Putin widerlegt Nietzsche

Wladimir Putin ist ein lebendiger Beweis dafür, dass Nietzsche mit seiner Philosophie des Stärkeren völlig falsch lag. Nietzsche sagte (Der Antichrist, § 17, KSA, Bd. 6, S. 183; § 7, S. 174):

Wo in irgend welcher Form der Wille zur Macht niedergeht, giebt es jedes Mal auch einen physiologischen Rückgang, eine décandence.

Nichts ist ungesunder, inmitten unsrer ungesunden Modernität, als das christliche Mitleid.

Sonst: Ich bin erschüttert über die Ereignisse in der Ukraine. Eines der größten Länder der Welt – mit einer der größten Armeen, die es gibt – zieht in einen brutalen Angriffskrieg. Meine Gedanken und Gebete sind bei den Ukrainern. Sie sind auch bei den vielen friedliebenden Russen, die sich für die Allmachtsphantasien Putins schämen und gegen seine Kriegspolitik Stellung beziehen. Und sie sind bei den Menschen in den Anliegerstaaten. Besonders sind sie bei den Bürgern und Freunden im Baltikum. Ich habe dort sechs Jahre gelebt und erinnere mich an die Tage, als sich die baltischen Länder von der russischen Besatzung befreien konnten. Was für Freudentage. Ich bin fassungslos, dass nun die alten Ängste zurückkehren. Möge Gott das Schlimmste verhindern.

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31 Kommentare
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Udo
5 Monate zuvor

Ja, absolut, das ist zutiefst erschütternd, wenn auch leider nicht unerwartet. –
Wenn Menschen mitleiden und mithelfen, zeigt das doch, dass der Mensch im Bilde Gottes geschaffen wurde. Wer nicht mehr mitleiden kann, ist im Grunde schon tot.

Stephan
5 Monate zuvor

Ich denke, als Christen haben wir die Pflicht, genau hinzuschauen. Wir hätten auch schon erschüttert sein müssen über die letzten 8 Jahre, in denen ein Bürgerkrieg im Donbass war. Es gibt da eine „Allee der Engel“, bitte einfach selbst mal danach im Internet suchen. Wir hätten von den Milizen in der Ukraine, die sich in der Tradition der SS sehen, erschüttert sein können. Wir hätten davon erschüttert sein können, dass die Ukraine und der Westen sich nicht an die Minsker Abkommen gehalten haben. Wir hätten erschüttert sein können, als die Ukraine vor ein paar Tagen erklärte, Atombomben haben zu wollen. Zu all dem wurde geschwiegen, oder sogar noch bereitwillig mitgemacht. Und noch einiges mehr, aber was wichtig ist: der Westen hat jahrelang geschwiegen und damit möglicherweise eine Eskalation begünstigt und gefördert. Wenn es Putin nur um Großmachtträume und Allmachtsfantasien gehen würde, dann wäre er vor ein paar Wochen einmarschiert, als der Boden noch nicht matschig war. Oder erst in 3… Weiterlesen »

Udo
5 Monate zuvor

@Stephan: Genau, als Christen haben wir die Pflicht, sorgfältig hinzuschauen. Wer das tut, sollte spätestens 2014 bei der Annexion der Krim gemerkt haben, wer Putin ist und was ihn treibt. Die These von der Bedrohung Russlands durch die NATO erweist sich schon bei der schlichten Betrachtung der jeweils verfügbaren atomaren Waffen und der westlichen Abhängigkeit von Rohstofflieferungen aus Russland als wenig überzeugend.
Sympathie und Verständnis kann man schwerlich dem entgegenbringen, der Kriege anzettelt und dabei zunehmend brutal gegen die Zivilbevölkerung vorgeht.
Es ist sehr bedenklich, wenn russische Propaganda bis in evangelikale Kreise hineinwirkt. Man kann sich nicht nur als LGBTQIA+ oder Islam-Versteher verlaufen, sondern auch als Trump-Fan, Corona-Verschwörungstheoretiker oder Putin-Versteher.

Stephan
5 Monate zuvor

@Ron: Es bei dem Konflikt sicherlich ähnlich wie bei Diskussionen mit eher links eingestellten Menschen, wer denn in Israel der Aggressor sei. Wobei ich in Israel der Meinung bin, dass wir erheblich besser informiert sind, wer dort gerade wie agiert, und die Bewertung des Konfliktes sicherlich auch viel mit dem eigenen Bias zu tun hat, also wie man zu Israel als Gottes Volk auf der Erde steht. Nun zum Konflikt Ukraine: den Verlauf kann man einigermaßen ablesen im Wikipediaartikel zu Minsk_II. Es ist erschreckend, wie man es schafft, so schlechte Verträge abzuschließen, die derart viele Schlupflöcher zulassen: keine Grenzfestlegungen, keine Reihenfolge der Maßnahmen, Russland konnte sich als Kriegspartei herausnehmen, …, und jede Seite konnte behaupten, die freien Kräfte = prorussische Separatisten als auch das berüchtigte ASOW-Regiment nicht kontrollieren zu können, weil man ja angeblich nichts mit denen zu tun habe (außer dass da jeweils Waffen hingeschoben worden sind = klassischer Stellvertreterkrieg). In der Konsequenz stellt man fest, dass beide Seiten… Weiterlesen »

Udo
5 Monate zuvor

„Mit seiner Fake-Rhetorik um Familie, Heimat und Christentum konnte Wladimir Putin auch hierzulande punkten. Für konservative Katholiken [und konservative Evangelikale] ist es allerhöchste Zeit, dessen Täuschungs- und Ablenkungsmanövern endgültig zu widerstehen.“
https://www.die-tagespost.de/politik/verratene-konservative-art-226105

Stephan
5 Monate zuvor

Ich kenne keine Quelle, die wir gemeinsam als seriös einstufen würden. Außer die Forderung von Selensky vom 19.2., dass er Atomwaffen möchte, die findet man ja in diversen Zeitungen. Ebenso wie seine Forderung nach einer Flugverbotszone – damit wären wir dann aber im nächsten Weltkrieg angekommen, falls sich der Westen darauf einlassen würde. Vielleicht glaubt Putin ja den Gerüchten, dass die schnell verlegbaren Hyperschallraketen bereits auf den amerikanischen Stützpunkten in Deutschland sein sollen. Es gab in den Gerüchteküchen der sozialen Medien die Meinung, dass Putin um Tschernobyl herum MK41-Startbatterien gefunden habe / vermutet habe, zumindest würde das m.E.erklären, warum er in so ein Gebiet eindringt, dessen militärischer Wert aus meiner Sicht eher gering ist – außer, man sieht das als riesiges Sperrgebiet an, wohin sich kaum ein Zivilist verirren dürfte, so dass man da alle denkbaren militärischen Sauereien anstellen könnte. Ansonsten gibt es einen recht interessanten Artikel in der SZ aus dem Dezember, der die Befindlichkeiten beleuchtet: https://www.sueddeutsche.de/politik/russland-putin-raketen-nato-1.5494140 Ob Putin… Weiterlesen »

Stephan
5 Monate zuvor

@Ron: Es sind m.E. sehr viele „Verzeifelungsakte“ der Ukrainer. Da streute die ukrainische Luftwaffe vor 2 Tagen das Gerücht, sie würde von umliegenden Ländern 70 Kampfflugzeuge erhalten, die von Polen aus starten könnten. Gut ist, das die Länder schnell dementiert haben, oder Zusagen zurückgezogen haben. Denn solche Gerüchte könnten dazu führen, dass sich der Krieg schnell ausweitet und eskaliert. Und die Forderung von Selensky erst nach Atombomben, dann nach Flugverbotszonen usw. sehe ich ebenfalls als Versuch, andere Länder / die Nato in den Konflikt hineinzuziehen. Ich halte schon unsere Waffenlieferungen für kritisch genug, auch wenn die Strela sicherlich im Deutschen Technikmuseum noch was hermachen würde, aber nicht unbedingt in einem Kampf gegen moderne Flugzeuge. Was machen wir, wenn die Waffen dann unkontrolliert bei Terrorgruppen oder Milizen landen, die sich an keine Friedensverträge halten? Sowas wäre ja nicht das erste Mal … Da kann man nur hoffen, dass westliche Politiker und Putin besonnen bleiben. Zumindest gibt es genug Anlass, für die… Weiterlesen »

Nik
5 Monate zuvor

. Vielen Dank für Ihre gute Aussage und klare Haltung.
@Stephan. Ihr ‚Whataboutismus‘ ist schwer zu ertragen.

Stephan
5 Monate zuvor

@Nik Es geht mir nicht darum, mit Kunstgriffen wie Whataboutism irgendwas bei irgendwem zu erreichen. Mir geht es darum zu verstehen, was in Putins Kopf vorgeht und was ihn da antreibt. Und was dabei das beste politische Vorgehen mit oder gegen ihn wäre. Eben bin ich auf ein Video von Putins Ansprache an (nicht nur) sein Volk gestoßen, mit deutscher Übersetzung. Natürlich können wir sagen: Och, der übertreibt, dem wollten wir doch nie das Böse, das er uns unterstellt, und der schauspielert, weil er ein falsches Aas ist. Wir könnten auch mal kurz die Perspektive wechseln und annehmen, dass er tatsächlich selbst glaubt, was er da sagt. Ist letzteres der Fall, dann stehen wir jetzt einen politischen Fehler vor einem russischem Erstschlag, ggf. mit Atomwaffen. Ist ersteres der Fall, dann wird er sich als bisheriger Hardliner kein Anzeichen von Schwäche erlauben können, um nicht im eigenen Land als auch im Ausland unglaubwürdig zu wirken. Und dann stehen wir jetzt einen… Weiterlesen »

Stephan
5 Monate zuvor

:
Leider noch ein Nachtrag, ein Interview aus Oktober 2021 mit der damaligen Verteidigungsministerin AKK, es war ja noch die Frage, ob es Belege gibt, dass die Nato Atomwaffen in der Ukraine installieren wolle – die Ukraine wird hier zwar nicht explizit genannt, aber das in Frage kommende Gebiet schon:
https://www.deutschlandfunk.de/nato-strategie-kramp-karrenbauer-cdu-russland-ist-eine-100.html

Zitat:
Engels: Die Agentur Reuters berichtet heute Früh, dass die NATO über regionale Abschreckungsszenarien für die baltische und auch die Schwarzmeer-Region nachdenke, auch möglicherweise im Luftraum mit Nuklearwaffen. Ist das der Weg der NATO?
Kramp-Karrenbauer: Das ist der Weg der Abschreckung. Wir müssen Russland gegenüber sehr deutlich machen, dass wir am Ende – und das ist ja auch die Abschreckungsdoktrin – bereit sind, auch solche Mittel einzusetzen, damit es vorher abschreckend wirkt und niemand auf die Idee kommt, etwa die Räume über dem Baltikum oder im Schwarzmeer NATO-Partner anzugreifen.“

Christ
5 Monate zuvor

@ Stephan: haben Sie auch schon versucht, Putin zu verstehen, als in seinem Auftrag Nawalny vergiftet, der Berliner Tiergartenmord in Auftrag gegeben und durchgeführt wurde und andere inländische Kritiker in Lagern verschwanden? Sicherlich auch aus einem Gefühl der Bedrohung heraus.
Wer so handelt, wie Herr Putin die letzten Jahre im In- und Ausland gehandelt hat,um dessen Beweggründe muss ich mir nicht mehr den Kopf zerbrechen.

Stephan
5 Monate zuvor

@Ron: Nein, ich weiß nicht, ob die Nato einen Angriff geplant hat. Ich möchte sowas auch nicht glauben. Gleichwohl ich manchmal den Eindruck habe, dass gewissen Ländern es durchaus recht ist, wenn woanders Unruhen sind und die noch befeuert werden, denken wir mal an die angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak oder die orchestrierten „Farbenrevolutionen“. Der Saddam Hussein war solange der Gute, wie er Krieg mit dem Iran geführt hat. Da bekam er reichlich westliche Waffenlieferungen. Später war er dann der Böse mit angeblichen Massenvernichtungswaffen, und vorher betrieb er angeblich Brutkastenraub in Kuwait. Die Taliban waren die Guten, als sie sich mit dem Ostblock in Afghanistan gezofft haben, dafür gab es reichlich Waffen und Ausbildung vom Westen. Und danach waren es die Bösen – gut, das kann ich teilweise gut nachvollziehen. Andererseits war da ja auch ein Geschäft mit einer Pipeline durch Afghanistan … Usw. usf. Seit einiger Zeit schon ist Putin der Böse in unseren Medien. Was ich halt aufgrund von… Weiterlesen »

Jakob
5 Monate zuvor

Vielen Dank für Eure faire Diskussion, Ron und Stephan.
Es bleibt ist und ein Ringen.
Mich erinnere mich z.B. daran, dass viele Evangelikale in den USA den schrecklichen und auf Lügen basierenden Krieg gegen den Irak zunächst befürwortet haben, das sehen manche heut vielleicht anders…ich weiß es nicht.
Ich denke wir Christen sollten uns einerseits punktuell, eigenständig, ausgewogen informieren, müssen aber natürlich aufgrund der Informations- und Themenfülle auch immer wieder irgendwann „einen Knopf dran machen“, schließlich ist unser Hauptthema ja das Evangelium.
Und wir Christen können wegen der Lehre der Sündhaftigkeit des Menschen falsches besser zugeben oder benennen, weil der Mensch nunmal böse ist.

Ich hoffe und bete, dass sich die Situation verbessert.
Vielleicht nutzt Gott diese Krise auch für ein Umdenken wieder mehr hin zum christlichen Glauben in Europa.

Einen gesegneten Sonntag allen!

Helge Beck
5 Monate zuvor

Es gibt sicher unbarmherzige christliche Fanatiker auf beiden Seiten, die die ganze Sache anheizen, meint ihr nicht? (Es gibt natürlich auch nicht-christliche, das steht außer Frage …)

Stephen
5 Monate zuvor

@ Helge Beck Ja. Genauso wie in Irak 2003, sogar im US-Bundeskabinett. Ich stehe dazu, dass George W. Bush wahrscheinlich im Himmel sein wird und einen verbrecherischen Krieg losgelöst hat. Putin stilisiert sich manchmal als orthodoxer Christ (Quelle fehlt, daher manchmal). Unter den Christen – den echten Christen – sind Kriegsverbrecher, Mörder, Sexualstraftäter und missbrauchen Kinder und andere ihnen anvertraute Menschen. Jesus ist nicht gekommen, um die Gerechten zu retten. Davon gab es keine. Also, ich bin mir nicht sicher, was der Sinn des Kommentars war. Ja, es gibt schlechte Christen, wie es schlechte Nichtchristen gibt. Der Christ ist der Mensch, der sagen kann, „Ich sündige, und ich begehe Sünden, die ich nicht mal als solche erkenne. Ich bin ganz und gar auf die Gnade und die Vergebung Jesu Christi angewiesen, und meine Sünde ist so schlimm, dass ich alles verdient habe, was Jesus auf sich nahm für mich. Ihm sei Lob und Dank!“ Nur der Nichtchrist braucht sich zu… Weiterlesen »

Helge Beck
5 Monate zuvor

Der Zweck meines Kommentars? Ich glaube was mich am neben der unsäglichen profitablen Gewalt am meisten stört ist die allgemeine Heuchelei. Aber das tun sie eigentlich immer, nicht nur wenns diesmal weiße Europäer im Hinterhof des wunderbaren ach so christlich humanistisch demokratisch menschenrechtlich überlegenen Wirtschaftskulturabendlands trifft. Wegen der all der anderen meist braunen armen Schweine, die seit Jahrzehnten in Grund und Boden gebombt werden wird niemals so ein Aufstand veranstaltet. Solange das Benzin unter 2 Euro kostet und wir weiter ohne Tempolimit in Recht und Freiheit dem Rest der Schöpfung den Rest geben können ist doch alles gut.

Stephen
5 Monate zuvor

@ Helge Beck. Stimme zu.

Christ
5 Monate zuvor

@ Stephan („Unter den Christen – den echten Christen – sind Kriegsverbrecher, Mörder, Sexualstraftäter und missbrauchen Kinder und andere ihnen anvertraute Menschen. Jesus ist nicht gekommen, um die Gerechten zu retten.“)

Hmm, ich lese aber auch: „Oder wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener noch Ehebrecher noch Lustknaben noch Knabenschänder noch Diebe noch Habgierige noch Trunkenbolde noch Lästerer noch Räuber werden das Reich Gottes ererben. Und solche sind einige von euch gewesen.“

Also einen Unterschied von Vorher und Nachher sollte es schon geben.

Last edited 5 Monate zuvor by Christ
Stephan
5 Monate zuvor

@Christ:
es kommentieren hier sowohl ein „Stephan“ als auch ein „Stephen“. Nur der Übersichtlichkeit wegen hier bemerkt.
Dem Tenor Deines Kommentars schließe ich mich an – wir müssen zusehen, dass wir uns nicht bewußt mitschuldig machen. Irrtümer mag es geben, z.B. dass man die falsche Position bezieht – das geschieht aus unterschiedlichen Positionen und persönlicher Geschichte heraus, mit unterschiedlichem Bias. Als Christ handle ich nach meinem Gewissen – ich bin aber auch offen für die Möglichkeit, dass ich mich irre und meine Position korrigieren muss. Und ich unterstelle jedem, der anderer Meinung ist, auch ein reines Gewissen und eine sorgfältige Abwägung seiner Position.

Leider ist in unserer Gesellschaft die Diskussionskultur bei unterschiedlichen Meinungen nicht so angenehm wie hier.

Christ
5 Monate zuvor

@ Stephan
Danke für den Hinweis – das habe ich tatsächlich übersehen. Somit ging meine Rede eigentlich auch eher an Stephen.

Trotzdem Danke für die Antwort und ein kleiner Hinweis: die Stelle aus dem Korintherbrief ist m.E. nicht auf Verhaltensweisen gerichtet, bei denen man sich auch mal irren kann. Es geht dort eher um Handlungen und Haltungen, bei denen ein Irrtum größtenteils ausgeschlossen ist. Welcher Habgierige und Götzendiener könnte im Angesicht Gottes von „leider geirrt aber gut gemeint“ sprechen. Von daher glaube ich nicht, dass in Gottes kommendem Reich Menschen zu finden sind, die dauerhaft, fortwährend (!!) und reuelos in solchen Handlungen stecken.

Last edited 5 Monate zuvor by Christ
Stephen
5 Monate zuvor

@ Stephan und Christ.
Kann ich auch zustimmen. George W Bush hat nach seine Bekehrung das Trinken aufgegeben und als Präsident die Unterstutzung für Afrika besser aufgestellt. Und den Irakkrieg begonnen. Vorher und Nachher. Trotzdem Beteiligung an einen Krieg, der mindestens umstritten sein soll. Bono war eine wichtige Figur dabei, mehrere Christen in der republikanischen Partei für Afrika zu gewinnen. Seine Einstellung zur Alkohol und Abtreibung durfte hier umstritten sein.
Das mit den Sexualstraftäter hätte ich vor fünf Jahren nicht geschrieben. Gerade wegen der 1. Korinther 6 Stelle. Nach Vollmer, Ravi Zacharias und auch ein paar kleinere, mir bekannte Beispiele, da habe ich es geschrieben. Ich gebe hier zu, dass ich mir da nicht sicher bin, und ich teile eure Bedenken in der Hinsicht.
Wie mein Sohn sagt, „Papa, wieso ist die Heiligung so langsam?“ Ich füge hinzu, „Und warum bei derselben Person in manchen Bereichen viel langsamer als in anderen?“

Christ
5 Monate zuvor

@ Stephen Ja, genauso geht es mir auch. Als ich Rons Beitrag zu Vollmer gelesen hatte, war ich schockiert. Und dachte: wir sollten aufhören, Menschen auf einen Sockel zu stellen und zu bewundern. Und uns stattdessen eher als Sünder begreifen – wie alle anderen Menschen um uns herum. Mit dem einzigen Unterschied, dass wir Gottes Gnade und Versöhnung angenommen (oder eher von IHM zugesprochen??) bekommen. Sünder bleiben wir auch nach der Umkehr. Und Vergebung gibt es auch für die Sünden von Vollmer und Zacharias – das setzt m.E. aber ein Bekennen voraus. Und da habe ich so meine Bauchschmerzen damit, solche Dinge mit ins Grab zu nehmen. Gerade dann, wenn man anderen Menschen etwas angetan hat, ist es letztlich nicht damit getan, „nur“ Gott um Vergebung zu bitten, sondern die Bitte um Vergebung bei den Opfern gehört dazu. Aber zurück bleibt im Angesicht der bei Vollmer und Zacharias bekannt gewordenen Dinge tiefe Beschämung und die Frage: „Was ist der Mensch,… Weiterlesen »

Jutta
5 Monate zuvor

Aufschlussreich:
https://www.youtube.com/watch?v=cUxfZtxcujk
Putin – Die Rückkehr des russischen Bären | Doku HD | ARTE

Man konnte wohl, wenn man genau zugheört hätte, seit 2008 wissen, dass Putin etwas „plant“ … selbst wenn er die Ukraine bekommt – was Gott verhüten möge.. er wird nicht aufhören …

Markus Jesgarz
5 Monate zuvor

Meine Meinung ist:
1.
Das Leid der unschuldigen Ukrainer und Russen, die sich für die Freiheit einsetzen, ist extrem.
https://www.facebook.com/markus.jesgarz.3/posts/1174603016682165
2.
Die Nato muss die Halbinsel Krim angreifen.

Jutta
5 Monate zuvor

Falls das jemanden interessiert, aber die meisten wissen das sicher schon:
Auf Arte Mediathek läuft die Serie von Präsident Selenskyj, in dem er den Präsidenten gespielt hat. Als Geschichtslehrer wurde er plötzlich Präsident.

Sehr interessant gemacht … und sehr deutlich.
Und wieder mal wird für mich deutlich: viel mehr müssen wir alle – egal welcher Denomination oder Kirche – die wir an die Allmacht Gottes glauben, als VATER, SOHN und HEILIGER GEIST – für die Bösen der Welt beten.. für die sogenannten Strippenzieher, für die Oligarchen und Reichen …dass unser HERR und HEILAND ihr Herz und ihren Verstand erleuchtet. Nur ER kann Herzen verändern.

Last edited 5 Monate zuvor by Jutta
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