und wird sein Werk weiterfuehren. Prof. Seubert ist momentan beschaeftigt, posthum einige weitere Werke von Rohrmoser herauszugeben. (Diese basieren auf Tonbandmitschnitten von den Vorlesungen von Rohrmoser in Hohenheim).
Das letzte war „Glaube und Vernuft am Ausgang der Moderne. Hegel und die Philosophie des Christentums“, erschienen im EOS Verlag 2009, fuer 48 Euro, mit 544 Seiten. (Darin wird u.a. gezeigt, was die drei „Hegel-Auslegungen“ sind, die heute vorherrschen, und Rohrmoser begruendet, warum Hegel einen Ausdruck der christlichen Philosophie formuliert hat, der der Moderne gerecht wird; sozusagen „Versoehnung innerhalb den Entzweiungen der Moderne durch das Evangelium“).

Jörg
Jörg
10 Jahre zuvor

@Roderich Das eine, was ich extrem interessant fand, war der Gedanke (von Rohrmoser oder durch ihn angeregt), dass die Moderne (und wie positiv konnotiert ist doch immer noch „modern“ im Unterschied zu unmodern/vormodern = rückständig usw!!) durch den Kollaps des operativen Kommunismus infragegestellt oder sogar widerlegt sei, da der Kommunismus der konsequenteste Versuch der Durchsetzung/Umsetzung der Werte der Moderne sei. Und dass folglich auch der Liberalismus als anderer Umsetzungsversuch infragegestellt sei. Interessant fand ich auch die Rolle des Christentums, sowohl historisch gesehen als auch für den zukünftigen Lösungsweg. Aber leider ist mir hierzu jede konkrete Erinnerung an Rohrmosers Gedanken entfallen. Ich weiß nur noch, dass sie mir in meinen damaligen Gedanken über den Zustand unserer Gesellschaft, ausgelöst durch die Konfrontation mit der Unterschichts- und der MIgrationsproblematik, zum ersten Mal so etwas wie eine Hoffnung auf die Möglichkeit einer Erklärung und eines Auswegs fühlen ließen, und dass ich mir dachte: DAS müsste der Gegenstandsbereich der christlichen Denker Deutschlands sein, wenn sie… Weiterlesen »

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

@Joerg, wow, da hast Du in der Tat einen sehr grundlegenden Gedanken von Rohrmoser angesprochen. Das ist in der Tat ein faszinierender Gedanke, dass mit dem Zusammenbruch des Kommunismus die Moderne insgesamt in Frage gestellt ist. Was den Loesungsweg angeht: Rohrmoser hat u.a. erwaehnt, dass der erste Blick stets zu Gott gehen soll (nicht zum Staat), daher sollte Gebet eine vordringlichte Taetigkeit sein. Vereinfacht gesagt, waere eine „Erweckung“ die Loesung. Rohrmoser drueckt das so aus: die Christliche Gemeinde ist der Ort, in dem die sittliche Substanz erzeugt wird, ohne die ein freiheitlicher Staat bzw. ein freiheitliches Zusammenleben nicht existieren kann. Der christliche Glaube erleuchtet u.a. auch die Vernunft. D.h. klares, logisches Denken ist – letztlich und auf lange Sicht – am ehesten moeglich durch ein christliches Weltbild. Und Rationalitaet ist auch notwendig, um die Probleme zu erkennen und sie dann loesen zu koennen. In einem Interview mit Idea Spektrum sagte Prof. Rohrmoser einmal: wir brauchen eine neue Reformation. Und damit… Weiterlesen »

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

@Joerg: DAS müsste der Gegenstandsbereich der christlichen Denker Deutschlands sein, wenn sie relevant sein wollen zum Wohle unserer Gesellschaft und nicht nur als Konkursanalysten oder Schönheitschirurgen. Wer sind denn aus Deiner Sicht die christlichen Denker? Wo finden wir sie, und wie koennen wir mehr von ihnen erzeugen? Ich wuerde es eher umformulieren: DAS muesste ein wesentlicher Gegenstandsbereich der Bibelschulen werden, die die Pastoren heranziehen, und DAS muesste auch von christlichen Millionaeren als wichtig genug angesehen werden, um mal ein paar Millionen zu spenden, um einen entsprechenden Think Tank zu gruenden / zu unterstuetzen (damit sich Leute hauptberuflich damit beschaeftigen koennen), und DAS muesste auch oefters in den Gemeinden in Seminaren und von der Kanzel zu hoeren sein. Allgemein wuerde ich Dir zustimmen: es gibt bei weitem genug evangelikale Intelligenz, die komplett brach und ungenutzt „herumliegt“, weil Evangelikale oft meinen, ihr Glaube sei eine rein mystische Angelegenheit und haette GAR keine Relevanz fuer die Gesellschaft. Abgesehen davon: ich kann nur ermutigen:… Weiterlesen »

Jörg
Jörg
10 Jahre zuvor

@Roderich Zunächst mal danke für alle Literaturtips, Gedanken und Hilfestellungen!! Es war auch gut, zu hören (und den Namen genannt zu bekommen), dass es einen geistigen Erben von Rohrmoser gibt, der den Nachlass aufbereitet und das, so Gott will, weiter- und zu Ende führt, was Rohrmoser vorhatte. Auch ich dachte in der Tat bei christlicher Intelligenz an bibeltreue theologische Ausbildungsstätten, und zwar nicht nur die hochwissenschaftlichen (theoretische Intelligenz) sondern auch die eher praktisch ausgerichteten, eine gesunde Symbiose von theoretischer und praktischer Intelligenz. Ich hätte mich gerne im Rahmen meiner Ressourcen weiter eingelesen, aber der Ernstfall gab dazu ja leider keine Hilfestellungen, die ich aber bräuchte, da meine einsemstrige Einführung in die Philosophiegeschichte nicht ausreicht, um mich in demjenigen Gebäude zurecht finden und vielleicht sogar noch andere Außenstehende („Gesellschaft) darin orientieren zu können, von dem Rohrmoser nur den Dachstuhl (dh die letzten Schlussfolgerungen und Ergebnisse) präsentiert. Gestatte nochmal Nachfragen, vielleicht kannst du mir ja weiterhelfen aus deiner Beschäftigung mit dem Thema… Weiterlesen »

Jörg
Jörg
10 Jahre zuvor

PS: Ich meinte mit dem letzten Satz nicht, ob sondern wo genau Rohrmoser sich dazu geäußert hat, damit ich mir das mal anschauen kann.

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

@Joerg, Leider weiss ich nicht, wann und wo Prof. Rohrmoser den Begriff „Geistige Wende“ zum ersten Mal verwendet bzw. definiert hat; ich nehme an Ende der 70er Jahre. Prof. Rohrmoser hat auch nicht in einem „Lehrbuchartigen“ Stil geschrieben, sondern mehr „umfassend und prophetisch“. In gewissem Sinne koennte man fast das gesamte Werk Rohrmosers als „Aufruf zur geistigen Wende“ bezeichnen. Kurz gesagt, sollte diese „Geistige Wende“ ein Gegenprogramm zur neomarxistischen Kulturrevolution sein; sozusagen eine „christlich konservative Kulturrevolution“. Da der Neomarxismus ein umfassendes Programm hatte, das alle Lebens- und Gesellschaftsbereiche umfasste, musste auch die „Geistige Wende“ genauso umfassend sein. Sie hat ihren Ausgang bei einer Umkehr zu dem lebendigen Gott der Bibel, und hat Auswirkungen in allen Lebens- und Gesellschaftsbereichen. In den folgenden vergleichsweise neueren drei Buechern gibt es jeweils ein ganzes Kapitel, in dem das Wort „Geistige Wende“ woertlich in der Kapitelueberschrift vorkommt: – „Kampf um die Mitte“ (1999, Olzog Verlag) – „Die Wiederkehr der Geschichte“ (1995, Gesellschaft fuer Kulturwissenschaft) –… Weiterlesen »

Jörg
Jörg
10 Jahre zuvor

Wow, ganz ganz herzlichen Dank für deine Mühe :):):)
Falls du noch Literatur zur Begründung der These der geschichtlichen Widerlegung der Moderne hast oder findest, reicht wirklich eine brauchbare Literaturangabe – du musst dir nicht die Mühe machen, die Sachen abzutippen, ja?

Liebe Grüße und die Segenswünsche kann ich nur zurückgeben!

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

@Joerg, kein Problem. (Ich halte das Thema auch fuer wichtig, daher schadet das Tippen auch nicht :-))
Die Literaturangaben zur Widerlegung der Moderne werde ich versuchen zu liefern. (keine Sorge, ich werde dabei auch keine ganzen Buecher abtippen ;-))
Ich glaube, die Sache ist aber sehr komplex und auch gemischt.
Ich denke, vorab gesagt, man muss unterscheiden zwischen der „Form“ und dem „Inhalt“. Nicht alles, was „Moderne“ ist und heute unsere Gesellschaftsform ist, ist per se schlecht. Viele buergerliche Freiheiten sind ja gut; manche aeusserlichen Resultate z.B. der Franzoesischen Revolution sind gut; aber das grundlegende Prinzip, also „weder Gott noch Meister“ ist schlecht.
Wo die „Moderne“ zum „-ismus“ wird, also zu einem normativen Wert, bzw. wo eine Perfektionierbarkeit des Menschen unterstellt wird und ein entsprechender Gesellschaftsentwurf erstellt wird, da wird es brenzlig bzw. ein Irrweg.
Mehr in den naechsten Tagen.

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

@Joerg, Am besten wird diese These vom Zusammenbruch der Moderne wegen des Zusammenbruchs des Sozialismus wohl im Buch „Der Ernstfall“ beschrieben, naemlich im zweiten Kapitel „Der Zusammenbruch der ideologischen Weltbilder als Ausdruck der Krise der Moderne“. Auf S. 39 heisst es da, dass Marxismus und Liberalismus im Kern beides Ausdruck des Weltbildes der Moderne waren. (Beide wollten den Menschen von jeder Form materiellen Mangels und von der Herrschaft und von Abhaengigkeiten befreien.) Weiter auf S. 39: Meine These lautet: Mit dem Fortfall oder der geschichtlichen Widerlegung des Sozialismus ist unser ganzes modernes politisches Weltbild im Kern zusammengebrochen. Der Sozialismus hat sich als die progressivste Ideologie der Moderne verstanden, und das nicht nur in seiner marxistischen, sondern auch in seiner reformistischen Auspraegung [d.h. Sozialdemokratie, Neomarxismus etc.]. (Dort dann mehr dazu). Als einen Aspekt der Moderne nennt Rohrmoser noch den Glauben an die Herstellbarkeit und Machbarkeit eines Paradieses auf Erden. Weil der „Progessivismus“, der mit der Moderne einhergeht, gescheitert sei, komme eben… Weiterlesen »

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

… uebrigens waren auch der Faschismus und Nationalsozialismus auf jeweils eigene Weise eine Auspraegung der Moderne, auch wenn sie sich gegen die Moderne wandten – aber sie bekaempften die Moderne mit den Mitteln der Moderne. (Mehr dazu im Buch „Deutschlands Tragoedie“ von Rohrmoser, siehe letzter Post).

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

@Joerg, inzwischen wird das hier vielleicht keiner mehr lesen, aber hier noch ein kleiner Hinweis auf das Wort „Moderne“: eine interessante und kritische Auseinandersetzung mit dem „Modernism“ gab es bei Abraham Kuyper (1837 bis 1920), ehem. Premierminister der Niederlande 1901 bis 1905 und Autor von ca. 200 Buechern, und fuehrender reformierter Denker; er galt als der einflussreichste Intellektuelle der 2. Haelfte des 19. Jahrhunderts. Kuyper sagte, der „Modernism“ ist eine umfassende Weltanschauung, die jeden Bereich des Lebens und der Gesellschaft betrifft. Daher genuege es nicht, wenn Christen sich auf die persoenliche Glaubenserfahrungsebene beschraenken; denn die Tatsache, dass Gott der Schoepfer ist, habe auf alle Lebensbereiche eine Auswirkung, u.a. auch darauf, wie wir in Wissenschaft, Kunst, Politik, Wirtschaft denken und handeln. Das Buch „Lectures on Calvinism“ von Abraham Kuyper (mit den „Princeton Lectures“ aus dem Jahre 1899) steht online. http://www.kuyper.org/main/publish/books_essays/printer_17.shtml, siehe ab S. 11. Dort heisst es u.a. S.11: From the first, therefore, I have always said to myself,–If the battle… Weiterlesen »

Johannes Strehle
Johannes Strehle
10 Jahre zuvor

Roderich,

gibt es “Lectures on Calvinism” bzw. “Christianity. A Total World and Life System”
auch in Deutsch?
Gibt es eine Biographie von Abraham Kuyper in Deutsch?
Da könnte vielleicht der eine oder andere deutsche Evangelikale
etwas über „Christ und Politik“ lernen.
Ich habe bei Amazon kein einziges Buch von ihm in Deutsch entdeckt.

Übrigens vielen Dank für Deine laufenden Literatur-Hinweise!
Herzlich grüßt Johannes.

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

Das Buch „Lectures on Calvinism“ war frueher mal uebersetzt worden (ich schaetze so rund ~1920), ich hatte es mal in einer Bibliothek gesehen. Aber ich glaube, es ist schon sehr lange nicht mehr verfuegbar. Und ich weiss nicht, wie gut die Uebersetzung ist, aber ich vermute stark, man muesste es noch mal neu uebersetzen. Das waere finanziell ein Wagnis, weil sich ein >100 Jahre altes Buch, das auch noch „Calvinism“ im Titel hat, von einem in BRD (zu Unrecht) sehr unbekannten Niederlaender in BRD wohl kaum verkaufen liesse, d.h. – es waere ein Verlustprojekt. Allerdings wuerde sich das Buch inhaltlich aus meiner Sicht so sehr lohnen, dass es sich lohnen wuerde, einen kalkulierten Verlust hinzunehmen. Gemeinden sind ja sehr gut darin, 3.000.000 Euro fuer ein neues Gebaeude zu sammeln, in dem 400 Leute Platz haben. Diese 400 Leute sitzen dann bequem, haben aber noch kein erneuertes Denken. Aber dafuer, 3.000 Euro fuer eine sehr gute Buchuebersetzung zu sammeln, fuer ein… Weiterlesen »

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

Fuer drei Euro gibt es offenbar eine Biographie von Kuyper, allerdings aus dem Jahre 1924, gebraucht. Auch nicht mehr aufgelegt.

„Dr. Abraham Kuyper 1837-1920 – Ein Lebensbericht“, siehe bei amazon.de

trackback
10 Jahre zuvor

[…] sich hier gerade eine Diskussion über Abraham Kuyper entwickelt, will ich darauf verweisen, dass sein […]

Andreas
10 Jahre zuvor

@Roderich:
Bei http://www.zvab.com findet sich noch ein Exemplar. Der Titel lautet „Reformation wider Revolution. Sechs Vorlesungen über den Calvinismus.“. Jedoch mit 80 € nicht ganz günstig.

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

, vielen Dank fuer den Link zum PDF, und Andreas, vielen Dank fuer den Hinweis auf das antiquarische Exemplar (ist mir aber zu teuer 😉 Da ist ja das Ausdrucken mit einem Tintenstrahldrucker noch billiger…
Man muesste mal diese alte Uebersetzung pruefen auf die Guete, und ob man daraus eine Neuauflage (Print on Demand) machen koennte…

Schandor
Schandor
10 Jahre zuvor

Es liest sich jedenfalls schwerfällig. Um die Jahrhundertwende waren Schachtelsätze groß in Mode — sie deuteten auf Ernsthaftigkeit und „Wissenschaftlichkeit“ (wie auch heute bei so manchem Großkapazunder-Akademiker).
Der Stil ist freilich mehr als verstaubt, aber eine neue Übersetzung anfertigen? Dass man mit christlichem Gedankengut kein Geld verdienen kann, ist schon klar, und wenn ich mir damit einen Schaukelstuhl im Himmel erkaufen könnte, würde ich vielleicht … 😉

Johannes Strehle
Johannes Strehle
10 Jahre zuvor

Danke!
@ Ron:
Ich habe mir die Vorlesungen heruntergeladen.
@ Roderich:
Ich habe die Biographie bestellt.
Ja, so ist es mit dem Missverhältnis
zwischen dem Bau von Gemeinde-Gebäuden
und dem Bau der Gemeinde.

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

,
schoen, bin gespannt, ob die Biographie gut ist. Hoffentlich stellst Du sie danach fuer 3.23 Euro wieder bei Amazon.de ein, dann koennte ich der naechste Leser sein 😉

Hanniel
Hanniel
10 Jahre zuvor

Wir sind daran das Buch neu zu erfassen.

Roderich
Roderich
10 Jahre zuvor

@Hanniel – das ist ja fantastisch ! Viel Segen bei dem Projekt !
(Erste Frage zur Neufassung: Faengt Kuyper seine erste Einleitung nun an mit „Gruezi miteinand‘!“ ?)
Nein, war nur ein Scherz, bitte vergib ihn mir 🙂 Ich bin sicher, es wird eine hervorragende Fassung.