Karl Barth und die Kontextualisierung

zeitgeist-kl.jpgDie Rezension Brauchen wir einen Kulturevangelikalismus? hat etwas Staub aufgewirbelt. Die Diskussionen über das Buch und die Rezension können im Blog von Tobias Faix und auf der Internetseite Zeit-Geist.info verfolgt werden. Tobias hat mir freundlicherweise erlaubt, ›substantielle Beiträge‹ meinerseits (hier muss ich schmunzeln) auch bei TheoBlog zu publizieren.

Ich spüre, dass solche Diskussionen in einem Blog nicht optimal kontextualisiert sind. Aber ein suboptimaler Austausch scheint mir immerhin besser zu sein, als überhaupt nicht miteinander zu reden.

Hier ein erster Beitrag, der sich mit der Frage beschäftigt, ob die Emerging Church den Schweizer Theologen Karl Barth für sich in Anspruch nehmen darf: karlbarthkontextualisierung.pdf. Repliken werden im Blog bei Zeit-Geist.info erscheinen.

Übrigens sind alle eingeladen, an der Debatte teilzunehmen.

Wissenschaft ohne Gott: Rezension von Horst W. Beck

Prof. Horst W. Beck, Verfasser von Büchern wie Christlicher Schöpfungsglaube im Kontext heutiger Wissenschaft (1993) und Biblische Universalität und Wissenschaft – Interdisziplinäre Theologie im Horizont Trinitarischer Schöpfungslehre (2. Aufl. 1994), hat freundlicher Weise ebenfalls eine Rezension über das Buch Wissenschaft ohne Gott? von Lydia Jaeger verfasst. Die Rezension wurde mit freundlicher Erlaubnis des Verfassers hier online gestellt und kann frei heruntergeladen werden: hwbeck_rez_jaeger.pdf.

Der Beitrag zum Buch wurde ebenfalls mit einem Link auf die Rezension ergänzt.

Auf nach »Little Bagdad«

jaramana1.jpgPetra Tabeling beschreibt in einem Artikel für Das Parlament (12. Nov. 2007, S. 3) den Exodus der Christen aus dem Irak. Mehr als 20.000 irakische Flüchtlinge haben im vergangenen Jahr Zuflucht in den Ländern der EU gesucht, davon allein 9.000 im liberalen Schweden. Der überwiegende Teil der irakischen Flüchtlinge sind Christen, die im Irak nur etwa drei Prozent der Bevölkerung ausmachen. Sie gehören den Chaldäern, der syrisch-orthodoxen oder der assyrischen Kirche an.

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) dokumentiert im Jahrbuch Märtyrer 2007 die Situation der Christen im Irak. Der Beitrag über die größte Christenverfolgung der Gegenwart kann hier frei heruntergeladen werden: GfbV_auszug.pdf.

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Bild: Die Hauptstraße im Damaszener Viertel Jaramana. Viele der Schulkinder sind Iraker. Seit dem Ansturm der Flüchtlinge hat sich die Schülerstärke in vielen Klassen der syrischen Stadt von 25 auf 60 erhöht (Quelle: G.M. Keller mit freundlicher Genehmigung).

J.I. Packer’s Vorlesung über die Theologie der Puritaner

jonathan_edwards.jpgDas Reformed Theological Seminary (RTS) stellt einige Vorlesungen zum kostenlosen Download bereit. Die Aufnahmen sind ausschließlich über iTunes von Apple abrufbar. Windows Anwender müssen also zunächst iTunes installieren. Läuft die Software, gelangt man über den Click to Launch iTunes Button auf dieser Website zum virtuellen RTS Campus im iTunes Store. Dort sind die verschiedene Fachbereiche wählbar. Im Bereich »Theology« kann man zum Beispiel John Frames Vorlesung über »History of Philosophy and Christian Thought« hören.

Freunden der reformierten Theologie empfehle ich besonders die Vorlesungsreihe »History and Theology of the Puritans« von J.I. Packer. Ich staune immer wieder, mit welcher Liebe und Gewissenhaftigkeit die Puritaner Theologie trieben und in ihr Leben zu integrieren versuchten. Ihnen spürt man ab, dass sie den Sinn ihres Lebens darin sahen, für Gott da zu sein. Die heutige Theologie konstruiert oft einen Gott, der das Anspruchsdenken der Menschen zu befriedigen hat.

Die wohl bedeutendste puritanische Predigt, die je gehalten wurde, heißt übgrigens »Die Sünder in den Händen eines zorningen Gottes« und stammt von Jonathan Edwards. Kann man sich so etwas heute noch vorstellen? Was würde der fromme Journalisten schreiben, wenn jemand eine evangelistische Veranstaltung mit den Worten des Puritaners eröffnen würde?

Nichts kann die unbekehrten Menschen in irgendeinem Augenblick vor der Hölle bewahren als allein der Wille Gottes. Damit meine ich jenen souveränen, erhabenen Willen, der durch keine Verpflichtung und durch keine Schwierigkeiten, überhaupt durch nichts gehindert oder zurückgehalten wird als durch sich selbst; nichts anderes ist nur im geringsten und in jeder Hinsicht an der Bewahrung der Unbekehrten in einem bestimmten Augenblick beteiligt.

Wer diese ungewöhnliche Predigt, die übrigens eine Erweckung auslöste, mal lesen möchte, kann sie hier herunterladen: mbstexte074.pdf.

Die Aufzeichnungen von J.I. Packer, die im Bereich »Church History« zu finden sind, enthalten Vorlesungen wie »The Puritan Identity« oder »The Bible in Puritan Theology«. Hier kann der Syllabus Vorlesung heruntergeladen werden: packer_syllabus.pdf

Wissenschaft ohne Gott?

Wissenschaft_ohne_Gott.jpg Im Frühjahr diesen Jahres habe ich viele Stunden mit der Bearbeitung der deutschen Ausgabe des Buches Wissenschaft ohne Gott? von Lydia Jaeger verbracht. Die Arbeit hat Spaß gemacht und sich, wie langsam deutlich wird, auch gelohnt. Die Veröffentlichung wird gern gelesen und ist für Christen, die Interesse am wissenschaftlichen Denken und Arbeiten haben, eine Hilfestellung.

Lydia Jaeger ist Dozentin und Studiendirektorin am Institut Biblique de Nogent-sur-Marne, einer theologischen Ausbildungsstätte bei Paris. Nach einem Diplomstudium der Physik mit Schwerpunkt Theoretische Festkörperphysik an der Universität zu Köln entschied sie sich für ein Studium der Theologie an der Faculté libre de théologie évangelique in Vaux-sur-Seine (Frankreich). Unter der Betreuung von Professor Michel Bitol (CNRS, Paris) erwarb sie an der Sorbonne den Doktorgrad mit einer Arbeit über die möglichen Beziehungen zwischen dem Begriff des Naturgesetzes und religiösen Überzeugungen. Seit 2005 hat sie eine von der Faculté libre de théologie évangelique in Vaux-sur-Seine und dem Institut Biblique de Nogent-sur-Marne gemeinsam eingerichtete dreijährige Forschungsprofessur für zeitgenössisches Denken und Wissenschaftsphilosophie inne.

Das Buch ist als Einführung in die spannungsvolle Beziehung zwischen der Naturwissenschaft und dem christlichen Glauben konzipiert. Waren Christen an der Entwicklung der modernen Wissenschaft beteiligt? Steckt hinter den Gesetzen der Natur ein göttlicher Plan? Welchen Einfluss hat der Glaube auf die wissenschaftliche Forschungsarbeit? Enthält die Bibel wissenschaftliche Angaben? Diese und andere spannende Fragen untersucht die Autorin in einer auch für Laien verständlichen Sprache. Sie spürt dabei den historischen, theologischen, philosophischen und naturwissenschaftlichen Erklärungsversuchen nach und zeigt dem Leser auf faszinierende Weise, dass der Glaube die Wissenschaft erst plausibel macht.

Dr. Reinhard Junker hat eine Rezension zum Buch verfasst, die hier herunterladen werden kann: BQ0039.pdf. Eine Buchbesprechung von Horst. W. Beck kann ebenfalls eingesehen werden: hwbeck_rez_jaeger.pdf.

  • Lydia Jaeger, Wissenschaft ohne Gott? Christliche Philosophie heute – Christian Philosophy Today – Quomodo Philosophia Christianorum Hodie Estimatur, Bonn: VKW, 120 S., 12,90 €, ISBN 978-3-938116-29-6.

Einkaufsmöglichkeit

The Resurgence Greek Projekt

Greek.pngZack Hubert, Pastor für Technologie in der Mars Hill Gemeinde (Ja, so etwas gibt es.), hat eine browserbasierte griechische Bibel entwickelt. Das Tool erlaubt den Zugriff auf den Grundtext des Neuen Testaments und zeigt einfache morphologische Bestimmungen an.

Gedacht ist das Projekt für Leute, die sich eine digitale Studienbibel wie BibleWorks oder Accordance nicht leisten können, aber dennoch gern mit dem griechischen Text arbeiten und dafür einige Hilfestellungen benötigen. Die noch nicht ganz fertiggestellte Browserbibel liefert auch eine Konkordanz.

Ein Interview mit dem Entwickler gibt es hier. Das Re:Greek-Projekt mit dem Grundtext befindet sich bei: www.regreek.com.

Freie desktopbasierte Bibeln gibt es allerdings auch. Die Bibelsoftware des Sword Projects läuft unter Mac, Windows und Linux und bietet ebenfalls den Strong’s Greek Bible Dictionary.

Verwinkelte (kostspielige) Postmoderne

Wfm_stata_center.jpgDas Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist eine der führenden Universitäten in den USA (Cambridge). Im Jahr 2004 wurde auf dem Gelände der Uni nach langen, kostspieligen Baumaßnahmen das von Frank Gehry entworfene »Stata Center« fertiggestellt. Der Komplex, der charakteristische Merkmale postmoderner Architektur aufweist, gibt seit dem Anlass für Kontroversen. Angestellte bezeichnen das »Stata Center« als benutzerunfreundlich und extrem beengt. Wie Accociated Press am 6. November berichtete, zeigen sich nun – bedingt durch die ungewöhnlich schrägen und somit witterungsanfälligen Wände – erhebliche bauliche Mängel am Gebäude. Einige Mankos seien sogar sicherheitsgefährdend.

Brauchen wir einen Kulturevangelikalismus?

zeitgeist_kl.jpgVor wenigen Wochen ist ein neues Buch mit emergentem Gedankengut erschienen. Die deutschsprachige Publikation ist keine Übersetzung aus dem Amerikanischen, sondern wurden von insgesamt 26 in Deutschland lebenden Autoren verfasst. Der wunderschön gestaltete Sammelband enthält insgesamt 37 Beiträge und ist beim Francke Verlag erschienen:

  • Tobias Faix & Thomas Weißenborn (Hg.), Zeitgeist: Kultur und Evangelium in der Postmoderne, Marburg: Francke, 2007,
    12,95 EUR.

Da ich gern wissen wollte, ob (und wie) sich die Emerging Church-Szene hierzulande von der in den U.S.A. unterscheidet, habe ich die Publikation gelesen. Eine Rezension kann hier heruntergeladen werden: zeitgeist.pdf.

Wahrheit und Wandel

Zur Zeit behauptet kaum jemand einen ahistorischen Wahrheitsbegriff. Für viele Menschen ist Wahrheit relativ, kulturell bedingt und damit wandelbar.

Christian Bensel hat während seiner Promotion an der philosophisch-kulturwissenschaftlichen Fakultät der Leopold-Franzens-Universität das historische Wahrheitskonzept kritisch geprüft und dafür fünf christliche apologetische Texte aus verschiedenen Epochen und Kulturen untersucht (Justin der Märtyrer, Aurelius Augustinus, Petrus Venerabilis, Josh McDowell, und Jürgen Spieß). Seine Analyse der enthaltenen 3393 Argumentationen zeigt (für manche wahrscheinlich überraschend), dass die Autoren auf gemeinsame Strategien und vergleichbares argumentatives Verhalten zurückgreifen. Die Ergebnisse der empirischen Arbeit belegen eine epochen- und kulturübergreifende Akzeptanz gewisser grundlegender Überzeugungen und legen die Existenz allgemein menschlicher Wahrheitsstrategien nahe.

Das Buch richtet sich an Philosophen, Linguisten und alle, die sich für Apologetik, Argumentation oder kulturübergreifende Kommunikation interessieren. Auch Theologen, die sich dem existentiellen Wahrheitsbegriff verschrieben haben, sei die nicht ganz einfache Lektüre sehr empfohlen.

Christian Bensel. Wahrheit und Wandel: Alltägliche Wahrheitsstrategien und Argumentationen in apologetischen Texten. Saarbrücken: Vdm Verlag Dr. Müller, 2007. ISBN 3836420708, 59,00 €.

Welche Alternativen gibt es zum Relativmismus?

jonathan_littell.jpgDer Jude Jonathan Littell stammt aus Litauen, ist Amerikaner, lebt derzeit in Spanien und hat seinen Debütroman auf Französisch verfasst. Das Buch Die Wohlgesinnten über einen kultivierten Nazi-Henker hat ihm den Ruf eingebracht, ein das Böse banalisiernder Immoralist zu sein (siehe auch die FAZ vom 12. Sep. 2006).

In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ, 3. Nov. 2007, Nr. 256, S. 37) hat Littell über mögliche Alternativen zum ethischen Relativismus gesprochen. Er wurde von Jesús Ruiz Mantille gefragt:

Statt Relativismus wollen wir auch keinen Absolutismus des Schwarz-Weiß-Denkens heraufbeschwören. Wo liegt der Ausweg?

Hier seine Antwort:

Wenn Gott verschwindet, stehen wir vor einem Dilemma. Die Werte müssen sich auf etwas beziehen, sie müssen irgendwo herkommen. In einer Welt ohne Gott ist es schwierig, ein ethisches und moralisches System einzurichten. Die Ideologien haben versucht, ein Ersatz zu sein, aber auch sie scheiterten, und jetzt haben wir gar nichts mehr. Und weder iPod noch Handel und Werbung schaffen ein Wertesystem. Die. Werte, denen wir mit unserem übertriebenen Konsumverhalten folgen, bedeuten gar nichts. Unsere Gesellschaft gleitet auf dem bisschen Erinnerung daher, einmal zu den Guten gehört zu haben. Sie lebt von den Resten.

Buchmanuskript über apokalyptische Literatur

Der 2006 im hohen Alter von 92 Jahren verstorbene Neutestamentler Leon Lamb Morris schrieb nicht nur ein bedeutsames Werk über das Sühneopfer von Jesus Christus (The Atonement: Its Meaning and Significance, InterVarsity Press, 1983), sondern auch ein hilfreiches Buch über die apokalyptische Literatur. Das vergriffene, aber immer noch sehr lesenwerte, Buch:

  • Leon Morris, Apocalyptic, 2nd edn. Grand Rapids: Eerdmans / Leicester: IVP, 1973

wurde freundlicherweise von Rob Bradshaw digital aufbereitet und mit Einwilligung des Verlages online gestellt. Das Buch kann als PDF hier heruntergeladen werden: apocalyptic_morris.pdf.

Hermann Bavinck über das Christentum und den Zeitgeist

bavinckkl.jpgDerzeit arbeite ich an einem Manuskript von Hermann Bavinck (1854–1921), das hoffentlich 2008 (erneut) veröffentlicht werden kann. Der niederländische Theologieprofessor erweist sich bei näherer Betrachtung als ein äußerst vielseitiger Mensch, dessen Leben sich im Spannungsfeld von orthodoxem Christentum und moderner Kultur bewegte.

Hier ein wunderschönes Zitat von Bavinck:

Wenn wir das Christentum als für uns nicht passend verwerfen, erweist es sich in demselben Augenblick für uns als unentbehrlich. Wenn die Welt ruft: »Fort mit Christus«, zeigt er gerade in seinem Tode, dass er allein der Welt das Leben gibt. Zu den Inbegriffen, die der moderne Mensch sich über Welt und Leben bildet, passt das Christentum nicht, es steht ihnen diametral gegenüber. Aber desto besser passt es zu Welt und Leben, wie sie in Wirklichkeit sind. Wer sich los macht von den Idolen des Tages, von der öffentlichen Meinung, von den herrschenden Vorurteilen in Wissenschaft und Schule; wer die Dinge mit freiem Blick anschaut, nüchtern und mit offenem Sinn, wer Welt und Menschen, Natur und Geschichte nimmt, wie sie in sich wirklich sind, dem wird sich stets stärker die Überzeugung aufdrängen, dass das Christentum die einzige Religion ist, deren Welt- und Lebensanschauung auf Welt und Leben passt.

Gott ist da: Warum ein ehemals aggressiver atheistischer Philosoph seine Meinung geändert hat

Aggressive Atheisten wie Richard Dawkins, Sam Harris, Daniel Dennett, Christopher Hitchens oder in Deutschland Michael Schmidt-Salomon werden in diesen Tagen gefeiert, als hätten sie eine neue Offenbarung anzubieten und produzieren einen Bestseller nach dem anderen.

Auch Antony Flew hat über viele Jahre den Gottesglauben notorisch bekämpft. In seinem neuesten Buch erklärt der renomierter Philosoph, warum er populäre Thesen, wie sie zum Beispiel von Dawkins vertreten werden, intellektuell für unglaubwürdig hält. Außerdem eröffnet der ehemals so angriffslustige Atheist seinen Lesern, warum er jetzt an Gott glaubt.

Eine englischsprachige Buchbesprechung von Gary Habermas hat die Evangelical Philosophical Society (EPS) online gestellt: 28.pdf.

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Antony Flew u. Roy Abraham Varghese, There Is a God: How the World’s Most Notorious Atheist Changed His Mind, HarperOne, 2007, 256 S., ca. 20,00 Euro.

Was bedeutet es, ›evangelikal‹ zu sein?

Das amerikanische Touchstone Magazine hat einflußreiche protestantische Theologen in den U.S.A. nach dem Wesen des Evangelikalismus befragt. Abgefragt wurden unter anderem eine Begriffsdefinition, wahrgenommene Veränderungen seit den 50er Jahren sowie die gesellschaftliche Relevanz der Bewegung.

Die Antworten von Russell Moore, John Franke, Darryl Hart, Michael Horton, David Lyle Jeffrey, und Denny Burk stützen meine Behauptung, dass der traditionelle Evangelikalismus inzwischen erschöpft ist.

Das Ergebnis der Befragung wurde (in Englisch) online publiziert und kann hier heruntergeladen werden: http://touchstonemag.com.

C.E.M. Joad über Religion, Wandel und Glaubwürdigkeit

Eine Religion, die sich in einem ständigen Prozess der Revision befindet, um mit dem sich permanent ändernden Weltbild der Wissenschaft übereinzustimmen, mag einerseits leichter zu glauben sein. Aber es fällt schwer zu glauben, dass sie glaubwürdig wäre.

C.E.M. Joad in The Recovery of Belief, London: Faber and Faber, 1955, S. 22. Der britische Philosoph Cyril Edwin Mitchinson Joad (1891–1953) konvertierte kurz vor seinem Tod vom Agnostizismus zum christlichen Glauben.