Vorstellungen der Transgenderbewegung widersprechen der Realität

Die Ampel will Änderungen des Geschlechtseintrags deutlich erleichtern. Der renommierte Philosoph Gerhard Schurz warnt, damit würden den Menschen „legale Fiktionen“ aufgedrängt. Besonders scharf kritisiert er das geplant „Offenbarungsverbot“:

In ihrem empfehlenswerten Buch „Material Girls“ bezeichnet die Feministin Kathleen Stock die Transgenderforderung, den biologischen Geschlechtseintrag durch einen selbstgewählten Gendereintrag zu ersetzen, als „legale Fiktion“. Unangenehm wird es, wenn Behörden und Mitmenschen durch Sanktionsandrohungen dazu gebracht werden sollen, bei dieser Fiktion mitzumachen.

So kann laut deutschem SBGG-Entwurf wiederholtes „Misgendern“ oder „Deadnaming“ als Beleidigung geahndet werden. Es ist ein „Offenbarungsverbot“ vorgesehen, demzufolge frühere Geschlechtseinträge ohne Zustimmung der Transperson oder besondere Gründe des öffentlichen Interesses weder offenbart noch ausgeforscht werden dürfen; Verstöße werden mit Bußgeld bestraft.

Aus der Umsetzung dieses Gesetzesvorhabens könnten zahlreiche bedenkliche Konsequenzen resultieren. So ergeben sich negative Folgen für die Medizin. Viele Krankheiten, Vorsorgeuntersuchungen, Pharmaka und Therapien sind vom biologischen Geschlecht abhängig, weshalb Mediziner die amtliche Erfassung des biologischen Geschlechts auch bei Transgenderpersonen empfehlen.

Mehr: www.welt.de.

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4 Kommentare
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Ernst
8 Monate zuvor

Die Krankheit der Köpfe – schön demonstriert:
https://www.youtube.com/watch?v=f0h58_RjDKI Ab Minute 5:40.

Schandor
8 Monate zuvor

@Ernst
Thaha, ja, in der Tat. Guter Link!

Felixpe
8 Monate zuvor

Hier mal eine Liste der sinnlosesten Argumente aus dem Artikel: »Man sieht allen trans Frauen an, dass sie trans Frauen sind«. Nein. Ich habe schon viele trans Frauen gesehen, die wie Frauen aussehen und ich nie erwartet hätte, dass sie trans sind. Das selbe gilt auch für trans Männer. Das nennt man »Passing«. »Transaktivismus ist inkompatibel mit Feminismus!«. Es gibt viele Feministen, die voll und ganz für Transrechte stehen. Anti-Trans-Aktivisten wie Kathleen Stock sind eher die (lautstarke) Ausnahme. Auch trans Frauen erfahren Mysogynie. Das ist zwar traurig aber wahr. »Transaktivismus ist inkompatibel mit der Homosexuellenbewegung!«. Totaler Bullshit. Keinem Schwulen und keiner Lesbe wird etwas weggenommen, wenn trans Menschen mehr Selbstbestimmung kriegen. Abgesehen davon können trans Menschen ja auch selber homosexuell sein. Das T ist nicht zufällig in LGBT »Trans Frauen sind Männer!«. Das ist weniger eine wissenschaftliche Aussage als eine politische. Im Grunde ist das einfach nur der Stinkefinger an alle trans Menschen. Der Autor WEISS, dass für trans Menschen… Weiterlesen »

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