Boualem Sansal warnt Europa vor islamischer Diktatur

In seinem Roman 2084. Das Ende der Welt zeichnet der Algerier Boualem Sansal ein sehr düsteres Szenario für Europa. Nach dem Vorbild von Orwells 1984 beschreibt er eine Glaubensdiktatur durch den radikalen Islam, der die Menschen im Westen nichts mehr entgegenzusetzen haben. Denn: „Die Islamisten kämpfen sehr mutig für das, woran sie glauben. Allein das muss man ihnen zugutehalten. Was uns betrifft, muss ich leider sagen: Es gibt nichts, was uns antreibt. Für das Wort Freiheit wären wir früher ans andere Ende der Welt gegangen. Heute ist es hohl.“

Eigentlich wollte Sansal – wie Orwell –  eine aufmunternde Erzählung in den Roman einflechten. Doch:

Aber in dieser Welt des Islamismus wäre die Liebe unglaubwürdig gewesen. Orwell mag ein atheistischer Kommunist gewesen sein, sein Vorstellungsvermögen war christlich geprägt. Im Christentum strukturiert die Liebe das Leben.

Mehr: www.welt.de.

Kommentare

  1. Schandor meint

    Die Islamisten kämpfen sehr mutig für das, woran sie glauben.

    Wenn ein Christ sich heute auch nur verbal kombattant gibt, fallen ihm die Leute aus den eigenen Reihen in den Rücken. Wer will da noch kämpfen?

    Es ist eine Schande.

  2. Ja, wir müssen von den verfolgten Christen lernen !!!

  3. Die Diktatur hat schon angefangen:
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article156489272/Unter-den-Christen-geht-die-Angst-um.html

    Christliche Flüchtlinge werden drangsaliert, vor allem jetzt im Ramadan. Angeblich bedeutet Islam ja Frieden und Toleranz. Das wird in diesem Artikel gut beschrieben, was man darunter zu verstehen hat.

  4. Holt sich der Islam zurück, was einmal sein Besitz war ?

    „Scharia unter französischer Verwaltung

    Im „französischen Schutzgebiet“ Marokko blieb Mission unter Muslimen strikt verboten.(Beech, Politics an Missions in North Africa, 1912) Die französischen Beamten hatten Angst vor Unruhen. Unter „französischem Schutz “ lehrten Mulime ganz offen, man müsse jeden Muslim töten, wenn er Christ wird.((Patton, The Lure of Africa, 1917) Trotzdem waren westliche Orientexperten damals begeistert von der angeblich marokkanischen Toleranz. Ein namhafter deutscher Marokko-Spezialist meinte, Muslime in Marokko seiehm auf keinen Fall fanatisch, „es sei denn, dass man ihre religiösen Gefühel verletzt.“(Kampffmeyer, Marokko, 1907)

    Die französische Kolonialverwaltung wollte deshalb mit allen Mitteln, dass Muslime „provoziert“ wurden. Die Franzosen verhängten Gefängnisstrafen gegen Muslime, die sich zum christlichen Glauben bekannten. (Beech, Politics ans Missions in North Africa)Ausserdem verboten sie Muslimen, christliche Kirchen uz betreten. Diese französische Anordnung, die heute noch im Königreich Marokko gültig ist, stammt direkt aus der Scharia.(Vöcking, Religionsfreiheit in den Maghreb Ländern in: Krämers&Vellguth (hg) Religionsfreiheit, S. 147, „2014)

    Auch heute ist Mission in Marokko eine Straftat. (du Marco, Minister de la Justice et des Liiertes Direction de Legislative (Hg) Code Pedal).
    Die in der marikkanischen Verfassung erwähnte „Glaubensfreiheit“Artikel 3 der marokkanischen Verfassung: „Der Islam ist die Religion des Staates, der allen die Religionsfreiheit garantiert) existiert nur für Christen, die zum Islam konvertieren.
    Muslime dagegen dürfen nicht aus dem Islam austreten. (Vöcking, Religionsfreiheit)“

    Ehemaliges Gebiet des Islam, der sich mit brutalster Gewalt alles nahm, was er haben wollte:
    Persien, Arabien, Ägypten, Algerien, Tunesien, Marokko, Spanien, Südfrankreich (Narbonne, Toulouse), Mallorca – mit Auswirkungen und Raubzügen bis in die Schweiz, Italien – Rom, Sizilien, Malta ( dort wird heute ein arabischer Dialekt gesprochen, aus der Besatzungszeit) …

    ..aus dem Mitteilungsblatt der Evangelischen Karmelmission
    Thema dieses Heftes:
    Der Islam und das Evangelium in Nordafrika.

Ihre Meinung ist uns wichtig

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.