Nochmal: Glauben, lieben, hoffen

Glauben. Lieben. Hoffen heißt das neues Buch, das derzeit für Diskussionen sorgt. Eine Besprechung von Markus Till wurde hier im TheoBlog.de bereits gepostet. Das Buch ist deshalb so brisant, weil es einige grundlegende christliche Überzeugungen in Frage stellt und Pastoren des EFG- und FEG-Bundes daran mitgewirkt haben. Worum geht es genau und was zu tun ist, besprechen die Pastoren Matthias Mockler und Matthias Lohmann im nachfolgenden Pastoren-Podcast:

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6 Kommentare
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Udo

Anmerkung zur Behauptung, dass Paulus die Jungfrauengeburt nicht gekannt hätte, weil Jesu Abstammung aus dem Hause Davids nur über dem Stammbaum von Josef zu erklären ist: “Nicht nur Josefs Abstammung verbindet das Paar mit Bethlehem. Im ganzen Land wird die Bevölkerung für steuerliche Zwecke registriert. Zu jener Zeit gab es zwei Steuern: die Kopf- und die Bodensteuer. Für die Kopfsteuer konnte sich jeder in seinem Wohnort eintragen lassen. Für die Bodensteuer musste der jeweilige Grundstücksbesitzer zur Kommune gehen, in der sein Grundstück lag. Maria scheint also eigenes Land in Bethlehem besessen zu haben, sonst hätte sie nicht nach Bethlehem reisen müssen. In der antiken jüdischen Kultur besaßen Frauen nur in Ausnahmefällen Land. Die klassische Ausnahme waren Familien ohne Söhne und ohne Vater, so sagt es die Tora (Numeri 27,8).“ Maria hatte also wahrscheinlich früh den Vater verloren und wegen des frühen Todes des Vaters auch keine Brüder. Ein Ehemann einer Frau ohne Vater und Brüder musste sich damals in den… Weiterlesen »

David

Hab‘s mir vorhin angehört. Respekt, Herr Lohmann! Solch klare Aussagen hört man selten. Umso erfreulicher, wenn man sie dann mal vernimmt!

Helge Beck

Teilweise stimme ich Aussagen in dem Podcast zu. Nicht-wörtliche allegorische Auslegungen „der Bibel“ haben aber doch lange Tradition und finden sich auch im neuen Testament selbst. No?

FrankS

Ein guter Podcast. Ob der die erwünschten Auswirkungen haben wird, ist allerdings fraglich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Buch, welches durch ausführliches Lektorat gegangen sein muss, voreilig und ohne ausführliche Überlegungen veröffentlicht worden ist.

Vielleicht ist es ein „Versuchsballon“ der austesten soll, in wie weit die liberale und in ihrem Wesen atheistische Theologie bereits öffentlich als freikirchliche Position vertreten werden kann.

Sänger

War den Herausgebern, Autoren und Verantwortlichen die Sprengkraft dieses Buchs wirklich nicht bekannt? Es ist wenig überzeugend, sich so spät – nachdem es Kritik gab – seitens der FeG Jugend von dem Buch zu distanzieren. Wie konnte es überhaupt so zur Veröffentlichung kommen, wenn selbst der SCM-Verlag durch Herrn Eggers das Projekt als gescheitert ansieht? (wie er beim FeG Bundestag verlauten ließ.) Wie konnte das Buch beim FeG Buju an die Mitarbeiter verteilt werden, wenn doch theologische Positionen im Buch so weit von der eigenen entfernt sind? Davon abgesehen machen es sich die Leiter der FeG Jugend zu einfach, wenn sie nun mit dem Finger in Richtung BEfG zeigen, denn auch FeG-Autoren vertreten in dem Buch „strittige“ Positionen – um es sehr vorsichtig zu formulieren. Mir scheint, dass wohl leider manchen Verantwortlichen der Kompass verloren gegangen ist. Um es fromm ausdrücken: es gibt einen eklatanten Mangel an der Gabe der Unterscheidung der Geister. Das beim Bundestag in der Diskussion geäußerte… Weiterlesen »

Jürgen

Vielen Dank für den Hinweis auf den Pastoren-Podcast. Dieser ist sehr hörenswert und m.E. sehr differenziert, aber auch sehr klar. Die negative theologische Entwicklung im Bund der EFGs war mir bekannt, die bei den FeGs nicht so; finde ich aber bedauernswert und es wäre schön, wenn diese noch aufzuhalten wäre.
Das Problematische bei Büchern wie dem beschriebenen ist die Vermischung von richtiger und falscher Lehre. Bezeichnenderweise spricht Petrus in 1.Petrus 2,1 von der „unverfälschten Milch“ und Paulus warnt in 1.Korinther 5,6 davor, „dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?“