Kanadische Schulen verbrennen Asterix und Co

Radio Canada hat berichtet, dass eine Schulbehörde in Windsor im kanadischen Ontario bereits im Jahr 2019  knapp 5.000 Bücher und Lexika mit vermeintlich rassistischem Gedankengut verbrennen oder recyceln lassen. All das sei innerhalb der regulären Unterrichtszeit und in der ausdrücklichen Absicht, sich hierdurch mit den kanadischen Ureinwohnern zu versöhnen, geschehen. Die Tagespost schreibt: 

Das Unfassbare: Nicht die Schriften von tatsächlichen Rassisten und Antisemiten wie Adolf Hitler, Alfred Rosenberg oder Houston Stewart Chamberlain hatten die rund 30 französischsprachigen Schulen, die sich an der Bücherverbrennungsaktion beteiligten, auf dem Kieker. Stattdessen gehörten zu den vor rund zwei Jahren den Flammen übergebenden Schriften Comics wie „Asterix und die Indianer“, der Tim-und-Struppi-Comic„Tim in Amerika“ und sogar „Pocahontas“. Auch drei Comics der berühmten „Lucky-Luke“-Westerncomics fanden keine Gnade vor den woken Aktivisten und gingen in Flammen auf.

Wie „Radio Canada“ ebenfalls herausfand, soll die Bücherverbrennung von den kanadischen Wokisten in einem richtigen Ritual, einer „Reinigungszeremonie durch Flammen“, begangen worden sein, die befremdlich an finstere Kapitel der menschlichen Geistesgeschichte erinnern soll.  Zudem wurde die „Zeremonie“ von einer Aktivistin per Video festgehalten und sollte als Vorbild für weitere Bücherverbrennungen im Geiste der Wokeness dienen – nur die Coronapandemie und die Furcht vor starken Reaktionen in der Öffentlichkeit verhinderten dies.

Mehr: www.die-tagespost.de.

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6 Kommentare
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Johannes

Hat man nicht früher gerne in diesem Zusammenhang Heinrich Heine zitiert? „Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen!“ Oder ist dieses Zitat inzwischen ein politisch unkorrekter Nazivergleich? Schließlich sind das ja stramme Antifaschisten und die gehören zu den Guten! Aber stimmt, diesbezüglich gibt es ja auch noch ein bekanntes Zitat eines Italieners…

Chrissen

Ach du meine Güte. Das ist krank, total krank! Ich werde niemals bei so etwas mitmachen. Wokeness, Diversität, Gender, Blablabla. Sollte ich doch mal geistig so abstrus werden, soll mich Gott sofort zu sich nehmen.

David

:
Das Zitat kenn ich gar nicht. Klingt nicht dumm. Allerdings sind die Damen und Herren wahrscheinlich so progressiv, dass man Heine (der immerhin ein weißer Mann war) schon noch irgendwie zum Faschisten macht 🙁

Stephan

Und in England hat man gerade in einem Orchester die Hälfte der Musiker rausgeschmissen, teilweise 20 Jahre dabei. Begründung ist, dass das Orchester nicht divers genug sei.
Es ging nicht darum, dass die Hälfte der Musiker nichts kann oder man bessere Musiker fürs gleiche Geld bekommt, sondern die Hälfte des Orchsters hat zu helle Haut.

Clemens Altenberg

Vom Bücher verbrennen zum Menschen verbrennen. Bei Michel Servet ging man auf Nummer sicher und verbrannte den Menschen gemeinsam mit seinem Buch.

Jutta

Das Einzige was am Menschen ohne Gott grenzenlos ist, ist die Dummheit und Arroganz, sich selbst Gesetze machen zu wollen und anderen aufzudrücken.