Spurgeon-Konferenz 2014: Interview mit David Jackmann
Mark K. hat freundlicherweise ein englischsprachiges Interview anlässlich der Spurgeon-Konferenz 2014 veröffentlicht. Vielen Dank!
Hier:
Mark K. hat freundlicherweise ein englischsprachiges Interview anlässlich der Spurgeon-Konferenz 2014 veröffentlicht. Vielen Dank!
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Transhumanisten hoffen, dass die Wissenschaft irgendwann den Tod überlistet. Kryoniker (von griech. kryos = Eis) lassen sich sogar einfrieren, bis die Technik ausgereift scheint. Den vergeblichen Traum des Menschen, unsterblich zu sein, beschreiben Anja Etter, Tina Kaiser und Nina Trentmann für die WELT in ihrem Artikel „Der Tod, eiskalte Warteschleife vor dem ewigen Leben“. Sie schildern auch das gute Geschäft mit der Angst vor dem Tod.
Karen Crewe, die Führungskraft aus der Londoner City, will die Natur überlisten, um Karriere zu machen. Janine und Denis Gottschalk wollen alles tun, was ihren Kindern später einmal helfen kann, wenn sie ernsthaft krank sind. Torsten Nahm, der Münchner Mathematiker, will das Risiko des Todes ausschalten. Deshalb haben sie viel Geld in eine Hoffnung investiert, die sich womöglich niemals erfüllt.
Nahm hat den radikalsten Wunsch. Und er, der Risikomanager, hat es mit den meisten Risiken zu tun. Um den Tod zu überlisten, muss er sich gegen das Leben versichern. Gehirntumore oder Alzheimer, dann nimmt das Gehirn irreparablen Schaden. Ein Mord wäre auch nicht gut. Wollte die Polizei eine Autopsie, wäre es das mit dem Traum vom zweiten Leben. Und was, wenn eine Wirtschaftskrise sein Geld vernichtet, trotz aller vorsichtigen Anlagestrategien, die Alcor versprochen hat? Selbst wenn nichts von alledem eintritt, ist ja nicht sicher, dass das mit der Wiederbelebung klappt.
„Natürlich“, sagt Nahm, „gibt es keine Garantie.“ Die Kryonik basiere nur auf einer Plausibilitätsüberlegung. „Aber wäre es nicht geradezu unvernünftig, die Chance nicht zu ergreifen?“
Er tut alles, um vorbereitet zu sein, auf den Tod und das Leben danach. Der Moment nach dem Auftauen, das ist wahrscheinlich, als reiste er aus dem Mittelalter in die heutige Zeit. Er mag den Gedanken. Er glaubt, dass die Zukunft der beste Ort ist.
Oh Mensch, erzähle mir nicht, dass du nur glaubst, was du siehst. Du glaubst, was du hoffst und was dir deine Ängste zu nehmen verspricht. Um jeden Preis! Gott wird jedoch recht behalten: „Denke aber daran: es ist gesetzt einmal zu sterben, dann kommt das Gericht. Bedenke dass du sterben musst“ (Hebräerbrief 9,27). Memento mori! „Gott, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden“ (Psalm 90,12).
Hier der Artikel: www.welt.de.
Das Statistische Bundesamt hat gestern kurz und knapp die Zahl der Woche veröffentlicht. Was hat es mit der Zahl 38 auf sich?
Vereinbarte Betreuungszeit in Kitas für unter 3-Jährige: durchschnittlich 38 Wochenstunden
WIESBADEN – Die Eltern in Deutschland hatten im März 2014 für ihre unter 3-jährigen Kinder in Kindertageseinrichtungen durchschnittlich eine Betreuungszeit von fast 38 Wochenstunden vereinbart. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden für 16 % der unter 3-Jährigen Betreuungszeiten bis zu 25 Stunden, für 28 % mehr als 25 bis 35 Stunden und für 56 % mehr als 35 Stunden pro Woche vertraglich vereinbart.
Die längste durchschnittliche Betreuungszeit vereinbarten die Eltern im Saarland mit über 45 Wochenstunden, die kürzeste in Bayern mit 31,5 Wochenstunden.
Nun denn.
VD: FL
Hanniel hat eine Einführung in Leben und Werk von Herman Bavinck geschrieben. Darin heißt es:
Um einen Zugang zu Bavincks Werk zu erhalten ist es wichtig, einen Blick auf die Hauptspannung in Bavincks Leben zu werfen. Die Krux seines Werks liegt nach der Einschätzung des Historikers George Harincks in der Auseinandersetzung zwischen zwei Kräften, die einander als „eingeschworene Gegner“ gegenüber standen: Dem alten Glauben und der modernen Kultur. Bavincks gesamtes Schaffen kann als Ablehnung der Dualität zwischen Glaube und Kultur betrachtet werden – jener Dualität, die seinen kirchlichen Hintergrund prägte. Bavincks akademische Position ist deshalb eng mit seinem Charakter und seiner persönlichen Erfahrung verbunden. Es geht darum – Bavincks eigene Beschreibung aufgreifend –, dass die Gebetskammer zwar ein wichtiger Raum im Haus, jedoch nicht der einzige ist. Sie dient dem Christen als Vorbereitung für einen freudvollen und mutigen Zugang zu seinen Aufgaben in der Welt.
Hier: mbstexte182_c.pdf.
Wie ja hinlänglich bekannt, ist die ausgezeichnete Dogmatik von Herman Bavinck in englischer Sprache erhältlich. Eine deutsche Übersetzung ist in Vorbereitung. Wer mit der niederländischen Sprache gut zurechtkommt, kann sich hier die originalen Werke herunterladen:

In der Evangeliumsgemeinde in Wien wird am 18. Oktober 2015 eine Tageskonferenz für Prediger mit Mark Meynell aus London veranstaltet. Der Tag steht unter dem Thema: „Der Bibel treu, inhaltlich klar und für die Alltag relevant predigen“.
Hier ein Informationsblatt mit der Möglichkeit, sich telefonisch oder per E-Mail anzumelden:einladung_predigertag_wien_18.10.2014.pdf .
Oliver Jeves, Urheber des Begriffs „Generation Maybe“, hält die Jugendlichen von heute für Zombies.
In Wahrheit ist die junge Generation eine Horde von Zombies. Sie gieren aber nicht nach Menschenfleisch, sondern nach Anerkennung und Wertschätzung, nach Lob und Liebe.
Er übertreibt.
Hier mehr: www.welt.de.
Klaus Bockmühl schreibt über die Krise der Gegenwartstheologie („Aufgaben der systematischen Theologie heute“, in: Denken im Horizont der Wirklichkeit Gottes: Schriften zur Dogmatik und Theologiegeschichte, Abt. 2, Bd. 1, 1999, S. 105-121, hier S. 114):
Ein gut Teil heutiger Theologie ist Theologie der Anpassung an den Geist des »We never had it so good« mit seinem gezähmten Gottesgedanken und der Ablehnung jeglichen Urteils über die Sünde des Menschen. Im allgemeinen scheint die Botschaft der Theologie an die Öffentlichkeit zu lauten: Doch, es gibt einen Gott, aber wir können versprechen, daß er sich nicht einmischt. Die Theologie vermittelt, gewollt oder ungewollt, den Eindruck der Unwirklichkeit Gottes.
Joseph Nicolosi gilt als sehr erfahrener Psychotherapeut und arbeitet seit vielen Jahren mit Männern, die homosexuell empfinden und darunter leiden (ichdystone Homosexualität). Zusammen mit seinem Therapeutenteam hat er weit über eintausend Männer begleitet. 2008 ist sein dreiteiliges Buch Shame and Attachment Loss: The Practical Work of Reparative Therapy erschienen.
Seit kurzem arbeitetet die DIJG freundlicherweise an der Übersetzung des Buches. Der erste Teil ist inzwischen fertig und kann hier kostenfrei als E-Book heruntergeladen werden: www.dijg.de.
Was soll aus mir nur werden? Diese Frage stellen sich viele; besonders natürlich Leute, die mit der Schule fertig sind und über ihre Ausbildung nachdenken. Und wenn jemand auch noch kreativ ist, kann es richtig vertrackt werden.
Im nachfolgenden Video erzählt Laura Waters Hinson authentisch, wie aus ihr eine Produzentin von Dokumentarfilmen geworden ist. Eine gute.
Vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen.